Brezelknödel

aus getrockneten Brezel- bzw. Laugenstangenwürfeln

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Zutaten für Portionen

Brezel(n) oder anderes Laugengebäck
125 ml Milch
125 ml Sahne
Ei(er)
½ Bund Petersilie
Schalotte(n)
80 g Butter
  Salz
 etwas Muskat
 evtl. Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
 etwas Butter, zerlassen
  Salzwasser

Zubereitung

Die Brezelwürfel in eine große Schüssel geben. Nun bringe ich die Milch zusammen mit der Sahne und dem frisch geriebenen Muskat, wer mag, gibt auch eine Prise frisch gemahlenen Pfeffer hinzu, kurz zum Kochen und gieße die heiße Flüssigkeit über die Brezelwürfel. Das Ganze hebe ich einmal vorsichtig (damit die Würfel nicht zu sehr zerquetscht werden) mit den Händen grob untereinander und lasse es ungefähr zehn Minuten stehen.

Zwischenzeitlich schneide ich die Schalotten in kleine Würfel und gebe diese, zusammen mit der Butter und einer Prise Salz (so werden die Zwiebeln rasch gar) in eine Pfanne, wo ich diese glasig anschwitze. Anschließend kommen auch Zwiebeln und Butter zu der Brezelmasse.

Wenn die Masse genügend ausgekühlt ist (damit das Ei nicht stockt), gebe ich die Eier hinzu. Jetzt auch die fein geschnittene Petersilie hinzugeben und wieder vorsichtig alles vermischen. Am besten wieder die Hände hierfür nehmen.

Auf einem Tisch breite ich nun einen Streifen mit Alufolie aus, auf den ich stabile Frischhaltefolie lege. Diese bestreiche ich mit etwas zerlassener Butter und gebe einen Streifen der Brezelmasse darauf. Nun die Frischhaltefolie wie ein Bonbon fest zusammenrollen und die Masse von den Enden her dabei zusammenschieben.

Wenn das Ganze gut verpackt ist, wickle ich - nach genau demselben Schema - die Alufolie darum, damit beim Garziehen kein Wasser in die Masse eindringen kann.

Zu guter Letzt braucht man einen Topf, der so groß ist, dass unser Knödel dort hineinpasst. In diesem bringe ich Wasser mit einer Prise Salz zum Köcheln und gebe dann den Knödel hinein. Nun soll der Knödel für ca. 30 Minuten (zwischendurch einmal wenden) kurz unter dem Siedepunkt gar ziehen.

Das Ganze hört sich, vermutlich, wesentlich komplizierter an, als es tatsächlich ist und wenn man es einmal gemacht hat und weiß, wie es geht, wird man diese Beilage sicherlich häufiger servieren. Meinen Gästen hat es bislang immer geschmeckt.

Wann immer bei uns zu Hause ein sogenanntes "Laugenteilchen" übrig bleibt, entferne ich grob das Salz und schneide die Brezel oder Laugenstange in kleine Würfel (darauf achten, dass auch alle Würfelchen ein wenig der Laugenkruste abbekommen). Diese Würfel trockne ich und lege mir so einen kleinen Vorrat für Brezelknödel an.

Da sich diese schon gut einen Tag vorher zubereiten lassen und am nächsten Tag nur aufgeschnitten noch einmal erwärmt werden müssen (z. B. mit etwas Butter in einer Pfanne), eignet sich diese Beilage hervorragend, wenn Gäste kommen.
Arbeitszeit: ca. 25 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.01.10
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Verfasser:

DerSchwerter Tellerwäscher


Mitglied seit 17.10.2009
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

nutty2010 Tellerwäscher sagt:  
11.03.2010 18:31
Also ich fand dieses Rezept wirklich unglaublich lecker.
Das Milch-Sahne-Gemisch reichte bei mir nicht ganz aus, aber das war kein Problem.

Dazu gab es Pilzragout und Feldsalat. Wirklich lecker. =)

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Pumpkin-Pie  Sternekoch sagt:  
22.05.2010 06:20
Hallo,

das waren ganz tolle und sehr leckere Knödel, ich bin richtig begeistert davon. Genauso sollten sie schmecken und ich werde sie nun auch öfters machen.

Ein sehr schönes Rezept, ein Foto ist auch schon untewegs.

Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

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Nisafee Tellerwäscher sagt:  
24.08.2011 15:16
werde es mal ausprobieren sieht auf jedenfall sehr lecker aus !!
Kann mann es ach mit anderen Kräutern machen ?????

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DerSchwerter Tellerwäscher sagt:  
06.09.2011 09:02
Hilfreiche Antwort:

Bestimmt - Ich denke mal, Du kannst alle Kräuter nehmen, die Dir schmecken. Nur weiß ich gerade nicht recht, wie zum Beispiel Basilikum im Brezelknödel kommt, oder Rosmarin... *g

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