Syllabub
Englisches Dessert| 10 cl | Wein, weiß, trocken |
| 2 EL | Sherry, trocken |
| 1 | Zitrone(n), ungespritzt |
| 60 g | Zucker |
| 30 cl | Sahne |
| Muskat |
Zubereitung
Von der Zitrone die Schale als dünne Spirale abschälen, den Saft auspressen.
Wein, Sherry, Zitronensaft und die Zitronenschale einige Stunden ziehen lassen. Dann den Zucker darin auflösen, Muskatnuss dazu reiben und von Hand die Sahne einschlagen, bis eine lockere Creme entstanden ist.
Der Syllabub wird nicht ganz so steif, wie Schlagsahne, aber fast. Und er ist auch gut einen Tag im Kühlschrank haltbar, ohne seine Konsistenz zu verändern.
Erstaunlich dabei ist, dass die Sahne trotz der vielen Säure nicht gerinnt, wenn man sie vorsichtig von Hand unterschlägt. Es ist wichtig, die Sahne von Hand einzuschlagen und den Punkt zu finden, an dem man aufhören muss. Anderenfalls trennt sich die Masse und man hat kleine Butterstückchen, die im Wein schwimmen. Das gelingt mit einem elektrischen Rührgerät praktisch nicht.
Wein, Sherry, Zitronensaft und die Zitronenschale einige Stunden ziehen lassen. Dann den Zucker darin auflösen, Muskatnuss dazu reiben und von Hand die Sahne einschlagen, bis eine lockere Creme entstanden ist.
Der Syllabub wird nicht ganz so steif, wie Schlagsahne, aber fast. Und er ist auch gut einen Tag im Kühlschrank haltbar, ohne seine Konsistenz zu verändern.
Erstaunlich dabei ist, dass die Sahne trotz der vielen Säure nicht gerinnt, wenn man sie vorsichtig von Hand unterschlägt. Es ist wichtig, die Sahne von Hand einzuschlagen und den Punkt zu finden, an dem man aufhören muss. Anderenfalls trennt sich die Masse und man hat kleine Butterstückchen, die im Wein schwimmen. Das gelingt mit einem elektrischen Rührgerät praktisch nicht.
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Kommentare anderer Nutzer
Turandot
sagt:
sagt: 05.06.2004 01:41
Danke für den Tipp. Ja, die englische Küche hat auch durchaus ihre Highlights ;-)
LG Turi
LG Turi
Turandot
sagt:
sagt: 26.12.2004 04:10
WINTERLICHE VARIANTE
Ich habe dieses Rezept nun einmal mit Rotwein ausprobiert. - Ob man es dann noch Syllabub nennen darf, weiß ich aber nicht.
Und zwar habe ich einen trockenen Rotwein genommen, die Zitrone durch eine unbehandelte Orange ersetzt. Davon habe ich allerdings nicht den gesamten Saft genommen. Diesen habe ich mit etwas Zitronensaft (weil der Wein sehr wenig Säure hatte), einer Zimtstange, 3 Nelken und einem Stern-Anis erhitzt, den Zucker darin aufgelöst und nach dem Abkühlen mit dem Rotwein vermengt. Das Ganze habe ich über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Dann mit der Sahne aufgeschlagen, wie im Rezept beschrieben.
Diese Creme schmeckte auch schon sehr lecker. Ich habe sie allerdings als oberste Schicht eines winterlichen Trifles (siehe mein nächstes Rezept) verwendet und - wie von Beego vorgeschlagen - die Muskatnuß über das fertige Dessert gerieben.
Ach ja, Portwein habe ich weggelassen, der Rotwein war recht hochprozentig und an das Trifle kommt noch weiterer Alkohol.
LG Turi
Ich habe dieses Rezept nun einmal mit Rotwein ausprobiert. - Ob man es dann noch Syllabub nennen darf, weiß ich aber nicht.
Und zwar habe ich einen trockenen Rotwein genommen, die Zitrone durch eine unbehandelte Orange ersetzt. Davon habe ich allerdings nicht den gesamten Saft genommen. Diesen habe ich mit etwas Zitronensaft (weil der Wein sehr wenig Säure hatte), einer Zimtstange, 3 Nelken und einem Stern-Anis erhitzt, den Zucker darin aufgelöst und nach dem Abkühlen mit dem Rotwein vermengt. Das Ganze habe ich über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Dann mit der Sahne aufgeschlagen, wie im Rezept beschrieben.
Diese Creme schmeckte auch schon sehr lecker. Ich habe sie allerdings als oberste Schicht eines winterlichen Trifles (siehe mein nächstes Rezept) verwendet und - wie von Beego vorgeschlagen - die Muskatnuß über das fertige Dessert gerieben.
Ach ja, Portwein habe ich weggelassen, der Rotwein war recht hochprozentig und an das Trifle kommt noch weiterer Alkohol.
LG Turi
wolywell
sagt:
sagt: 29.08.2007 16:49
Was kann ich statt Sherry noch nehmen?
Turandot
sagt:
sagt: 19.12.2007 19:30
Hallo wolywell,
ich denke, es kommt auf den Wein an, den du verwendest. Die sind ja schon sehr unterschiedlich und vertragen daher sicher auch verschiedene andere Alkoholika mehr oder weniger gut. Sherry wird halt in England, wo das Rezept herkommt, sehr viel getrunken und scheint zu den meisten Weißweinen gut zu passen.
Aber ich könnte mir auch Cognac, weißen Portwein oder den einen oder anderen Süßwein gut vorstellen. Zucker und Zitrone müsste man mengenmässig halt anpassen.
Gruß Turi
ich denke, es kommt auf den Wein an, den du verwendest. Die sind ja schon sehr unterschiedlich und vertragen daher sicher auch verschiedene andere Alkoholika mehr oder weniger gut. Sherry wird halt in England, wo das Rezept herkommt, sehr viel getrunken und scheint zu den meisten Weißweinen gut zu passen.
Aber ich könnte mir auch Cognac, weißen Portwein oder den einen oder anderen Süßwein gut vorstellen. Zucker und Zitrone müsste man mengenmässig halt anpassen.
Gruß Turi
Patri78
sagt:
sagt: 21.02.2008 14:49
Mal eine kleine Frage am Rande...
Wie lange wird sich das ganze den im Kühlschrank halten können?
Kann man es in einer großen schüssel aufbewahren und dann bei bedarf ins Glas füllen,
oder zerfällt dann die ganze Masse?
Ich frag das, weil ich das Rezept ganz gerne auf der Arbeit ausprobieren/anbieten möchte,
und da nicht alle Gäste gleichzeitig Dessert bestellen,
geschweige denn alle das selbe von 8 verschiedenen
Desserts, die derzeit zur Auswahl stehen..
Wie lange wird sich das ganze den im Kühlschrank halten können?
Kann man es in einer großen schüssel aufbewahren und dann bei bedarf ins Glas füllen,
oder zerfällt dann die ganze Masse?
Ich frag das, weil ich das Rezept ganz gerne auf der Arbeit ausprobieren/anbieten möchte,
und da nicht alle Gäste gleichzeitig Dessert bestellen,
geschweige denn alle das selbe von 8 verschiedenen
Desserts, die derzeit zur Auswahl stehen..
Turandot
sagt:
sagt: 21.02.2008 21:03
Hilfreiche Antwort:
Hallo Patri,
das Rezept ist auch als "unvergänglicher Syllabub" bekannt.... Und ich kann bestätigen, dass sich die Masse ohne Probleme mindestens zwei Tage im Kühlschrank hält, ohne sich groß zu verändern. - Länger habe ich es noch nicht probiert.
Allerdings ist es schon vorgekommen, dass sich unten im Glas ein wenig Flüssigkeit abgesetzt hatte - ist aber nicht weiter aufgefallen. Ich glaube, ich hatte da aber einen Tick zu früh aufgehört mit dem Schlagen, aus Angst, dass die Sahne kippt.
Wie es sich verhält, wenn du es in einer großen Schüssel länger aufbewahrst, weiß ich leider nicht, das habe ich noch nie gemacht.
Kannst du nicht viele kleine Becherchen damit füllen? - Dann würde man auch nicht sehen, ob sich etwas Wein am Grund sammelt, denn beim Löffeln vermischt der sich ja sowieso ;D
Gruß Turi
das Rezept ist auch als "unvergänglicher Syllabub" bekannt.... Und ich kann bestätigen, dass sich die Masse ohne Probleme mindestens zwei Tage im Kühlschrank hält, ohne sich groß zu verändern. - Länger habe ich es noch nicht probiert.
Allerdings ist es schon vorgekommen, dass sich unten im Glas ein wenig Flüssigkeit abgesetzt hatte - ist aber nicht weiter aufgefallen. Ich glaube, ich hatte da aber einen Tick zu früh aufgehört mit dem Schlagen, aus Angst, dass die Sahne kippt.
Wie es sich verhält, wenn du es in einer großen Schüssel länger aufbewahrst, weiß ich leider nicht, das habe ich noch nie gemacht.
Kannst du nicht viele kleine Becherchen damit füllen? - Dann würde man auch nicht sehen, ob sich etwas Wein am Grund sammelt, denn beim Löffeln vermischt der sich ja sowieso ;D
Gruß Turi
La_Maman
sagt:
sagt: 09.04.2010 22:44
Hallo,
dieses Dessert ist wirklich ungewöhnlich und sehr sehr lecker!
Die Sahne per Hand zu schlagen ist sicher etwas mühsam, aber es lohnt sich auf alle Fälle.
Grüße,
La_Maman
dieses Dessert ist wirklich ungewöhnlich und sehr sehr lecker!
Die Sahne per Hand zu schlagen ist sicher etwas mühsam, aber es lohnt sich auf alle Fälle.
Grüße,
La_Maman
koenigin-h
sagt:
sagt: 12.03.2011 12:05
Hilfreiche Antwort:
Hallo!
Ich schlage Syllabub immer mit dem elektrischen Rührgerät auf und habe nie Probleme.
Am Anfang gebe ich die Hälfte der Flüssigkeit direkt in die Sahne und schlage das Ganze auf. Wenn die Maße fest wird, schütte ich nach und nach die weitere Flüssigkeit dazu. Wenn ich dann bemerke, dass die Maße nicht mehr fester wird, gebe ich keine weitere Flüssigkeit mehr hinzu.
Liebe Grüße
Ich schlage Syllabub immer mit dem elektrischen Rührgerät auf und habe nie Probleme.
Am Anfang gebe ich die Hälfte der Flüssigkeit direkt in die Sahne und schlage das Ganze auf. Wenn die Maße fest wird, schütte ich nach und nach die weitere Flüssigkeit dazu. Wenn ich dann bemerke, dass die Maße nicht mehr fester wird, gebe ich keine weitere Flüssigkeit mehr hinzu.
Liebe Grüße
Turandot
sagt:
sagt: 14.03.2011 12:55
Hallo Frau Königin,
das klingt interessant. Ich habe irgendwann mal den Einsatz eines Handmixers versucht, und das ging schief. Allerdings bin ich wie oben beschrieben vorgegangen.
Ist denn letztlich das Mengenverhältnis annähernd so, wie vorgesehen?
Gelegentlich werde ich mal einen Versuch mit dem Stabmixer (Handrührer habe ich nicht mehr) starten. Vielleicht kann der ja auch mehr wegen der hohen Drehzahl (wie bei Mayonnaise).
Danke für deinen Hinweis. :D
Gruß Turi
das klingt interessant. Ich habe irgendwann mal den Einsatz eines Handmixers versucht, und das ging schief. Allerdings bin ich wie oben beschrieben vorgegangen.
Ist denn letztlich das Mengenverhältnis annähernd so, wie vorgesehen?
Gelegentlich werde ich mal einen Versuch mit dem Stabmixer (Handrührer habe ich nicht mehr) starten. Vielleicht kann der ja auch mehr wegen der hohen Drehzahl (wie bei Mayonnaise).
Danke für deinen Hinweis. :D
Gruß Turi
koenigin-h
sagt:
sagt: 14.03.2011 13:25
Hallo zurück,
ich glaube nicht, dass es etwas mit der Drehzahl zu tun hat. Wichtig ist, dass alle Zutaten gut gekühlt sind (mehrere Stunden; vielleicht sogar über Nacht im Kühlschrank), damit die Sahne nicht durch die Frucht- und Weinsäuren gerinnt.
Die Mengenangaben stimmen.
Ich habe es zuletzt am Sonntag gemacht - und wie immer ohne Probleme.
Herzliche Grüße
Königin-H
ich glaube nicht, dass es etwas mit der Drehzahl zu tun hat. Wichtig ist, dass alle Zutaten gut gekühlt sind (mehrere Stunden; vielleicht sogar über Nacht im Kühlschrank), damit die Sahne nicht durch die Frucht- und Weinsäuren gerinnt.
Die Mengenangaben stimmen.
Ich habe es zuletzt am Sonntag gemacht - und wie immer ohne Probleme.
Herzliche Grüße
Königin-H
11.03.2011 19:44
Hallo,
ich kenne das aus dem UK mit "Double Cream" - mit unserer "einfachen" Schlagsahne (32%) klappt es also auch?
Ich muss ein englisches Dinner für 12 Mitköche und -esser planen, die Rezepte sollten schnell, einfach und gelingsicher sein ...
LG
marysue
ich kenne das aus dem UK mit "Double Cream" - mit unserer "einfachen" Schlagsahne (32%) klappt es also auch?
Ich muss ein englisches Dinner für 12 Mitköche und -esser planen, die Rezepte sollten schnell, einfach und gelingsicher sein ...
LG
marysue
Turandot
sagt:
sagt: 14.03.2011 13:00
Hallo marysue,
mit der Handmethode klappt es auf jeden Fall auch mit unserer Sahne. Allerdings finde ich die dreifache Menge bisschen abschreckend. An deiner Stelle würde ich einen Versuch wie königin beschreibt starten.
Übrigens gibt es auch Creme double hier zu kaufen, vielleicht ist man damit auch elektrisch auf der sicheren Seite?
Eventuell schluckt halt ein mehr an Fett etwas von dem sowieso "dezenten" Geschmack... müsste man ausprobieren.
LG Turi
mit der Handmethode klappt es auf jeden Fall auch mit unserer Sahne. Allerdings finde ich die dreifache Menge bisschen abschreckend. An deiner Stelle würde ich einen Versuch wie königin beschreibt starten.
Übrigens gibt es auch Creme double hier zu kaufen, vielleicht ist man damit auch elektrisch auf der sicheren Seite?
Eventuell schluckt halt ein mehr an Fett etwas von dem sowieso "dezenten" Geschmack... müsste man ausprobieren.
LG Turi
14.03.2011 21:19
Hi,
nee, die hiesige Creme Double hat mit englischer Double Cream geschmacklich leider wenig zu tun. Die englische ist süß, unsere schmeckt eher wie Creme Fraiche.
Aber für 12 Leute von Hand schlagen? Mit 'nem Schneebesen? Nee, ich glaub, das tu ich mir/uns nicht an ... Ich nehm eh immer die richtig fette Sahne (mindestens 32%, nicht 28%), das muss auch so gehen ....;-)
LG
marysue
nee, die hiesige Creme Double hat mit englischer Double Cream geschmacklich leider wenig zu tun. Die englische ist süß, unsere schmeckt eher wie Creme Fraiche.
Aber für 12 Leute von Hand schlagen? Mit 'nem Schneebesen? Nee, ich glaub, das tu ich mir/uns nicht an ... Ich nehm eh immer die richtig fette Sahne (mindestens 32%, nicht 28%), das muss auch so gehen ....;-)
LG
marysue
ffrafri
sagt:
sagt: 16.07.2011 13:39
Hi, ich habe den Syllabub, 32 Portionen, wie folgt ausprobiert:
400 g Puderzucker
9 Zitronen, nur abgeriebene Schale / Zesten
400 ml dry Sherry
2000 ml Sahne + Sahnesteif
8 Tl Zimt
Alle Zutaten in einer großen Rührschale befördert, mit einem elektrischen Handrührgerät auf die nötige Konsistenz gebracht und dann die Creme 24 Std. in den Fridge gestellt. Zwischendurch, nach ca. 18 Std., 2 Becher Sahne
mit einem El Zimt aufgeschlagen und unter die gekühlte Creme gehoben.
Was soll ich sagen: "PERFEKT"!!!
400 g Puderzucker
9 Zitronen, nur abgeriebene Schale / Zesten
400 ml dry Sherry
2000 ml Sahne + Sahnesteif
8 Tl Zimt
Alle Zutaten in einer großen Rührschale befördert, mit einem elektrischen Handrührgerät auf die nötige Konsistenz gebracht und dann die Creme 24 Std. in den Fridge gestellt. Zwischendurch, nach ca. 18 Std., 2 Becher Sahne
mit einem El Zimt aufgeschlagen und unter die gekühlte Creme gehoben.
Was soll ich sagen: "PERFEKT"!!!
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Am Besten hält sich der Syllabub, wenn man ihn in kleine, hohe Gläser füllt.
Die Muskatnuss mache ich nicht in die Creme sondern reibe sie als Dekoration obendrüber. Mit einer hauchdünnen Zitronenscheibe garnieren - ganz edel.
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