Polvorones
Mandel-Schmalz-Plätzchen aus Sevilla, ergibt ca. 34 Stück| 150 g | Weizenmehl |
| 100 g | Mandel(n), gemahlene |
| 150 g | Puderzucker |
| 1 EL | Zimt |
| 1 Prise | Salz |
| 1 | Zitrone(n), unbehandelt, die abgeriebene Schale und die Hälfte vom Saft |
| 100 g | Schweineschmalz, oder weiche Butter |
| Puderzucker, zum Bestäuben |
Zubereitung
Das Mehl in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett leicht anrösten, bis es ganz leicht Farbe angenommen hat. Mandeln, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen, das Mehl und die fein geriebene Zitronenschale dazugeben.
Die Zitrone auspressen, die Hälfte vom Zitronensaft und Schmalz unter die Mehlmischung geben und gut verkneten.
Walnussgroße Stücke aus dem Teig formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ein klein wenig flach drücken. Dann ca. 30 Min. kühl stellen.
Die Polvorenes mit Puderzucker bestäuben und im auf 170 Grad vorgeheizten Backofen ca. 12 Minuten backen. Anschließend noch warm wieder mit Puderzucker bestäuben und auskühlen lassen.
Die Zitrone auspressen, die Hälfte vom Zitronensaft und Schmalz unter die Mehlmischung geben und gut verkneten.
Walnussgroße Stücke aus dem Teig formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ein klein wenig flach drücken. Dann ca. 30 Min. kühl stellen.
Die Polvorenes mit Puderzucker bestäuben und im auf 170 Grad vorgeheizten Backofen ca. 12 Minuten backen. Anschließend noch warm wieder mit Puderzucker bestäuben und auskühlen lassen.
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Kommentare anderer Nutzer
05.04.2010 12:38
erdbeersahnetorte
sagt:
sagt: 05.04.2010 19:04
hallo amaretti,
muss jetzt nur leider sagen, nachdem die Teilchen kalt sind, sind sie ziemlich hart :-(
Also jetzt nicht "bockelhart", man kann sie schon noch gut beissen, aber halt nicht sooo mürbe, als wie ich sie kennengelernt habe.
Werde das Rezept nochmal backen, aber mit deutlich kürzerer Backzeit.
Vielleicht liegts daran ?
lg
biggi
muss jetzt nur leider sagen, nachdem die Teilchen kalt sind, sind sie ziemlich hart :-(
Also jetzt nicht "bockelhart", man kann sie schon noch gut beissen, aber halt nicht sooo mürbe, als wie ich sie kennengelernt habe.
Werde das Rezept nochmal backen, aber mit deutlich kürzerer Backzeit.
Vielleicht liegts daran ?
lg
biggi
geniesserinHH
sagt:
sagt: 28.06.2010 17:31
Hallo,
ich habe die Kekse gestern gebacken. Nach dem Kommentar von cremehase war ich der Ansicht, dass die Kekse wahrscheinlich mürber werden, wenn die Fettmenge etwas erhöht wird, und das habe ich dann auch gemacht. Ich habe Butter verwendet, sehr weich. Ich wollte eigentlich 140 g nehmen, aber damit habe ich beim Zusammenkneten nicht genügend Bindung hingekriegt, also hab ich noch etwas mehr genommen, ca. einen Esslöffel mehr, also insgesamt ca. 160 g. Damit wurde der Teig allerdings dann relativ weich. Ich denke, ich hätte einfach noch etwas intensiver kneten sollen und die Menge bei 140 g belassen. So sind die Kekse trotz ca. 1stündiger Kühlung nach dem Formen sehr flach geworden - aber sie schmecken total lecker und sind wunderbar mürb, auch heute noch. Ich denke also, die Erhöhung der Fettmenge ist im Prinzip genau richtig, aber das war dann etwas zu viel. Ich probiere das sehr bald nochmal mit den ursprünglich geplanten 140 g und schreibe dann nochmal. Ach so, Zimt habe ich keinen benutzt, zu sommerlich derzeit. So schmecken sie sehr frisch zitronig und sommerlich leicht.
Trotzdem kriegt das Rezept 4 Sterne, denn ansonsten ist es sehr prima, einfach und schnell gemacht, leckerer Geschmack. Im Winter (der hoffentlich noch laaaange fern bleibt) werde ich es sicher auch mal mit Schmalz und Zimt probieren.
Schöne Grüße,
Ulrike
ich habe die Kekse gestern gebacken. Nach dem Kommentar von cremehase war ich der Ansicht, dass die Kekse wahrscheinlich mürber werden, wenn die Fettmenge etwas erhöht wird, und das habe ich dann auch gemacht. Ich habe Butter verwendet, sehr weich. Ich wollte eigentlich 140 g nehmen, aber damit habe ich beim Zusammenkneten nicht genügend Bindung hingekriegt, also hab ich noch etwas mehr genommen, ca. einen Esslöffel mehr, also insgesamt ca. 160 g. Damit wurde der Teig allerdings dann relativ weich. Ich denke, ich hätte einfach noch etwas intensiver kneten sollen und die Menge bei 140 g belassen. So sind die Kekse trotz ca. 1stündiger Kühlung nach dem Formen sehr flach geworden - aber sie schmecken total lecker und sind wunderbar mürb, auch heute noch. Ich denke also, die Erhöhung der Fettmenge ist im Prinzip genau richtig, aber das war dann etwas zu viel. Ich probiere das sehr bald nochmal mit den ursprünglich geplanten 140 g und schreibe dann nochmal. Ach so, Zimt habe ich keinen benutzt, zu sommerlich derzeit. So schmecken sie sehr frisch zitronig und sommerlich leicht.
Trotzdem kriegt das Rezept 4 Sterne, denn ansonsten ist es sehr prima, einfach und schnell gemacht, leckerer Geschmack. Im Winter (der hoffentlich noch laaaange fern bleibt) werde ich es sicher auch mal mit Schmalz und Zimt probieren.
Schöne Grüße,
Ulrike
29.06.2010 07:28
Hallo Ulrike, danke für deinen Bericht. Das mit der Buttermenge ist sicher eine gute Anregung und ich werde das Rezept nochmals nach euren Anregungen probieren. Übrigens wird Zimt in Spanien das ganze Jahr über verwendet, sogar im Hackfleisch, z.B. in den allseits bekannten Albondigas.
Liebe Grüsse
amaretti
Liebe Grüsse
amaretti
geniesserinHH
sagt:
sagt: 29.06.2010 15:32
Hallo amaretti,
also erst einmal muss ich mich korrigieren, habe oben geschrieben "Kommentar von cremehase" - dabei ist es erdbeersahnetorte - sorry, biggi...
Ich bin gespannt, wie Du das bei Deinem Versuch empfinden wirst mit der Fettmenge. Mit dem Zimt, ist schon klar, der wird ja in mehreren Regionalküchen saisonunabhängig verwendet. Es gibt Zutaten, z.B. Zitronat und Orangeat, die mag ich auch rund um's Jahr, oder mal ne Spur Zimt bei einem Lammgericht mit Aprikosen, aber irgendwie ist mir bei Backwaren im Sommer nicht nach Zimt. Aber ich freu mich auf den Versuch mit Zimt und Schmalz im letzten Jahresdrittel, das wird bestimmt auch sehr fein.
Die Kekse bleiben so schön mürb, auch heute, die sind eine echt tolle Neuentdeckung. Ich backe rund ums Jahr Kekse, danke für diese Bereicherung der Palette :-)
Schöne Grüße,
Ulrike
also erst einmal muss ich mich korrigieren, habe oben geschrieben "Kommentar von cremehase" - dabei ist es erdbeersahnetorte - sorry, biggi...
Ich bin gespannt, wie Du das bei Deinem Versuch empfinden wirst mit der Fettmenge. Mit dem Zimt, ist schon klar, der wird ja in mehreren Regionalküchen saisonunabhängig verwendet. Es gibt Zutaten, z.B. Zitronat und Orangeat, die mag ich auch rund um's Jahr, oder mal ne Spur Zimt bei einem Lammgericht mit Aprikosen, aber irgendwie ist mir bei Backwaren im Sommer nicht nach Zimt. Aber ich freu mich auf den Versuch mit Zimt und Schmalz im letzten Jahresdrittel, das wird bestimmt auch sehr fein.
Die Kekse bleiben so schön mürb, auch heute, die sind eine echt tolle Neuentdeckung. Ich backe rund ums Jahr Kekse, danke für diese Bereicherung der Palette :-)
Schöne Grüße,
Ulrike
LaKari
sagt:
sagt: 13.02.2011 23:41
Fantastisch!!!
Ich hab Polvorones in Spanien zum ersten Mal gegessen und war schon damals begeistert. Dieses Rezept mit Zitrone ist fast noch besser - köstlich!
Ich habe übrigens nach den obigen Tipps auch 140g Schmalz genommen und habe die Backzeit um 3 Minuten verlängert (allerdings habe ich auch die einzelnen Polvorones größer gemacht - etwa Clementinen Größe, weil ich es so aus Spanien kenne). Hat prima funktioniert und die Polvorones sind perfekt geworden.
Ich hab Polvorones in Spanien zum ersten Mal gegessen und war schon damals begeistert. Dieses Rezept mit Zitrone ist fast noch besser - köstlich!
Ich habe übrigens nach den obigen Tipps auch 140g Schmalz genommen und habe die Backzeit um 3 Minuten verlängert (allerdings habe ich auch die einzelnen Polvorones größer gemacht - etwa Clementinen Größe, weil ich es so aus Spanien kenne). Hat prima funktioniert und die Polvorones sind perfekt geworden.
Schnuckimaus91
sagt:
sagt: 12.05.2011 20:47
mmmh einfach nur lecker, die esse ich zu Weihnachten jedes Jahr!! ;)
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habe vorhin das rezept nachgebacken, nachdem ich letzte woche zum ersten mal die "originale" aus einem spanischen laden probieren durfte.
ich habe mich an das rezept gehalten, also auch mit schweineschmalz und dem EL Zimt.
Habe auch schon warm einen genascht ;-) Das feine Aroma von Zitrone und Zimt ist klasse, aber ich werde dennoch das nächste Mal etwas weniger Zimt nehmen, und dafür auch ein paar Mandelstückchen miteinarbeiten.
Vor dem Backen dachte ich..hilfe..wie bröselig der Teig..aber es liess sich dann doch ganz gut verkneten und nach dem Kühlen war dann die Masse schon gut fest.
Auf jeden Fall Daumen nach oben von mir :-)
Hab auch schon ein Bild hochgeladen.
lg
biggi
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