Norddeutsches Holunderblütengelee nach Uroma Adelheid

Hollerblütengelee mal anders gekocht

Zutaten für Portionen

10  Holunderblütendolden, am Rand bereits verblüht
1 ½ Liter Wasser
250 ml Traubensaft, rot, ungesüßt
Zitrone(n)
50 ml Rotwein
1 kg Gelierzucker

Zubereitung

Die Holunderblütendolden ungewaschen in 1,5 Liter kaltem Wasser ca. 1 Stunde einweichen und eventuelle Käfer von der Wasseroberfläche sammeln. (Originalbemerkung meiner Uroma.)
Die Blütendolden abschöpfen, Blüten von den Stängeln zupfen (ich nehme dazu die Schere) und wieder ins Wasser geben. 45 Minuten köcheln lassen.

Das Blütenwasser durch ein feines Sieb geben, um die Blüten von der Flüssigkeit zu trennen. Danach nochmals durch ein mit Leinen (ich nehme Haushaltsrolle) ausgelegtes Sieb gießen.

Die Flüssigkeit köchelnd auf ca 450 ml reduzieren, abkühlen lassen. Reduktion mit Traubensaft, Zitronensaft und Rotwein auffüllen. Die Flüssigkeit mit 1 kg Gelierzucker 1:1 mischen und ca 5-6 Minuten sprudelnd kochen.
Das kochend heiße Gelee in vorbereitete Gläser füllen, verschließen und etwa 2 Minuten auf den Deckel stellen. Anschließend erkalten lassen.

Die Reduktion auf genau 450 ml zu bekommen, ist etwas schwierig. Ich fülle mit Traubensaft oder Rotwein auf, falls sie nicht ausreicht. Wichtig ist, die Gesamtflüssigkeit auf etwa 750 ml zu bringen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 16.09.09
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Verfasser:

KlaraBrühe Kaltmamsell


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Kommentare anderer Nutzer

narde Kartoffelschäler sagt:  
05.06.2011 09:12
Superlecker, auch wenn ich statt des Rotweins "nur" Traubensaft genommen habe.
Es ist zwar zeitlich, mit warten bis zum nächsten Schritt aufwändig, aber es lohnt sich.
Ich werde es sicher wieder machen - schade, dass der Holunder nur so kurz blüht.

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hnooasl Kartoffelschäler sagt:  
31.07.2011 17:52
Ich lege immer ein mit Essig befeuchtetes Tuch über eine Schüssel mit Blüten (ohne Wasser drin). Da sammelt sich dann alles Viechzeuch dran und kann einfach abgenommen werden, ohne das man sie zwischen den Blüten aus dem Wasser sammeln muß. Erst danach lasse ich sie mit Wasser köcheln. Sonst ein gutes Rezept, hat toll geschmeckt.

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