Weihnachtsgans mit Couscous - Maronen - Füllung

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Zutaten

Gans, ca. 3,5 kg
Ei(er)
1 m.-großer Apfel, säuerlich
1 Handvoll Rosinen /Sultaninen
20  Marone(n) /Esskastanien, je nach Größe
1 Handvoll Cashewnüsse
1 Tasse Couscous
2 Tasse/n Milch, lauwarme
  Chili
  Pfeffer, schwarzer
  Salz
  Kreuzkümmel (Cumin)
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Couscous mit Milch übergießen und warten, bis die ganze Milch aufgenommen wurde. Maronen schälen, Häutchen entfernen, ca. 30 Minuten kochen.
Inzwischen mit einem scharfen Messer bei der Gans vorsichtig das Rippengerüst entfernen, sodass die Haut mit Fleischschicht erhalten bleibt, Wirbelsäule, Flügel- und Oberschenkelknochen drin lassen. Mit kaltem Wasser spülen und für 5 Minuten auf Backgitter in den vorgeheizten Backofen bei ca. 230-240 Grad legen. Dann innen und außen mit Salz und Pfeffer anreiben.

Zum Couscous grob gehackte Maronen, Cashewkerne, geschälter und gewürfelter Apfel, Rosinen und Ei hinzufügen, Salz, etwas Chili und ca. 2 TL Cumin dazu.
Die Gans locker (sonst kann sie beim Braten platzen) mit Couscousmasse füllen, Öffnungen mit Zahnstocher verschließen und mit einem Küchengarn wie einen Schuh zuschnüren. Keulen und Flügel zusammenbinden.

Die Gans auf das Backgitter in den Backofen schieben, drunter ein tiefes Backblech fürs tropfende Fett und bei 240 Grad 35-40 Minuten "bräunen" lassen, dann Hitze bis 120 Grad runterdrehen und 4-4,5 Stunden braten, 1-2 mal in der Stunde mit Fett begießen.
In einem Schälchen 1 TL Salz im 5 EL Wasser auflösen und 10 Minuten vor Ende die Gans damit bepinseln.

Da die Füllung recht sättigend ist und schön nussig schmeckt, braucht man theoretisch keine Beilage; auf Wunsch kann etwas leichtes dazu gegeben werden, z.B. klassisch Rotkraut oder Bratäpfel mit Preiselbeeren.

Kommentare anderer Nutzer


bembelchen

29.12.2009 10:09 Uhr

Noch was wichtiges: Ihr müsst unbedingt eine deutsche Gans nehmen - auch wenn sie etwas mehr kostet. Bei ungarischen oder polnischen Gänsen kann man zwar mit Preis erheblich sparen, aber noch mehr wird im Endeffekt mit Geschmack und Qualität erspart. Also geiz ist im diesem Fall absolut nicht geil.

Lydiari

21.12.2011 14:25 Uhr

Hi,

meinst du, das Ganze würde auch mit einer Pute schmecken?
In meiner Familie sind nämlich alle nicht so die Fans von Gans oder Ente.

LG

Lydiari

bembelchen

22.12.2011 08:49 Uhr

Hallo,

warum eigentlich nicht? Probieren kannst du natürlich - und dann hätte ich gerne einen Bericht von dir, du bist bestimmt nicht die Einzige, die keine Gans mag... Auf jedem Fall gutes Gelingen :-)
gruß bembel

Rabea75

02.03.2012 17:26 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Sehr lecker und vor allem: schnell gemacht!!! Ohne Aufwand war die Füllung ganz schnell fertig. Habe auch eine frische, deutsche Gans genommen. Das Fleisch war ganz zart und zerfiel beim Anschneiden. Nicht so "gummiartig" und zäh wie die aus der Tiefkühltruhe aus dem Supermarkt.

funkyms

25.12.2012 14:42 Uhr

gab die Gans gestern, deutsche Gans von ca. 4 kg.
Die Garzeit war denke ich etwas zu lang. Das Fleisch hätte etwas saftiger sein können. Nächstes Mal werde ich ca. eine dreiviertelstunde abziehen.
Die Füllung ist sehr lecker aber wirklich sättigend. Rotkohl als Beilage reicht dann wirklich, nächstes Mal gibts statt dem Kloß dann einen Bratapfel als zweite Beilage.
habe eine Soße aus Rotweinreduktion, Gänsefond und wenig Sahne gemacht, hat optimal gepasst.
was mir auch nicht ganz klar war, war die Entfernung des Rippengerüsts. Das Brustbein auch oder wirklich nur die einzelnen Rippen? Weil das Brustbein ja sehr schwierig rauszuschneiden ist. Habe die Hälfte ca. davon rausgemacht, weil die Gans auf dem Foto so weit augeschnitten aussieht und dann gedacht, ich hätts vermutlich lassen sollen.

danke für die neue Idee

bembelchen

01.01.2013 18:29 Uhr

Hallo,

Brustbein habe ich auch komplett entfernt - sodass die Gans wie eine Wurst in dicke Scheiben geschnitten werden konnte. Klar war das schwierig;-). Aber prinzipiell ist die Knochenentfernung kein Muss.

gruß bembel

alter43volker

10.12.2013 18:03 Uhr

das R.macht einen wirklich interessanten eindruck. dieses bisserl couscous hilft bestimmt. maronen nehmen wir, selbstverständlich meine frau, für 4 personen bei 5 kg gewicht mind. 4oo gr. man muß beachten, daß so ein vieh für insgesamt 8 portionen reicht. jetzt am wochenend aßen Sa.4 P., So. &Mo. je 2P. eine jute jabe jottes ! die sauce entstand aus dem gänseklein des viehs und einem gekauften plus gut 300 gr. gänseleber plus 3 dicke boskoop.wie es sich gehört, mittwoch gans kaufen, do bißchen rumrum arbeit, fr gans innerlich betrachten und alles, alllles für das braten am samstag vorbereiten. da meine frau pingelig und akkurat arbeitet, braucht alles seine stunden, a b e r wer sich vor arbeit drückt, darf sich über das ergebnis nicht wundern ! der braten war eine gefrorene gans aus POLEN. vor 20 oder mehr als 30 jahren war die qualität bei weitem nicht soooo gut wie heute. kg € 2,99 . die so gepriesene vierländer gans oder die aus der region gönnten wir uns auch mehrere male, die zeiten sind vorbei. preis damals mehr als DM 6o,-. der markt bestimmt, was gekauft wird! guten appetit !

gogoashanfuriatä

11.12.2013 01:24 Uhr

Zur deutschen Gans: das ist ein großes Vorurteil, daß die POLNISCHEN Gänse den deutschen in irgend etwas nachstünden. Es hat sich dieses Jahr zufällig ergeben, daß ich eine frische polnische Freilandgans kaufte und zubereitete, und die war köstlich! Zart, saftig, aromatisch, die Haut wurde knusprig und triefte nicht vor Fett. 2 Wochen später bekamen wir eine prächtige deutsche Gans geschenkt, die ich wie die erste zubereitete (es ist das selbe Rezept seit 30 Jahren). Die war genauso aromatisch und saftig, die Haut war ok, aber etwas zähe war das Vieh doch.
Vor den UNGARISCHEN Gänsen hüte ich mich, bin vorige Saison böse reingefallen mit einem solchen Exemplar.

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