Neujährchen aus Hefeteig

ein traditionelles Gebäck aus dem Bergischen zum Jahreswechsel

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Zutaten für Portionen

1 kg Weizenmehl
2 Pck. Trockenhefe
100 g Zucker
1 TL Zitronenschale
150 g Butter
375 ml Milch
2 TL Salz
Ei(er)
1 Schuss Rum, evtl

Zubereitung

Die Zutaten in eine ausreichend große Schüssel geben und gründlich mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einen warmen Ort stellen (auf eine Heizung, ins warme Wasserbad) und etwa ca. 1 - 2 Stunden gehen lassen. ((Am besten schmeckt der Teig, wenn er über Nacht gehen kann, dann aber ohne Wärmezufuhr!)

Am Mittag des folgenden Tages beginne ich damit, mein Blech einzufetten und den Backrahmen auf die gewünschte Größe einzustellen, ihn fette ich ebenfalls ein.
Backofen vorheizen auf 200°C.

Den Teig erneut kurz durchkneten (er verliert dadurch wieder Volumen!), halbieren, etwa knapp einen cm flach ausrollen und mit dem Teigschaber in 4 Streifen schneiden. Diese dann noch mal in der Mitte quer halbieren und jeweils 3-4mm dünn ausrollen, dies sind die endgültigen Teiglinge.
Von den Schmalseiten her aufrollen und nebeneinander in den Backrahmen setzen, so dass man von oben die Spiralen sehen kann. Die Teiglinge werden sich beim Gehen noch in der Breite verändern, daher also nicht zu dicht nebeneinander setzen!

Nachdem alle Teiglinge ihre Form gefunden haben und den Weg in den Backrahmen ebenso, mit einem sauberen Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort etwa eine weitere Stunde gehen lassen.
Das Ergebnis ist abhängig von der Zeit, bitte beobachten und evtl. früher in den Ofen geben.

Etwa 20 Minuten bei 200°C backen, dann auf 175°C herunterdrehen und zuende backen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.01.10
Rezept-Statistiken: 8.252 (129)* gelesen
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4 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Dröppelminna  Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

charmin2004  Kaltmamsell sagt:  
14.02.2010 19:15
Hallo,

jetzt habe ich auch ein paar Fragen.

Zum einen, kann man das auch mit frischer Hefe machen?

Zum anderen verstehe ich die Zubereitung nicht so wirklich. Was heißt Backrahmen und wie einstellen?

Das verstehe ich auch nicht: "Den Teig erneut kurz durchkneten (er verliert dadurch wieder Volumen!), halbieren, etwa knapp einen cm flach ausrollen und mit dem Teigschaber in 4 Streifen schneiden. Diese dann noch mal in der Mitte quer halbieren und jeweils 3-4mm dünn ausrollen, dies sind die endgültigen Teiglinge.
Von den Schmalseiten her aufrollen und nebeneinander in den Backrahmen setzen, so dass man von oben die Spiralen sehen kann. Die Teiglinge werden sich beim Gehen noch in der Breite verändern, daher also nicht zu dicht nebeneinander setzen! "

Sorry, aber da ich beim Backen nicht so viel Erfahrung habe, muss ich halt fragen.

LG charmin2004

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charmin2004  Kaltmamsell sagt:  
14.02.2010 19:17
Habe nach der Menge von Frischhefe leider vergessen zu fragen. *Schäm*

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Dröppelminna  Suppenkoch sagt:  
14.02.2010 19:41
Hallo Charmin,

natürlich kann auch dieser Hefeteig mit Frischhefe zubereitet werden. Ich arbeite lieber mit Trockenhefe, weil sie m.E. unkomplizierter ist und haltbarer.
Soweit ich weiß, nimmt man pro 500g Mehl einen Würfel Frischhefe oder?

Zu Deiner anderen Frage, ein Backrahmen ist eine eckige größenverstellbare Backform. Eine prima Erfindung, vor allem, wenn das Backgut etwas größer werden soll...

Wie kann ich Dir noch helfen? Deine 3. Frage ist etwas ungenau...

LG
Dröppelminna

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charmin2004  Kaltmamsell sagt:  
16.02.2010 17:05
Wahrscheinlich bin ich wirklich beim Backen etwas arg unbeholfen. *Schäm*

Es geht mir nach dem Halbieren darum, was es mit der einen Hälfte bzw. den 4 Streifen auf sich hat. Und wofür ist die andere Hälfte?

Tut mir leid, aber ich verstehe es einfach nicht.

LG charmin2004

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Angy2706  Chefkoch sagt:  
02.09.2010 12:05
Hallo,
auch ich habe dies Neujährchen schon oft gebacken und keine Probleme gehabt.
Den Backrahmen hab ich allerdings weggelassen, da ich sie in einer Tortenform abgebacken habe.
Ich habe auch frische Hefe genommen und zwar 1 1/2 Würfel.

Also alles super lecker und kriegst dafür 5*!
LG Angy

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Yehonala Tellerwäscher sagt:  
01.01.2012 12:05
* * *
Liebe Dröppelminna,

hab vielen Dank für das Rezept. Meine Mutter hat das jedes Neujahr gemacht.
Bis zum Backen ist ja alles gut beschrieben, nur, was heißt "zu Ende backen"? Heißt dass, bis nichts mehr klebt, oder hast Du eine Zeitvorgabe?

Ich kenne Neujährchen mit Zuckerglasur, habe aber jetzt vor, Mandeln darüberzustreuen.

* * *

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Dröppelminna  Suppenkoch sagt:  
03.01.2012 16:47
Hallo Yehonala,

mit zuende backen ist gemeint dass zuerst angebacken wird bei höherer Temperatur und dann nach dem herunterdrehen weitergebacken wird bis die Neujährchen gar sind, ich überprüfe das mitunter an einem Neujährchen mit einem Schaschlikstäbchen, Du kannst aber auch die Hör-/klopfprobe versuchen (wenn es sich hohl anhört sind die Backstücke gar).

Ich habe sie zuletzt ca 15 Minuten im Ofen gehabt bis sie gar waren. Allerdings ist ja jeder Backofen etwas unterschiedlich, das muss man auch beachten.

Mit Zuckerglasur kannte ich dei Neujährchen noch nicht, aber werde ich auf jeden Fall mal machen, irgendwie wäre das das Tüpfelchen auf dem i!

Ich habe meine letzten Neujährchen zum Teil gleich nach dem backen eingefroren, kurz aufgebacken werden die herrlich sein!

Lieber Gruß
Dröppelminna

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