Vegetarischer Maronenbraten

ein herbstlicher Braten für alle, die gerne vegetraisch essen. Mit Maronen, Nüssen, Pilzen und Rosinen

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Zutaten für Portionen

2 EL Olivenöl
Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
2 EL Kräuter, gemischte r (z. B. 8-Kräutermischung, TK)
2 EL Rosinen oder Sultaninen
2 große Ei(er)
75 ml süße Sahne
100 ml Crème fraîche
80 g Semmelbrösel
250 g Pilze nach Wahl, gemischt
200 g Marone(n), vorgegart oder frisch selbst geröstete
200 g Nüsse nach Wahl, gemischt
1 EL Sojasauce
 etwas Sojasauce, süße
  Meersalz
  Pfeffer
  Fett für die Form
 etwas Olivenöl zum Bepinseln

Zubereitung

Die Pilze putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch ebenfalls sehr fein würfeln. Von den vorgegarten Maronen etwa zwei Drittel in der Küchenmaschine zu einem feinen (sehr trockenen) Mus oder Brei pürieren. Die noch verbliebenen Maronen werden nur grob zerkleinert, damit man später beim Anschnitt ein schöneres Bild hat.

In der Zwischenzeit eine Pfanne mit dem Öl erhitzen und die Pilze darin so lange braten, bis diese gänzlich ihr Wasser verloren haben. Nun Zwiebeln, Rosinen und Knoblauch mit in die Pfanne geben, mit etwas Salz würzen und rühren, bis die Zwiebeln etwas glasig angeschwitzt sind.

Jetzt kommen die fein pürierten Maronen mit in die Pfanne und werden ebenfalls noch einmal – unter Rühren – für einige Minuten mit angebraten. Nun die Pfanne vom Herd nehmen und die Masse auskühlen lassen.

In einer Schüssel werden nun Crème fraîche, Sahne und Eier verrührt. Die Nüsse (bei der Zusammenstellung der Nussmischung sollte jeder seine eigenen Vorlieben berücksichtigen) in der Küchenmaschine fein mahlen und zusammen mit den Semmelbröseln zu der Eiermasse geben.

Wenn die Masse aus der Pfanne erkaltet ist, wird diese – zusammen mit den Kräutern und den grob zerkleinerten Maronen – zu der Ei-Nuss-Mischung gegeben. Das Ganze wird nun mit den Gewürzen abgeschmeckt (mit Sojasauce, insbesondere mit der süßen Sojasauce sparsam umgehen) und in eine gefettete Kastenform gefüllt.

Die Oberfläche mit etwas Olivenöl bepinseln, damit der Braten beim Backen nicht so sehr austrocknet. Das Ganze am besten während des Backens ein- bis zweimal wiederholen. Bei 200°C – 210°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Ofen etwa 35 – 45 Minuten backen.

Nach dem Backen noch etwas auskühlen lassen, dann lässt er sich besser anschneiden. Der Braten lässt sich auch gut schon einen Tag vorher zubereiten und muss dann nur noch, in Portionen geschnitten, erwärmt werden. Er schmeckt natürlich auch kalt.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 12.01.10
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Verfasser:

DerSchwerter Tellerwäscher


Mitglied seit 17.10.2009
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Kommentare anderer Nutzer

Mini-Gourmet Hendlgriller sagt:  
09.12.2010 19:21
Hallo,
vielen Dank für dieses tolle Rezept,
es wundert mich, dass kaum jemand dieses Rezept bisher Kommentier oder ausprobiert hat!
Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und alles hat super geklappt, der Braten ging gut aus der Form( habe allerdings Backpapier verwendet) und war superlecker!
Den Rest haben wir portionsweise eingefroren, jetzt kann ich den Braten dann essen wenn es sonst Fleisch gibt.

Fotos hab ich auch hochgeladen,
LG Mini-Gourmet

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sp1904 Chefkoch sagt:  
20.12.2010 22:59
Soooo lecker! Der Braten ist würzig, leicht cremig aber dennoch fest genug um Scheiben zu bekommen (aber der Tipp mit dem "etwas auskühlen lassen" ist dennoch Gold wert *g*). Ganz toll passt selbstgemachtes, fruchtiges Rotkraut und dann noch eine schöne Pilzsoße... hmmm gut. Danke für dieses Rezept und damit überzeuge ich bestimmt auch am 1. Weihnachtsfeiertag meine Fleischessende Familie =)

Lieben Gruß
Sabrina

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tinbaka Tellerwäscher sagt:  
04.01.2011 10:36
Hallo,

bei uns gab´s den Braten Heiligabend, und es hat auch den nicht-vegetarische essenden Schwiegereltern super geschmeckt! Die Zubereitung ist zwar etwas aufwändig, aber die Mühe lohnt sich allemal. Die Reste schmeckten auch eingefroren und aufgetaut hervorragend.
Danke für das tolle Rezept!

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Lalaithwen Suppenkoch sagt:  
17.04.2012 17:32
Hallo,

bei uns gab es den Braten gestern Abend zusammen mit Rotkohl, einer vegetarischen Bratensauce und Spätzlen.
Ich habe ihn mit Piment, Thymian, etwas Cayennepfeffer und Hefeflocken gewürzt, so passte er gut zur Sauce und dem Kohl. Außerdem habe ich die Milchprodukte weggelassen, und ein Ei mehr hinzugefügt (weil wir das noch da hatten). Er war aber sehr lecker, und ich kann mir gut vorstellen, den nochmal zu machen. Dann allerdings mit einer besseren Form, denn gestern wurde es Bröselbraten. ;-)

Viele Grüße,
Laith

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