Paderborner Landbrot
| 800 g | Mehl, Roggenmehl Type 1370 |
| 200 g | Mehl, Weizenmehl Type 550 |
| 1 Würfel | Hefe, frisch |
| 0,4 Liter | Wasser, lauwarmes |
| 500 g | Teig (flüssiger Sauerteig nach Klever) |
| 2 EL, gest. | Salz |
| Teig - Sauerteig nach Klever: | |
| 1 Pck. | Hefe (Trockenhefe) |
| 1 Liter | Wasser, lauwarmes |
| 2 EL, gest. | Zucker |
| 500 g | Mehl, 405 oder 550 |
Zubereitung
Sauerteig:
Die Hefe mit dem lauwarmen Wasser am besten in einer großen Glas- oder Porzellanschüssel auflösen. Den Zucker dazugeben und das Mehl klumpenfrei einrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 24-48 Stunden stehen lassen. Nach 24 Stunden einmal durchrühren. Nach 48 Stunden hat der Sauerteig das volle Aroma entwickelt.
Der sehr flüssige Sauerteig wird ohne Vorteig zum Brotteig zugegeben. Er kann bis zu 10 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn die Hälfte verbraucht ist, 1/2 l lauwarmes Wasser und 250 g Mehl zugeben und wieder für 24 Stunden an einen warmen Ort stellen. Danach kann er wieder verbacken werden und der Rest erneut in den Kühlschrank. Auf diese Weise ist er ca. 2 Mon. haltbar.
Paderborner Landbrot:
Aus den angegebenen Zutaten einen Brotteig bereiten. Den Teig ca. 1-1/2 Stunden gehen lassen. Erneut durchkneten und in zwei Teile teilen. Die Laibe in zwei gefettete Kastenformen geben. Die Oberflächen mit Wasser bestreichen. Den Backofen auf 190°C vorheizen während die Brote gehen. 60 Min. bei 190°C backen. Die Brote aus den Formen nehmen und weitere 20 Min. bei 250°C mit Oberhitze dunkelbraun backen.
Die Hefe mit dem lauwarmen Wasser am besten in einer großen Glas- oder Porzellanschüssel auflösen. Den Zucker dazugeben und das Mehl klumpenfrei einrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 24-48 Stunden stehen lassen. Nach 24 Stunden einmal durchrühren. Nach 48 Stunden hat der Sauerteig das volle Aroma entwickelt.
Der sehr flüssige Sauerteig wird ohne Vorteig zum Brotteig zugegeben. Er kann bis zu 10 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn die Hälfte verbraucht ist, 1/2 l lauwarmes Wasser und 250 g Mehl zugeben und wieder für 24 Stunden an einen warmen Ort stellen. Danach kann er wieder verbacken werden und der Rest erneut in den Kühlschrank. Auf diese Weise ist er ca. 2 Mon. haltbar.
Paderborner Landbrot:
Aus den angegebenen Zutaten einen Brotteig bereiten. Den Teig ca. 1-1/2 Stunden gehen lassen. Erneut durchkneten und in zwei Teile teilen. Die Laibe in zwei gefettete Kastenformen geben. Die Oberflächen mit Wasser bestreichen. Den Backofen auf 190°C vorheizen während die Brote gehen. 60 Min. bei 190°C backen. Die Brote aus den Formen nehmen und weitere 20 Min. bei 250°C mit Oberhitze dunkelbraun backen.
Kommentare anderer Nutzer
baghira555
sagt:
sagt: 18.10.2003 15:06
werde es mal mit Siegfried-Teig anstatt Sauerteig probieren (geht ja in eine ähnliche Richtung) - danke für das Rezept.
vg
baghira
vg
baghira
Sugar04
sagt:
sagt: 19.10.2003 19:53
Hallo Baghira,
das funktioniert mit Siegfried/Robert genauso gut.
Evt. muß man die Wasserzugabe etwas ausgleichen, aber das sollte kein Problem sein.
LG
Sugar
das funktioniert mit Siegfried/Robert genauso gut.
Evt. muß man die Wasserzugabe etwas ausgleichen, aber das sollte kein Problem sein.
LG
Sugar
20.10.2003 16:40
Klingt relativ einfach und sehr lecker Dein Brot. Muss ich beim nächsten Brotbacken ausprobieren.
lg Tanja
lg Tanja
Bono
sagt:
sagt: 22.10.2003 15:47
Uiih, danke Sugar!
Falls ich beim Backen nicht total versage ;-) kann ich dann doch mal fern der Heimat das gute Paderborner genießen!
Liebe Grüße Bono
Falls ich beim Backen nicht total versage ;-) kann ich dann doch mal fern der Heimat das gute Paderborner genießen!
Liebe Grüße Bono
bernsteinkette
sagt:
sagt: 01.03.2005 17:40
Oh weia, das war wohl Turbotrockenhefe...
Ich habe heute Morgen den Sauerteig angesetzt und bin Einkaufen gefahren. Beim Wiederbetreten der Wohnung roch es schon so verdächtig nach Hefe... Dieser Teig hatte sich extrem selbstständig gemacht:
Den ganzen Kühlschrank runtergelaufen, seitlich und über die Tür, große Hefepfütze am Boden, etliche magnetheftende Ansichtskarten versa...
Bitte, bitte das Brot muss nun aber auch schmecken!!!
Werde berichten!!
LG von
Bernsteinkette
Ich habe heute Morgen den Sauerteig angesetzt und bin Einkaufen gefahren. Beim Wiederbetreten der Wohnung roch es schon so verdächtig nach Hefe... Dieser Teig hatte sich extrem selbstständig gemacht:
Den ganzen Kühlschrank runtergelaufen, seitlich und über die Tür, große Hefepfütze am Boden, etliche magnetheftende Ansichtskarten versa...
Bitte, bitte das Brot muss nun aber auch schmecken!!!
Werde berichten!!
LG von
Bernsteinkette
bernsteinkette
sagt:
sagt: 03.03.2005 14:13
Zwei braune Brote szehen duftend in der Küche- einem fehlt schon der Knust...
Der Teig ist gewöhnungsbedürftig fest, geht aber sehr gut auf. Vorteil dabei ist noch, dass der Abwasch nicht so schlimm ist (keine teigverschmierte Schüssel). Das Backen habe ich bei 200° gelassen, um nicht soooo viele Acrylamide zu bilden. Dunkelbraun ist es daher nicht, aber schön kross.
Geschmack und Konsistenz sind gut. Den Sauerteig schmeckt man nicht.
Ich werde es bestimmt wieder backen, allein schon, weil ich noch so viel Sauerteig habe.
LG von
bernsteinkette
Der Teig ist gewöhnungsbedürftig fest, geht aber sehr gut auf. Vorteil dabei ist noch, dass der Abwasch nicht so schlimm ist (keine teigverschmierte Schüssel). Das Backen habe ich bei 200° gelassen, um nicht soooo viele Acrylamide zu bilden. Dunkelbraun ist es daher nicht, aber schön kross.
Geschmack und Konsistenz sind gut. Den Sauerteig schmeckt man nicht.
Ich werde es bestimmt wieder backen, allein schon, weil ich noch so viel Sauerteig habe.
LG von
bernsteinkette
mama_Kiwi
sagt:
sagt: 09.09.2005 06:26
Hilfreicher Kommentar:
Ich habe statt dem flüssigen Sauerteig ganz "normalen" Sauerteig genommen (d.h. 50% Wasser, 50% Mehl). Dafür musste ich natürlich auch mehr Wasser nehmen und habe mit 550 ml schon ein hervorragendes Ergebnis erzielt! Ich schätze, mein Sohn und ich werden wieder mehr Brot als alles andere zum Abendbrot essen *g* Die nächste Runde wird dann mit etwas weniger Wasser gebacken (520 ml), vielleicht ist dann die Konsistenz perfekt ...
Beim vorhergehenden Versuch war mir übrigens dummerweise das Roggenmehl ausgegangen und ich habe halbe/halbe mit Weizen-Vollkornmehl gemacht. War auch sehr gut.
Danke für das Rezept Sugar! Damit kann ich hier in Neuseeland jetzt ein leckeres "deutsches" Brot genießen.
LG
Jana
Beim vorhergehenden Versuch war mir übrigens dummerweise das Roggenmehl ausgegangen und ich habe halbe/halbe mit Weizen-Vollkornmehl gemacht. War auch sehr gut.
Danke für das Rezept Sugar! Damit kann ich hier in Neuseeland jetzt ein leckeres "deutsches" Brot genießen.
LG
Jana
fisher_man
sagt:
sagt: 08.11.2007 12:36
Hallo sugar!
Ich würde das Rezept gerne ausprobieren, muß mir aber noch gescheite Kastenformen kaufen.
Welche Größe würdest du empfehlen?
"Paderborner" wird in der Bäckerei ja immer so "würfelförmig" angeboten (also Länge und Breite fast gleich), aber ich weiß gar nicht, ob´s diese typische Form auch als Kastenform zu kaufen gibt.
lg, fisher_man :-)
Ich würde das Rezept gerne ausprobieren, muß mir aber noch gescheite Kastenformen kaufen.
Welche Größe würdest du empfehlen?
"Paderborner" wird in der Bäckerei ja immer so "würfelförmig" angeboten (also Länge und Breite fast gleich), aber ich weiß gar nicht, ob´s diese typische Form auch als Kastenform zu kaufen gibt.
lg, fisher_man :-)
Sylviebabe
sagt:
sagt: 30.06.2009 16:45
Ich habe das Rezept ausprobiert, bei mir ist das Brot nicht richtig aufgegangen und wurde relativ kompakt. Geschmacklich war es toll und wurde trotzdem verputzt.
Hast Du irgendeinen Tip, wir hatten uns sooo auf das Brot gefreut.
Seit wir wieder in den USA leben, backe ich unser ganzes Brot selbst, hier gibt es nicht so gutes Brot wie zu Hause. Sogar mein amerikanischer Mann ist suechtig auf deutsches Brot.
LG Sylviebabe
Hast Du irgendeinen Tip, wir hatten uns sooo auf das Brot gefreut.
Seit wir wieder in den USA leben, backe ich unser ganzes Brot selbst, hier gibt es nicht so gutes Brot wie zu Hause. Sogar mein amerikanischer Mann ist suechtig auf deutsches Brot.
LG Sylviebabe
bacarda
sagt:
sagt: 08.01.2012 16:19
Ich lebe in den USA und wollte endlich mal wieder ein Paderborner geniessen. 2 mal habe ich versagt. Beim zweiten Mal habe ich sogar alles grammgenau abgewogen, der Teig sah schon eher nach was aus als beim ersten Mal, aber es ist weder aufgegangen noch hat es geschmeckt. Ich weiss nicht, was ich falsch mache. Hier wird alles immer ein bisschen anders, weil das Mehl hier schon ganz anders ist als in Deutschland. Ich kann auch nicht die im Rezept genannten Mehl-Typen kaufen. Aber macht das wirklich so viel aus??? Weiss jemand, was man in den USA anders machen muss? Normalerweise bin ich ein ganz guter Baecker, backe Brot ohne Rezepte und die gelingen immer. Aber jetzt will es einfach nicht klappen und ich wuerde soooo gerne mal wieder ein Paderborner essen...
Sugar04
sagt:
sagt: 10.01.2012 11:18
Hallo Bacarda,
ich vermute es liegt am Mehl. Zumindest habe ich schon öfter gehört, daß es in den USA schwieriger ist manches zu Backen. Leider hab ich mit dem amerikanischen Mehr so gar keine Erfahrung. Ich hoffe, Du findest jemanden, der Dir da mehr helfen kann.
ich vermute es liegt am Mehl. Zumindest habe ich schon öfter gehört, daß es in den USA schwieriger ist manches zu Backen. Leider hab ich mit dem amerikanischen Mehr so gar keine Erfahrung. Ich hoffe, Du findest jemanden, der Dir da mehr helfen kann.




























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