Essenz von Roter Bete mit Zitronensahne
| 1 Knolle/n | Rote Bete, (ca. 200g) |
| 800 ml | Hühnerfond |
| etwas | Salz |
| etwas | Pfeffer |
| etwas | Piment d´Espelette |
| 1 | Zitrone(n) |
| ½ TL | Speisestärke |
| etwas | Weißwein, oder weißer Port |
| 30 ml | Balsamico, guter |
| 75 g | Sahne |
| 1 Spritzer | Zitronensaft |
| ½ Schälchen | Kresse, ideal finde ich Shiso-Kresse |
Zubereitung
Rote Bete waschen, schälen und würfeln, Salzwasser mit einem Stück Zitrone aufkochen und die Rote Bete - Würfel darin blanchieren; es geht dabei nicht ums garen, sondern darum, dass die Rübe den etwas dumpfen Geschmack verliert.
Hühnerfond aufkochen, Rote Bete - Würfel dazugeben, einmal aufkochen und etwa 20 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb abgießen.
Speisestärke in dem Wein verrühren, zur Essenz geben und etwa 10 Minuten (bis zur gewünschten Konsistenz) köcheln.
Mit Salz, Pfeffer, Piment d´Espelette und Balsamico abschmecken.
Sahne leicht anschlagen, mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
Auf jeden Teller / Tasse einen Klecks geben, etwas Kresse drüber streuen.
Das leichte Andicken mit der Speisestärke kann auch weggelassen werden; allerdings lässt sich die Sahne dann nicht so gut aufbringen und ich bilde mir auch ein, dass das Mundgefühl der leicht angedickten Suppe etwas besser ist.
Die Zubereitung ist sehr einfach, allerdings sollte sehr sorgfältig abgeschmeckt werden, damit Süße, Säure und Unami gut ausbalanciert sind.
Hühnerfond aufkochen, Rote Bete - Würfel dazugeben, einmal aufkochen und etwa 20 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb abgießen.
Speisestärke in dem Wein verrühren, zur Essenz geben und etwa 10 Minuten (bis zur gewünschten Konsistenz) köcheln.
Mit Salz, Pfeffer, Piment d´Espelette und Balsamico abschmecken.
Sahne leicht anschlagen, mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
Auf jeden Teller / Tasse einen Klecks geben, etwas Kresse drüber streuen.
Das leichte Andicken mit der Speisestärke kann auch weggelassen werden; allerdings lässt sich die Sahne dann nicht so gut aufbringen und ich bilde mir auch ein, dass das Mundgefühl der leicht angedickten Suppe etwas besser ist.
Die Zubereitung ist sehr einfach, allerdings sollte sehr sorgfältig abgeschmeckt werden, damit Süße, Säure und Unami gut ausbalanciert sind.
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Kommentare anderer Nutzer
16.11.2010 22:14
Gut Bushi!
Bin zwar, vor allem wegen dem weggelassenen Balsamico (und dem Port) nicht ganz einig, aber Du hast Recht, mit allem was Du schreibst! Diese Essenz ist, so einfach sie aussieht, extrem von sorgfältigem Abschmecken abhängig. Und speziell hier können persönliche Vorlieben fast noch weniger als bei den „mag ich nicht- Klassikern“ außer Acht gelassen werden.
Mein Gefühl sagt mir, dass es eines Tages eine Gelegenheit für die „Variation von der Rote Bete Essenz“ geben wird. ;-)
Bin zwar, vor allem wegen dem weggelassenen Balsamico (und dem Port) nicht ganz einig, aber Du hast Recht, mit allem was Du schreibst! Diese Essenz ist, so einfach sie aussieht, extrem von sorgfältigem Abschmecken abhängig. Und speziell hier können persönliche Vorlieben fast noch weniger als bei den „mag ich nicht- Klassikern“ außer Acht gelassen werden.
Mein Gefühl sagt mir, dass es eines Tages eine Gelegenheit für die „Variation von der Rote Bete Essenz“ geben wird. ;-)
21.11.2010 22:11
Lieber Gottfried,
jetzt wird es Zeit für das Feedback der Gäste. Die Suppe ist sehr gut angekommen. Die Gäste sind eigentlich keine Rote-Bete-Freunde, waren aber wirklich begeistert.
Und, damit ich es auch wiederfinde :-) der Trüffelschaum:
Milch, Trüffelöl, Trüffelsalz erhitzen (Mengen nach Geschmack) und mit dem Zauberstab aufschäumen. Mit einem Löffel auf die Suppe geben.
Trüffelcrostini:
altes Weißbrot in dünne Scheiben schneiden, trocknen lassen, mit Trüffelöl bestreichen, bei 200 Grad kurz im Ofen rösten und danach mit eingelegtem Trüffel bestreichen.
jetzt wird es Zeit für das Feedback der Gäste. Die Suppe ist sehr gut angekommen. Die Gäste sind eigentlich keine Rote-Bete-Freunde, waren aber wirklich begeistert.
Und, damit ich es auch wiederfinde :-) der Trüffelschaum:
Milch, Trüffelöl, Trüffelsalz erhitzen (Mengen nach Geschmack) und mit dem Zauberstab aufschäumen. Mit einem Löffel auf die Suppe geben.
Trüffelcrostini:
altes Weißbrot in dünne Scheiben schneiden, trocknen lassen, mit Trüffelöl bestreichen, bei 200 Grad kurz im Ofen rösten und danach mit eingelegtem Trüffel bestreichen.
Maline
sagt:
sagt: 17.01.2011 14:51
Hallo,
ich mag keinen Geflügelfond.
Welche Alternative könnt ihr mir denn empfehlen?
LG
Maline
ich mag keinen Geflügelfond.
Welche Alternative könnt ihr mir denn empfehlen?
LG
Maline
17.01.2011 18:45
Hallo Maline,
klassische Alternative ist heller Kalbsfond. Gemüsefond geht aber auch; nur da aufpassen, dass der nicht zu süß ist.
LG
Gottfried
klassische Alternative ist heller Kalbsfond. Gemüsefond geht aber auch; nur da aufpassen, dass der nicht zu süß ist.
LG
Gottfried
Maline
sagt:
sagt: 18.01.2011 21:23
Maline
sagt:
sagt: 19.01.2011 22:32
Ich habe nun die Essenz ausprobiert.
Sehr lecker. Allerdings habe ich sie nicht wirklich "rund" abgeschmeckt bekommen. Ich hatte weder Piment d´Espelette noch Shiso-Kresse. Ich habe durch etwas gemahlene Chiliflocken und "normale" Kresse ersetzt. Und ich glaube nicht, dass mein Balsamico wirklich gut ist.
Ich werde die Essenz aber auf jeden Fall nochmal probieren.
Danke für das Rezept.
Maline
Sehr lecker. Allerdings habe ich sie nicht wirklich "rund" abgeschmeckt bekommen. Ich hatte weder Piment d´Espelette noch Shiso-Kresse. Ich habe durch etwas gemahlene Chiliflocken und "normale" Kresse ersetzt. Und ich glaube nicht, dass mein Balsamico wirklich gut ist.
Ich werde die Essenz aber auf jeden Fall nochmal probieren.
Danke für das Rezept.
Maline
illa
sagt:
sagt: 26.11.2011 13:18
Hiho,
zum Reinlegen lecker....auch mit "normaler" Kresse!
Und ja, ich finde, die Zitrone macht´s.
Grüssle, illa
zum Reinlegen lecker....auch mit "normaler" Kresse!
Und ja, ich finde, die Zitrone macht´s.
Grüssle, illa
27.11.2011 22:27
heute Abend gab es endlich dieses Süppchen, das schon so lange auf meiner to do Liste stand.
Den Port hab ich weg gelassen, der ist mir zu dominant und ausserdem aßen Kleinkinder mit.
Es war sehr lecker, auch die Kids mochten es und fanden natürlich die Sterne besonders toll. Danke an dieser Stelle an bushcook für die Idee.
lg
eifelkrimi
Den Port hab ich weg gelassen, der ist mir zu dominant und ausserdem aßen Kleinkinder mit.
Es war sehr lecker, auch die Kids mochten es und fanden natürlich die Sterne besonders toll. Danke an dieser Stelle an bushcook für die Idee.
lg
eifelkrimi
25.12.2011 19:13
Hallo,
die Essenz gab es am Heilig Abend im Rahmen eines Menüs. Ich habe alles wie im Rezept beschrieben verwendet, allerdings auch etwas mehr (ca. 400g) Rote Beete verwendet. Die Feinabstimmung ist wirklich sehr wichtig, man muß schon ein bisschen experimentieren, aber es sehr gut geschmeckt.
Vielen Dank & frohe Weihnachten,
Jicky
die Essenz gab es am Heilig Abend im Rahmen eines Menüs. Ich habe alles wie im Rezept beschrieben verwendet, allerdings auch etwas mehr (ca. 400g) Rote Beete verwendet. Die Feinabstimmung ist wirklich sehr wichtig, man muß schon ein bisschen experimentieren, aber es sehr gut geschmeckt.
Vielen Dank & frohe Weihnachten,
Jicky
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diese Suppe ist sowas wie mein "Angstgegner". Ich habe sie bisher 3-4 mal erlebt und war nie 100 % zufrieden. Ich weiß, daß der Fond und der Balsamico den Geschmack beeinflussen und somit immer andere Nuancen möglich sind. Sie sollte aber unbedingt in das nächste Menü. Ich probiere jetzt seit zwei Tagen an ihr herum... und habe endlich den Geschmack gefunden, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
Meine Variante, als kleine Anregung:
1 L Geflügelfond
400 gr. Rote Bete
1 Bio-Zitrone
Speisestärke
Meersalz, schwarzer Pfeffer, Piment d'Espelette, Zucker
Rote Bete schälen, würfeln. Geflügelfond aufkochen, Rote-Bete-Würfel mit der Schale der Zitrone dazu, salzen, zuckern. Aufkochen lassen und leise ziehen lassen, bis die Rote Bete die Farbe verloren hat. Suppe abseihen. Speisestärke in Wasser auflösen, Suppe binden. Mit Zitronensaft (ich habe den ganzen gebraucht), Salz, Zucker, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken.
lg
bushcook
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