Hirschgulasch mit Rotwein und Speck
köstlich mit Johannisbeergelee abgeschmeckt| 1 ½ kg | Hirschfleisch für Gulasch |
| 100 g | Speck, geräucherter, z. B. Pancetta |
| 2 EL | Butterschmalz |
| 3 große | Zwiebel(n) |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 2 EL | Mehl |
| ¼ Liter | Rotwein, kräftiger (z.B. Rioja oder Shiraz) |
| 400 ml | Wildfond |
| 3 | Lorbeerblätter |
| 8 | Wacholderbeeren |
| 4 EL | Gelee, (Johannisbeergelee) |
| 50 ml | Sahne |
Zubereitung
Die Pancetta in kleine Würfel schneiden und in einem heißen Schmortopf auslassen, der Speck schmilzt dabei fast vollständig, sorgt aber für ein sehr schönes Aroma. Die Speckgrieben herausnehmen. Butterschmalz zum Speckfett geben und das geputzte Hirschgulasch darin knusprig braun anbraten. Dazu die Fleischmenge am besten in 3 Etappen braten, immer erst wenden, wenn die Unterseite braun und knusprig ist. Salzen und pfeffern.
Das Fleisch herausnehmen und die gewürfelten Zwiebeln im Bratfond kurz mitbraten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz anschwitzen. Alles mit Mehl bestäuben und unter Rühren anschwitzen. Aufpassen, dass sich keine Klumpen bilden.
Das Fleisch samt Fleischsaft wieder dazugeben, alles gut verrühren und den Wein, eine halben Liter Wasser sowie den Fond angießen. Den Bratsatz gut vom Topfboden ablösen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazugeben. Wenn man für die Gewürze einen Teefilter aus Papier oder ein Gewürzei benutzt, lassen sie sich gegen Ende der Garzeit ohne Schwierigkeiten herausnehmen. Alles aufkochen lassen und ca. 1,5 Stunden schmoren.
Danach die Gewürze herausnehmen, die Speckgrieben nach Belieben wieder dazugeben, mit dem Gelee abschmecken (gut schmeckt es auch, wenn man 1 Stunde vor Garzeitende eine Handvoll getrocknete Cranberries untermischt und mitschmort) und das Gulasch weitere 15 Minuten schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sahne unterrühren.
Dazu schmecken Serviettenknödel oder selbst gemachte Spätzle.
Das Fleisch herausnehmen und die gewürfelten Zwiebeln im Bratfond kurz mitbraten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz anschwitzen. Alles mit Mehl bestäuben und unter Rühren anschwitzen. Aufpassen, dass sich keine Klumpen bilden.
Das Fleisch samt Fleischsaft wieder dazugeben, alles gut verrühren und den Wein, eine halben Liter Wasser sowie den Fond angießen. Den Bratsatz gut vom Topfboden ablösen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazugeben. Wenn man für die Gewürze einen Teefilter aus Papier oder ein Gewürzei benutzt, lassen sie sich gegen Ende der Garzeit ohne Schwierigkeiten herausnehmen. Alles aufkochen lassen und ca. 1,5 Stunden schmoren.
Danach die Gewürze herausnehmen, die Speckgrieben nach Belieben wieder dazugeben, mit dem Gelee abschmecken (gut schmeckt es auch, wenn man 1 Stunde vor Garzeitende eine Handvoll getrocknete Cranberries untermischt und mitschmort) und das Gulasch weitere 15 Minuten schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sahne unterrühren.
Dazu schmecken Serviettenknödel oder selbst gemachte Spätzle.
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Kommentare anderer Nutzer
Schokomaus01
sagt:
sagt: 25.12.2010 17:07
Hallo Koelkast,
ich habe mein Hirschgulasch heute nach deinem Rezept gemacht.
Habe aber die Wacholderbeeren weggelassen und nur 1 Lorbeerblatt genommen. Ich habe noch rosa Champignons geviertelt, angebraten und mit ins Gulasch gegeben.
Super lecker!!! Danke für das Rezept.
Foto folgt.
LG
Schokomaus01
ich habe mein Hirschgulasch heute nach deinem Rezept gemacht.
Habe aber die Wacholderbeeren weggelassen und nur 1 Lorbeerblatt genommen. Ich habe noch rosa Champignons geviertelt, angebraten und mit ins Gulasch gegeben.
Super lecker!!! Danke für das Rezept.
Foto folgt.
LG
Schokomaus01
rumpelstilzchen7
sagt:
sagt: 01.11.2011 12:14
tolles Rezept, werde es immer wieder kochen, danke.
Jessamyn
sagt:
sagt: 13.11.2011 13:57
Suuuperlecker! Das Johannisbeergelee gibt dem Ganzen noch so richtig den letzten Schliff, obwohl ich später noch Preiselbeeren dazu gegeben habe. Aber das kommt immer auf den eigenen Geschmack drauf an.
Leider gab es keinen Wildfond, also nahm ich Bratenfond. Und trotz allem, wahnsinnig gut!
Das werde ich bald wieder kochen, Danke. :)
Leider gab es keinen Wildfond, also nahm ich Bratenfond. Und trotz allem, wahnsinnig gut!
Das werde ich bald wieder kochen, Danke. :)
13.11.2011 14:03
21.11.2011 22:10
Hilfreicher Kommentar:
Hallo, Koelkast !
Wirklich sehr lecker, diese Hirschgulasch-Variante !
Da ich keine Pancetta zur Hand hatte, habe ich´s mit Bacon versucht, was für meinen Geschmack aber auch ganz gut paßte. Die Rotweinmenge habe ich verdoppelt, erschien sie mir doch etwas zu wenig. Außerdem hab´ich noch eine sehr fein gewürfelte Möhre gleichzeitig mit den Zwiebeln angebraten, und zwei Zweige Thymian konnte ich mir auch nicht verkneifen. Auf Wasser habe ich verzichtet und dafür die Fondmenge erhöht, da ich den intensiven Wildgeschmack sehr gerne mag. Das Johannisbeergelee ist dann der Kick, der für meinen Geschmack auf keinen Fall fehlen darf. Ich hoffe, ich hab´dir dein Rezept nicht allzu sehr verändert. Alles in allem eine sehr gelungene Kombination. Auch die Preiselbeerknödel und der Rosenkohl, den ich als Beilage hatte, paßten sehr gut dazu.
Fotos zum Rezept sind auch bereits unterwegs.
Vielen Dank dafür und liebe Grüße,
Gerd
Wirklich sehr lecker, diese Hirschgulasch-Variante !
Da ich keine Pancetta zur Hand hatte, habe ich´s mit Bacon versucht, was für meinen Geschmack aber auch ganz gut paßte. Die Rotweinmenge habe ich verdoppelt, erschien sie mir doch etwas zu wenig. Außerdem hab´ich noch eine sehr fein gewürfelte Möhre gleichzeitig mit den Zwiebeln angebraten, und zwei Zweige Thymian konnte ich mir auch nicht verkneifen. Auf Wasser habe ich verzichtet und dafür die Fondmenge erhöht, da ich den intensiven Wildgeschmack sehr gerne mag. Das Johannisbeergelee ist dann der Kick, der für meinen Geschmack auf keinen Fall fehlen darf. Ich hoffe, ich hab´dir dein Rezept nicht allzu sehr verändert. Alles in allem eine sehr gelungene Kombination. Auch die Preiselbeerknödel und der Rosenkohl, den ich als Beilage hatte, paßten sehr gut dazu.
Fotos zum Rezept sind auch bereits unterwegs.
Vielen Dank dafür und liebe Grüße,
Gerd
kerstinwollin
sagt:
sagt: 25.12.2011 12:21
Meine Tochter ist schon ganz aufgeregt und macht mich ganz verrückt gerade haben wir die Sauce gekostet und sie hat echt lecker geschmeckt das Rezept ist echt ein Klassiker . Ich habe mir den Fond selber hergestellt indem ich die Reste vom Gulasch mit Wasser, Salz und Pfeffer aufgekocht habe.
Danke für das Rezept
Danke für das Rezept
piccolomaxi
sagt:
sagt: 06.01.2012 11:24
Hallo liebe Koelkast (oder die anderen ;-) ),
wird hier rotes oder schwarzes Johannisbeergelee verwendet?
LG piccolomaxi
wird hier rotes oder schwarzes Johannisbeergelee verwendet?
LG piccolomaxi
06.01.2012 12:53
06.01.2012 20:07
Hallo Koelkast,
heute gab es dieses absolut leckere Hirschgulasch bei uns.
Ich habe es (fast) ganz nach deiner Rezeptvorgabe gekocht. Habe lediglich 2 ganz klein geschnittene Karotten mit angeschwitzt und noch mit 1 EL Stärke gebunden.
Vielen Dank für das wirklich gelingsichere Rezept. Ein Foto ist schon unterwegs.
LG ManuGro
heute gab es dieses absolut leckere Hirschgulasch bei uns.
Ich habe es (fast) ganz nach deiner Rezeptvorgabe gekocht. Habe lediglich 2 ganz klein geschnittene Karotten mit angeschwitzt und noch mit 1 EL Stärke gebunden.
Vielen Dank für das wirklich gelingsichere Rezept. Ein Foto ist schon unterwegs.
LG ManuGro
11.01.2012 09:30
Guten Morgen Koelkast,
ein supertolles Rezept!!!!!!!!!!!!!!!!!! Megaleicht zu kochen und geschmacklich suuuuuuuuuuuuuuuperfein!!!
Ich habe nur - bereits von manchen schon erwähnt - auch einen guten halben Liter Wein verwendet. Auch die Karotte hatte ich dazugegeben.
Bilder warten nur auf Freischaltung.
Bin froh, dass dieses Rezept als Tagesempfehlung kam.
Einen schönen Tag wünscht,
Robert
ein supertolles Rezept!!!!!!!!!!!!!!!!!! Megaleicht zu kochen und geschmacklich suuuuuuuuuuuuuuuperfein!!!
Ich habe nur - bereits von manchen schon erwähnt - auch einen guten halben Liter Wein verwendet. Auch die Karotte hatte ich dazugegeben.
Bilder warten nur auf Freischaltung.
Bin froh, dass dieses Rezept als Tagesempfehlung kam.
Einen schönen Tag wünscht,
Robert
gernekocht
sagt:
sagt: 15.01.2012 12:05
sowas von lecker, auch mit schwarzer Johannesbeere. Auch ich habe mehr Wein genommen und Suppengrün mit angebraten. Dazu gab es hausgemachte Spätzle und Rotkohl. Und was das Gute dabei war, ich konnte es sogar mitessen, obwohl meine Galle bei Wild normalerweise bei den Gerüchen, wenn ich es zubereite, spinnt.
das mach ich öfter.
Gruß
gernekocht
das mach ich öfter.
Gruß
gernekocht
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Am Besten ist das Tomatenmark welches wie oben beschrieben etwas migedünstet werden muß, aber nicht anbrennen darf, da es sonst sehr schnell bitter wird.
Die Rotweinangabe finde ich allerdings etwas zu wenig, das darf ruhig noch etwas mehr sein.
Was mir noch fehlen würde wäre Thymian, getrocknet.
Falls ich keinen Wildfond habe aber noch Knochen, so brate ich die Knochen mit an und gebe noch ein Stück (nichzt kleingeschnitten) gelbe Rübe, Lauch und Sellerie dazu, welches ich aber vor dem Servieren wieder entferne.
Wirklich sehr lecker.
Das mit den Cranberrys muß ich auch mal probieren.
lg Andrea
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