Holunderlikör 'Zwei Jahreszeiten'
aus Blüten und Beeren| 10 | Holunderblütendolden, gerade aufgeblüht, ersatzweise 12 EL Holunderblütentee |
| 0,7 Liter | Wodka oder Doppelkorn |
| 500 g | Holunderbeeren, reif und abgezupft |
| 150 ml | Wasser, kalkarmes |
| 150 g | Rohrzucker |
| ½ | Zitrone(n), Saft und dünn abgeschälte Schale |
Zubereitung
Im Frühjahr die Blütendolden sammeln und möglichst nicht waschen, besser nur gut ausschütteln, um evtl. vorhandene Käferchen und andere kleine Tiere zu entfernen. Die Blüten abzupfen und in eine weithalsige Literflasche (z. B. Milchflasche) geben. Mit Wodka oder Korn auffüllen und kühl und dunkel bis zum Spätsommer ziehen lassen.
Wenn die Holunderbeeren reif sind, das Alkohol-Blütengemisch durch ein feinmaschiges Tuch seihen. Die Holunderbeeren waschen und gut trocknen. Die reifen Beeren von den Dolden zupfen, die unreifen oder überreifen wegwerfen. Wenn man genügend beisammen hat, gibt man sie in einen Kochtopf mit dem Wasser und lässt sie 10 Minuten leise vor sich hin kochen. Durch ein Tuch abseihen, nochmals in einen sauberen Topf geben und mit dem Zucker, dem Zitronensaft und der Zitronenschale einige Minuten kochen lassen.
Nach dem Abkühlen die Zitronenschale entfernen und den Holundersaft mit dem Blütenauszug vermischen, evtl. nachsüßen. Kühl und dunkel aufbewahren und evtl. nach 3 Monaten noch einmal durch ein feinmaschiges Tuch seihen.
Der Likör stärkt vor allem in Erkältungszeiten die Abwehrkräfte. Und er ist einfach ein Genuss!
Wenn die Holunderbeeren reif sind, das Alkohol-Blütengemisch durch ein feinmaschiges Tuch seihen. Die Holunderbeeren waschen und gut trocknen. Die reifen Beeren von den Dolden zupfen, die unreifen oder überreifen wegwerfen. Wenn man genügend beisammen hat, gibt man sie in einen Kochtopf mit dem Wasser und lässt sie 10 Minuten leise vor sich hin kochen. Durch ein Tuch abseihen, nochmals in einen sauberen Topf geben und mit dem Zucker, dem Zitronensaft und der Zitronenschale einige Minuten kochen lassen.
Nach dem Abkühlen die Zitronenschale entfernen und den Holundersaft mit dem Blütenauszug vermischen, evtl. nachsüßen. Kühl und dunkel aufbewahren und evtl. nach 3 Monaten noch einmal durch ein feinmaschiges Tuch seihen.
Der Likör stärkt vor allem in Erkältungszeiten die Abwehrkräfte. Und er ist einfach ein Genuss!
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
20.12.2009 17:02
Hallo Eva,
dein Rezept finde ich ganz toll.Ich habe Holunderblütensirup und Holundersaft zu Hause.Wie müßte ich da verfahren,wenn ich diesen Likör machen möchte??Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Habe auf jeden Fall mir mal das Rezept gespeichert.
LG
Renate
dein Rezept finde ich ganz toll.Ich habe Holunderblütensirup und Holundersaft zu Hause.Wie müßte ich da verfahren,wenn ich diesen Likör machen möchte??Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Habe auf jeden Fall mir mal das Rezept gespeichert.
LG
Renate
eva1460
sagt:
sagt: 20.12.2009 18:49
Hallo Renate,
mmmmh das ist nicht ganz einfach zu beantworten - muss man einfach mal ausprobieren...
In Deinem Profil habe ich ein Holunderlikörrezept gesehen, versuche dort doch mal statt mit Zucker zu süßen, den Holunderblütensirup einzusetzen und immer wieder abschmecken, bis es nach Deinen Vorstellungen schmeckt.
Ansonsten hilft nur warten - das nächste Frühjahr kommt bestimmt...
LG Eva
mmmmh das ist nicht ganz einfach zu beantworten - muss man einfach mal ausprobieren...
In Deinem Profil habe ich ein Holunderlikörrezept gesehen, versuche dort doch mal statt mit Zucker zu süßen, den Holunderblütensirup einzusetzen und immer wieder abschmecken, bis es nach Deinen Vorstellungen schmeckt.
Ansonsten hilft nur warten - das nächste Frühjahr kommt bestimmt...
LG Eva
20.12.2009 19:30
Hallo Eva!
Danke für die schnelle Antwort.Ich denke mal,ich warte ab bis zum nächsten Frühjahr.
Wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest.
LG
Renate
Danke für die schnelle Antwort.Ich denke mal,ich warte ab bis zum nächsten Frühjahr.
Wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest.
LG
Renate
midgard2kopf
sagt:
sagt: 23.08.2010 21:24
Hallo,
mehr aus Zufall, den nach Rezept habe ich das so gemacht: Die Dolden wie bei Dir behandelt, nur habe ich sie in 96 %igem Alk (200 ml) ausziehen lassen. Dank öfterem Schütteln fielen die Blüten dem Alc. schnell zum Opfer, sodaß sie nach vier Stunden schon recht ausgelaugt aussahen. Den Extrakt habe ich gefiltert und im Herbst mit Saft (und hier habe ich mir wirklich wie bei Muttern die Auszupferei gespart!) vermischt. Natürlich braucht man für ein vernünftiges Ergebnis eine Alkohol-Berechnung, aber das können wir ja.
Das Ergebnis war ein Lik, der ganz anders schmeckt als der nur aus Saft. Feiner, hollundriger, mehr nach Frühjahr.
VG
m2k
mehr aus Zufall, den nach Rezept habe ich das so gemacht: Die Dolden wie bei Dir behandelt, nur habe ich sie in 96 %igem Alk (200 ml) ausziehen lassen. Dank öfterem Schütteln fielen die Blüten dem Alc. schnell zum Opfer, sodaß sie nach vier Stunden schon recht ausgelaugt aussahen. Den Extrakt habe ich gefiltert und im Herbst mit Saft (und hier habe ich mir wirklich wie bei Muttern die Auszupferei gespart!) vermischt. Natürlich braucht man für ein vernünftiges Ergebnis eine Alkohol-Berechnung, aber das können wir ja.
Das Ergebnis war ein Lik, der ganz anders schmeckt als der nur aus Saft. Feiner, hollundriger, mehr nach Frühjahr.
VG
m2k
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- likör -
- Kräuter-Wildfrüche usw.
- Liköre
- Liköre
- Blüten-Rezepte
- holunder
- Liköre
- Marmelade,Eingekochtes, Eingemachtes, Eingelegtes
- Getränke - Liköre, Wein und Bowlen, Sirup
- Holunder
Weitere Rezeptsammlungen

Henglein
Rama Cremefine

























LG Eva
Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten