Bryggrynsgrøt (Gerstengrütze)

Rezept aus Wikingerzeit

Zutaten für Portionen

5 Tasse/n Wasser
  Salz
2 Tasse/n Gerste, gehackte Körner (über Nacht in kaltem Wasser einweichen)
1 Handvoll Weizenmehl (Vollkorn)
1 Handvoll Haselnüsse, gemahlene
3 EL Honig

Zubereitung

Die Zutaten in einen großen Topf/Kessel füllen.
Zehn Tassen Wasser in den Kessel gießen und über dem Feuer sieden lassen, regelmäßig umrühren, evtl. höher hängen um die Hitze zu reduzieren.
Wasser hinzugeben, wenn die Mischung zu dick zu werden droht.
Ungefähr 1 Stunde kochen bis die Körner gar sind.

Anstelle der gehackten Gerste können auch grobe Haferflocken verwendet werden. Gute Ergebnisse soll man auch mit gemälzten oder gerösteten Körnern aus Brauereien erzielen. Der Brei wird damit süßer und bekommt durch die Röstung und das Malz einen etwas schwereren Geschmack.

Es gibt zwei Möglichkeiten den Brei zu servieren:
* Ca. 15 bis 20 Minuten bevor der Brei fertig ist, eine Tasse frischer Früchte, zum Beispiel Äpfel oder Birnen, hinzugeben und mit frischer Sahne und Butter servieren. Wenn Reste bleiben, können diese in eine gefettete Form gedrückt werden, einen oder zwei Tage ruhen lassen und dann schneiden, in Butter anbraten und mit heißen Früchten oder Butter und Marmelade serviert werden.

* Eine andere Art den Brei aufzutischen wird in der Edda (nordischen Sage) erwähnt:
Thor isst seinen Haferbrei mit Hering bevor er auf die Ostfahrt geht. Mit Huhn, Kalb oder Schwein soll der Brei ebenfalls sehr gut schmecken. Das Fleisch muss nur früh genug zum Brei gegeben werden, damit es nachher auch gar ist. Für Fisch ist das etwas später als für die anderen Fleischsorten. Natürlich kann der Brei auch mit Zwiebeln, Knoblauch oder anderen Kräutern gewürzt werden.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 13.10.09
Rezept-Statistiken: 5.046 (0)* gelesen
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0 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Jaichbins  Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

julschen Kartoffelschäler sagt:  
25.01.2011 19:09
Tolle Idee! Und es schmeckt lecker! Danke. Das herzhafte würze ich noch etwas mit Knoblauch, Kräutern (selbstgesammelt: z.B. Schafgarbe, Knoblauchsrauke, Brennessel...) und Muskatnuss. Dafür lasse ich den Honig dann weg.

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