Pfirsichstrudel Marchesi
mit Topfen und Amarettini| Für den Teig: | |
| 250 g | Mehl |
| 1 | Ei(er) |
| ½ TL | Salz |
| 50 ml | Wasser |
| 1 EL | Rum |
| 2 EL | Öl |
| Für die Füllung: | |
| 1 kg | Pfirsich(e) |
| 250 g | Quark |
| 2 EL | Marmelade, (Pfirsichmarmelade) |
| 1 EL | Vanillezucker |
| 2 | Ei(er) |
| 40 g | Kekse, (Amarettini) |
| 100 g | Löffelbiskuits |
| 1 Prise | Salz |
| 1 TL, gehäuft | Stärkemehl |
| 1 EL | Schnaps, (Pfirsich- oder Aprikosenbrand) |
| Zum Bestreichen: | |
| 60 g | Butter |
| Puderzucker |
Zubereitung
Mehl, Ei, Salz, handwarmes Wasser, Rum und Öl zunächst mit einem Kochlöffel vermischen, dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zur Kugel formen und in Frischhaltefolie bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Die Pfirsiche in einer Schüssel mit kochendem Wasser überbrühen, nach einer Minute abseihen. Die Pfirsichhaut abziehen und die Früchte in Spalten schneiden. Wenn die Pfirsiche sehr saftig sind, in ein Sieb geben, abtropfen lassen und den Saft auffangen.
Eier trennen. Löffelbiskuits in 1 cm große Stücke schneiden. Stärkemehl mit dem Schnaps (und ggfs. dem aufgefangenen Saft) gut verrühren. Quark, Marmelade, Vanillezucker und Eigelb mit dem Schneebesen glatt rühren. Amarettini, Biskuits und Pfirsichspalten unterheben.
Den Teig auf einem frisch gewaschenen, leicht bemehlten Geschirrtuch möglichst dünn ausrollen, dann zu einem ca. 40 x 50 cm großen Rechteck dehnen. Die Butter schmelzen lassen.
Eiweiß mit der Prise Salz zu schnittfestem Schnee schlagen, vorsichtig unter die Pfirsichmasse heben.
Den Teig zunächst mit der Hälfte der Butter einpinseln, dann die Füllmasse darauf verteilen, dabei jeweils einen Rand von ca. 7 cm freilassen. Zwei gegenüberliegende Teigränder über die Füllung klappen, dann den Strudel unter Zuhilfenahme des Geschirrtuches aufrollen. Den Teig an den Enden und am Teigrand mit den Fingerspitzen etwas andrücken, damit die Füllung nicht ausläuft.
Mit der Teigkante nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit einem jeweils in Wasser getauchtes Messer diagonal etwa 7 Schlitze in den Strudel schneiden. Mit der Hälfte der verbliebenen Butter einpinseln und im auf 200°C vorgeheizten Ofen 50 - 60 Minuten lang backen, bis der Strudel euch in appetitlicher Goldbräune anlacht. - Nach 20 Minuten Backzeit mit der restlichen Butter bestreichen.
Etwas abgekühlt mit Puderzucker bestreut servieren. Dazu passen Vanilleeis oder Vanillesauce.
Die Pfirsiche in einer Schüssel mit kochendem Wasser überbrühen, nach einer Minute abseihen. Die Pfirsichhaut abziehen und die Früchte in Spalten schneiden. Wenn die Pfirsiche sehr saftig sind, in ein Sieb geben, abtropfen lassen und den Saft auffangen.
Eier trennen. Löffelbiskuits in 1 cm große Stücke schneiden. Stärkemehl mit dem Schnaps (und ggfs. dem aufgefangenen Saft) gut verrühren. Quark, Marmelade, Vanillezucker und Eigelb mit dem Schneebesen glatt rühren. Amarettini, Biskuits und Pfirsichspalten unterheben.
Den Teig auf einem frisch gewaschenen, leicht bemehlten Geschirrtuch möglichst dünn ausrollen, dann zu einem ca. 40 x 50 cm großen Rechteck dehnen. Die Butter schmelzen lassen.
Eiweiß mit der Prise Salz zu schnittfestem Schnee schlagen, vorsichtig unter die Pfirsichmasse heben.
Den Teig zunächst mit der Hälfte der Butter einpinseln, dann die Füllmasse darauf verteilen, dabei jeweils einen Rand von ca. 7 cm freilassen. Zwei gegenüberliegende Teigränder über die Füllung klappen, dann den Strudel unter Zuhilfenahme des Geschirrtuches aufrollen. Den Teig an den Enden und am Teigrand mit den Fingerspitzen etwas andrücken, damit die Füllung nicht ausläuft.
Mit der Teigkante nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit einem jeweils in Wasser getauchtes Messer diagonal etwa 7 Schlitze in den Strudel schneiden. Mit der Hälfte der verbliebenen Butter einpinseln und im auf 200°C vorgeheizten Ofen 50 - 60 Minuten lang backen, bis der Strudel euch in appetitlicher Goldbräune anlacht. - Nach 20 Minuten Backzeit mit der restlichen Butter bestreichen.
Etwas abgekühlt mit Puderzucker bestreut servieren. Dazu passen Vanilleeis oder Vanillesauce.
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Kommentare anderer Nutzer
04.10.2009 20:13
Hallo Merceile,
ich habe Quark mit 40% Fettgehalt verwendet, mit Magerquark habe ich es noch nicht probiert.
Der Teig sollte ca. 30 Minuten ruhen - diese Angabe habe ich dann wieder aus dem Rezept gelöscht, da der Teig automatisch ca. 30 Minuten geruht hat, bis man die Füllung hergestellt hat.
Habe diesen Strudel einmal mit dem oben angegebenen Teig gemacht, einmal den Teig ohne Ei (in etwa so, wie in meinem Rezept "Lebkuchenstrudel"). Der Teig ohne Ei schmeckt besser, ist aber weit schwieriger zu verarbeiten. Deshalb habe ich hier den elastischen, eihaltigen Teig angegeben, der unproblematisch ausgerollt und gezogen werden kann.
Viel Erfolg wünscht der Hias!
ich habe Quark mit 40% Fettgehalt verwendet, mit Magerquark habe ich es noch nicht probiert.
Der Teig sollte ca. 30 Minuten ruhen - diese Angabe habe ich dann wieder aus dem Rezept gelöscht, da der Teig automatisch ca. 30 Minuten geruht hat, bis man die Füllung hergestellt hat.
Habe diesen Strudel einmal mit dem oben angegebenen Teig gemacht, einmal den Teig ohne Ei (in etwa so, wie in meinem Rezept "Lebkuchenstrudel"). Der Teig ohne Ei schmeckt besser, ist aber weit schwieriger zu verarbeiten. Deshalb habe ich hier den elastischen, eihaltigen Teig angegeben, der unproblematisch ausgerollt und gezogen werden kann.
Viel Erfolg wünscht der Hias!
10.10.2009 22:37
Hallo Hias,
der gewünschte Erfolg ward mir dank deiner Beschreibung tatsächlich beschieden! Ich habe Magerquark mit Saurer Sahne verrührt und dann die angegebene Menge für die Füllung genommen. An Alkohol habe ich Bailoni Marillenlikör genommen, könnte mir aber jetzt auch z.b. Amaretto vorstellen. Mein Teig hat eine Stunde geruht und auch das war kein Problem. Jedenfalls war ich selber erstaunt, wie absolut unproblematisch der elastische Teig sich ausrollen und dehnen ließ.
Da ich das mal gesehen hatte, habe ich die Füllung übrigens nicht gleichmäßig über die gesamte Teigfläche verteilt, sondern nur zu einer Art Wall am Anfang des Strudels und dann komplett eingerollt. Vielleicht gab es für mich auch dadurch keine Probleme mit Herausquellen oder Herauslaufen beim Einrollen. Nun schreibst du, dass der Teig von deinem Lebkuchenstrudel noch besser schmeckt – egal, für uns war auch dieser perfekt. Danke für das Rezept mit dieser ungewöhnlichen und sehr leckeren Füllung!
LG Merceile
der gewünschte Erfolg ward mir dank deiner Beschreibung tatsächlich beschieden! Ich habe Magerquark mit Saurer Sahne verrührt und dann die angegebene Menge für die Füllung genommen. An Alkohol habe ich Bailoni Marillenlikör genommen, könnte mir aber jetzt auch z.b. Amaretto vorstellen. Mein Teig hat eine Stunde geruht und auch das war kein Problem. Jedenfalls war ich selber erstaunt, wie absolut unproblematisch der elastische Teig sich ausrollen und dehnen ließ.
Da ich das mal gesehen hatte, habe ich die Füllung übrigens nicht gleichmäßig über die gesamte Teigfläche verteilt, sondern nur zu einer Art Wall am Anfang des Strudels und dann komplett eingerollt. Vielleicht gab es für mich auch dadurch keine Probleme mit Herausquellen oder Herauslaufen beim Einrollen. Nun schreibst du, dass der Teig von deinem Lebkuchenstrudel noch besser schmeckt – egal, für uns war auch dieser perfekt. Danke für das Rezept mit dieser ungewöhnlichen und sehr leckeren Füllung!
LG Merceile
04.10.2009 20:19
Noch ein paar Anmerkungen:
- Natürlich kann man auch fertig gekauften Strudelteig verwenden, der eben nicht ganz so gut ist
- Statt 40 gr. Amarettini und 100 gr. Löffelbiskuits kann man auch nur Amarettini verwenden. Allerdings dominieren diese den Geschmack so, daß der Pfirsichgeschmack etwas untergeht. Ich schreibe das nur, weil meine Nachbarin den Strudel nur mit Amarettini fast besser fand - sie liebt nunmal den Mandelgeschmack.
- Selbstverständlich können auch Dosenpfirsiche verwendet werden, die man sehr gut abtropfen lassen sollte.
- Rum bzw. Obstbrand in Teig und Füllung können weggelassen werden, schmeckt halt dann nicht ganz so gut.
- Sehr gut schmeckt es auch, wenn man leicht angeröstete Mandelblättchen oder Mandelstifte mit zur Füllung gibt.
Gruß - Hias
- Natürlich kann man auch fertig gekauften Strudelteig verwenden, der eben nicht ganz so gut ist
- Statt 40 gr. Amarettini und 100 gr. Löffelbiskuits kann man auch nur Amarettini verwenden. Allerdings dominieren diese den Geschmack so, daß der Pfirsichgeschmack etwas untergeht. Ich schreibe das nur, weil meine Nachbarin den Strudel nur mit Amarettini fast besser fand - sie liebt nunmal den Mandelgeschmack.
- Selbstverständlich können auch Dosenpfirsiche verwendet werden, die man sehr gut abtropfen lassen sollte.
- Rum bzw. Obstbrand in Teig und Füllung können weggelassen werden, schmeckt halt dann nicht ganz so gut.
- Sehr gut schmeckt es auch, wenn man leicht angeröstete Mandelblättchen oder Mandelstifte mit zur Füllung gibt.
Gruß - Hias
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als interessierte, aber vollkommen unerfahrene Strudelbäckerin würde ich mich sehr gerne an dein Rezept wagen, denn in der tollen Füllung ist alles drin, was ich z.b. sehr gerne mag. Ich hätte da bitte aber nur schon mal vorab die Frage, ob du Magerquark oder Quark einer anderen Fettgehaltstufe verwendet hast, oder ob das vielleicht sogar egal ist?
Was den Teig angeht, werde ich mal schauen, ob ich eine Anleitung finden kann, die mir das vielleicht erleichtern würde. Bitte wie lange muss die Ruhezeit für den Teig ungefähr sein? Aber unlösbar scheint es mir jedenfalls spontan wirklich nicht zu sein, auch wenn man vielleicht nicht direkt beim ersten Versuch die Tageszeitung dadurch lesen kann.
LG Merceile
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