Falsches Eisbein im Sterildarm
| 1 kg | Schweinenacken, gut durchwachsen |
| 60 g | Pökelsalz |
| 500 g | Wasser |
| 10 | Wacholderbeeren, gequetscht |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 2 g | Muskat |
| 3 g | Pfeffer, weißer |
| 1 ½ g | Knoblauchpulver |
| 1 ½ g | Koriander, gemahlen |
| 150 g | Aspik - Pulver (130 Bloom oder 120 g mit 200 Bloom) |
Zubereitung
Zunächst setzt man aus dem Pökelsalz und dem Wasser eine Lake an, zu der man die 10 gequetschten Wacholderbeeren und das Lorbeerblatt gibt. Man bringt sie zum Kochen köchelt sie 10 Minuten lang und lässt sie dann abkühlen.
Der Schweinenacken wird in gulaschgroße Stücke geschnitten, in eine Gefriertüte gestopft, mit der abgekühlten Lake übergossen und so 24 Stunden gepökelt, nicht länger.
Dann werden die Gewürze mit dem Aspikpulver gut vermischt. Jetzt schüttet man die Lake ab, entfernt die Wacholderbeeren und das Lorbeerblatt, gibt das nasse Fleisch in eine Schüssel und gibt die Zutaten mit dem Aspikpulver gleichmäßig darüber und mischt es. Da das Aspikpulver schnell geliert, sollte man sich beeilen und das Ganze in einen 90er Sterildarm stopfen. Es ist darauf zu achten, dass die Fleischwürfel eng gepresst eingefüllt sind. Der Sterildarm wird eng abgebunden aber so, dass man den Knoten eventuell nach dem Brühen nochmals lösen kann. Eine Wasserzugabe von höchstens 50 g/kg Fleisch ist genügend, da das Fleisch Eigensaft zieht. Jetzt wird das Ganze 2 Stunden bei 85° gebrüht. Danach kühlt man das falsche Eisbein kurz in kaltem Wasser, wenn Lufteinschlüsse vorhanden sind, öffnet man den Knoten, drückt die Luft heraus und bindet den Darm erneut eng ab.
Danach kann man den Kunstdarm mit einem Brettchen und einem Gewicht beschweren und erkalten lassen. Von Vorteil ist, wenn man den Darm nach 4-5 Stunden umdreht da sich das Fett oben absetzt und ihn ein wenig massiert.
Man kann das Ganze portionieren und einfrieren - es wird so fest, dass man es auch aufschneiden kann wie Aufschnitt. Man kann es auch in Dosen einkochen - da schneidet man rohe Schweineschwarte passend, die wird dann um die Dosenwandung gelegt, die gepökelten Fleischstücke fest hineingedrückt und 2-3 Esslöffel Wasser dazugegeben. Die Dosen werden 2 Stunden gekocht.
Der Schweinenacken wird in gulaschgroße Stücke geschnitten, in eine Gefriertüte gestopft, mit der abgekühlten Lake übergossen und so 24 Stunden gepökelt, nicht länger.
Dann werden die Gewürze mit dem Aspikpulver gut vermischt. Jetzt schüttet man die Lake ab, entfernt die Wacholderbeeren und das Lorbeerblatt, gibt das nasse Fleisch in eine Schüssel und gibt die Zutaten mit dem Aspikpulver gleichmäßig darüber und mischt es. Da das Aspikpulver schnell geliert, sollte man sich beeilen und das Ganze in einen 90er Sterildarm stopfen. Es ist darauf zu achten, dass die Fleischwürfel eng gepresst eingefüllt sind. Der Sterildarm wird eng abgebunden aber so, dass man den Knoten eventuell nach dem Brühen nochmals lösen kann. Eine Wasserzugabe von höchstens 50 g/kg Fleisch ist genügend, da das Fleisch Eigensaft zieht. Jetzt wird das Ganze 2 Stunden bei 85° gebrüht. Danach kühlt man das falsche Eisbein kurz in kaltem Wasser, wenn Lufteinschlüsse vorhanden sind, öffnet man den Knoten, drückt die Luft heraus und bindet den Darm erneut eng ab.
Danach kann man den Kunstdarm mit einem Brettchen und einem Gewicht beschweren und erkalten lassen. Von Vorteil ist, wenn man den Darm nach 4-5 Stunden umdreht da sich das Fett oben absetzt und ihn ein wenig massiert.
Man kann das Ganze portionieren und einfrieren - es wird so fest, dass man es auch aufschneiden kann wie Aufschnitt. Man kann es auch in Dosen einkochen - da schneidet man rohe Schweineschwarte passend, die wird dann um die Dosenwandung gelegt, die gepökelten Fleischstücke fest hineingedrückt und 2-3 Esslöffel Wasser dazugegeben. Die Dosen werden 2 Stunden gekocht.
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Kommentare anderer Nutzer
Wurstler1
sagt:
sagt: 30.10.2009 13:09
Hallo Dreamer31120
Du kannst alles auch in Gläser füllen - Schwarten um die Glaswandung muss nicht sein es ist mehr für
die Optik. Nur sollten die Gläser zylindrisch sein damit du das Eisbein gut rausbekommst. Die Einkochzeit
ist wie bei Dosen 2 Std und beginnt erst wenn das Wasser kocht.
Gruß
Werner
Du kannst alles auch in Gläser füllen - Schwarten um die Glaswandung muss nicht sein es ist mehr für
die Optik. Nur sollten die Gläser zylindrisch sein damit du das Eisbein gut rausbekommst. Die Einkochzeit
ist wie bei Dosen 2 Std und beginnt erst wenn das Wasser kocht.
Gruß
Werner
rim
sagt:
sagt: 30.10.2009 14:19
Hallo,
kann man dieses Rezept auch mit anderen Fleischsorten machen?
Danke im vorraus
Grüße rim aus Tunesien
kann man dieses Rezept auch mit anderen Fleischsorten machen?
Danke im vorraus
Grüße rim aus Tunesien
Wurstler1
sagt:
sagt: 30.10.2009 16:38
Hallo rim
mit Putenfleisch geht das auch - Rindfleisch würde ich keines nehmen das wird sicher zu fest .
Gruß
Werner
mit Putenfleisch geht das auch - Rindfleisch würde ich keines nehmen das wird sicher zu fest .
Gruß
Werner
Dreamer31120
sagt:
sagt: 31.10.2009 11:09
Hallo Wurstler1,
vielen Dank für die schnelle Antwort, jetzt gehts ans ausprobieren.
Herzliche Grüße
Dreamer31120
vielen Dank für die schnelle Antwort, jetzt gehts ans ausprobieren.
Herzliche Grüße
Dreamer31120
schnurzelchen-aus-Landes
sagt:
sagt: 11.06.2011 10:36
Hallo,
wenn ich das in Gläsern einkochen will ist dann die Temperatur auch 85°.
Die Dauer ist ja wie schon geschrieben 2 Std.
LG
Sonja
wenn ich das in Gläsern einkochen will ist dann die Temperatur auch 85°.
Die Dauer ist ja wie schon geschrieben 2 Std.
LG
Sonja
Wurstler1
sagt:
sagt: 11.06.2011 15:00
Hallo Sonja
Gläser oder Dosen werden gekocht - eine Dose von 0,5ltr hat einen Durchmesser von 100 mm und wird dann 100 Min sachte gekocht d.h.nach dem richtigen Aufkoche sachte vor sich hin quallern lassen.
Im Allgemeinen gibt man noch bis 20 Min. zu.
Gläser mit einem Durchmesser von z.B. 80 mm brauchen dann nur 80 Min. auf die gleiche Art und die Einkochzeit beginnt erst wenn die Endtemperatur erreicht ist.
Gruß
Werner
Gläser oder Dosen werden gekocht - eine Dose von 0,5ltr hat einen Durchmesser von 100 mm und wird dann 100 Min sachte gekocht d.h.nach dem richtigen Aufkoche sachte vor sich hin quallern lassen.
Im Allgemeinen gibt man noch bis 20 Min. zu.
Gläser mit einem Durchmesser von z.B. 80 mm brauchen dann nur 80 Min. auf die gleiche Art und die Einkochzeit beginnt erst wenn die Endtemperatur erreicht ist.
Gruß
Werner
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geht das ganze auch in Gläsern und muß ich genauso vorgehen wie bei den Dosen? Ich meine das mit der Schwarte am Rand?
Und ändert sich evt. die Einkochdauer?
Für eine schnelle Antwort wäre ich dankbar, aufgrund Ihrer Rezepte bin ich auf den Geschmack/ auf ein neues Hobby gekommen
Dreamer31120
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