Pflaumenknödel von Oma
| 500 g | Mehl |
| 250 g | Quark |
| 50 g | Butter |
| 2 | Ei(er) |
| 1 Pck. | Vanillezucker |
| 1 Prise | Salz |
| 1 Prise | Backpulver |
| 40 | Pflaumen, etwa, je nach Teigdicke |
| 40 | Würfelzucker, evtl. oder |
| Mandel(n), süße, evtl. oder | |
| Walnüsse, grüne, evtl. | |
| Salzwasser |
Zubereitung
Die Pflaumen waschen und auf einem Geschirrtuch abtropfen lassen. Einen großen Topf Wasser mit etwas Salz aufsetzen.
Den Quark mit der Butter, den Eiern, der Prise Salz und dem Vanillezucker gut durchrühren. Mehl und Backpulver hinzugeben und mit dem Knethaken durcharbeiten (wird dann so krümelig). Dann auf einer sauberen Arbeitsplatte auskippen und von Hand weiterkneten, bis das ganze Mehl aufgenommen ist und der Teig einen schönen geschmeidigen Klumpen gibt.
Mit dem Nudelholz auf etwa 3 – 5 mm Dicke ausrollen. Dabei verwende ich kein Mehl, dann lassen sich die Pflaumen später besser einbetten.
Jetzt mit einem Messer ca. 5 x 5 cm große Quadrate ausschneiden und in jeden dieser Teigflecken eine Pflaume einwickeln, die Ränder zusammendrücken und mit den Händen einen möglichst glatten Knödel rollen. Mit Stein und halbwegs trockenen Pflaumen kriegt das auch mein achtjähriger Sohn hin.
Die Gourmet-Variante ist mit entsteinten Pflaumen, wobei der Stein dann je nach Geschmack durch ein kleines Stück Würfelzucker, eine süße Mandel oder auch einen grünen Walnusskern ersetzt werden kann. Das Formen der Knödel gestaltet sich dann wegen der weniger haltlosen Früchte und dem austretenden Saft etwas schwieriger.
Sind die Knödel alle geformt, sollte das Wasser auch langsam sieden und man gibt die Knödel mit einer Schaumkelle hinein. Sie sinken zunächst hinunter. Hier ab und an mal rühren, damit sie nicht am Topfboden ankleben. Wenn sie hochschwimmen, noch 5 – 10 min. ziehen lassen und dann mit der Schaumkelle herausnehmen.
Wir servieren sie immer aufgerissen (dann verbrennt man sich an den heißen Pflaumen nicht so den Mund) mit zerlassener Butter, Zucker und Zimt.
Tipp: Man kann das Kochen auch auf später verschieben und die Knödel zunächst einfrieren. So hat man auch außerhalb der Pflaumensaison etwas von dieser Leckerei, die sich dann in kürzester Zeit auf den Tisch bringen lässt.
Die gefrorenen Pflaumenknödel dann einfach so ins lauwarme Wasser mit etwas Salz geben (auch hier ab und an rühren, um ein Ansetzen am Topfboden zu vermeiden). Wenn es kocht, noch kurz ziehen lassen - fertig.
Den Quark mit der Butter, den Eiern, der Prise Salz und dem Vanillezucker gut durchrühren. Mehl und Backpulver hinzugeben und mit dem Knethaken durcharbeiten (wird dann so krümelig). Dann auf einer sauberen Arbeitsplatte auskippen und von Hand weiterkneten, bis das ganze Mehl aufgenommen ist und der Teig einen schönen geschmeidigen Klumpen gibt.
Mit dem Nudelholz auf etwa 3 – 5 mm Dicke ausrollen. Dabei verwende ich kein Mehl, dann lassen sich die Pflaumen später besser einbetten.
Jetzt mit einem Messer ca. 5 x 5 cm große Quadrate ausschneiden und in jeden dieser Teigflecken eine Pflaume einwickeln, die Ränder zusammendrücken und mit den Händen einen möglichst glatten Knödel rollen. Mit Stein und halbwegs trockenen Pflaumen kriegt das auch mein achtjähriger Sohn hin.
Die Gourmet-Variante ist mit entsteinten Pflaumen, wobei der Stein dann je nach Geschmack durch ein kleines Stück Würfelzucker, eine süße Mandel oder auch einen grünen Walnusskern ersetzt werden kann. Das Formen der Knödel gestaltet sich dann wegen der weniger haltlosen Früchte und dem austretenden Saft etwas schwieriger.
Sind die Knödel alle geformt, sollte das Wasser auch langsam sieden und man gibt die Knödel mit einer Schaumkelle hinein. Sie sinken zunächst hinunter. Hier ab und an mal rühren, damit sie nicht am Topfboden ankleben. Wenn sie hochschwimmen, noch 5 – 10 min. ziehen lassen und dann mit der Schaumkelle herausnehmen.
Wir servieren sie immer aufgerissen (dann verbrennt man sich an den heißen Pflaumen nicht so den Mund) mit zerlassener Butter, Zucker und Zimt.
Tipp: Man kann das Kochen auch auf später verschieben und die Knödel zunächst einfrieren. So hat man auch außerhalb der Pflaumensaison etwas von dieser Leckerei, die sich dann in kürzester Zeit auf den Tisch bringen lässt.
Die gefrorenen Pflaumenknödel dann einfach so ins lauwarme Wasser mit etwas Salz geben (auch hier ab und an rühren, um ein Ansetzen am Topfboden zu vermeiden). Wenn es kocht, noch kurz ziehen lassen - fertig.
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Kommentare anderer Nutzer
pustohler
sagt:
sagt: 05.02.2010 11:09
moto87
sagt:
sagt: 07.02.2010 23:51
sehr lecker!kenn das rezept von meiner oma auch.allerdings anstatt mit quark mit gekochten kartoffeln,die durch die presse gedrückt werden.find ich mit kartoffeln sogar noch nen tick besser :)
darüber kommt dann immer zerlassene butter und zimt-zucker :)
darüber kommt dann immer zerlassene butter und zimt-zucker :)
pustohler
sagt:
sagt: 08.02.2010 09:35
pustohler
sagt:
sagt: 08.02.2010 09:37
moto87
sagt:
sagt: 08.02.2010 21:52
moto87
sagt:
sagt: 08.02.2010 21:53
ines1967
sagt:
sagt: 26.08.2010 11:57
Hallo, super einfach und voll lecker! Hab allerdings nur 20 Knödel herausbekommen, viell war der Teig zu dick ausgerollt? Und hab nur 1/4 Pflaume hereinbekommen, die waren wohl einfach zu gr0ß ;-))
pustohler
sagt:
sagt: 26.08.2010 12:37
Du hast den Teig bestimmt zu dick ausgerollt. Wie gesagt, ich mach immer so nur ein paar Millimeter, etwas dicker als bei Nudelteig. Dann lässt sich ein 5x5cm Fleck auch gut um eine Pflaume rumwickeln (ich meß jetzt nicht nach - alles so Pi mal Daumen). Auf dem dritten Foto siehst Du ja etwa, wie dick der Teig ist.
Mit dem Rezept hab ich aber immer locker so 40 Pflaumen hinbekommen.
Schön, daß es Dir geschmeckt hat! Wir haben dieses Jahr leider gar keine Pflaumen am Baum.
Mit dem Rezept hab ich aber immer locker so 40 Pflaumen hinbekommen.
Schön, daß es Dir geschmeckt hat! Wir haben dieses Jahr leider gar keine Pflaumen am Baum.
fredalfi
sagt:
sagt: 01.10.2010 10:11
Hallo....
genau so müssen die schmecken, vielen Dank für das Rezept.
Ein Frage zum Einfrieren: friert man die gekochten oder die "rohen" Knödel ein.
LG
genau so müssen die schmecken, vielen Dank für das Rezept.
Ein Frage zum Einfrieren: friert man die gekochten oder die "rohen" Knödel ein.
LG
pustohler
sagt:
sagt: 01.10.2010 10:49
Ich friere sie roh ein. Ich leg sie einzeln auf ein Brett/Tablett und froste sie vor, bevor ich sie eintüte und endgültig einfriere. So backen sie nicht zusammen und man kann sie später auch einzeln entnehmen.
Zum Einfrieren die Teighülle nicht allzu dünn machen, sonst kann sie reißen. Ist auch nicht soooo wild, eher optisch, aber trotzdem ;)
Na dann, happy frosting!
Zum Einfrieren die Teighülle nicht allzu dünn machen, sonst kann sie reißen. Ist auch nicht soooo wild, eher optisch, aber trotzdem ;)
Na dann, happy frosting!
fredalfi
sagt:
sagt: 06.10.2010 15:55
Hallo,
lieben Dank für die prompte Antwort, die ersten Portionen habe ich am WE eingefrostet.
So hab ich im Winter- wenn ich an den Samstagen allein bin, bei Couchwetter eine leckeren Snack zum Buch (vor meinem Kamin) - anstatt Kuchen (wir sind keine großen Kuchenesser ;-) )
Lieben Dank für das klasse Rezept, so habe ich eine super Verwendung der Pflaumen von Nachbars Baum (nein, ich stehle nicht, ich darf diese haben, meist bekomm ich sie sogar schon geerntet im Körbchen)
Liebe Grüße
lieben Dank für die prompte Antwort, die ersten Portionen habe ich am WE eingefrostet.
So hab ich im Winter- wenn ich an den Samstagen allein bin, bei Couchwetter eine leckeren Snack zum Buch (vor meinem Kamin) - anstatt Kuchen (wir sind keine großen Kuchenesser ;-) )
Lieben Dank für das klasse Rezept, so habe ich eine super Verwendung der Pflaumen von Nachbars Baum (nein, ich stehle nicht, ich darf diese haben, meist bekomm ich sie sogar schon geerntet im Körbchen)
Liebe Grüße
CassieChaotic
sagt:
sagt: 18.03.2011 16:45
Hallihallo!
Genau so hat sie meine Oma auch immer gemacht! Und ich habe sie geliebt (Oma und Knödel ;) ).
Meine andere Oma macht sie immer mit Kartoffeln, aber das mag ich persönlich nicht so. Aber besser als nichts :)
Bei uns gibt es immer kurz in der Pfanne geröstete Semmelbrösel, zerlassene Butter und Zucker dazu!
Das mit den Bröseln ist echt super lecker, könnt ihr ja mal testen :)
Liebe Grüße
Genau so hat sie meine Oma auch immer gemacht! Und ich habe sie geliebt (Oma und Knödel ;) ).
Meine andere Oma macht sie immer mit Kartoffeln, aber das mag ich persönlich nicht so. Aber besser als nichts :)
Bei uns gibt es immer kurz in der Pfanne geröstete Semmelbrösel, zerlassene Butter und Zucker dazu!
Das mit den Bröseln ist echt super lecker, könnt ihr ja mal testen :)
Liebe Grüße
oesinchen
sagt:
sagt: 26.03.2011 17:36
Hilfreicher Kommentar:
Ich nehm kein normales Mehl sondern "Wiener Grießl" und das Backpulver lass ich weg, bei uns "geht" am besten der Teig, deshalb schön dick Teig um die Zwetschgen.
L e c k e r !
L e c k e r !
pustohler
sagt:
sagt: 28.03.2011 08:45
Vadouvan
sagt:
sagt: 04.09.2011 15:37
Hi pustholer,
Mit deinem 8 jährigem Sohn im Nacken hab ich mich gleich an der deluxevariante versucht & siehe da, alle 20 sind super geworden. Danke fürs Rezept und den Ansporn,
Gruß vadouvan
Mit deinem 8 jährigem Sohn im Nacken hab ich mich gleich an der deluxevariante versucht & siehe da, alle 20 sind super geworden. Danke fürs Rezept und den Ansporn,
Gruß vadouvan
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wow, dieses Rezept habe ich schon so lange gesucht.
Danke, das ist mir die volle Punktzahlt wert.
LG
Marhac
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