Curryhuhn

Traditionelles Seemannsgericht

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Zutaten für Portionen

150 g Salami
150 g Käse (Gouda)
Ei(er)
Gemüsezwiebel(n)
½ Glas Rote Bete
1 Dose Thunfisch
1 Dose Sardinen (Öl-)
150 g Kokosraspel
1 Glas Mangochutney
150 g Rosinen
Suppenhuhn
1 Bund Suppengrün
1 Dose Ananas
5 TL Currypulver
2 EL Sojasauce
2 TL Hühnerbrühe, gekörnte
 Liter Wasser
 etwas Saucenbinder

Zubereitung

Salami, Gouda, Eier, Gemüsezwiebel und die rote Bete in feine Würfel schneiden und in kleine Puddingschälchen füllen. Den Thunfisch und die Ölsardinen abtropfen lassen, grob zerkleinern und ebenfalls in Puddingschälchen füllen. In zwei weitere Schälchen kommen dann noch die Rosinen und die Kokosraspeln. Diese neun Zutaten werden mit dem Glas Mango Chutney auf dem Tisch serviert, so dass beim Essen jeder Gast sein Curryhuhn mit den Dingen verfeinern kann, die er mag.

Das Suppenhuhn wird mit dem klein geschnittenen Suppengrün mit Wasser bedeckt in einem Topf aufgesetzt und gar gekocht. Das Huhn ist gar, wenn sich das Fleisch leicht von den Knochen löst.
Das Huhn wird aus der Brühe genommen und zum Abkühlen an die Seite gestellt. Die Brühe wird durch ein Sieb geschüttet und das Suppengrün ausgedrückt, in ihm stecken noch viele Geschmacksstoffe. Wenn das Huhn soweit abgekühlt ist, wird das Fleisch abgelöst, Haut und Knochen werden nicht mehr benötigt.

Die Ananas wird abgegossen und in Stücke geschnitten. Den Saft auffangen, er wird zum Würzen der Brühe noch benötigt. Die Hühnerbrühe wird jetzt erneut zum Kochen gebracht und die Sojasoße mit dem Fleisch und den Ananasstücken hinzugegeben. Mit Currypulver, Ananassaft und der gekörnten Hühnerbrühe wird abgeschmeckt und mit Soßenbinder abgebunden.

Zum Curryhuhn wird traditionell Reis gereicht.
Reis und Curryhuhn in die Mitte des Tellers geben und mit den Zutaten verfeinern.
Arbeitszeit: ca. 1 Std. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 21.10.09
Rezept-Statistiken: 5.531 (4)* gelesen
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1 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

johannsmidt Kartoffelschäler


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Kommentare anderer Nutzer

freakthefrog Tellerwäscher sagt:  
20.02.2011 17:19
Hilfreicher Kommentar:

Schade, das noch keiner dieses Rezept ausprobiert hat.Ich kenne das Gericht aus der Seefahrt und esse es auch heute noch sehr gerne.
Die Beilagen werden ,nachdem man den Reis und das Curry auf dem Tellerhat unter das Curry gemischt ,damit dem Curry die Schärfe genommen wird.
Unbedingt tiefe Teller nehmen.
Standardbeilagen sind :
Mangochutney (unbedingt)
Ölsardinen
kleingehackte Zwiebeln
kleingehackte Gewürzgurken
Gehackte hartgekochte Eier
kleingehackte Rote Beete
Alles andre kann aber muss nicht Beilage sein.
Das Rezept stammt aus der Segelschiffszeit.Daher die haltbaren Beilagen

Bei der Menge von einem Suppenhuhn würde ich 5-6 Esslöffel Madras-Curry nehmen.
In einem Topf kleingehackte Zwiebeln mit etwas Öl andünsten,das Currypulver dazugeben und mit ca. 1 Liter der Hühnerbrühe aufüllen.Das Curry bindet die Sosse so das ein Sossenbinder nicht notwendig ist.
n diese Sosse das ausgelöste Hühnerfleisch und guten Appetit

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kast1974 Tellerwäscher sagt:  
16.10.2011 22:39
Ich kenne es und liebe es! Nächste Woche Sonntag mache ich es mal wieder. Werde jetzt mehr Beilagen dazu nehmen.

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19.02.2012 15:16
Ich kenne das Rezept von meinem Vater der als Koch bei der Hansa-Reederei gefahren ist, von dort soll dieses Gericht erfunden worden sein.

Ich kenne es auch so, dass man das Curry erst mit Zwiebeln und etwas Öl anröstet und dann mit der Hühnerbrühe ablöscht. Das Currypulver bekommt dadurch erst seinen besonderen Geschmack und etwas mehr Curry als hier angegeben nehme ich auch. Außerdem gebe ich die Ananas kleingeschnitten, genau wie alle anderen "Zutaten" als Beigaben dazu.

Bei uns kommen auf jedenfall noch kleingeschnittene Rotebeete und Gurken und Silberzwiebeln aus dem Glas auf den Tisch Thunfisch und Sardinen kenne ich nicht, werd ich aber nächstes Mal bestimmt ausprobieren.

Ein sehr leckeres, einfaches und geselliges Familienessen!!!

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