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Lieblings - Saté (Satee) aus Bali

marinierte Hähnchenspieße mit Erdnuss-Sauce

Zutaten

600 g Hühnerbrust
  Für die Marinade:
2 EL Sojasauce, (süß, möglichst indonesische)
1 EL Sojasauce, (helle)
2 EL Sesamöl
1/2 TL Tamarindenpaste
1 EL Wasser
1 TL Pfeffer, (schwarz, frisch gemahlen)
  Für die Sauce:
2 kleine Zwiebel(n)
3 EL Öl
250 g Erdnüsse, (geröstet)
Knoblauchzehe(n)
Kaffir-Zitronenblätter, (frische)
160 ml Wasser
1 1/2 TL Sambal Oelek
Zitrone(n), (Saft davon)
6 EL Sojasauce, (süß)
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer, (schwarz, frisch gemahlen)
1/4 TL Zucker
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Das Fleisch in Würfel (ca. 2 x 2 cm) schneiden.

Tamarindenpaste in 1 EL heißem Wasser auflösen, restliche Zutaten für die Marinade daruntermischen. Fleisch unterheben und gekühlt 2 Stunden ziehen lassen.

Fleischwürfel auf Spieße stecken (gewässerte Holzspieße für den Gartengrill oder die Metallspieße eines Elektro-Drehgrills).
Ofen auf 80°C vorheizen.

Zwiebeln fein würfeln, in einer ofenfesten Pfanne in 2 EL Öl goldbraun andünsten. Mitsamt der Pfanne in den Ofen stellen und unter gelegentlichem Wenden knusprig rösten.

Erdnüsse (z.B. in einer Kaffeemühle mit Schlagwerk) portionsweise zu Mus verarbeiten, wobei noch größere Nussstückchen enthalten sein dürfen.

Knoblauch und Zitronenblätter sehr fein hacken, in 1 EL Öl leicht andünsten. Mit Wasser aufgießen, Sambal Oelek, Zucker, Sojasauce und das Erdnussmus dazugeben. Auf niedriger Flamme unter gelegentlichem Rühren cremig einkochen. Zitronensaft, Salz und Pfeffer dazugeben, abschmecken. Zum Schluss die Röstzwiebeln unterrühren.

Sicher habt Ihr nicht vergessen, mittlerweile Reis zu kochen und die Spieße zu grillen, also kann aufgetragen werden!

Anmerkungen:
Statt zu grillen, kann man die Fleischwürfel auch einfach mitsamt der Marinade in der Pfanne braten.
Die meisten Zutaten bekommt man im Asialaden, z.B. Zitronenblätter (die man übrigens auch einfrieren kann).

Röstzwiebeln:
Hier stelle ich immer größere Mengen her, sie halten sich im Glas mehrere Monate lang.

Ich habe die Zutaten so angegeben, wie ich sie für optimal halte, man kann aber auch vieles austauschen: Tamarindenpaste - abgeriebene Schale einer unbeh. Zitrone. Erdnüsse - fertige Erdnussbutter. Zwiebeln - fertig gekaufte Röstzwiebeln. Sojasauce hell - normale Sojasauce. Sojasauce süß - normale Sojasauce, mit braunem Zucker kurz köcheln lassen. Sesamöl - normales Olivenöl. Sambal Oelek - 2 kl. Peperonischoten, fein gehackt.

Kommentare anderer Nutzer


Merceile

16.09.2009 22:30 Uhr

Hallo Hias,

das erste Mal wollte ich dieses wunderbare Saté unbedingt mit den von dir angegebenen Zutaten original kochen und es ist mir tatsächlich gelungen sie zu beschaffen. Gestern habe ich nicht nur rein zufällig dann auch frische Zitronenblätter bekommen. Ich bin froh, dass ich gewartet habe und nicht improvisieren musste, um erstmal wirklich schmecken zu können, wie du das Saté selber kochst. Nach meinem Geschmack und kombiniert mit ein paar schönen Erinnerungen ist es…und ich bin froh, dir das auch hier bestätigen zu können - wirklich perfekt und es hat tatsächlich jeden Aufwand bei der Beschaffung der Zutaten für mich gelohnt!

Bei dem zuerst von mir ins Auge gefassten, willkürlichen Austausch von einigen Zutaten ist mir aufgefallen, dass Tamarinde wohl auch in Worcestershire Sauce enthalten ist und ihr den angenehm säuerlichen Geschmack gibt. Des Weiteren habe ich ganz normale, schon geröstete aber ungesalzene Erdnüsse aus der Tüte genommen und hoffe dass das so richtig war. Einen Teil des Fleisches habe ich eingefroren und werde mich damit an einer Salatvariation entsprechend der Anregung im Pastaforum á la Bami Goreng versuchen. Dankeschön für das Rezept!

LG Merceile

Hias2000

17.09.2009 10:08 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallihallo Merceile,

vielen Dank für Deinen netten Kommentar und die Bewertung! Natürlich freut es mich, daß es Dir gemundet hat.

Mit den Erdnüssen hast Du völlig richtig gehandelt, so mache ich es auch, ganz gleich, ob gesalzen oder nicht. Hier lohnt es sich auch, gute Qualität zu nehmen und nicht die allerbilligsten.

Noch zwei Ergänzungen zum Rezept:

- Es wird eine recht pastenartige Sauce. Die kann man nach Gusto noch mit Wasser oder Gemüsebrühe verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

- Heiß in Gläser gefüllt und sofort verschlossen hält die Sauce mindestens einige Monate lang. Ich mache immer größere Mengen.

Gruß - Hias

Merceile

29.10.2009 09:13 Uhr

Hallo Hias, erst jetzt sehe ich deinen erneuten Kommentar und heute wird es wahrscheinlich das Saté schon zum dritten Mal geben. Deinen Tipp die Sauce jetzt auch mal in größerer Menge zu kochen, werde ich gerne befolgen. Nun sehe ich gerade auch erst dein schönes Foto und möchte dich eben fragen, welche besondere Reiszubereitung du dazu gewählt hast? LG Merceile

Hias2000

29.10.2009 09:43 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Merceile,

wichtig ist, die Sauce wirklich sehr heiß ins Glas zu füllen, einmal ist sie mir nämlich verschimmelt, nachdem ich sie kalt eingefüllt hatte.

Habe den Reis einfach in meinem persichen Reiskochautomaten zubereitet, auf diese Weise ist er so fluffig-locker.

Falls Du auf die Farbe ansprichst: Das ist Safran. Nicht unbedingt zu empfehlen, da das Safranaroma nicht sonderlich zur Sauce paßt.

Herzlich - Hias

Merceile

29.10.2009 12:25 Uhr

Hallo Hias,

ja - die Farbe und die kleinen, erkennbaren Stückchen im Reis haben mich neugierig gemacht. Ich glaube nämlich, dass es vielleicht eine weitere, ziemlich spannende, geschmackliche Bereichung deines Saté sein könnte, wenn man einen gewürzten Reis als eine Ergänzung dazu serviert.

Z.B. wenn du hier mit Safran aber selbst nicht so gute Erfahrungen gemacht hast, vielleicht mit einem Zitronen-Gewürz-Reis mit Kurkuma, Ingwer und ggfs. Chili und Cumin.

Danke für den Tipp wegen des sehr heiß Einfüllens!! Einfrieren würde sich in dem Fall sicher nicht lohnen, weil ich Erdnuss Sauce auch sonst sehr gerne z.b. zum dippen mag.

LG Merceile

Hias2000

29.10.2009 18:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo nochmals Merceile,

und dann sind ja noch die weißen Reiskörner zu erkennen: Um es hübscher zu machen, mische ich zunächst nur die Hälfte des Reises mit dem zuvor mit etwas Zucker zermörserten Safran, den ich in etwas Weißwein 15 Minuten ziehen lasse, um die Aromastoffe sich entfalten zu lassen. Einige Safranfäden gebe ich dann im Ganzen als Dekoration dazu.

Den nun fertigen Reis mische ich mit der zweiten Hälfte des Reises. Dadurch ist der Reis eben teils weiß, teils gelb mit ganzen Fäden.

Insgesamt werde ich fortan nur noch puren Reis als Beilage servieren, da die Sauce über ausreichend Aroma verfügt, da ist ein neutraler Reis das Allerbeste.

Herzlich - Hias

sunshine-1

02.12.2010 13:34 Uhr

Hallo Hias,

das Rezept ist klasse, es schmeckt wirklich authentisch.
Da ich's gerne gut gewürzt habe, hab' ich den Reis mir Curcuma gekocht.

Vielen Dank dafür,

Doris

Bali-Bine

24.01.2012 19:40 Uhr

Hallo!

Ich habe deine Saté-Spießchen heute probiert, allerdings nur die Spießchen, denn ich hatte noch andere Erdnuss-Sauca eingefroren. Die Saté waren fein, tolle Marinade - fast wie auf Bali, nur bekamen wir sie da auf Mini-Holzofen-Grillern serviert.

Beim nächsten Mal mache ich auch die Erdnuss-Sauce, nur muss ich wahrscheinlich die Röstzwiebeln weglassen, die mag ich so gar nicht...

Feines Rezept, wird gerne wieder gekocht. Bild kommt noch. LG, Bali-Bine

Hias2000

24.01.2012 19:56 Uhr

Hallo,

na da hast Du ja den richtigen Nickname... Ja, so kenne ich es natürlich auch aus Bali mit den Holzspießchen. Freut mich, daß Du den Geschmack als authentisch bezeichnet hast - hierzulande geben sie sich in den Restaurants ja nicht so die Mühe mit dem Marinieren und der Erdnußsauce.

Von den Zwiebeln schmeckst Du gar nichts mehr, aber sie vertiefen den Geschmack und bringen eine gewisse Süße hinein. Du kannst es ja mal mit einer kleinen Menge probieren.

Gruß - Hias

Bali-Bine

24.01.2012 20:04 Uhr

Hallo,

ja, der Nickname kommt von unserem bisher schönsten und beeindruckendsten Urlaub! ;-)))

Also, dann werde ich die Röstzwiebeln wohl doch auch versuchen müssen, wenn sie sich im geschmack nicht ganz so hervortun!

Danke für deinen Tipp und nochmals herzlichen Dank für das schöne Saté-Rezept. LG, Bali-Bine

KidaTakahama

19.02.2012 10:30 Uhr

Hallo!

Ich suche schon lange nach einem guten Erdnussrezept und werde das hier ganz bald mal nachkochen - sobald ich es zum Asialaden geschafft habe ;D ...
Eine Frage habe ich nur zu den Zwiebeln: ich hab ne ziemliche Abneigung gegen normale Zwieblen (schwer zu erklären). Meinst du man kann auch Scharlotten oder Frühlingszwiebeln nehmen, oder schmeckt das dann einfach anders? :)

Danke schon mal für das Rezept! Ich hoffe, ich komme bald dazu! =)

Hias2000

19.02.2012 11:21 Uhr

Hallo,

mit Schalotten sicher kein Problem... Frühlingszwiebeln habe ich diesbezüglich noch nicht probiert, halte sie aber für weniger geeignet. Wichtig ist eben, daß sie ihren Karamell- und Röstgeschmack entfalten.

Gutes Gelingen - Hias

Trine14

02.10.2012 15:34 Uhr

Kann man die Tamarindenpaste auch weglassen?

Hias2000

02.10.2012 15:45 Uhr

Aber selbstverständlich, Trine, stattdessen einfach Limetten- oder Zitronensaft, ggfs. auch etwas Zesten verwenden. Gutes Gelingen - Hias

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