Marillenknödel mit Kartoffelteig

die einzig wahren aus Südtirol

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Zutaten für Portionen

1 kg Kartoffel(n), mehlig
80 g Butter, weiche
50 g Grieß, (Weizengrieß)
Ei(er)
 etwas Salz
250 g Mehl
1 ½ kg Aprikose(n), (Marillen)
  Zucker
180 g Butter
150 g Semmelbrösel
 etwas Zimt
 etwas Kakaopulver

Zubereitung

Die Kartoffeln in der Schale kochen, noch heiß schälen, durch die Kartoffelpresse pressen und abkühlen lassen.

Dann mit Butter, Grieß, Salz und Ei leicht vermischen. Mehl darüber sieben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Kurz im Kühlschrank rasten lassen (der Teig sollte gleich nach dem Kneten nicht mehr an den Fingern kleben -> evtl. Mehl hinzugeben oder etwas Grieß).

Die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig darauf 0,5 cm dick ausrollen, in Quadrate schneiden (7cm x 7cm) oder auch eine Wurst rollen, dann in Stücke schneiden und jedes Stück auf der Hand flach drücken.

Die Marillen entkernen und zuckern oder halbieren und mit dem Teig umhüllen. Nun in kochendem Salzwasser ganz leicht kochen lassen für ca. 10 Minuten.

Butter zerlassen, die Semmelbrösel dazu geben unter dauerndem Rühren braun werden lassen, dann Zimt, Zucker und etwas Kakaopulver hinzugeben.

Die Knödel in der Zwischenzeit abtropfen lassen und unter das Gemisch geben. Nun die Knödel in den Bröseln wälzen und sofort noch heißer servieren.

TIPP:
Man kann die Knödel noch vor dem Kochen einfrieren, einfach auf einem Tablett in den Gefrierschrank stellen und nach einigen Stunden rausnehmen und in Säckchen füllen. Dann direkt noch gefroren in heißes Salzwasser geben, etwas länger kochen lassen und im Gemisch wälzen.
Man kann auch statt Marillen Erdbeeren verwenden oder Pflaumen. Wenn die Früchte nicht so süß sind, dann zuckern wie die Marillen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 22.09.09
Rezept-Statistiken: 31.312 (7)* gelesen
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Verfasser:

doris1982 Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

sasu1985 Küchenjunge sagt:  
28.02.2010 18:53
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Ich mache die Marillenknödel genau wie du sie beschrieben hast.
Damit man sich weniger mit dem Zuckern rumquälen muss, benutze ich immer einen Würfelzucker, den ich an die Stelle des Kernes gebe. So werden die Marillen richtig süss und man kann auch kleinere Kinder damit begeistern ;)

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doris1982 Küchenjunge sagt:  
01.03.2010 08:11
Hallo Sasu1985,

ja, das mit dem Würfelzucker kenne ich auch. Die Marillen sind ja ohnehin immer eher säuerlich.

lg & viel Spass beim Schlemmen
doris

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Gerda2 Kaltmamsell sagt:  
25.07.2011 09:07
Hallo Sasu,

wie viele Knödel bekommst Du aus dieser Menge Teig?

Danke im Voraus für die Antwort,
Gerda

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doris1982 Küchenjunge sagt:  
29.07.2011 12:47
Hallo Gerda,

hängt auch etwas von den Marillen ab.
Hab heute diese Knödel gemacht und ich hatte 13 Knödel...
Ach ja, noch ein Tipp für ganz süße (so mache ich sie auch oft). Anstatt die Marille in den Knödel zu geben, mache ich nur die Knödel ohne Füllung und die Marillen separat in Spalten geschnitten in Butter und Zucker leicht geröstet und etwas Orangensaft dazu und fertig ist es... Ich habs so fast lieber, weil ich den Teig bei den Knödeln soooo sehr liebe. GLG

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doris1982 Küchenjunge sagt:  
29.07.2011 12:49
Hilfreiche Antwort:

... wenn man die Knödel ohne Marillen macht, bitte nur kleine Knödel machen, da das Kochen ansonsten zum Problem werden könnte.

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Suzanka Kartoffelschäler sagt:  
25.07.2011 10:12
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Ich stecke statt Würfelzucker ein ebenso großes Stückchen Marzipanrohmasse in die Marillen. Meiner Meinung nach geschmacklich der absolute Hit, weil sich der Mandelgeschmack unglaublich gut mit Marille verträgt.

Gruß

Suzanka

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Juulee  Sternekoch sagt:  
26.07.2011 12:05
Absolut klasse dieses Rezept!
Das sind die Marillenknödel, die wir kennen und lieben! Im Herbst mache ich diese Knödel mit Zwetschgen. Und natürlich immer mit einem Stück Würfelzucker in der Frucht! Bei uns gibt es zur Semmelbrösel-Butter-Variante noch diese, dass man die Knödel mit einem Löffel ganz dick mit Puderzucker bestäubt und darüber dann zerlassene Butter gibt.

LG Juulee

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pessy Tellerwäscher sagt:  
26.07.2011 13:32
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Liebe Doris,

Da mein Mann und ich beide Diabetiker sind, verwende ich für die Marillen oder Zwetschgen statt Zucker einen guten, künstlichen Süßstoff in Pulverform. Das Resultat ist ausgezeichnet und fast nicht vom Original zu unterscheiden.
Danke für die Erinnerung! Jetzt ist Marillenzeit - werde das Rezept gleich wieder ausprobieren - hab es mir schon gespeichert!

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karliheinzi Tellerwäscher sagt:  
27.07.2011 09:43
Superrezept.noch schneller: marillen nur halb durchschneiden.würfelzucker rein....
Zimt und kakao sind eine variante, aber nicht original....

Gruss aus wien

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doris1982 Küchenjunge sagt:  
27.07.2011 12:25
stimmt,
nur Zimt gehört in das originale Rezept. Mit Kakao wird das ganze noch einen Tick süßer...

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karliheinzi Tellerwäscher sagt:  
27.07.2011 13:31
hallo doris

kakao ist doch nicht süss.....
eher herb.
und ins originale rezept gehört sicher auch kein zimt......

lg

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doris1982 Küchenjunge sagt:  
27.07.2011 20:23
Hallo Karliheinzi,

ich finde Kakao der Marke xy ist schön süß...
Ich spreche immer noch von Kakaopulver, wie man es in die Milch gibt zum Früstück.
Vertrau mir, im original-Rezept aus SÜDTIROL ist Zimt drinnen!

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plindi1 Tellerwäscher sagt:  
27.07.2011 14:35
Dank dieses Rezeptes werd ich jetzt endlich mal Marillenknödel probieren! Wollte sie als Dessert reichen. Gibts noch irgendwas, was man statt der Semmelbrösel dazu essen kann? Vielleicht eine Sauce oder was mit Likör?
Wäre sehr dankbar für Anregungen.
Grüße P

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sukeyhamburg17 Chefkoch sagt:  
27.07.2011 14:54
Hallo plindi,

ich mache meistens eine Vanillesauce dazu, manchmal gebe ich Orangenlikoer mit dazu.

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

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rahnilein Kartoffelschäler sagt:  
02.08.2011 07:34
Da es jetzt schon auf dem Markt Pflaumen gibt, wolte ich am Wochenende die von meiner Tochter heißgeliebten Knödel kochen.
Aber leider war es ein "Reinfall".
Ich koche diese schon seit meine Kinder klein waren und es ist mir noch nie passiert, dass mir der Teig dermaßen an den Fingern klebte, dass kein Mehl, kein Grieß, keine Kartoffelstärke helfen konnte. Der Teig war ungenießbar!
Könnte es an den Kartoffeln gelegen haben? Es ist eine ganz lecker schmeckende Sorte Frühkartoffeln, die ich bei einem Bauern gekauft habe.

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Nethexe Tellerwäscher sagt:  
04.08.2011 16:48
Das Gleiche ist mir letzte Woche auch passiert. Der Teig war zuerst formbar, aber während ich die ersten drei Knödel formte wurde der übrige Teil wieder klebrig. Auch die Zugabe von mehr Mehl hat dann nichts mehr gebracht. Da mir so etwas noch nie passiert ist, vermute ich auch, dass es an der Kartoffelsorte lag.

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wagiele Tellerwäscher sagt:  
07.08.2011 20:52
Kann man wenn es mal schnell gehen muss auch einen fertigen Knödelteig halb & halb nehmen? Ich meine den aus dem Kühlregal oder die Pulverpäckchen zum anrühren.

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doris1982 Küchenjunge sagt:  
08.08.2011 11:49
Hallo Wagiele,

da kann ich dir leider nicht helfen. Ich hab noch nie einen fertigen Kartoffelteig gekauft. Versuch es doch mal mit einer kleinen Menge und füll die Knödel einfach nur mal schnell mit Nutella oder Marillenmarmelade... Schmeckt auch lecker und so sparst du dir die ganze Arbeit. Sag mir Bescheid, würde mich interessieren, obs auch klappt! lg

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rahnilein Kartoffelschäler sagt:  
08.08.2011 22:14
Ich denke mal, dass das mit dem fertigen Teig auch geht, aber wohl nicht so schmeckt wie frischer Teig.
Probiers einfach aus, mal mit frischem und mal mit fertigem Teig, dann merkst du und deine Mitesser den Unterschied.
Wenn ich letzte Woche fertigen Teig im Kühlschrank gehabt hätte, dann hät ich es probiert, als mir das "Missgeschick" mit dem Kartoffelteig passiert ist.

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