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Rotkohltopf mit Kasseler

Lecker im Herbst und Winter

Zutaten

500 g Rotkohl
1 große Zwiebel(n)
1 EL Butterschmalz
500 g Kasseler (Nacken)
  Pfeffer
Wacholderbeeren
1 Bund Suppengrün
Gewürznelken
Lorbeerblätter
375 g Kartoffel(n)
  Salz
  Zucker
1 EL Essig (Rotwein-)
100 g Schmand
1 EL Preiselbeeren, aus dem Glas
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: 340 kcal

Kohl in Spalten schneiden und den Strunk entfernen. Kohl klein schneiden. Zwiebel in Spalten schneiden. Zwiebel und Kohl im heißen Butterschmalz andünsten. Kasseler zufügen. Mit etwa 1 Liter Wasser auffüllen, so dass das Fleisch bedeckt ist, und aufkochen. Mit Pfeffer, Lorbeer, Nelken und Wacholder würzen. Zugedeckt etwa 45 min. garen. Suppengrün klein schneiden. Nach ca. 15 min. Garzeit zum Rotkohl geben.
Kartoffeln schälen und würfeln. In kochendem Salzwasser etwa 15 Min. garen. Kasseler herausheben und würfeln. Rotkohltopf mit Salz, Zucker und Essig abschmecken. Kasseler und Kartoffeln unterheben.

Einen Klecks Schmand und Preiselbeeren darauf geben.

Kommentare anderer Nutzer


Buddel

18.01.2011 19:54 Uhr

Ich kenne dieses Rezept schon sehr lange, habe mich aber jetzt gefreut, es so perfekt beschrieben zu sehen und habe es deshalb gespeichert.
Es schmeckt prima und ist sehr gut vorzubereiten.

cadosi

18.01.2011 20:21 Uhr

Das Rezept klingt lecker aber wie heisst Kasseler in der Schweiz? Ist das ein Rollschinkli?

Sonja

22.01.2011 12:18 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

In der Schweiz wird Kasseler auch Geräuchertes Rippli, Schüfeli oder Laffli genannt

Gruß

Sonja

Ahörnchen

20.01.2011 18:45 Uhr

Hallo, das war ein wirkliches happy cooking.
Meine anfänglich sehr große Skepsis beim Lesen dieses Rezeptes (neugierig geworden, wollte ich es nun aber trotzdem ausprobierern) ist wie weggekaut. Nun haben wir gerade - zunächst immer noch skeptisch - unsere Teller total leergegessen und stimmen in die Lobeshymnen mit ein: es war unschlagbar lecker. Dafür wohlverdiente 5 Sternchen. Leider hatte ich "nur" Kasselerrippchen da, aber diese zu der leckeren Suppe abzuknabbern, war schon eine Freude. Besonders gut fand ich die Idee mit den Preiselbeeren, beim nächsten "normalen" Rotkohlgemüse werde ich die auch verwenden, mal sehen, ob das auch diesen besonderen Kick bringt. Ein etwas verdampftes Bild folgt (Essen war noch sehr heiß).

kbb1303

21.01.2011 16:21 Uhr

Ich war erst skeptisch, ob die Kombination Rotkohl/Kassler harmoniert und kann nachdem ich es ausprobiert sagen:
GENIAL!!!
Wir waren alle begeistert und ich werde dieses Gericht besimmt noch oft kochen.
Für alle, die es schneller mögen:
ich habe Rotkohl aus dem Glas benutzt und die Kartoffeln direkt mit dem Kohl und dem Fleisch gegart.
Das hat super geklappt.
LG
Kbb

mayolu

02.02.2011 19:58 Uhr

Bei uns unterstrich ein hochwertiges Steak diese interessante Gemüse-Creation.

Mein 18-jähriger Sohn bat nicht um mehr Fleisch, sondern um Gemüsenachschlag.

Vielen Dank für diese Rezept-Idee.

mayolu

02.02.2011 20:05 Uhr

Bitte entschuldigt meinen vorherigen Kommentar, der galt dem Schwarzwurzel-Curry.

Rotkohl-Topf mit Kasseler, für 12 gekocht von 6 gegessen, was will man mehr.

Grüße

TantePü

04.02.2011 09:06 Uhr

Tolle Idee -
Mit saurer Sahne und den Preiselbeeren fanden wir es als Gemüse super - allerdings mach ich das Fleisch dann extra - zusammen hat uns der Geschmack nicht wirklich begeistert und die Farbe war für uns sehr gewöhnungsbedürftig.
Aber - die Geschmäcker sind ja verschieden ; )

Liebe Grüße und danke für die Idee mit der Sahne und den Preiselbeeren,

TPÜ

samafijo

10.02.2011 08:20 Uhr

Dieses Gericht werde ich definitv NIE mehr kochen. Es heisst ja immer: "Das Auge isst mit". Die musste ich wirklich fest zudrücken, um das zu essen. Der Rotkohl war - trotz Zugabe von Essig - grauviolett. So sah auch das Fleisch und die Kartoffel aus. Optisch wirklich abtörnend und geschmacklich war es essbar. Mehr aber leider nicht. Ich habe mich übrigens genau an das Rezept gehalten!
Viele Grüße

Schnatzi08

15.02.2011 12:40 Uhr

Also irgendwie bin ich scheinbar zu blöd für dieses Rezept... ich habe mich, genau wie mein Vorposter, genau an das Rezept gehalten und auch bei mir sieht der ganze Topf eher unappetitlich aus, als lecker... er schmeckt zwar, aber ich muss ihn wohl allein essen... auch die ganze Flüssigkeit hát mich irritiert. Den Essig muss man ja zuletzt beigeben, so erziehlt er meiner Meinung nach die eine Wirkung, nämlich die, um den Kohl "bei Farbe" zu behalten. Naja... ich werds nochmal probieren, irgendwann...

pemtom

21.03.2011 21:41 Uhr

Hallo!
Wir fanden die Suppe sehr lecker und unansehnlich war sie auch nicht.Lade auch ein Bild hoch.Haben aber den Schmand und die Preiselbeeren weg gelassen.
Danke für das Rezept!

♥LG pemtom♥

renee71

07.06.2012 20:05 Uhr

Heute habe ich dieses Rezept gekocht. Wir fanden es sehr lecker. Überhaupt nicht unappetitlich oder unansehnlich. Das Fleisch war nur einer Stelle vom Kraut rot verfärbt, aber das ist doch klar - Rotkraut ist nun mal ein stark färbendes Gemüse. Schon vom Schneiden des Krautes waren meine Hände ganz rot. Die Kartoffeln bleiben auch schön gelb, wenn man sie wie im Rezept beschrieben erst am Schluss dazumischt. Die Suppe habe ich am Ende zusätzlich noch mit etwas Instantpulver (Brühe) abgeschmeckt, weil mir der Geschmack insgesamt nicht kräftig genug war. Ansonsten war es wirklich sehr lecker!

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