Nocino

italienischer Nusslikör

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Zutaten für Portionen

25  Walnüsse (Baumnüsse), am 24. Juni gepflückt
1 Stange/n Zimt, halbiert
10  Gewürznelken
10  Kaffeebohnen
Zitrone(n), die Schale davon
1 Liter Alkohol (95 %)
1 Liter Weißwein, trocken
700 g Zucker

Zubereitung

Am 24. Juni (traditionelles Datum) einen Spaziergang machen und die Nüsse abpflücken (also, wir haben sie auch schon 2 - 3 Tage später gepflückt).

Die Nüsse vierteln und in einen Glasbehälter (ca. 4 Liter Inhalt) geben. Zimt, Nelken, Kaffeebohnen und Zitronenschale dazugeben und mit dem Alkohol bedecken. Das Glas verschließen (muss nicht luftdicht sein) und an einem dunklen Ort, z. B. im Keller, 30 Tage ziehen lassen. Zwischendurch leicht schütteln.

Nach 30 Tagen den Weißwein leicht erwärmen und den Zucker darin auflösen. Abkühlen lassen. Die Wein-Zucker-Mischung in das Glas mit den Nüssen geben. Verschließen und für 40 Tage an einem hellen Ort, am besten an der Sonne, ziehen lassen. Er verliert mit der Zeit seine wässrige Konsistenz und dickt etwas ein (likörartig). Zwischendurch umrühren (es darf auch schon mal probiert werden).

Nach 40 Tagen abfiltern (am besten durch einen Kaffeefilter) und in Flaschen abfüllen. An einem dunklen Ort lagern.

Der Likör ist ziemlich stark und schmeckt durch die Nüsse leicht bitter, durch den Zucker aber auch wieder süß und hat mit den Gewürzen zusammen ein wunderbares Aroma.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.09.09
Rezept-Statistiken: 12.163 (0)* gelesen
118 (0)* gespeichert
695 (0)* gedruckt
9 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Gi_gi Suppenkoch


Mitglied seit 31.03.2008
11 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

Gi_gi Suppenkoch sagt:  
11.10.2009 18:49
Das Datum des 24. Junis (übrigens ein Tag irgendeines Heiligen) wurde traditionsgemäss von Generation zu Generation weitergegeben. Ich vermute, dass die Nüsse zu hart und zu holzig werden, wenn man sie zu spät pflückt und zu früh werden sie wohl ihr volles Aroma noch nicht entwickelt haben. Ich plücke meine (bzw. schicke Göga los) während einer Zeitspanne von ca 1 Woche um den 24. Juni und bin damit immer gut gefahren.

Wir haben unseren diesjährigen am Samstag zum ersten Mal verköstigt und sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Unsere Gäste haben jedenfalls nach jedem Glas wohlwollend genickt und die erste Flasche ist bereits hinüber ;-)

Ich grüsse euch herzlich
Gina

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tobis_mum Hendlgriller sagt:  
21.10.2009 16:26
Wo bekommt man denn Alkohol mit 95%????

LG Bianca

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Gi_gi Suppenkoch sagt:  
02.11.2009 15:46
Hallo Bianca

Bitte entschuldige, dass ich dir erst heute antworte. Den 95%-igen Alkohol bringe ich aus Italien mit. Vielleicht findet man ihn hier in der Apotheke, ich weiss allerdings nicht, wie teuer er ist...

Man könnte den Nocino auch mit Wodka ansetzen, er wird dann halt nicht so startk.

Liebe Grüsse, Gina

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Willi_der_Koch Tellerwäscher sagt:  
01.06.2011 09:24
Hallo Gina

Der Unterschied zwischen NOCINO und RATAFIA ist ganz einfach; Beim NOCINO nimmt man als Grundlage Reinalkohol, beim RATAFIA Grappa. Die Zutaten sind die gleichen. SALUTE!

Willi_der_Koch

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Gi_gi Suppenkoch sagt:  
01.06.2011 15:38
Hallo Willi

Das ist sehr interessat! In den Abruzzen gibt es auch einen Ratafia, der wird allerdings aus Rotwein (Montepulciano), Grappa und Zucker gemacht. Darin werden dann Amarenakirschen eingelegt, die dem Ganzen eine wunderbare Note verleihen. Das soll ein uraltes Traditionsrezept sein. Dieses Getränk soll man nach Abschluss eines Vertrages getrunken haben. Beim Amstossen soll man "ratafià" gerufen haben...

Hast du ein Rezept für "deinen" Ratafia?

Lieber Gruss, Gina

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Ela*Administrator - Chefkoch.de Team Chefkoch sagt:  
02.06.2011 11:11
Bitte nutzt die Kommentarfunktion ausschließlich für Kommentare direkt zum entsprechenden Rezept und klärt alles weitere per KM.


Gruß

Ela*
chefkoch.de

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