Wildfleischpfeffer
Wikingerrezept| 1 kg | Fleisch vom Rentier, Elch oder Hirsch (Keule, in mundgerechte Stücke geschnitten) |
| 150 g | Speck, geräucherter (gewürfelt) |
| Salz und Pfeffer | |
| 1 Liter | Bier |
| 1 Msp. | Nelkenpulver |
| 1 Stange/n | Zimt, klein |
| 50 g | Butter |
| 3 EL | Mehl |
| 1 Glas | Schnaps (Apfel, Kirsche, Pflaume) |
Zubereitung
In einer Kasserolle Speck anbraten, das Fleisch zugeben und würzen. Unter ständigem Rühren leicht bräunen lassen, mit Bier aufgießen. Abgedeckt bei mittlerer Hitze im Ofen etwa 1 ½ Stunden lang garen lassen.
Butter in einer Pfanne zergehen lassen, Mehl zugeben und bräunen lassen. Unter ständigem Rühren dem Wildfleischpfeffer zufügen und alles ein paar Minuten kochen lassen, abschließend Obstschnaps oder ähnliches zugeben.
Der Obstschnaps deutet darauf hin, dass das Gericht frühestens im Hochmittelalter entstanden sein kann - immerhin deuten die übrigen Zutaten auf die „Küche großer normannischer Herren" hin. Typisch ist die Verwendung teurer, von weither importierter Gewürze, mit denen der Gastgeber seinen Reichtum demonstrieren konnte. Es gab ja noch keine Supermärkte. Im späten Mittelalter führte das zu wahren Gewürzexzessen, die Speisen auf reichen Gastmahlen wurden bis zur Unkenntlichkeit überwürzt - im Kontrast zur weiterhin reizlosen Alltagskost.
Butter in einer Pfanne zergehen lassen, Mehl zugeben und bräunen lassen. Unter ständigem Rühren dem Wildfleischpfeffer zufügen und alles ein paar Minuten kochen lassen, abschließend Obstschnaps oder ähnliches zugeben.
Der Obstschnaps deutet darauf hin, dass das Gericht frühestens im Hochmittelalter entstanden sein kann - immerhin deuten die übrigen Zutaten auf die „Küche großer normannischer Herren" hin. Typisch ist die Verwendung teurer, von weither importierter Gewürze, mit denen der Gastgeber seinen Reichtum demonstrieren konnte. Es gab ja noch keine Supermärkte. Im späten Mittelalter führte das zu wahren Gewürzexzessen, die Speisen auf reichen Gastmahlen wurden bis zur Unkenntlichkeit überwürzt - im Kontrast zur weiterhin reizlosen Alltagskost.
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Kommentare anderer Nutzer
06.03.2011 16:17
Ist ein tolles Rezept. Wir beide wissen, ja aus welchem Buch es stammt. Gut abgeschrieben. Aber ganz davon abgesehen, passen z.B. Apfelrotkohl u. Kartoffelklöße dazu. Anstelle des Hirsches kann man auch Reh oder Damwild nehmen. Ich selbst hab auch schon Wildschwein genommen. Gibt aber einen ganz anderen Geschmack und die Garzeiten ändern sich. Also dabei aufpassen.
LG Fletcher
LG Fletcher
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