Dibbelabbes

Kartoffelgericht
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Zutaten

2 kg Kartoffel(n)
Zwiebel(n) oder Schalotten
2 Zehe/n Knoblauch
2 Stange/n Lauch
1/4 kg Dörrfleisch (geräucherter Schweinebauch)
Ei(er)
1/2 Bund Petersilie
  Salz
  Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
  Muskat, frisch gerieben
2 EL Butterschmalz, zum Braten
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Kartoffeln schälen, fein reiben und in einem Leinentuch fest ausdrücken, so dass eine relativ trockene Masse entsteht. Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls schälen, Zwiebeln reiben, Knoblauch pressen, zu der Kartoffelmasse hinzufügen. Eier aufschlagen, Lauch putzen, waschen, in feine Ringe schneiden und ebenfalls mit den Eiern zu den Kartoffeln geben. Dörrfleisch fein würfeln, die Hälfte zu der Kartoffelmasse geben und mit dem Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.
Butterschmalz in einem gusseisernen Bräter erhitzen, die Hälfte des Dörrfleisches knusprig ausbraten und dann die Kartoffelmasse in den Bräter einfüllen. Die Masse anbraten und unter ständigem "Umschichten" Krüstchen bilden lassen, bis die Kartoffelmasse gar ist. Dies dauert ca. 1 Stunde.
Dazu isst man Apfelmus.

Kommentare anderer Nutzer


casasun

25.10.2003 21:54 Uhr

Das ist doch ein einziger Matsch.

swiesener

30.10.2003 12:48 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Nee, ist es nicht! Ist ein altsaarländisches Nationalgericht & schmeckt superlecker!

Mättiho

03.11.2003 20:50 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo casasun,

wenn Du das Rezept probierst, wirst Du feststellen, dass dies kein Matsch wird, sondern ein superleckerer Eintopf mit einer festen Konsistenz.

gruß

Mättiho

matti

18.12.2003 08:54 Uhr

Habe ich vor Urzeiten im Hauswirtschaftsunterricht gekocht - in NRW!!! ....und hat damals superlecker geschmeckt. Werde ich dringend mal wieder machen. Hatte ich total vergessen!!!

Grüße
Mattis Moni

Lizzfizz

20.01.2004 23:55 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Mättiho!
Ich kenne das geicht als Dippedotz!
KÖSTLICH-KÖSTLICH-KÖSTLICH
Das sind Kindheitserinnerungen. Meine Oma hat das als einzige gemacht und wir haben uns schon tagelang wie Schneekönige darauf gefreut!

Liebe Grüße, Susanne

Haasenburg94

26.02.2004 14:06 Uhr

Hallo Mättiho,
lecker dein Dibbelabbes-Rezept. Vor allem wenn man Riesenportionen in Gußeisernen Pfannen davon macht. Gell?!?!
Freue mich schon auf das nächste "Dibbelabbes-Fescht!"
VlG Steffi

nicki45

17.04.2004 16:45 Uhr

Hallo Mättiho

als Saarländer kenne ich dieses Gericht auch. Ich mache den Dibbelappes in eine große Auflaufform im Backofen. Gebe also etwas Öl in die Form und die Kartoffelmasse rein. Gericht muss ca. 90 min bei 200 °C im Backofen gebacken werden. Mann und Kinder essen den Dl so lieber, weil er dann nicht so krustig ist.

Viele Grüße
nicki45

elegor

10.08.2004 12:52 Uhr

Hallo Mättiho,

habe es nach deiner Anleitung gemacht. Mir fehlen allerdings definitiv Details, was genau in der Pfanne/Bräter passiert. Ich würde mich über eine Erweiterung bzw. Anleitung SEHR freuen. Was bedeutet umschichten? Bei mir gab es Matsch und ich habe eine Stunde gewendet, bis ich blasen an den Fingern hatte und ein Kochlöffel hinüber war, ohne Witz!

Und ein Foto würde mir ungemein helfen!

Äääh, wie sieht das mit der "Zubereitungszeit" aus? Die Vorarbeiten liegen bei mir bei einer Stunde. Plus eine Stunde wenden ergeben zwei Stunden. Oder wie ist das zu verstehen?

Sobald ich mehr weiß, renne ich Lauch kaufen! *g*

Schönen Tag noch wünscht euch
Elegor

arthurdent42

08.03.2005 22:08 Uhr

Hallo!

Geht mir genauso wie Elegor. Was ist mit dem Umschichten und Krüstchen bilden gemeint?
Macht man das im Ofen oder auf dem Herd? Muss man dann nicht ständig Öl nachgießen, damit's knusprig wird?
Wäre für ein paar Tipps echt dankbar, denn es klingt echt lecker, und ich würd's gerne mal testen...

Ratlose Grüße,
arthurdent42

akoehl

10.08.2005 21:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo elegor und arthurdent42,
Das umschichten erfolgt im Bräter auf dem Ofen.
Mit Umschichten und Krüstchen bilden ist gemeint, dass du bei sehr viel Hitze (evt. Öl nachgießen) die Masse immer leicht anbacken lässt bis sie braune Krüstchen bildet und sie dann wieder vom Bräterboden löst (damit sie nicht verbrennt) und wendest, damit auch andere Stellen bräunen können.
Und wie Elegor schon vermutet hat, es braucht Zeit und etwas Liebe zur Bearbeitung der Masse...Die Mühe lohnt sich, es schmeckt dann super lecker und das Rezept wie oben angegeben ist (meiner Ansicht nach) original...Aber mit dem "original" saarländischen Dibbelabbes ist das wie mit allen "Originalrezepten": überall ein bisschen anders....Und das Saarland ist nu wahrlich nicht groß...:-)
LG
Drea

PettyHa

02.06.2006 23:03 Uhr

Hallo,

habe dieses Rezept schon lange gesucht, freu!!! dass ich es durch Zufall gefunden habe!

Und zur Zubereitung: gut Ding will Weile haben, also mit Liebe und Muse kochen!


LG PettyHa

Barbara111

11.10.2006 16:45 Uhr

Wer sich das Umschichten ersparen möchte, streicht die Masse in eine FLACHE Auflaufform und schiebt das ganze in den Backofen. Bei 200 Grad backen lassen, bis die Oberseite schön knusprig ist. (Etwa eine halbe Stunde. Da die Zutaten sehr zerkleinert sind, dauert es nicht allzu lange) Dann ist der Auflauf meistens auch unten schön kross.

vollkornflocke82

04.05.2008 13:27 Uhr

Vielen Dank für deinen Tipp! Als Nicht-Saarländerin habe ich hier aus Neugier mal herumgestöbert, fand das Rezept sehr lecker, war aber von der Aussicht auf ne Stunde langes Wenden gelinde gesagt entsetzt... Und bei dem Krüstchen bilden die richtige Balance zwischen knsuprig und verbrannt zu finden, dürfte auch nicht ganz einfach sein.

wopy

28.10.2006 19:03 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Mättiho,

danke für das Rezept. Habs heute abend ausprobiert und alle waren begeistert. Hat super lecker geschmeckt. Die Petersielie hast du bei der Zubereitung nicht mehr erwähnt, aber die hab ich einfach kleingehackt und unter die Kartoffelmasse gemischt. Zum Dibbelqabbes gabs selbstgemachtes Apfelkompott !

LG Wolfgang

beo1

25.10.2007 17:34 Uhr

Hallo,

hab gestern zum ersten Mal Dibbelabbes ausprobiert und kann nur sagen:
oberlecker und echt empfehlenswert!!!

Es gab noch leicht warmes Apfelmus dazu.

Mmmmmmmmmmmmmhhhh!

Danke für das Rezept!

Lg beo1

Cervus

24.11.2007 19:33 Uhr

Ich bin zwar Holsteiner, habe aber zu U-Bootfahrerzeiten einen Saarländer als Kumpel gehabt. Von ihm kenne ich dieses wirklich leckere Gericht und weiss es seitdem sehr zu schätzen.
Ganz abgesehen von den Erinnerungen die damit verknüpft sind.

Und Matsch ist es nie geworden.

kladiku

19.12.2008 22:04 Uhr

Das Essen wird gerade zur Weihnachtszeit gesucht; wann ißt man es? Höchstwahrscheinlich ist es jaauf Grund des vielen Nachölens etwas "gehaltvoller"...Auf jeden Fall reizt es zum nachkochen - ich probier's mal, wenn Schnee liegt...

lg kladiku

Cervus

11.10.2009 10:24 Uhr

Ich bin mit einem echten Saarländer auf einem U-Boot zur See gefahren und kenne daher das Rezept. Wir haben es uns oft in unserer Messe gebruzzelt und ich fand es ausgesprochen lecker.

Nun kann ich es wieder machen und in Erinnerungen schwelgen ;-)

Aswang112

10.11.2010 19:54 Uhr

@Wolfgang:

Die Petersilie einfach zur Masse hinzufügen oder einfach weglassen.

Bigi31

08.12.2010 16:09 Uhr

Habe heute zum ersten Mal Dippelappes gekocht und zwar dieses Rezept. Es war hervorragend und ist mir auf Anhieb gelungen (als Hessin) ;-)

Danke Mättiho

miri684

10.01.2011 19:55 Uhr

Einfach perfekt! So hat er bei meiner Oma und bei meiner Mama auch immer geschmeckt!

Himbeertoertchen

20.01.2011 13:32 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

an alle Nicht-Saarländer oder die die meinen welche zu sein.

Das ganze in den Ofen zu schieben ist etwas andres. Das nennt sich Schales oder vielleicht findet man es auch unter Schaales.

Wird etwas anders gemacht, Zutaten.

Zwischen anbraten und verbrennen, ja da war immer schon ein Unterschied. Ist eben wie bei Brootgrumbiere, sprich Bratkartoffeln.

Dibbelabbes ist was leckeres und isst man als richtiger Saarländer mal gar nicht ausschließlich zur kalten Jahreszeit. Im Gegenteil ! Auf jedem anständigen Dorffest im Saarland ( in der Regel im Sommer) gibts Dibbelabbes oder Schaales und lauter deftige, warme Sachen.

Die Saarländer waren halt immer schon für den Rest der Welt andersartig.

Ne Saarländerin

mayerin1981

28.12.2011 14:15 Uhr

dem ist nix mehr hinzuzufügen! dibbelabbes is ewe kenn schales! ;)

Sunny9247

25.08.2012 06:35 Uhr

Ein Lieblingsessen aus meiner Kindheit - den saarländischen Ursprung kannte ich gar nicht. Hab einfach mal nach diesem ulkig klingenden Namen des Gerichts :-) gesucht und - Tadaaa!!!

Gleich eingekauft ausprobiert - und es hat geschmeckt wie früher!! Wenn man gerne deftig, würzig gebratenes mag, dann lohnt sich auch der Aufwand des Braten und Wendens. Ich habe es in der Pfanne auf dem Herd gebraten, wie ich es von früher noch kannte.

sonnig0815

28.09.2012 11:06 Uhr

Endlich hab ich mich mal an das Schwiegermutteressen getraut! Mein Mann war begeistert, da er ein echter Saarlännder ist :-)

Rezept ist einfach und von den Mengen her perfekt kalkuliert. Als ich das Rezept vor Jahren von meiner Schwiegermutter bekam ,hat sich das so kompliziert angehört (sie jagt die Kartoffeln durch den Entsafter!). Da ich aber so ein Gerät nicht besitze, dachte ich, das wird nie was mit dem Dibbelabbes im Badnerland! *lach* Aber jetzt ist alles super gelungen. Danke für dieses Original!

lexa1966

09.01.2013 07:06 Uhr

Bin zwar Saarländerin, hatte bisher aber kein richtiges Rezept f. Dibbelabbes.

Habe dieses Rezept schon mehrfach ausprobiert, was soll ich sagen: Suuuper! Auch mein Mann u. meine beiden Kinder mögen dieses Gericht, bei uns gab´s Apfelkompott dazu, lecker!!!!!

80kommanix2013

25.02.2013 21:55 Uhr

Ich kenn mein Dibbelabbes im Backofen, komme aus NRW, wohne jetzt in SH und war noch nie im Saarland. Aber ich mag es so wie ich es kenn. Das andere würde ich wohl auch mögen!

maggus001

13.11.2013 11:06 Uhr

Rezept ist mir ziemlich genau so bekannt, sehr lecker!

Und ansonsten mal grundsätzlich für diejenigen, die es in den Ofen schieben (wollen): Dann heißt es nicht "Dibbelabbes" sondern "Schaales". Das ist nämlich der einzigste Unterschied. Das Rezept oben wird in einem "Dippe" (Topf) gemacht und das im Ofen bildet eine Kruste, im Inneren ist es weich, hat also eine "Schaale" (Schale) bekommen. :-)

Für alle, die skeptisch sind: Beides ist suuuuper lecker!

schokosplit

01.04.2014 10:46 Uhr

Ich mache auch beide Gerichte aber ohne Knoblauch aber sonst es schmeckt einfach wunderbar.

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