Russischer Spickbraten



Zutaten für Portionen

800 g Rinderbraten
80 g Speck, fetter, geräuchert
1 kl. Glas Wodka
60 g Schweineschmalz
Zwiebel(n)
  Salz und Pfeffer
375 ml Gemüsebrühe
20 g Mehl
¼ Liter Sauerrahm
1 ½ EL Senf
2 Scheiben Rote Bete aus dem Glas
 etwas Rotwein
½  Salatgurke(n)
1 Bund Dill
½ Tasse Rote Bete - Marinade aus dem Glas

Zubereitung

Den Speck in 1 cm dicke Streifen schneiden. Mit Wodka beträufeln und für 30 Min. ins Tiefkühlfach legen. Dann das Fleisch damit spicken und mit Salz und Pfeffer einreiben.

Das Schmalz erhitzen und das Fleisch darin anbraten. Die Zwiebel in Ringe schneiden und dazugeben. Die Brühe angießen. Dann das Ganze zugedeckt 2 Std. schmoren. Evtl. etwas Brühe dazugeben.

Das Fleisch aus der Soße nehmen und warm stellen. Die Sahne mit dem Mehl verrühren und die Soße damit binden. 5 Min. köcheln lassen.

Die Rote Bete in Streifen schneiden. Den Senf mit ca. 1/2 Tasse Rote-Bete-Marinade verrühren und mit Rote Bete zur Soße geben. Die Gurke in feine Streifen schneiden und ebenfalls zur Soße geben.

Weitere 5 Min. köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer, Dill und etwas Rotwein abschmecken. Wer möchte, kann auch noch etwas Wodka in die Soße geben.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 2 Std.
Ruhezeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 07.12.09
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Verfasser:

pralinchen Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

gopsi Tellerwäscher sagt:  
19.03.2011 09:30
Klingt echt toll!
Melde mich wieder, wenn ichs ausprobiert habe.
Vorab: Frage:
Ist Jungbulle auch einfach nur "Rinderbraten", oder könnte das feinere Fleisch die Schmorzeit verkürzen?

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Hanns123  Kartoffelschäler sagt:  
19.03.2011 10:45
Hallo Gopsi
also: Rindfleisch wird ab und zu unterschieden zwischen Bullen - und Kuhfleisch. Man kann davon ausgehen, dass Jungbullenfleisch tatsächlich zarter sein kann. Ich bevorzuge grundsätzlich abgehangenes Rindfleisch zum Braten oder Kochen. Es empfiehlt sich größere Stücke Fleisch behutsam zu garen. Der Koch - Erfolg ist gesichert.
Herzliche Grüße
Hanns

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sukeyhamburg17 Chefkoch sagt:  
19.03.2011 14:41
Hilfreiche Antwort:

Hallo Gopsi,

als Jungbullenfleisch bezeichnet man Fleisch von Bullen, die mit 2 Jahren geschlachtet werden. Dieses Fleisch ist grobfaseriger und hat einen geringeren Fettgehalt. Da kann es passieren, dass es nicht gerade zart ist. Und auch durch das Schmoren bei diesem Rezept hier nicht zarter wird.
Anders verhaelt es sich beim Faersenfleisch - das ist Fleisch von weiblichen Rindern, die noch nicht gekalbt haben. Dieses Fleisch ist mehr von Fett durchzogen - marmoriert - und ist deshalb feinfaseriger und zarter.
Darum ist dieses Fleisch oder auch das Fleisch von aelteren Rindern dem Jungbullenfleisch i m m e r vorzuziehen.
Meine Erfahrung mit Jungbullenfleisch - ich kaufe es nicht mehr.

Noch etwas ganz Wichtiges: Bitte immer darauf achten, dass das Fleisch gut abgehangen ist, also schoen dunkelrot daherkommt und nicht blass oder hellrot aussieht. Dann kann es naemlich sein, dass es zaeh ist.

Das Schmoren des Fleisches, also nur leise koechelnd, dauert schon wie hier angegeben, 2 Stunden. Aber dann kannst du dich ueber das Ergebnis auch freuen.

Habe ich dir helfen koennen?

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

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gopsi Tellerwäscher sagt:  
19.03.2011 14:53
Das ist mal eine Aussage! Klingt wie Profi... Gut nachvollziehbar, was du da geschrieben hast. Also marmoriertes Fleisch suchen. Danke!

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flicflac0 Tellerwäscher sagt:  
20.03.2011 15:27
Was isst man denn dazu ?

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sukeyhamburg17 Chefkoch sagt:  
20.03.2011 16:55
Hallo flicflac0,

es bieten sich Salzkartoffeln, Kartoffelpueree oder Nudeln an, auch Reis kann ich mir gut vorstellen. Oder - einfach ein schoenes Brot dazu...
Und ein gruenen Salat so als "Nebenbei"....
Nun hast du die Qual der Wahl...

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

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flicflac0 Tellerwäscher sagt:  
20.03.2011 17:05
Okay ! Danke ! Was nehme ich jetzt nur...?*g*

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schrotti1 Küchenjunge sagt:  
21.03.2011 09:10
ich denke knödel (klösse) würden auch sehr gut dazu passen: serviettenschnitten, semmelknödel, grieß- oder kartoffelknödel zB

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flicflac0 Tellerwäscher sagt:  
25.03.2011 12:08
Bleiben die Zwiebeln in der Sosse ?? Oder sind die nur für die Würze ?

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sukeyhamburg17 Chefkoch sagt:  
25.03.2011 14:49
Hallo flicflac,

da die rote Bete und die Gurken - in feine Streifen geschnitten - ja auch noch in die Sauce kommen, kannst du die Zwiebeln drinnen lassen.

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

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