Quittengelee + Quittenbrot

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Zutaten

3 große Quitte(n)
1/2  Zitrone(n) - der Saft
  Wasser
  Gelierzucker, 1:1 (entsprechend) für das Gelee
  Zucker, (entsprechend) für das Quittenbrot
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. Ruhezeit: ca. 3 Tage / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Quitten mit einem trockenen Tuch sorgfältig abreiben und den Flaum entfernen. Eine Schüssel mit kaltem Zitronenwasser vorbereiten.
Die Quitten in große Stücke schneiden. Nur den Stielansatz und die Blüten entfernen. Schalen und das Kerngehäuse werden mit verwendet - das bringt zusätzliches Aroma. Die geschnittenen Quittenstückchen möglichst sofort in das Zitronenwasser geben, damit sie sich so wenig wie möglich braun färben. Die Quitten in dem Zitronenwasser etwa 30 - 40 Minuten leise weich (aber nicht matschig) köcheln.

Zubereitung des Gelees:
Den Saft vorsichtig, ohne Druck auszuüben, über einem Tuch oder feinem Haarsieb ablaufen lassen. Desto weniger Druck ausgeübt wird, desto heller und klarer wird das Gelee.
Den Saft genau abmessen und mit der gleichen Menge Gelierzucker in einem großen Topf bei großer Hitze aufkochen lassen. Das Gelee etwa 3 - 4 Minuten kochen lassen. Gelierprobe machen und beachten, dass das fertige Gelee später im Glas noch etwas nachgeliert. Das Gelee vom Herd nehmen und nach Wunsch noch etwas abschmecken. Geeignet sind z. B. Zimt, Vanille, Zitronensaft, Cognac, verschiedene Obstler oder auch Mandelblättchen - je nach Geschmack.
Noch heiß in saubere, vorbereitete Twist-Off-Gläser füllen und verschließen.

Zubereitung des Quittenbrotes:
Aus den im Sieb bzw. Tuch verbliebenen Früchten wird nun das Quittenbrot hergestellt.
Von den Quittenstücken die Kerngehäuse und Kerne abschneiden und entfernen. Wichtig ist unbedingt, dass alle Kerne entfernt werden. Fruchtstücke nun mit einem Zauberstab oder ähnliches ganz fein pürieren. Das jetzt an Apfelmus erinnernde Fruchtmus mit exakt der gleichen Menge Zucker aufwiegen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa ¾ bis 1 Stunde einkochen. Vorsicht - die Masse setzt schnell am Topfboden an.

Ein Kuchenblech oder große Auflaufform etwas einbuttern.
Die dicke Paste auf dem Blech etwa 1 - 2 cm hoch aufstreichen und etwa 2 - 3 Tage in einem warmen Raum trocknen lassen. Wer es sehr eilig hat, kann das Quittenbrot auch bei halb geöffneter Backofentür bei ca. 100 Grad etwa 3 - 4 Stunden dörren lassen.
Das Quittenbrot in kleine Würfel oder Rauten schneiden. Die Würfel entweder in Hagelzucker, Kokosflocken oder gemahlenen Mandeln etwas wälzen.

Die Quittenwürfel in einem gut schließenden Gefäß (Blechdose) aufbewahren. Zwischen die einzelnen Schichten Pergamentpapier legen, damit die Würfel nicht aneinander kleben.
WARNUNG: Die Quittenwürfel sind zwar lecker, aber sehr süß - man muss es mögen. Für sie hat übrigens schon Nostradamus geschwärmt.

Kommentare anderer Nutzer


KlaraB

11.11.2003 22:16 Uhr

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in Würfel geschnittene und etwas angekochte Apfelstückchen geben dem Quittengelee noch zusätzlichen Pfiff.
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Mikilein

15.11.2003 13:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ja, so wird es gemacht! Da aber Quitten genügend Pektin enthalten, reicht es aus
Gelee nur eine Minute aufzukochen. Kerngehäuse entfernen wir gleich am Anfang...vor der Herstellung des Q-Brotes diese Teile zu entfernen, erscheint mir zu mühsam...
Gruß
Miki
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maeuseturm

15.11.2003 20:16 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Miki,

die Entfernung des Kerngehäuses ist nach dem "Kochen" wesentlich einfacher und schneller. Man soll die Quitten ja nicht zu Mus kochen. Es ist wirklich eine saubere, schnelle Angelegenheit.

Außerdem soll so der Geschmack intensiver sein, ... ob man das in der Tat rausschmeckt ... weiß ich nicht.

Schönen Gruß

Petra
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nessaja1

10.12.2003 20:47 Uhr

Ach ja übrigens eine Std. kochen reicht in der regel da zuviel wertvolle Flüssigkeit (für Gelee) entwiecht!

Nessaja1
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karlschramm

17.01.2004 01:20 Uhr

klasse
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Die neusten Kommentare:


Sterneköchin2011

31.10.2015 14:19 Uhr

Hallo,

entgegen der Angabe im Rezept habe ich meine Quitten grob in Stücke geschnitten und alles in meinen Entsafter getan. Das dauert allerdings erheblich länger (aber man kann sich ja anderweitig in der Küche beschäftigen ;-) ).

Auch ich habe 2:1 Gelierzucker genommen, den nehme ich für alle meine Marmeladen und Gelees.

Zum Quittenbrot:
Habe das Mus und den abgewogenen Zucker zusammen püriert und alles über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Das war da schon ziemlich "pampig". In einer guten halben Stunde hatte ich eine sehr dicke zähe Schicht und jaaaaaaaaaaa - man muss rühren rühren rühren, sonst brennt es an.

Das habe ich dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gestrichen und nun trocknet es. Quittenbrot und -gelee habe ich schon einmal gemacht, daher kannte ich die Zubereitsweise schon. Werde aber mal die Variante mit Schoko ummantelt versuchen (würde dafür auch eher eine Zart- oder Halbbitterkuvertüre versuchen).

LG von Sterneköchin2011
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retita

14.11.2015 20:53 Uhr

Super-fruchtige Quitten"täfeli"! Ich habe schon beim Rüsten den harten Kern entfernt (harte Arbeit; ginge wohl auch nach dem Kochen), damit man beim Naschen dann nicht "Kies" zwischen den Zähnen hat. Ich habe Steviapulver genommen zum Süssen und werde es nächstes Jahr mit Birnendicksaft versuchen, dann ist es schon fast eine gesunde Nascherei!
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hasi27

20.11.2015 11:40 Uhr

Sehr fein - das Gelee habe ich noch nicht fertig, aber das Quittenbrot kam nach dem Saft machen. Ich hatte keinen Kristallzucker in der Menge daheim, und habe daher 1,5 kg Quittenmus (vorher entkernt) mit 1,2 kg braunem und Rohrohr Zucker und Rest weissem Zucker und etwas Vanillezucker, sowie ein paar Spritzer Zitronensaft gemischt und eine Nacht stehen lassen. Das Einkochen mit beständigem Umrühren (hilft nix!) hat bei mir ca 1,5 Std. gedauert. Die Menge reichte dann gerade für ein grosses Backblech und ich habe dieses wirklich 5 Tage mit Backofen und rumstehen lassen getrocknet, bis ich den Eindruck hatte, das Quittenbrot kann in eine Dose. Uns schmeckts mit den gerösteten Kokosraspeln am besten, zweiter Platz etwas Zimtzucker und die Schokoladenvariation ist mir persönlich zu viel klebrig. Eine wirklich tolle Idee, den Fruchtrest zu verwerten - vor allen Dingen weil so eine rare Köstlichkeit jetzt zum Advent supergut verschenkt werden kann! DANKE fürs Rezept!!
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henningerturm

27.11.2015 17:38 Uhr

Prima Rezept, bin begeistert. Quittengelee top!
Nur beim Kochen von dem Brot habe ich alles in meinen Slowcooker getan und das ganze 3 Stunden brodeln lassen. Deckel drauf und nach 2,5 Stunden Deckel ab und noch mal ohne Deckel ne halbe Stunde. Es hat mir das explodieren des Musses erspart. Ich bin fast wahnsinnig geworden, wenn es blubb macht und du hast das Zeug im Gesicht.

Also, wer einen Slowcooker hat.... rock it !

Best rezept ever !
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Normora

18.12.2015 12:27 Uhr

Ich hab das Quittenbrot schon tagelang im Ofen dörren lassen aber es ist immer noch feucht und klebrig. Ist das normal?

Wie lange kann das Trocknen noch dauern?

Lg
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