Kroketten aus Kartoffelpüreepulver
wie im Restaurant, in 10 Minuten in der Fritteuse zubereitet| 82 g | Kartoffelpüreepulver |
| 75 ml | Milch |
| 100 ml | Wasser |
| 20 g | Butter |
| 6 g | Salz |
| 20 g | Mehl |
| 1 kleines | Ei(er) |
| 1 Msp. | Muskat |
| Fett zum Frittieren | |
| evtl. | Paniermehl (Fertigpanade) |
Zubereitung
Richtige Kartoffelkroketten sind aufwendig herzustellen, man muss Kartoffeln kochen, ein Püree daraus bereiten, dieses etwas trocknen, und die geformten Kroketten panieren, bevor man sie in heißem Fett schwimmend ausbäckt.
Daher gibt es im Supermarkt fertige Kroketten in der Tiefkühltruhe zur Zubereitung im Backofen oder der Fritteuse. Leider sind die teuer und schmecken nicht. Also hilft nichts, wir müssen selbst das Rezept herausfinden.
Basis ist ein Kartoffelpüreepulver. In einer Tüte sind 82 g, die mit 375 ml Wasser, 125 ml Milch, 15 g Butter und 3 g Salz gemischt werden sollen. Um daraus Kroketten zu machen, darf nur viel weniger Flüssigkeit hinein, dafür verwende ich doppelt so viel Salz. Ein EL Mehl macht die Masse feiner. Der wesentliche Trick ist aber ein frisches rohes Ei, welches zuvor in die Schüssel geschlagen wird.
1 kleines rohes Ei in einer Schüssel aufschlagen. 75 ml Milch (Frischmilch) und 100 ml Wasser (kaltes Leitungswasser) dazugeben. Nun kommen 1 EL Mehl (ca. 20 g 405er Weizenmehl), 1 TL Butter (ca. 20 g), 1 gestrichener TL Salz (ca. 6 g), 1 Msp. Muskat und 1 Tüte Kartoffelpüreepulver (82 g) dazu.
Es wird also ein kaltes, recht trockenes Kartoffelpüree angesetzt, welches zusätzlich mit 1 Ei als Bindemittel hergestellt wurde. Falls man nur große Eier hat oder nur eine Portion (1/3 Packung) herstellen möchte, nimmt man nur das Eigelb vom Ei und gießt das Eiweiß weg.
Mischen (dabei erscheint es sehr trocken, es schmatzt und reißt), 1 Minute quellen lassen. Dann durchkneten, dabei klebt es stark an den Fingern.
Erst Klumpen formen, damit keine Luft eingeschlossen wird (die sollten sich dann in der Hand rollen lassen, ohne kleben zu bleiben), dann eine 2 cm dicke Rolle formen, diese in 5 cm lange Stücke schneiden (oder die Masse durch eine Kartoffelkrokettenpresse drücken) und nicht lange lagern, sondern gleich schwimmend in 180°C heißem Fett (Pflanzenfett) in der Fritteuse ca. 3 Minuten ausbacken, bis sie goldgelb werden.
Fertig sind die Kroketten in weniger als 10 Minuten genau so schnell, wie sie im Restaurant hergestellt werden, und ganz ohne Panade.
Wer möchte, kann die Kroketten vor dem Frittieren in Panierung (Fertigpanade aus Semmelbröseln) rollen. Die Kroketten sind dann nach dem Ausbacken etwas körniger. Ich mag es lieber ohne Panade, sie werden dann sogar etwas goldgelber.
Immer nur wenige Kroketten auf einmal in der Fritteuse zubereiten, etwa 5 Stück, weil sonst die Temperatur des Fettes zu weit fällt und die Kroketten aufplatzen. Sie platzen auch, wenn der Teig zu wässrig war oder man das Ei vergessen hat.
Wenn man zu viele Kroketten auf einmal frittiert, bekommen sie helle Flecken, wenn sie nicht frei schwimmen können, sondern aneinander festbacken, weil sie aus Platzmangel aneinander gedrückt werden.
Daher gibt es im Supermarkt fertige Kroketten in der Tiefkühltruhe zur Zubereitung im Backofen oder der Fritteuse. Leider sind die teuer und schmecken nicht. Also hilft nichts, wir müssen selbst das Rezept herausfinden.
Basis ist ein Kartoffelpüreepulver. In einer Tüte sind 82 g, die mit 375 ml Wasser, 125 ml Milch, 15 g Butter und 3 g Salz gemischt werden sollen. Um daraus Kroketten zu machen, darf nur viel weniger Flüssigkeit hinein, dafür verwende ich doppelt so viel Salz. Ein EL Mehl macht die Masse feiner. Der wesentliche Trick ist aber ein frisches rohes Ei, welches zuvor in die Schüssel geschlagen wird.
1 kleines rohes Ei in einer Schüssel aufschlagen. 75 ml Milch (Frischmilch) und 100 ml Wasser (kaltes Leitungswasser) dazugeben. Nun kommen 1 EL Mehl (ca. 20 g 405er Weizenmehl), 1 TL Butter (ca. 20 g), 1 gestrichener TL Salz (ca. 6 g), 1 Msp. Muskat und 1 Tüte Kartoffelpüreepulver (82 g) dazu.
Es wird also ein kaltes, recht trockenes Kartoffelpüree angesetzt, welches zusätzlich mit 1 Ei als Bindemittel hergestellt wurde. Falls man nur große Eier hat oder nur eine Portion (1/3 Packung) herstellen möchte, nimmt man nur das Eigelb vom Ei und gießt das Eiweiß weg.
Mischen (dabei erscheint es sehr trocken, es schmatzt und reißt), 1 Minute quellen lassen. Dann durchkneten, dabei klebt es stark an den Fingern.
Erst Klumpen formen, damit keine Luft eingeschlossen wird (die sollten sich dann in der Hand rollen lassen, ohne kleben zu bleiben), dann eine 2 cm dicke Rolle formen, diese in 5 cm lange Stücke schneiden (oder die Masse durch eine Kartoffelkrokettenpresse drücken) und nicht lange lagern, sondern gleich schwimmend in 180°C heißem Fett (Pflanzenfett) in der Fritteuse ca. 3 Minuten ausbacken, bis sie goldgelb werden.
Fertig sind die Kroketten in weniger als 10 Minuten genau so schnell, wie sie im Restaurant hergestellt werden, und ganz ohne Panade.
Wer möchte, kann die Kroketten vor dem Frittieren in Panierung (Fertigpanade aus Semmelbröseln) rollen. Die Kroketten sind dann nach dem Ausbacken etwas körniger. Ich mag es lieber ohne Panade, sie werden dann sogar etwas goldgelber.
Immer nur wenige Kroketten auf einmal in der Fritteuse zubereiten, etwa 5 Stück, weil sonst die Temperatur des Fettes zu weit fällt und die Kroketten aufplatzen. Sie platzen auch, wenn der Teig zu wässrig war oder man das Ei vergessen hat.
Wenn man zu viele Kroketten auf einmal frittiert, bekommen sie helle Flecken, wenn sie nicht frei schwimmen können, sondern aneinander festbacken, weil sie aus Platzmangel aneinander gedrückt werden.
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Kommentare anderer Nutzer
flexiblebird
sagt:
sagt: 29.10.2009 09:39
Nein, den Kroketten fehlt Fett. Die Industrie-Tiefkühl-Kroketten und -Pommes, die man im Backofen warm-machen kann, sind einerseits vorgebacken, andererseits mit bis zu 8% Fett vermischt.
Ohne Fritteuse wird das nichts, die Alternative wären für Sie vielleicht Kartoffelplätzchen http://www.chefkoch.de/rezepte/1169041223018105/Kartoffelplaetzchen.html oder Reibekuchen.
Ohne Fritteuse wird das nichts, die Alternative wären für Sie vielleicht Kartoffelplätzchen http://www.chefkoch.de/rezepte/1169041223018105/Kartoffelplaetzchen.html oder Reibekuchen.
humstein
sagt:
sagt: 30.10.2009 09:25
27.10.2009 19:58
Hallo flexiblebird,
so in der Art habe ich auch auf der schnelle viele Kroketten gemacht.
Habe die Masse durch mein Wurstfüller gejagt und ab in die Fritteuse
Und schon war die Geburtstags Feier vom Enkel gerettet.
Gruß Friedhelm
so in der Art habe ich auch auf der schnelle viele Kroketten gemacht.
Habe die Masse durch mein Wurstfüller gejagt und ab in die Fritteuse
Und schon war die Geburtstags Feier vom Enkel gerettet.
Gruß Friedhelm
flexiblebird
sagt:
sagt: 29.10.2009 09:45
Ja, die Balance zwischen Kartoffel(-pulver) und (Weizen-)Mehl machte den Geschmack. Zu viel Mehl macht sie nicht etwa feiner, sondern 'mehliger' und zu wenig Mehl lässt den typischen Krokettengeschmack vermissen. Man muss sich also an die richtigen Mischung heranarbeiten.
flexiblebird
sagt:
sagt: 28.02.2010 15:19
Ich habe eine präzise Waage bekommen, und muss nicht mehr mit Teelöffeln abschätzen. Die Mengen, die ich tatsächlich verwendet habe, sind anders als oben im Rezept angegeben:
82 g Kartoffelpüreepulver
100 ml Milch
100 ml Wasser
10 g Butter
3 g Salz
10 g Mehl
82 g Kartoffelpüreepulver
100 ml Milch
100 ml Wasser
10 g Butter
3 g Salz
10 g Mehl
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Kann man diese Kroketten auch im Backofen machen?
Ich weiß schon, dass oben drüber steht, in der Friteuse gebacken, aber wäre das im Backofen vielleicht auch möglich?
Lg humstein
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