Roastbeef mit Niedergarmethode
perfekt rosa gebraten, auch ohne Thermometer- idiotensicher| 2 kg | Roastbeef |
| Worcestersauce | |
| Pfeffer, bunt | |
| Salz | |
| 100 g | Butterschmalz |
Zubereitung
Den Backofen auf 80°C Umluft vorwärmen.
Das Fleisch mit einem sehr scharfen Messer an der Fettschicht rautenfömig einschneiden. Das macht aber auch der Metzger, bei dem man es kauft. Das Roastbeef mit Salz und im Mörser zerstoßenen bunten Pfeffer rundherum einreiben und mit mehreren Spritzern Worcestersauce einpinseln.
In einer großen Pfanne (keine Teflonpfanne verwenden, sonst verbrennt das Fett) eine ordentliche Menge Butterschmalz zerlassen und sehr heiß werden lassen. Das Roastbeef von jeder Seite etwa 5 Minuten scharf anbraten und dabei die angebratenen Seiten immer noch mal mit Worcestersauce bepinseln. Danach das Roastbeef auf den Rost in die mittlere Schiene des Ofens legen und für mindestens 3 Stunden bei 80°C garen.
Das Roastbeef ist nach 3 Stunden verzehrfertig. Es kann aber auch 4 Stunden im Ofen bleiben und ist dann sogar noch zarter.
Dazu passen Sauce Bernaise und Baguette oder Rosmarinkartoffeln und ein trockener Rotwein.
Bei dieser Zubereitung ist es egal, ob man 2 oder 3 kg Roastbeef nimmt und ob die Gäste pünktlich erscheinen. Selbst wenn sie eine Stunde Verspätung haben, ist das Fleisch dank der Niedergarmethode immer noch perfekt und erhält beim Anbraten herrliche Röstaromen.
Das Fleisch mit einem sehr scharfen Messer an der Fettschicht rautenfömig einschneiden. Das macht aber auch der Metzger, bei dem man es kauft. Das Roastbeef mit Salz und im Mörser zerstoßenen bunten Pfeffer rundherum einreiben und mit mehreren Spritzern Worcestersauce einpinseln.
In einer großen Pfanne (keine Teflonpfanne verwenden, sonst verbrennt das Fett) eine ordentliche Menge Butterschmalz zerlassen und sehr heiß werden lassen. Das Roastbeef von jeder Seite etwa 5 Minuten scharf anbraten und dabei die angebratenen Seiten immer noch mal mit Worcestersauce bepinseln. Danach das Roastbeef auf den Rost in die mittlere Schiene des Ofens legen und für mindestens 3 Stunden bei 80°C garen.
Das Roastbeef ist nach 3 Stunden verzehrfertig. Es kann aber auch 4 Stunden im Ofen bleiben und ist dann sogar noch zarter.
Dazu passen Sauce Bernaise und Baguette oder Rosmarinkartoffeln und ein trockener Rotwein.
Bei dieser Zubereitung ist es egal, ob man 2 oder 3 kg Roastbeef nimmt und ob die Gäste pünktlich erscheinen. Selbst wenn sie eine Stunde Verspätung haben, ist das Fleisch dank der Niedergarmethode immer noch perfekt und erhält beim Anbraten herrliche Röstaromen.
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Kommentare anderer Nutzer
Dennis1511
sagt:
sagt: 09.12.2009 23:42
Hallo Frank,
das Fleisch braucht dann etwa 2 Stunden. Es erhält die Energie durch das scharfe Anbraten und die 80°C helfen dem Fleisch, diese Energie zu speichern und so langsam durchzugaren. Aber auch nach 3 Stunden ist noch alles bestens!
Ich wünsche Dir gutes Gelingen. Lass mal hören, wie es geworden ist.
Lg, Dennis
das Fleisch braucht dann etwa 2 Stunden. Es erhält die Energie durch das scharfe Anbraten und die 80°C helfen dem Fleisch, diese Energie zu speichern und so langsam durchzugaren. Aber auch nach 3 Stunden ist noch alles bestens!
Ich wünsche Dir gutes Gelingen. Lass mal hören, wie es geworden ist.
Lg, Dennis
frankophil
sagt:
sagt: 27.12.2009 13:55
Hallo Dennis,
ich habe jetzt doch 2 kg Fleisch genommen und es ist sehr gut gelungen!
Für meinen Geschmack ein klein bisschen zu sehr durch, obwohl ich schon nach ca. 1 1/2 Stunden den Ofen ausgeschaltet habe, weil eine Kerntemperatur von 55 Grad erreicht war (ich wollte so etwa 52 Grad, damit das Fleisch noch rosa ist). Ich glaube, 3 Stunden bei 80 Grad wäre das Fleisch durchgegart gewesen - vielleicht lag es auch daran, dass mein Bratenstück ziemlich flach war (kam mir zumindest so vor), dass es so schnell gar wurde. Ach ja, der Metzger hatte auch das Fett weggeschnitten, vielleicht war das der Grund?
Die Kruste habe ich ein wenig abgewandelt und zum bunten Pfeffer noch Kardamom, Korianderkörner, Zucker und frischen Rosmarin dazugenommen, die Worcestersauce weggelassen - so wurde es ein wenig "weihnachtlicher" und hat wirklich göttlich geschmeckt.
Für mein erster Roastbeef bin ich also rundum zufrieden und danke dir herzlich für die Anregung zu diesem Braten.
Als Beilage habe ich Kartoffeln (die lila Version davon!) gemacht und ein süß-saures Cranberry-Zwiebel-Relish. Ich hatte sogar Sauce vom Braten (damit hatte ich gar nicht gerechnet), die ich mit Rotwein und ein wenig Orangensaft abgerundet habe. Bild folgt noch (leider sind darauf die Kartoffeln darauf noch ungeschält....).
Viele Grüße von frankophil
ich habe jetzt doch 2 kg Fleisch genommen und es ist sehr gut gelungen!
Für meinen Geschmack ein klein bisschen zu sehr durch, obwohl ich schon nach ca. 1 1/2 Stunden den Ofen ausgeschaltet habe, weil eine Kerntemperatur von 55 Grad erreicht war (ich wollte so etwa 52 Grad, damit das Fleisch noch rosa ist). Ich glaube, 3 Stunden bei 80 Grad wäre das Fleisch durchgegart gewesen - vielleicht lag es auch daran, dass mein Bratenstück ziemlich flach war (kam mir zumindest so vor), dass es so schnell gar wurde. Ach ja, der Metzger hatte auch das Fett weggeschnitten, vielleicht war das der Grund?
Die Kruste habe ich ein wenig abgewandelt und zum bunten Pfeffer noch Kardamom, Korianderkörner, Zucker und frischen Rosmarin dazugenommen, die Worcestersauce weggelassen - so wurde es ein wenig "weihnachtlicher" und hat wirklich göttlich geschmeckt.
Für mein erster Roastbeef bin ich also rundum zufrieden und danke dir herzlich für die Anregung zu diesem Braten.
Als Beilage habe ich Kartoffeln (die lila Version davon!) gemacht und ein süß-saures Cranberry-Zwiebel-Relish. Ich hatte sogar Sauce vom Braten (damit hatte ich gar nicht gerechnet), die ich mit Rotwein und ein wenig Orangensaft abgerundet habe. Bild folgt noch (leider sind darauf die Kartoffeln darauf noch ungeschält....).
Viele Grüße von frankophil
Dennis1511
sagt:
sagt: 04.01.2010 02:03
13.12.2011 20:04
Habe das Roastbeef schon oft so gemacht - 1kg Roastbeef - 2,5 Std. bis Kerntemperatur 58/59Grad. Dann ist es medium bis done. Also noch schön rosa aber ohne Blutwasser (siehe Fotos 59 grad im Kern, hochgeladen).
Ein Fleischthermometer ist wirklich von Vorteil, kostet wenig und macht vollkommen entspannt und sicher: Denn erst wenn die Kerntemperatur (gemessen in der dicksten Stelle des FLeisches) die gewünschte Temperatur erreicht hat ist es fertig. Egal ob das 2 oder 3 Std. dauert, dann ist es niemals durch oder roh, wenn man das nicht will.
Ofen 80-90 Grad halten und nicht öffnen.
Ein Fleischthermometer ist wirklich von Vorteil, kostet wenig und macht vollkommen entspannt und sicher: Denn erst wenn die Kerntemperatur (gemessen in der dicksten Stelle des FLeisches) die gewünschte Temperatur erreicht hat ist es fertig. Egal ob das 2 oder 3 Std. dauert, dann ist es niemals durch oder roh, wenn man das nicht will.
Ofen 80-90 Grad halten und nicht öffnen.
Dennis1511
sagt:
sagt: 13.12.2011 21:23
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ich suche gerade ein passendes Rezept für den Weihnachtsbraten. Wie wirkt sich denn ein kleinerer Braten (1 kg) auf die Garzeit aus? Muss man die dann halbieren - falls du Erfahrung hast damit, würde ich mich über eine Antwort freuen.
Grüße von frankophil
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