Kasutera
Japanischer HonigkuchenZubereitung
Kasutera (jap. カステラ) ist die japanische Form des portugiesischen Pão de Castela, also "Brot aus Kastilien". Es wurde im 16. Jahrhundert von portugiesischen Kaufleuten nach Japan gebracht und über die Jahrhunderte an den japanischen Geschmack angepasst. Während der Edo-Zeit, als Zucker rar war, galt er als teure Delikatesse und wurde gerne Gästen aus anderen Ländern serviert. Heute serviert man ihn auf Volksfesten oder Nachmittags zu grünem Tee. Wie die meisten japanischen Süßigkeiten ist Kasutera sehr süß. Dadurch soll die Bitterkeit des Tees ausgeglichen werden.
Es gibt zwei Hauptarten von Kasutera: Nagasaki-Kasutera und Tōkyō-Kasutera. Der größte Unterschied zwischen den beiden ist, dass Nagasaki-Kasutera Mizuame (jap. 水飴, "Wasser-Süßigkeit") - einen dickflüssigen Zuckersirup, der aus Wasser, Klebreis und Malz gewonnen wird - enthält. Darum ist diese Kasutera-Sorte nicht ganz so locker wie Tōkyō-Kasutera. Der Kuchen in diesem Rezept zählt zum Tōkyō-Kasutera. Die Geschmacksrichtung Honig ist eine der verbreitetsten. Man kann den Honig aber auch durch ein wenig Matcha, braunen Zucker oder Kakao ersetzen.
Eine 20 x 20 cm große Backform mit Alufolie auslegen. Die Form sollte mindestens 10 cm hoch sein, da der Teig beim Backen auch ohne Backtriebmittel sehr stark aufgeht. Den Boden der Form mit etwas Mehl bestäuben.
Die Eier trennen. Die Eigelbe in eine große Schüssel geben und mit dem Zucker gut verrühren. Das Wasser in einen Topf geben und den Honig darin auflösen. Die Flüssigkeit darf nicht zu heiß werden, höchstens lauwarm! Abwechselnd esslöffelweise Mehl und Honigwasser zum Eigelb geben und gut verrühren bis alles aufgebraucht ist.
Die Eiweiße in eine hohe Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe so lange schlagen, bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Den Eischnee vorsichtig unter die Eigelbmasse heben. Nun den Teig in die vorbereitete Backform gießen und die Oberseite glatt streichen.
Den Kuchen bei 180°C Umluft 10 Minuten backen. Anschließend die Hitze auf 140°C reduzieren und weitere 50 Minuten backen. Es ist normal und vor allem gewünscht, dass der Kuchen oben dunkelbraun wird. Sollte er aber langsam in Richtung schwarz tendieren, sollte man ihn mit Alufolie abgedeckt weiterbacken. Wenn die Backzeit um ist, mit einem Zahnstocher in die Mitte stechen - bleibt beim Herausziehen kein Teig daran kleben, ist der Kuchen fertig. Andernfalls weitere 5-10 Minuten backen.
Auf einer glatten Unterfläche ein ausreichend großes Stück Alufolie ausbreiten, den noch heißen Kuchen darauf stürzen und fest in die Alufolie einwickeln. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit der Kuchen schön saftig bleibt. Den Kuchen mit der Oberseite nach unten 8-12 Stunden abkühlen lassen. Dass er dabei etwas zusammenfällt ist normal und nicht weiter schlimm.
Aus der Folie befreien, in Scheiben schneiden und servieren.
Es gibt zwei Hauptarten von Kasutera: Nagasaki-Kasutera und Tōkyō-Kasutera. Der größte Unterschied zwischen den beiden ist, dass Nagasaki-Kasutera Mizuame (jap. 水飴, "Wasser-Süßigkeit") - einen dickflüssigen Zuckersirup, der aus Wasser, Klebreis und Malz gewonnen wird - enthält. Darum ist diese Kasutera-Sorte nicht ganz so locker wie Tōkyō-Kasutera. Der Kuchen in diesem Rezept zählt zum Tōkyō-Kasutera. Die Geschmacksrichtung Honig ist eine der verbreitetsten. Man kann den Honig aber auch durch ein wenig Matcha, braunen Zucker oder Kakao ersetzen.
Eine 20 x 20 cm große Backform mit Alufolie auslegen. Die Form sollte mindestens 10 cm hoch sein, da der Teig beim Backen auch ohne Backtriebmittel sehr stark aufgeht. Den Boden der Form mit etwas Mehl bestäuben.
Die Eier trennen. Die Eigelbe in eine große Schüssel geben und mit dem Zucker gut verrühren. Das Wasser in einen Topf geben und den Honig darin auflösen. Die Flüssigkeit darf nicht zu heiß werden, höchstens lauwarm! Abwechselnd esslöffelweise Mehl und Honigwasser zum Eigelb geben und gut verrühren bis alles aufgebraucht ist.
Die Eiweiße in eine hohe Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe so lange schlagen, bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt. Den Eischnee vorsichtig unter die Eigelbmasse heben. Nun den Teig in die vorbereitete Backform gießen und die Oberseite glatt streichen.
Den Kuchen bei 180°C Umluft 10 Minuten backen. Anschließend die Hitze auf 140°C reduzieren und weitere 50 Minuten backen. Es ist normal und vor allem gewünscht, dass der Kuchen oben dunkelbraun wird. Sollte er aber langsam in Richtung schwarz tendieren, sollte man ihn mit Alufolie abgedeckt weiterbacken. Wenn die Backzeit um ist, mit einem Zahnstocher in die Mitte stechen - bleibt beim Herausziehen kein Teig daran kleben, ist der Kuchen fertig. Andernfalls weitere 5-10 Minuten backen.
Auf einer glatten Unterfläche ein ausreichend großes Stück Alufolie ausbreiten, den noch heißen Kuchen darauf stürzen und fest in die Alufolie einwickeln. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit der Kuchen schön saftig bleibt. Den Kuchen mit der Oberseite nach unten 8-12 Stunden abkühlen lassen. Dass er dabei etwas zusammenfällt ist normal und nicht weiter schlimm.
Aus der Folie befreien, in Scheiben schneiden und servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
ardillachris
sagt:
sagt: 13.03.2010 18:56
Hallo Sukkubus22,
habe gestern das Rezept probiert und den Teig einfach für 'ne 24er-Springform halbiert. Also der Teig schmeckt ja klasse. Der zerging ja auf der Zunge.
Der durchgezogene Kuchen war eher etwas ernüchternd. Aufgrund der obigen Beschreibung hätte ich ihn süßer erwartet. Mein normaler Tortenboden ist süßer. Hast du den Zucker etwas reduziert?
Vielleicht lag es aber auch am verwendeten Imkerhonig, der eher eine angenehme Süße hat, ajedoch nicht so widerlich süß ist wie der aus dem Supermarkt.
LG ardillachris
habe gestern das Rezept probiert und den Teig einfach für 'ne 24er-Springform halbiert. Also der Teig schmeckt ja klasse. Der zerging ja auf der Zunge.
Der durchgezogene Kuchen war eher etwas ernüchternd. Aufgrund der obigen Beschreibung hätte ich ihn süßer erwartet. Mein normaler Tortenboden ist süßer. Hast du den Zucker etwas reduziert?
Vielleicht lag es aber auch am verwendeten Imkerhonig, der eher eine angenehme Süße hat, ajedoch nicht so widerlich süß ist wie der aus dem Supermarkt.
LG ardillachris
Sukkubus22
sagt:
sagt: 14.03.2010 16:38
05.10.2010 08:27
Hier wurden einige Kommentare gelöscht. Rezeptkommentare sollen sich lediglich auf das dargestellt Rezept beziehen. Für Diskussionen etc. stehen die Foren zur Verfügung.
susa_*, Team Chefkoch.de
susa_*, Team Chefkoch.de
CorneliaVendett
sagt:
sagt: 17.10.2010 18:42
Zum einen: Japaner mögen es sehr wohl süß. Die meisten Süßigkeiten sind uns zu süß!
Zweites ist das Rezept allen anscheind nach eine exakte Kopie des Rezept auf einer jap. Seite über Bentos...
Najaa...
Zweites ist das Rezept allen anscheind nach eine exakte Kopie des Rezept auf einer jap. Seite über Bentos...
Najaa...
Sukkubus22
sagt:
sagt: 18.10.2010 07:48
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