Grüne Klöße
| 2 kg | Kartoffel(n) |
| Salz | |
| Muskat, (optional) | |
| Kartoffelmehl | |
| Brötchen, gewürfelt | |
| Butter, zum Rösten |
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, 2/3 der Kartoffeln reiben und in einem Leinentuch oder Leinensack stark auspressen. Das restliche Drittel Kartoffeln kochen und pürieren. Das heiße Püree mit der rohen Kartoffelmasse mischen, ganz wenig salzen, optional etwas geriebene Muskatnuss zugeben (nicht bei Geflügel). Die rohen Kartoffeln müssen sich vollständig mit dem Kartoffelbrei verbinden. Es entsteht der Teig, aus dem die Klöße geformt werden können. Nun werden die Klöße mit beiden Händen schön rund gerollt, in deren Mitte jeweils 3-4 gewürfelte und in Butter oder Margarine angeröstete Brötchenstücke einfügen.
Tipp: Vor jedem Kloßformen die Hände in kaltes Wasser tauchen.
Leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Klöße darin 20 Minuten bei kleiner Flamme gar ziehen lassen. Die Klöße müssen frei im Wasser schwimmen können und sollten sich nicht berühren. Schwimmen die Klöße an der Wasseroberfläche, sind sie fertig.
Die Klöße sind zu jeder Art von Braten, Gans, Ente, Pute, Goulasch oder Rouladen die ideale Sättigungsbeilage.
Tipp: Die ausgepresste Flüssigkeit in einer Schüssel auffangen und etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann das Wasser vorsichtig abgießen und die abgesetzte Kartoffelstärke der Kloßmasse wieder zufügen. (hilft gegen "Zerkochen" der Kloßmasse)
Tipp: Vor jedem Kloßformen die Hände in kaltes Wasser tauchen.
Leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Klöße darin 20 Minuten bei kleiner Flamme gar ziehen lassen. Die Klöße müssen frei im Wasser schwimmen können und sollten sich nicht berühren. Schwimmen die Klöße an der Wasseroberfläche, sind sie fertig.
Die Klöße sind zu jeder Art von Braten, Gans, Ente, Pute, Goulasch oder Rouladen die ideale Sättigungsbeilage.
Tipp: Die ausgepresste Flüssigkeit in einer Schüssel auffangen und etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann das Wasser vorsichtig abgießen und die abgesetzte Kartoffelstärke der Kloßmasse wieder zufügen. (hilft gegen "Zerkochen" der Kloßmasse)
Kommentare anderer Nutzer
25.10.2003 18:31
Ich kenne das Rezept auch schon aus meiner Kindheit, habe die Klöße sehr geliebt. Bei uns gab es immer in Oel ausgelassenes Dörrfleisch mit Zwiebeln dazu .
Superlecker......
Superlecker......
28.10.2003 09:42
Hallo,
also grüne bzw. Thüringer Klöße sind bei uns das ganze Jahr über IN. Ich begieße die rohe Kartoffelmasse vor der Zugabe der gekochten Kartoffeln vorher mit einer Kelle heißen Wasser, knete das ordentlich durch und gebe dann die zerdrückten gekochten (keinen Kartoffelbrei) Kartoffeln zu. Daß in die Mitte der Klöße 1 -2 Stück Blutwurst kommen , kenne ich aus Mutters Küche auch, mache heute allerdings auch Semmelwürfel rein, da der Göga keine Blutwurst mag. Fürs Wochenende habe ich wieder Klöße geplant, da wir Appetit auf Ente haben. Oh wird das lecker.
VG
bstadler
also grüne bzw. Thüringer Klöße sind bei uns das ganze Jahr über IN. Ich begieße die rohe Kartoffelmasse vor der Zugabe der gekochten Kartoffeln vorher mit einer Kelle heißen Wasser, knete das ordentlich durch und gebe dann die zerdrückten gekochten (keinen Kartoffelbrei) Kartoffeln zu. Daß in die Mitte der Klöße 1 -2 Stück Blutwurst kommen , kenne ich aus Mutters Küche auch, mache heute allerdings auch Semmelwürfel rein, da der Göga keine Blutwurst mag. Fürs Wochenende habe ich wieder Klöße geplant, da wir Appetit auf Ente haben. Oh wird das lecker.
VG
bstadler
Felix999
sagt:
sagt: 11.12.2003 15:41
Hallole,
ich kenne die Klösse auch aus meiner Kindheit, von der Tante von "Drüben" gemacht.
Allerdings nahm die nur rohe Kartoffeln und die Kartoffelstärke und gebunden wurde mit einem salzigen Griessbrei!!!
Kennt noch jemand diese Klösse???
Und noch eine Frage an euch Könner: wie kann man verhindern, daß die Klösse am nächsten Tag so dunkel sind? Weil in Butter angebraten sind die fast noch leckerer!!!
Danke für Antworten
Gruss
Felixine
ich kenne die Klösse auch aus meiner Kindheit, von der Tante von "Drüben" gemacht.
Allerdings nahm die nur rohe Kartoffeln und die Kartoffelstärke und gebunden wurde mit einem salzigen Griessbrei!!!
Kennt noch jemand diese Klösse???
Und noch eine Frage an euch Könner: wie kann man verhindern, daß die Klösse am nächsten Tag so dunkel sind? Weil in Butter angebraten sind die fast noch leckerer!!!
Danke für Antworten
Gruss
Felixine
mausejulchen
sagt:
sagt: 14.12.2003 11:33
OOOOOOOOOOOOOH,
Omi´s "griene Klitscher"!!!!
Bei uns gab´s die immer plattgedrückt, ohne Semmeln in der Mitte, als Kartoffelpuffer, mit Apfelmus!
Hmmmjam,Kindheitserinnerungen werden wach =)
Julia
PS:Ich hab aber nie ganz verstanden, warum die Dinger "grün" sind!Und die Menge reicht für 2-3 Personen locker als Hauptgang, da braucht man nichts mehr dazu=)
Omi´s "griene Klitscher"!!!!
Bei uns gab´s die immer plattgedrückt, ohne Semmeln in der Mitte, als Kartoffelpuffer, mit Apfelmus!
Hmmmjam,Kindheitserinnerungen werden wach =)
Julia
PS:Ich hab aber nie ganz verstanden, warum die Dinger "grün" sind!Und die Menge reicht für 2-3 Personen locker als Hauptgang, da braucht man nichts mehr dazu=)
Sonne70
sagt:
sagt: 23.12.2003 12:54
Ihr habt das Thüringer Rezept - ich könnt Euch knuuutschen - die grienen Gltischer gabs frührer immer bei Tantschen im Ostarzgebirg.
Ich wußte noch, daß es das Verhältnis 2 zu 1 gab, aber waren die rohen Kartoffeln jetzt die 2/3 oder die gekochten?? Das quälte mich die ganzen Tage - nun können die Gäste kommen *megafroi*
@Julchen: das grün kommt von dem leicht grünlich schimmernden Farbton, den die Klöse aufgrund des rohen Kartoffelanteils annehmen.
Ich wußte noch, daß es das Verhältnis 2 zu 1 gab, aber waren die rohen Kartoffeln jetzt die 2/3 oder die gekochten?? Das quälte mich die ganzen Tage - nun können die Gäste kommen *megafroi*
@Julchen: das grün kommt von dem leicht grünlich schimmernden Farbton, den die Klöse aufgrund des rohen Kartoffelanteils annehmen.
kleinermuck
sagt:
sagt: 25.12.2003 12:19
Hallo.
@Felix999:
die Klöße einfach wieder in das kalte Kochwasser tun und am nächsten Tag rausnehmen um sie zu braten.
Dann sind sie auch nicht so hart.
Es grüßt
der kleinemuck
@Felix999:
die Klöße einfach wieder in das kalte Kochwasser tun und am nächsten Tag rausnehmen um sie zu braten.
Dann sind sie auch nicht so hart.
Es grüßt
der kleinemuck
eisbein
sagt:
sagt: 27.01.2004 15:08
@floeckchen:
wie, mit warmer Milch? Wo kommt die hin?
Will ich auch mal versuchen!!!
eisbein
wie, mit warmer Milch? Wo kommt die hin?
Will ich auch mal versuchen!!!
eisbein
Chaosköchin
sagt:
sagt: 30.01.2004 12:13
Hi,
so ähnlich bereite ich sie auch zu. Allerdings hängt die Qualität der Klösse sehr von der Kartoffelsorte ab. Wenn ich z.B. mehligkochende Kartoffeln nehme, habe ich nach dem Absetzen des Wassers so viel Stärke, dass die Klösse wie gummi werden, wenn man die gesamte Stärke nimmt.
Ich kenn es aber so, dass man die gekochten Kartoffeln gerieben zugibt und dann den Teig mit heissem Wasser begiesst, bis die Masse klebrig ist. Die Variante mit dem Kartoffelbrei werde ich auch mal versuchen.
Leider werden bei mir die Klösse beim Kochen immer kleiner und die Hälfte des Klossteiges liegt dann am Topfboden. Liegt es an der Stärke?
so ähnlich bereite ich sie auch zu. Allerdings hängt die Qualität der Klösse sehr von der Kartoffelsorte ab. Wenn ich z.B. mehligkochende Kartoffeln nehme, habe ich nach dem Absetzen des Wassers so viel Stärke, dass die Klösse wie gummi werden, wenn man die gesamte Stärke nimmt.
Ich kenn es aber so, dass man die gekochten Kartoffeln gerieben zugibt und dann den Teig mit heissem Wasser begiesst, bis die Masse klebrig ist. Die Variante mit dem Kartoffelbrei werde ich auch mal versuchen.
Leider werden bei mir die Klösse beim Kochen immer kleiner und die Hälfte des Klossteiges liegt dann am Topfboden. Liegt es an der Stärke?
blueocean27
sagt:
sagt: 08.05.2004 10:03
Endlich, ich habs gefunden. Normalerweise hätte ich meine Oma gefragt, wie das Rezept geht, weil das bei uns so ein Familienstammessen ist. Aber leider sind die 6 wochen zur Kur. Deswegen bin ich so froh hier fündig geworden zu sein. Bei uns werden immer so 6-8 kilo Kartoffeln verarbeitet, und meistens bleibt nichts übrig, weil es so ein Familieninterne Duell gibt, wer schafft die meisten. Und bleibt doch mal was übrig gibt es sie einfach am nächsten Tag in Scheiben geschnitten und gebraten mit Apfelmuss. Schmeckt dann wie Kartoffelpuffer.
Liebe Grüße an alle Liebhaber von grünen Klößen
Liebe Grüße an alle Liebhaber von grünen Klößen
Henryk32
sagt:
sagt: 06.12.2004 23:50
Herforragend das Ihr das Rezept habt, so ist der Hasenrücken mit Rotkohl gesichert. Hätte sonst doch noch Großmutter anrufen müssen. Sind halt doch die besten Klöße.
KäferSandra
sagt:
sagt: 03.03.2005 08:20
So so ähnlich kenne ich die Klöße auch noch von meienr Oma. Sie hat die allerdings immer immer mit gaaaanz viiiel Speck und Zwiebel gemacht. Und die hat auch immer nur meine Oma hingekriegt. Leider hab ich keine möglichkeit die Kartoffeln zu reiben, sonst würde ich das jetzt glatt ausprobieren :-((((
LG Sandra
LG Sandra
Knopf3
sagt:
sagt: 17.03.2005 18:51
Sorry, aber ich bin mir bei diesem Rezept nicht sicher, ob ich Kartoffelmehl aus einem Päckchen dazugeben muß, oder ob es reicht, die abgesetzte Stärke der geriebenen Kartoffeln zu nehmen?
momokatze3
sagt:
sagt: 19.03.2005 18:44
Hallo, bei den "echten" Thüringer Klößen gibt es keinen Grünschimmer. Wir machen sie noch wie früher - Verhältnis geriebene rohe Kartoffeln:gekochten Kartoffeln - 2/3:1/3, wieviel Ihr schält, hängt davon ab, wieviel Ihr essen wollt. Bei 6 kg geschälten Kartoffeln kommen so ca 14-16 Klöße heraus. Die geschälten rohen Kartoffeln werden in einen Topf getan (ohne Wasser) und erst einmal geschwefelt (Schwefelstäbchen bekommte man im gut sortierten Drogeriefachhandel) ca 20 min lang - dazu Schwefelstäbchen auf eine Unterlage geben z.B. Deckeln von Konservenglas, anzünden, Deckel drauf. Danach 15 min wässern. Durch das schwefeln werden die Klöße schön gelblich/weiß. Dann reiben und lange und gründlich auspressen. Die Masse muß sehr trocken werden. Wir haben noch eine alte Presse, andere nehmen eine Tischschleuder. Die gekochten Kartoffeln werden zu einem glatten Brei verrührt, dazu das Kochwasser verwenden, auf keinen Fall Milch. Der Brei muß gerade so aus dem Topf laufen. Die geriebenen Kartoffeln in einer Schüssel auflockern, 3 TL Kartoffelstärke daarüber geben und 2-3 TL Salz, dann mit dem Brei überbrühen (der Brei muß im Topf blubbern, Vorsicht heiß-spritzt.) und vermengen - die Masse muß kräftig durchgeschlagen werden. Dann Klöße formen, natürlich mit gerösteten Semmelwürfeln füllen. Im heißen Wasser (darf nicht mehr kochen) ca. 15-20 min ziehen lassen. Wenn das Wasser kocht zerfallen Sie.
Guten Appetit.
Guten Appetit.
heike85
sagt:
sagt: 31.03.2005 14:47
Das sind aber nicht die grünen Klöße die ich kenne....die werden nur aus rohen Kartoffeln gemacht. Zumindest bei mir zu Hause.
Liebe Grüße
Liebe Grüße
grauer-Wolf
sagt:
sagt: 12.12.2005 01:31
Schwefel hat da nichts zu suchen, sonst bekommen sie nicht den typisch grünen Farbton. Und die heißen nicht umsonst "grüne Klöße". Aber auch ich esse sie am liebsten mit Blutwurst - statt Rösteln in der Mitte. Der Majoran und die anderen Gewürtze der Blutwurst geben den Kloß erst den richtigen Pfiff.
Guten Hunger
Guten Hunger
ccwtb02
sagt:
sagt: 23.12.2005 07:45
Das sind keine grünen Klöße. In richtigen grünen Klößen hat außer roher Kartoffeln und Salz nichts zu suchen. Ich werd mal das Originale Rezept für Vogtländische (wo sie herkommen) grüne Klöße reinsetzen. Gruß Carsten
sachsenkocher71
sagt:
sagt: 21.12.2007 14:28
Hallo Mitkocher
anbei eine Tip. wenn ihr möchtet das die Klöße richtig grün werden dann gebt einen guten Schuß Buttermilch mit ins Kochwasser. dann bekommen die grünen Klöße die entsprechende Färbung.
Gruß Britta
anbei eine Tip. wenn ihr möchtet das die Klöße richtig grün werden dann gebt einen guten Schuß Buttermilch mit ins Kochwasser. dann bekommen die grünen Klöße die entsprechende Färbung.
Gruß Britta
michi1802
sagt:
sagt: 23.12.2007 23:27
Klöse wie bei Mamma, einfach mein Klosrezept für immer.
Sehr fein
Sehr fein
michi1802
sagt:
sagt: 23.12.2007 23:35
meine mutter kommt aus dem Erzgebirge und hat noch 1 bis zwei zwiebeln mitgerieben zur rohen klosmasse gegeben
aeht17
sagt:
sagt: 24.03.2008 22:46
Schade, bei uns sind die Klöße absolut nicht gelungen: sie schwammen eigentlich gleich an der Oberfläche, und nach 20 min. waren sie noch halb roh und total matschig. Aber auch längeres Kochen half nicht. Sie blieben matschig. Ich weiß auch nicht, was wir falsch gemacht haben. Vielleicht habt Ihr ja eine Idee.
Liebe Grüße
aeht
Liebe Grüße
aeht
ccwtb02
sagt:
sagt: 24.05.2010 16:57
hi wenn auch spät diese grünen klöße schmecken sehr gut sind aber nicht die echten grünen klöße die vogtländischen, schaut mal bei mir rein da steht das einzig wahre rezept für die originalen vogtländischen grünen klöße.
hellmutDF
sagt:
sagt: 17.12.2010 02:50
Hilfreicher Kommentar:
Es gibt soooo viele "echte" grüne Klöße, dass man sich nicht streiten sollte, welches die Echten sind. Da hat auch jeder eine andere Ansicht, was ihm besser gefällt. Grün sollten sie sein, damit sie ihrem Namen Ehre machen. Das mit dem Schwefel ist eine Erfindung von Leuten (vielleicht aus der Gastronomie), denen das Grün zu gewöhnlich erscheint. Die möchten sie am Liebsten weiß wie Schnee haben. Ich hab's mal zwangsweise im Restaurant probiert - vom Schwefel bleibt ein elendiger Nachgeschmack im Mund. Und das paar Stunden lang. Nie wieder!
Das mit der Blutwurst ist mir neu, werde ich mal probieren. Obwohl mir das nicht logisch erscheint. Die Brotrösteln haben eigentlich eine andere Ursache, die sind nicht zum Spass drin. Ich sag ja immer, dass sich die alten Germanen bei allen Dingen was gedacht haben. Und wenn man's dann mal gehört hat, erscheint es sehr logisch. Die Brotstücken sind deshalb drin, um die Garzeit zu verringern. Das Eindringen der Hitze in den Kloß erfolgt nicht linear und ohne die Brotröster dauert der Kochprozess erstens länger und zweitens weiß man nicht genau, wann der Mittelpunkt wirklich erreicht ist. Bei zu langer Garzeit kochen die Klöße außen ab, d.h. sie werden kleiner und sie verwässern. Und weil oben die Frage mal gestellt war: Abkochen verhindert man mit der richtigen Menge Kartoffelstärke und dem Brühen des Teiges. Da hat auch jeder so seine Methode. Ich nehme z.B. die gekochten Kartoffeln und presse sie mit der Kartoffelpresse heiß auf die geriebenen Kartoffeln, mische dies und wenn mir noch etwas Feuchtigkeit fehlt, mache ich das mit dem heißen Kartoffelwasser.
Außerdem dürfen die Klöße, egal welcher Sorte, nicht kochen. Sobald sie anfangen zu kochen, wird die Hitzezufuhr reduziert, so dass das Wasser nicht mehr wellt. Die Klöße lässt man ziehen. Der Deckel darf nicht geschlossen sein, so dass kein Druck entsteht. Wenn die Klöße aufsteigen, sind sie noch lange nicht gar. Meine Faustregel: wenn sie oben schwimmen, dann noch 20 min ziehen lassen, eben nicht kochen. Kommt auch auf die Größe an. Meine sind etwas größer, Männerhände.
Aber ich habe auch noch einen Tipp für Faule: Sie sollen aussehen und schmecken wie grüne Klöße, trotzdem kann man sich Arbeit sparen und es wird kaum bemerkt. Wenn also bei mir Anforderung an eine größere Menge besteht, dann mogele ich etwas und mische Kloßteig aus dem Päckchen dazu. Meiner Erfahrung nach eignet sich am Besten "Werners" für Thüringer/Vogtländische Klöße dazu. Ich benutze es nach Anleitung und mische die fertig ausgequollene Masse dann unter meine andere fertige Masse. Maximal 1:1, also maximal soviel Päckchenkloß wie "handmade"-Kloßmasse. So habe ich schnell statt 8 Klößen 12 Klöße und Arbeit gespart.
Das mit der Blutwurst ist mir neu, werde ich mal probieren. Obwohl mir das nicht logisch erscheint. Die Brotrösteln haben eigentlich eine andere Ursache, die sind nicht zum Spass drin. Ich sag ja immer, dass sich die alten Germanen bei allen Dingen was gedacht haben. Und wenn man's dann mal gehört hat, erscheint es sehr logisch. Die Brotstücken sind deshalb drin, um die Garzeit zu verringern. Das Eindringen der Hitze in den Kloß erfolgt nicht linear und ohne die Brotröster dauert der Kochprozess erstens länger und zweitens weiß man nicht genau, wann der Mittelpunkt wirklich erreicht ist. Bei zu langer Garzeit kochen die Klöße außen ab, d.h. sie werden kleiner und sie verwässern. Und weil oben die Frage mal gestellt war: Abkochen verhindert man mit der richtigen Menge Kartoffelstärke und dem Brühen des Teiges. Da hat auch jeder so seine Methode. Ich nehme z.B. die gekochten Kartoffeln und presse sie mit der Kartoffelpresse heiß auf die geriebenen Kartoffeln, mische dies und wenn mir noch etwas Feuchtigkeit fehlt, mache ich das mit dem heißen Kartoffelwasser.
Außerdem dürfen die Klöße, egal welcher Sorte, nicht kochen. Sobald sie anfangen zu kochen, wird die Hitzezufuhr reduziert, so dass das Wasser nicht mehr wellt. Die Klöße lässt man ziehen. Der Deckel darf nicht geschlossen sein, so dass kein Druck entsteht. Wenn die Klöße aufsteigen, sind sie noch lange nicht gar. Meine Faustregel: wenn sie oben schwimmen, dann noch 20 min ziehen lassen, eben nicht kochen. Kommt auch auf die Größe an. Meine sind etwas größer, Männerhände.
Aber ich habe auch noch einen Tipp für Faule: Sie sollen aussehen und schmecken wie grüne Klöße, trotzdem kann man sich Arbeit sparen und es wird kaum bemerkt. Wenn also bei mir Anforderung an eine größere Menge besteht, dann mogele ich etwas und mische Kloßteig aus dem Päckchen dazu. Meiner Erfahrung nach eignet sich am Besten "Werners" für Thüringer/Vogtländische Klöße dazu. Ich benutze es nach Anleitung und mische die fertig ausgequollene Masse dann unter meine andere fertige Masse. Maximal 1:1, also maximal soviel Päckchenkloß wie "handmade"-Kloßmasse. So habe ich schnell statt 8 Klößen 12 Klöße und Arbeit gespart.
FrauGrosch
sagt:
sagt: 30.01.2011 11:33
Genauso kenne ich die Klöße schon von Mama und Oma. Bei uns im Erzgebirge werden die Klöße genauso gegessen. Lecker!
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