Feine Lebkuchen
sofort weich und mit einem herrlich zarten, leckeren Guss| Für den Teig: | |
| 5 EL | Milch |
| 200 g | Margarine |
| 350 g | Zucker |
| 3 | Ei(er) |
| 3 | Eigelb (die 3 Eiweiß weren für den Guss benötigt) |
| 500 g | Mehl |
| 250 g | Rosinen (am besten über Nacht in Rum eingeweicht) |
| 200 g | Zitronat |
| 100 g | Orangeat |
| 200 g | Haselnüsse, gemahlene |
| 200 g | Mandel(n), gemahlene |
| 250 g | Honig, flüssiger |
| 3 EL | Kakaopulver, stark entölt |
| 1 Pck. | Backpulver |
| ½ Pck. | Lebkuchengewürz (5-10 Gramm, nach Geschmack) |
| 1 TL | Zimt |
| 1 TL | Kardamom |
| Für den Guss: | |
| 3 | Eiweiß |
| 1 Würfel | Kokosfett |
| 125 g | Puderzucker |
Zubereitung
Die Margarine mit Zucker, Eiern und Eigelb mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, dann die Milch dazu rühren und das Mehl löffelweise hinzufügen. Es ist besser die Knethaken zu benutzen.
Der Teig wird später relativ zäh und klebrig und deswegen mache ich schon beim letzten Teil des Mehls mit den Händen weiter. Danach alle anderen Zutaten zugeben und entweder mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Händen vermischen. Es entsteht ein zäher, klebriger Teig. Man braucht den Teig nicht ruhen zu lassen.
Anschließend setzt man mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Ich backe die Lebkuchen immer bei 180°, so lange, bis sie unten am Rand leicht braun werden. Das ist von Herd zu Herd anders. Bei mir dauert es 10 bis 15 Minuten.
Danach die Lebkuchen erkalten lassen. Die 3 verbliebenen Eiweiß zu Schnee schlagen und dabei 125 g Puderzucker einrieseln lassen. Das Kokosfett in einem Topf schmelzen und nach und nach vorsichtig unter Rühren hinzufügen. Den Guss von oben auf die erkalteten Lebkuchen streichen. Bei uns reicht der Guss nicht immer für alle Lebkuchen, weil er so lecker ist, dass wir ihn ein bisschen dicker auftragen, aber deswegen braucht man ihn nicht sparsam darauf zu streichen. Der Guss ist nicht mit Puderzuckerguss zu vergleichen, also nicht so dünn auftragen wie bei den Lebkuchen im Geschäft - man sollte das Braun des Teiges oben nicht unbedingt mehr hindurch sehen.
Wir legen die Lebkuchen immer auf große Kuchenschüsseln. Am besten kühl lagern, damit sie nicht zu trocken werden.
Der Teig wird später relativ zäh und klebrig und deswegen mache ich schon beim letzten Teil des Mehls mit den Händen weiter. Danach alle anderen Zutaten zugeben und entweder mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Händen vermischen. Es entsteht ein zäher, klebriger Teig. Man braucht den Teig nicht ruhen zu lassen.
Anschließend setzt man mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Ich backe die Lebkuchen immer bei 180°, so lange, bis sie unten am Rand leicht braun werden. Das ist von Herd zu Herd anders. Bei mir dauert es 10 bis 15 Minuten.
Danach die Lebkuchen erkalten lassen. Die 3 verbliebenen Eiweiß zu Schnee schlagen und dabei 125 g Puderzucker einrieseln lassen. Das Kokosfett in einem Topf schmelzen und nach und nach vorsichtig unter Rühren hinzufügen. Den Guss von oben auf die erkalteten Lebkuchen streichen. Bei uns reicht der Guss nicht immer für alle Lebkuchen, weil er so lecker ist, dass wir ihn ein bisschen dicker auftragen, aber deswegen braucht man ihn nicht sparsam darauf zu streichen. Der Guss ist nicht mit Puderzuckerguss zu vergleichen, also nicht so dünn auftragen wie bei den Lebkuchen im Geschäft - man sollte das Braun des Teiges oben nicht unbedingt mehr hindurch sehen.
Wir legen die Lebkuchen immer auf große Kuchenschüsseln. Am besten kühl lagern, damit sie nicht zu trocken werden.
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Kommentare anderer Nutzer
Harpare
sagt:
sagt: 06.02.2010 18:13
Hallo Smartie! Endlich hat jemand dieses Rezept ausprobiert! Tausend Dank dafür und auch für die liebe Bewertung. Ich freue mich riesig, dass die Lebkuchen so gut angekommen sind, denn es sind auch unsere absoluten Favoriten. Zitronat und Orangeat lassen wir auch oft weg, weil wir es nicht so gern mögen... aber was auch sehr gut funktiert, wenn man Zitronat und Orangeat einfriert und dann fein zermalt mit der Küchenmaschine. Wie bei den Elisenlebkuchen. :) Dann schmeckt man die unangenehmen Stückchen nicht so heraus, und es gibt ein schönes Aroma. LG, Harpare
Smartie50
sagt:
sagt: 07.02.2010 10:56
Hallo Harpare,
das mit dem Zitronat und Orangat werde ich mir für das nächste mal merken, ist eine gute Idee
LG Smartie50
das mit dem Zitronat und Orangat werde ich mir für das nächste mal merken, ist eine gute Idee
LG Smartie50
Heida
sagt:
sagt: 20.11.2010 10:18
Hallo Harpare,
sind die feinen Lebkuchen nach dem Backen die nächsten Tage noch weich
oder muß man sie lagern? Denn direkt nach dem Backen sind sie bestimmt
weich,aber die meisten werden dann hart und erst nach lagern wieder weich.
Vielen Dank schon mal für die Antwort und liebe Grüße
Heida
sind die feinen Lebkuchen nach dem Backen die nächsten Tage noch weich
oder muß man sie lagern? Denn direkt nach dem Backen sind sie bestimmt
weich,aber die meisten werden dann hart und erst nach lagern wieder weich.
Vielen Dank schon mal für die Antwort und liebe Grüße
Heida
Sohn_der_Quelle
sagt:
sagt: 23.11.2010 18:51
Hilfreiche Antwort:
Hallo Heida, der Account des Benutzers ist inaktiv, doch ich werde einmal für Harpare antworten, da ich das Rezept schon lange kenne. Das, was die Lebkuchen so weich und frisch macht, ist der Guss, denke ich. Ich habe sie schon ohne gebacken, und sie waren dann nach ca. 4 Wochen nicht mehr so weich, nicht hart... aber sie haben eben an Geschmack und Frische verloren. Der Guss ist also wichtig. :-) Und sie müssen unbedingt kühl gelagert werden, d. h. zwischen 16 und 20°. Ich habe sie immer im Schlafzimmer auf mit Alufolie abgedeckten Blechen liegen, da man sie durch den Guss nicht unbedingt in Dosen stapeln kann, da dann der Guss vielleicht nicht mehr so schön anzusehen ist. LG Sohn der Quelle
Heida
sagt:
sagt: 23.11.2010 19:14
Smartie50
sagt:
sagt: 23.11.2010 19:06
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Heida,
auch ich habe die Lebkuchen schon gebacken, siehe 1. Kommentar.
Sie bleiben wirklich von Anfang an bis zum Ende wunderbar frisch.
Aber man sollte sie wirklich in einem etwas kühleren Raum lagern.
Ich glaube aber wenn Du u.a. eine große Familie hast oder auch einige verschenken willst sind sie ruck zuck alle so wunderbar schmecken diese Lebkuchen ;-)
Ich lagere sie immer gern auf Holzbrettern die ich vorher mit Butterbrot bzw. Backpapier auslege.
Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
LG Smartie
auch ich habe die Lebkuchen schon gebacken, siehe 1. Kommentar.
Sie bleiben wirklich von Anfang an bis zum Ende wunderbar frisch.
Aber man sollte sie wirklich in einem etwas kühleren Raum lagern.
Ich glaube aber wenn Du u.a. eine große Familie hast oder auch einige verschenken willst sind sie ruck zuck alle so wunderbar schmecken diese Lebkuchen ;-)
Ich lagere sie immer gern auf Holzbrettern die ich vorher mit Butterbrot bzw. Backpapier auslege.
Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
LG Smartie
Heida
sagt:
sagt: 23.11.2010 19:15
Smartie50
sagt:
sagt: 24.11.2010 11:59
Hallo Heida,
was ich vergessen habe zu schreiben, da es auch vom Herd abhängt, lasse
die Lebkuchen nicht zu lange backen sie dürfen auf keinen Fall zu dunkel werden. Und wenn Du sie vom Blech runter nehmen willst dann bitte vorsichtig da sie wirklich sehr weich sind. Sie werden erst beim erkalten etwas fester (gut fester ist vllt. der falsche Ausdruck) ich hoffe aber Du weißt was ich damit sagen will. So ist es zumindest mir gegangen.
LG Smartie50
was ich vergessen habe zu schreiben, da es auch vom Herd abhängt, lasse
die Lebkuchen nicht zu lange backen sie dürfen auf keinen Fall zu dunkel werden. Und wenn Du sie vom Blech runter nehmen willst dann bitte vorsichtig da sie wirklich sehr weich sind. Sie werden erst beim erkalten etwas fester (gut fester ist vllt. der falsche Ausdruck) ich hoffe aber Du weißt was ich damit sagen will. So ist es zumindest mir gegangen.
LG Smartie50
Experimentier-Teufel
sagt:
sagt: 01.12.2010 17:23
Hallo!
Mensch, die Lebkuchen sind ja super lecker!
Ich bestreiche sie allerdings mit einer Vollmilch-Kuvertüre, da ich mehrere verschiedene Lebkuchen backe und sie sich auch optisch unterscheiden sollen!
Meine Lebkuchen-Häufchen haben es sich auf Oblaten gemütlich gemacht, da ich finde, dass sie dann schöner die Form behalten :-)
Von der Backzeit und Temperatur bin ich genauso hingekommen, wie im Rezept beschrieben.
Also von mir gibts eine ganz klare Backempfehlung!!!!
Danke für das gute und einfache Rezept!
LG
Experimentier-Teufel
Mensch, die Lebkuchen sind ja super lecker!
Ich bestreiche sie allerdings mit einer Vollmilch-Kuvertüre, da ich mehrere verschiedene Lebkuchen backe und sie sich auch optisch unterscheiden sollen!
Meine Lebkuchen-Häufchen haben es sich auf Oblaten gemütlich gemacht, da ich finde, dass sie dann schöner die Form behalten :-)
Von der Backzeit und Temperatur bin ich genauso hingekommen, wie im Rezept beschrieben.
Also von mir gibts eine ganz klare Backempfehlung!!!!
Danke für das gute und einfache Rezept!
LG
Experimentier-Teufel
Smartie50
sagt:
sagt: 03.12.2010 21:01
Hallo Experimentier-Teufel,
ich habe ab und zu noch Kotakt zu Harpare, werde es ausrichten das die Lebkuchen auch bei Dir so gut angekommen sind.
Aber wenn ich dich mal fragen darf, was hast Du denn mit dem Eiweiß gemacht, welches für den Guss bestimmt war.
LG und eine schöne Adventzeit wünscht Dir Smartie 50
ich habe ab und zu noch Kotakt zu Harpare, werde es ausrichten das die Lebkuchen auch bei Dir so gut angekommen sind.
Aber wenn ich dich mal fragen darf, was hast Du denn mit dem Eiweiß gemacht, welches für den Guss bestimmt war.
LG und eine schöne Adventzeit wünscht Dir Smartie 50
Experimentier-Teufel
sagt:
sagt: 08.12.2010 15:29
Hey Smartie!
Vielen Dank erstmal, freut mich dass du mein Lob weitergibst :-) Denke ich muss bald wieder nachbacken, da die Lebkuchen ratzfatz weg sind (Gott sei dank sind die wenigstens gelungen - die meisten anderen Weihnachtsplätzchen und ich stehen ansonsten dieses Jahr komischerweise auf Kriegsfuß zueinander) Ich denke, dann probier ich auch mal das Rezept exakt nachzubacken, eben auch mit jenem Guß.
Das Eiweiß konnte ich prima für Schoko-Mandel-Makronen verwenden, hat sich angeboten :-) Für mich gestaltet es sich schwerer, übriges Eigelb sinnvoll zu verarbeiten. Aber CK spuckt ja gottseidank immer wieder neue tolle Rezepte aus...nutze die Page schon so lange, aber hab mic h jetzt erst registriert :-D
Also vielen, vielen Dank noch mal für deine Antwort!
Ich wünsch euch allen gutes Gelingen bei der Weihnachtsbäckerei!!!!
LG
Experimentier-Teufel
Vielen Dank erstmal, freut mich dass du mein Lob weitergibst :-) Denke ich muss bald wieder nachbacken, da die Lebkuchen ratzfatz weg sind (Gott sei dank sind die wenigstens gelungen - die meisten anderen Weihnachtsplätzchen und ich stehen ansonsten dieses Jahr komischerweise auf Kriegsfuß zueinander) Ich denke, dann probier ich auch mal das Rezept exakt nachzubacken, eben auch mit jenem Guß.
Das Eiweiß konnte ich prima für Schoko-Mandel-Makronen verwenden, hat sich angeboten :-) Für mich gestaltet es sich schwerer, übriges Eigelb sinnvoll zu verarbeiten. Aber CK spuckt ja gottseidank immer wieder neue tolle Rezepte aus...nutze die Page schon so lange, aber hab mic h jetzt erst registriert :-D
Also vielen, vielen Dank noch mal für deine Antwort!
Ich wünsch euch allen gutes Gelingen bei der Weihnachtsbäckerei!!!!
LG
Experimentier-Teufel
Smartie50
sagt:
sagt: 08.12.2010 19:33
Hallo Experimentier-Teufel,
habe auch Du vielen Dank für deine Antwort. Das Lob wurde schon weiter gegeben ;-)
Für mich dürfen diese Lebkuchen zu keinem Weihnachtsfest mehr fehlen.
Ich selber bin nun endlich fertig mit backen.
Aber Dir wünsche ich noch viel Spass und gutes Gelingen.
Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit.
Liebe Grüße Smartie50
habe auch Du vielen Dank für deine Antwort. Das Lob wurde schon weiter gegeben ;-)
Für mich dürfen diese Lebkuchen zu keinem Weihnachtsfest mehr fehlen.
Ich selber bin nun endlich fertig mit backen.
Aber Dir wünsche ich noch viel Spass und gutes Gelingen.
Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit.
Liebe Grüße Smartie50
amovbaba
sagt:
sagt: 22.10.2011 11:19
Hallo Hapare!
Ein ganz tolles Rezept, verdient fünf Sterne!
Ein kleiner Tipp, wie Lebkuchen länger weich bleiben bzw gar nicht erst hart werden: die Hälfte der Buttermenge durch geschmacksneutrales Öl (Rapsöl) ersetzen.
Bei uns gibt es noch keine Lebkuchen, aber meine beste Freundin darf keine Schokolade essen, deswegen bekommt sie zum Geburtstag immer Lebkuchen von mir. Mein bisheriges Rezept hatte ich beim Umzug verloren, dieses von dir ist fast wie meins, sogar ein bißchen besser ;) !!!
grüßle
amovbaba
Ein ganz tolles Rezept, verdient fünf Sterne!
Ein kleiner Tipp, wie Lebkuchen länger weich bleiben bzw gar nicht erst hart werden: die Hälfte der Buttermenge durch geschmacksneutrales Öl (Rapsöl) ersetzen.
Bei uns gibt es noch keine Lebkuchen, aber meine beste Freundin darf keine Schokolade essen, deswegen bekommt sie zum Geburtstag immer Lebkuchen von mir. Mein bisheriges Rezept hatte ich beim Umzug verloren, dieses von dir ist fast wie meins, sogar ein bißchen besser ;) !!!
grüßle
amovbaba
Smartie50
sagt:
sagt: 24.11.2011 15:58
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Nun habe ich es endlich geschafft mich anzumelden, nur um dein Rezept zu bewerten. Besser gesagt um einige Rezepte von dir ;-)
Diese Lebkuchen sind einfach nur ***** Perfekt !
Sie sind super geworden. Ich habe nur das Zitronat und das Orangat weg gelassen, da dies keiner bei uns mag.
Aber man sollte sie wirklich kalt stellen damit sie schön frisch bleiben, da sie sonst etwas trocken werden. Vorallem nicht übereinander legen.
LG Smartie50
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