Weihnachtlicher Rinderschmorbraten

mit fruchtiger Rotwein-Gewürzsauce. Auch am Vortag gut vorzubereiten

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Zutaten für Portionen

1 ½ kg Rinderbraten
  Für den Sud:
1 Flasche Rotwein, trocken
250 ml Portwein, rot
50 ml Essig, mild, z.B. Himbeeressig
1 Stange/n Zimt, kleine
25  Pfefferkörner
10  Wacholderbeeren
¼  Orange(n), unbehandelt, die Schale davon
Gewürznelken
  Für die Sauce:
200 g Karotte(n)
150 g Schalotte(n)
50 g Lauch
75 g Petersilienwurzel(n)
200 g Backpflaumen (Trockenpflaumen), entsteint
1 Flasche Rotwein, trocken
150 ml Portwein, rot
60 g Saucenkuchen (oder gewöhnlichen Lebkuchen)
75 g Käse, (Weinbergkäse)
1 TL Senf, scharf
1 EL Ahornsirup
  Salz
  Pfeffer
  Öl

Zubereitung

Die Zutaten für den Sud zusammenrühren, dafür die Wacholderbeeren im Mörser andrücken, die Schale einer 1/4 Orange dünn abschälen. Fleisch 3 - 5 Tage darin einlegen, einmal täglich das Fleisch wenden.

Fleisch aus dem Sud nehmen, trocken tupfen, mit etwas Salz und Pfeffer einreiben. Öl in der Bratraine erhitzen und das Fleisch von allen Seiten gut anbraten, herausnehmen.

Mittlerweile die Karotten in Stifte schneiden, Schalotten und Petersilienwurzel fein würfeln, Lauch in dünne Scheiben schneiden, Trockenpflaumen in grobe Stücke schnippseln.

In der Bratraine zunächst die Schalotten anschwitzen, dann das übrige Gemüse und die Trockenpflaumen dazugeben und so lange rösten, bis Schalotten und Lauch goldbraun, die Trockenpflaumen etwas ankaramellisiert sind. Mit dem Portwein ablöschen und so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Ofen auf 140°C vorheizen. Das Fleisch auf das Gemüsebett legen, den Sud mitsamt den Gewürzen und dem Rotwein angießen. Abgedeckt im Ofen ca. 3 Stunden schmoren. Sollte das Fleisch nicht mit Flüssigkeit bedeckt sein, dieses ab und zu begießen.

Fleisch herausnehmen - vorsichtig, da es nun mürbe ist und leicht zerfällt - und in Alufolie warmhalten.

Die Sauce in eine Flotte Lotte (feine Scheibe) geben und in einen Topf passieren, dabei möglichst viel Gemüse / Pflaumen mitpassieren. Saucenlebkuchen zerbröckeln und zusammen mit Senf, Ahornsirup und 2 TL Salz (am besten Meersalz) dazugeben, so lange einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Weinbergkäse dazugeben und schmelzen lassen, erst dann mit Salz, Pfeffer, evtl. etwas gekörnter Brühe, evtl. etwas Zitronensaft abschmecken. Das hängt sehr von der verwendeten Weinsorte ab. Wer mag, kann noch mit etwas Sahne oder Creme fraiche verfeinern. Sauce vor dem Servieren nochmals aufmixen.

Als Beilagen passen alle Varianten an Kartoffel- oder Nudelbeilagen sowie Kartoffelknödel, dazu nahezu alle Gemüsearten.

Vorbereiten am Vortag:
Den fertigen Braten sofort dicht in Alufolie wickeln, damit er nicht trocken wird. Sauce fertig stellen. Den Braten wieder auswickeln und in die Sauce zurückgeben, die den Braten komplett bedecken muss. Kühl stellen.
Mehrere Stunden vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen, dann bei niedriger Temperatur auf dem Herd oder im Ofen langsam aufwärmen.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 5 Tage
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.12.09
Rezept-Statistiken: 17.782 (3)* gelesen
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Hias2000  Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

belgica Kaltmamsell sagt:  
10.12.2010 14:46
Hallo Hias,

das Rezept hoert sich sehr gut an. Werd ich Weihnachten auf jeden Fall machen. Leider hab ich mehrere "Kaesegegner" - kann man sicher auch ohne machen und dafuer vielleicht crème fraîche nehmen?

Werd nach Weihnachten melden, wie's geworden ist...

lg
belgica

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Feivel2 Kartoffelschäler sagt:  
19.10.2011 16:19
Hilfreicher Kommentar:

Ich habe den Braten schon mal als eventuelles Weihnachtsessen ausprobiert aber leider ist er nicht so gut gelungen.
Also erstmal finde ich ein ganze Flasche Wein und dann zusätzlich auch noch Portwein ziemlich viel für die Soße, weshalb ich die Menge auch reduziert habe. Den Käse habe ich ebenfalls weggelassen.
In der Küche lag ein Duft wie auf dem Christkindlmarkt was ich ja als sehr angenehm empfand. Nur leider war die Soße total süß.
Das war echt zu viel des Guten. Mein Mann ist Alles-Freßer aber meinte die Soße würde fast wie ein in Glühwein aufgelöster Lebkuchen schmecken.
Ich weiß nicht ob die Kombination aus Oragen, Zimt, Backpflaumen, Soßenkuchen und Portwein nicht doch etwas übertrieben ist.
Ich werde das Rezept auf alle Fälle noch mal ausprobieren aber dann werde ich versuchen das Ganze etwas herzhafter zu gestalten und nicht gar so süß.

Gruß
Moni

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