Gänsebraten a la Frl. Jensen

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Zutaten

Gans
Äpfel
Birne(n)
100 g Pflaume(n) (Dörrpflaumen)
200 g Obst, gemischt, getrocknet
  Salz
  Pfeffer
100 ml Calvados
100 ml Apfelsaft
  Wasser
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die getrockneten Pflaumen und das getrocknete Mischobst in einer Mischung aus Calvados und Apfelsaft ein bis zwei Stunden ziehen lassen. Falls nicht die ganze Flüssigkeit aufgesogen wird, den Rest abgießen und zur Seite stellen. Äpfel und Birnen schälen, vierteln und entkernen.
Die Gans innen mit Salz und Pfeffer einreiben
Das Obst mit den Innereien der Gans mischen, die Gans damit füllen und zunähen.
Die Gans mit der Brust nach unten auf den Rost im kalten Herd stellen, darunter eine tiefe Reine schieben. Gans, Rost und Reine sollten im unteren Teil des Herds sein. Den Herd auf 160 Grad stellen.
Nach 45 Minuten das Fett aus der tiefen Reine in einen Behälter gießen, eine Tasse heißes Wasser in die Reine geben und die Reine in den Herd zurückstellen.
Nach einer weiteren Stunde, die Reine wieder entleeren, und noch einmal eine Tasse heißes Wasser in die Reine geben. Insgesamt drei Mal die Reine entleeren und mit Wasser aufgießen.
Den Saft aus der Reine immer sofort in einen Behälter geben und die Behälter so kalt wie möglich stellen (TK-Schrank etc.)
Nach drei Stunden Bratenzeit die Gans auf den Rücken legen und weitere eineinhalb Stunden braten. Kurz vor Ende der Bratenzeit die Gans eventuell mit eiskaltem Wasser bepinseln, das macht die Haut besonders glänzend und knusprig. Dieser Vorgang ist jedoch nicht immer nötig.
Wenn die Gans nach fast fünf Stunden nicht rundherum sichtbar braun ist, evtl. den Herd auf 250 Grad stellen und die Gans bei leicht geöffneter Tür nachbräunen. Vorher die Gans mit etwas eiskaltem Wasser bepinseln. Das ist aber eigentlich nur im Notfall notwendig.
Kurz vor Ende der Bratzeit die Behälter mit dem Bratensaft aus der Kälte nehmen, das Fett entfernen und den reinen Bratensaft in eine Kasserolle geben.
Normalerweise wird man sehen, dass der erste Behälter nur Fett enthält, der zweite noch halb mit Fett gefüllt ist und der dritte nur noch eine dünne Fettschicht hat. Der Bratensaft, der in der vierten - und letzten Reine ist - enthält fast kein Fett mehr.
Den Bratensaft aus der letzten Reine ebenfalls in die Kasserolle geben. Falls es noch Fettaugen auf der Sauce gibt, diese mit einem Löffel entfernen.
Die Gans aus dem Herd nehmen, die Fäden entfernen, den Inhalt in einen Sieb geben und abtropfen lassen, ohne das Obst zu drücken. Diese Flüssigkeit ebenfalls in die Kasserolle geben.
Die Gans noch einmal kurz warum stellen, in der Zwischenzeit den Bratensaft leicht binden - entweder mit Mehlbutter oder mit Speisestärke - und abschmecken. Die Sauce sollte auf keinen Fall zu dick sein. Normalerweise ist ein Abschmecken nicht nötig.
Meine Erfahrungen in Bezug auf Fett- und Saucenmenge beziehen sich auf eine 5-Kilo-Ökogans.
Die Bratmethode von der "kalt gebratenen Gans" stammt von der legendären dänischen Köchin Frl. Jensen, das Rezept als solches stammt von mir.

Kommentare anderer Nutzer


fine

04.11.2003 22:31 Uhr

ich lass mich ja ungern von mattis NT-Gans abbringen, aber wenn die Gans nach Frl. Jensen auch nur annähernd so gut ist wie die Ente von ihr, dann werde ich schwach ;-))

danke für das Rezept, das ich bestimmt probieren werde.

Gruß, fine

Ingrid_R

10.11.2003 11:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich will auch niemanden von Mattis NT-Gans abbringen ...

aber Frl. Jensen ist vielleicht eine kleine Abwechslung im langen Gänseherbst ...

Tinchen20

02.12.2003 09:35 Uhr

Ich liebe Gans zu Weihnachten und eine Gans sooo zubereitet wird es dieses Jahr bei uns geben!

Allerdings: ich bin kein Fan von Backofen-Saubermachen! Bisher habe ich meine Gänse immer im Bräter gemacht, die waren 1) schön braun und knusprig und 2) ganz zart, aber leider 3) die Soße sehr fett.

Gibt es einen Trick/Tipp, wie man relativ fettarm brät ohne dass der Backofen total vollgespritzt ist??

Lieben Gruß,
Tinchen

zuckerman

09.12.2012 19:06 Uhr

Die ganz am besten ein Tag vorher abraten .
Das Fett , welches im Bräter ist , über Nacht auf den Balkon
stellen !
Morgens nimmt man eine Schaumkelle und
entfernt damit das Fett .
Ich behalte etwas für den Rotkohl .
Den übrig geblieben Fond dann reduzieren , ein Glas
Geflügelfond dazu geben und langsam
einkochen.
Kälte Butter kurz vor dem servieren untermontieren, abschmecken , fertig.
Die ganz vor dem Essen eine halbe Stunde in den vorgeheizten
Backofen schieben bei 160 Grad , dabei mit kalten Salzwasser zweimal
übergießen !
Rausnehmen und sogleich aufschneiden !
Gutes Gelingen !

Ingrid_R

02.12.2003 15:15 Uhr

@ Tinchen,

da die Gans ganz langsam gebraten wird, spritzt es kaum mit Fett. Ich habe noch nie den Grill bei dieser Gans oder eine hohe Temperatur einstellen müssen ... sie brutzelt von Anfang und bis zum Ende langsam vor sich hin ...Natürlich hast du den Fettdunst hinterher im Herd ... aber ausser dem Gitter und der tiefen Herdpfanne, die darunter liegt und die Sauce auffängt, gabs eigentlich nicht mehr zu putzen, als sonst nach einem Braten.

Ingrid_R

anni198

26.12.2003 19:32 Uhr

Die gab es nun am 1. Feiertag bei uns, und was soll ich sagen?? Einfach super lecker. Richtig schön zart und leckere braune Haut.
Vielen Dank für das tolle Rezept.
LG Jana

hanirore

25.01.2004 18:27 Uhr

Hallo Ingrid,
ein dickes Lob für Dein Rezept.Ich habe die Gans aber nach Deinem Entenrezept gefüllt.Ich muß sagen:einfach köstlich!!!!!!!Butterzart und die Soße ein Gedicht!!

Liebe Grüße,
Martina

naklar

01.02.2004 16:29 Uhr

Hallo Ingrid,

nachdem ich an Weihnachten die NT-Gans ausprobiert habe (sehr gut, obwohl ich eine unruhige Nacht hatte!!!) habe ich letzten Sonntag dieses Rezept ausprobiert (die Ente wird nur noch "nach Frl. Jensen zubereitet", jedesmal ein Traum!! und immer zu wenig!!).
Fazit: die Gans war butterzart, knusprig und total lecker! Ich freue mich schon auf den nächsten Winter, da kommen auf jeden Fall wieder ein paar Gänse in den Ofen!

Gruß Ruth

Ingrid_R

07.02.2004 17:09 Uhr

Das freut mich wirklich sehr, dass euch die Gans gelungen ist und sie auch geschmeckt hat!!

*froi*

Ingrid_R

Kapitän

17.10.2004 13:09 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ihr Feinschmecker !
Ich bringe Euch ein kleines Geheimnis aus dem Orient mit.
Um die Gans sehr einfach von Federn und Kielen zu reinigen,
reibt Ihr die abgewaschene Gans mit Mehl ein,lasst es leicht antrocknen und rubbelt dann das Mehl ab.-Gans oder Gelügel
sauber.Viel Spaß,Michael.

Little_Duffy

17.11.2012 21:39 Uhr

Na das ist ja wirklich ein hilfreicher tip!Danke!

Kapitän

18.10.2004 16:02 Uhr

Leider haben wir Gäste eingeladen,die voll des Lobes,alles vertilgt haben.Für mich blieb über(in Chefkochsprache)"Gänsefitzelchen an
Kartoffelklöschen mit Blaukräutchen."----Nie wieder Gäste bei einem
so köstlichem Gericht.--Ein Trost;ich esse gerade ein herrliches
Gänseschmalzbrot. Gruß ! der Kapitän

schasti

21.11.2004 16:28 Uhr

Liebe Ingrid,

nachdem ich schon mehrmals Deinen Entenbraten nach Frl. Jensen gemacht habe und das so sehr gern mag, hab ich mich an die erste Gans meines Lebens, d.h., es waren gleich zwei, auch nach Deinem Rezept gewagt. Das Fett ist sehr gut ausgebraten, die Gans war extrem knusprig und es hat uns allen sehr gut geschmeckt. Nach wie vor mag ich Ente lieber, das liegt aber nicht an der Zubereitungsart, sondern am Geschmack des Fleisches. Danke für Dein Rezept!

Liebe Grüße, Schasti

kay04

23.12.2004 19:39 Uhr

hört sich super an....
wollte eigendlich dieses jahr mal mit dem NT rezept probieren aber bei gas geht das wohl nicht meine kleinste temperatur is 160°
aso ideales rezept....
werd berichten wie es war....

skovkat

25.12.2004 11:08 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich habe gerade alle ehemaligen Gänserezepte auf Ewigkeit aus meinem Hirn gestrichen - es wird nur noch die Gans von Frl. Jensen geben!

Allerdings habe ich als Füllung Äpfel und Maronen mit Thymian genommen - und die Innereien meinen Katzen gegeben....

Die Gans war ein Traum!

fine

26.12.2004 12:26 Uhr

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Liebe Ingrid!

Gestern haben wir die Frl.Jensen-Gans verspeist - ein Traum! Nie, nie wieder mache ich eine Gans anders - sie war einfach nur gut. Aromatisch, saftig, knusprig - Göga kriegte sich gar nicht wieder ein. Die Füllung bestand bei mir aus den Innereien, Cognac-Pflaumen und -Äpfeln, Zwiebelwürfeln und Majoran - auch das war ein Genuss.
Folge: von meiner 4.800 g Gans für 4 Personen ist NIX übergeblieben!!!

Ein riesen Hoch auf dieses phantastische Rezept!

weihnachtliche Grüsse,
fine & Family

öhrchen

30.12.2004 11:14 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Liebe Ingrid,

diese Gans (5,5 Kilo, ca. 6 Stunden im Ofen) gab es bei uns Heilig Abend und 7 Erwachsene und ein Kleinkind waren begeistert. Sie war einfach köstlich, genau auf dem Punkt und herrlich unkompliziert vorzubereiten. Als Tipp: wir hatten (von einem Fernsehkoch inspiriert) noch eine leere Wasserflasche (aus Glas natürlich) zu der Füllung in die Gans geschoben. Dadurch soll sie von Innen besser garen und auch zart bleiben. Es hat auf jeden Fall nicht geschadet und die Flasche in der Gans war der Brüller an diesem Abend ;-)

Danke für Deine Rezept!
LG Bettina

Chrissi09

10.04.2005 16:17 Uhr

Liebe Ingrid,

wir hatten diese hervorragende Gans am 1. Weihnachtsfeiertag 2004. Damals war ich noch kein CK-Mitglied und habe Dein Rezept daher nicht kommentiert.

Für mich ist das das ultimative Weihnachtsgans-Rezept, es wird keine andere Zubereitung für eine Gans mehr geben, wenn wir Gäste haben!


Lieben Gruß,

Chrissi

wuselchen

26.09.2005 12:24 Uhr

Liebe Ingrid,

ich werde dieses Rezept bald ausprobieren und bin nur noch unsicher, ob Umluft oder Unter/Oberhitze gemeint ist........

Danke für Deine /Eure hilfe!

Liebe Grüsse, wuselchen

Ingrid_R

26.09.2005 12:26 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Wuselchen ... keine Umluft! Umluft macht Geflügel trocken.

Liebe Grüße
Ingrid_R

crazylilly

14.11.2005 10:00 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

hallo,
diese gans gab es bei uns gestern. sie hat ausgezeichnet geschmeckt und das fleisch war ganz zart. überhaupt nicht zäh, wie gänse ja gern mal werden.
übrigens hatte ich die gans am vortag schon fast fertig gebraten und dann am nächsten tag nur aufgewärmt (danke an ingrid für den tipp im forum). das hat prima funktioniert und ich hatte am tag der essenzubereitung nicht einen so großen zeitdruck. die gans hat offensichtlich nicht darunter gelitten.

ich kann das rezept wirklich nur weiterempfehlen.

lg
anja

irmue

15.11.2005 20:21 Uhr

Hallo Ingrid,

am Sonntag gab es bei uns Deine Gans.

Ich könnte nun viele Worte dafür finden.

Aber es gibt nur Wort das Alles ausdrückt

SUPER!!!

Danke und liebe Grüsse

Irene

erbelchen

16.11.2005 21:35 Uhr

Hallo Ingrid,

am Sonntag war unser lieber Martin (geboren im Ruhrpott) da und was gab es?
Martins-Gans!
Dein Rezept kam bei uns allen Sss.....uper an.

Martin unser "Schnäcker" (auf saarländisch verwöhnt) und wir bedanken uns herzkich

Liebe Grüße aus Saarbrücken
Erbelchen

krombacher11

20.11.2005 12:47 Uhr

Hallo Ingrid,
dieses Rezept ist einfach genial. Wir haben gestern nach dieser Art eine Gans zubereitet und waren total begeistert. Gibt es eigentlich noch mehr Rezepte von Frl. Jensen ??? Habe bereits auch schon das Entenrezept ausprobiert und war ebenfalls begeistert davon.

Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Ingrid_R

21.11.2005 10:10 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo an Alle: ich freue mich wirklich sehr sehr, wenn euch die Gans und auch die Ente schmecken :-)))))))))))))))


@ Krombacher,

die Rezepte sind ja von mir, "nur" die Garzeiten (haha, ich weiß, sie sind das A und O) habe ich von Frl. Jensen stibitzt.

Frl. Jensen war eine Köchin, die Ende des 19. Jahrhunderts in Dänemark ein Kochbuch veröffentlicht hat. Mit dem Reinerlös hat sie die Ausbildung des Sohnes der Familie, bei der sie angestellt war, gefördert und bezahlt. Der Sohn hieß Lauritz Melchior und wurde in den 20er Jahren der erste große Star-Tenor in Bayreuth. Ohne Frl. Jensen hätte die Musikwelt ein Genie weniger erlebt.
Das Kochbuch von Frl. Jensen wird bis heute in Dänemark immer wieder neu redigiert und neu aufgelegt. Es enthält nur ganz einfache Rezepte ohne jeglichen Schnickschnack. "Andere Rezepte" von Frl. Jensen - das kann ich deshalb in dieser Form nicht bieten, es sind ganz normale Braten, Brotaufstriche, Saucen, Gemüsegerichte wie in jedem anderen Grundkochbuch auch. Die Idee des Kaltbratens habe ich bis heute allerdings nur in diesem Kochbuch gefunden, ist aber in Dänemark ziemlich weit verbreitet.
Im Jensen-Kochbuch wird allerdings auch die zweite Methode angeboten: Das Geflügel in den heißen Ofen schieben. Die Zeiten verkürzen sich dadurch etwas. Ich habe beides ausprobiert, und ich finde, daß Enten und Gänse mit dem Kaltstart am besser gelingen.

Viele Grüße
Ingrid_R

she

28.11.2005 14:07 Uhr

Liebe Ingrid!
Ohhhhh, sooooo zart das Fleisch, die Haut so knusprig, die Soße so köstlich - und das alles war "Gans einfach"! Kein Begießen und Bewachen - die Gans brutzelte friedlich vor sich hin und ich konnte mich seelenruhig anderen Dingen zuwenden. Danke Ingrid für dieses tolle Rezept, mit dem ich so viel Lob einheimsen konnte, das ich nun ungeschmälert an dich weiterreiche!
Als begeisterte Köchin und dankbare Hausfrau (der Backofen blieb fast sauber!) grüßt
she

ayotya

11.12.2005 13:05 Uhr

Hallo Gänsefreunde,
was macht man a`la Frl. Jensen mit zwei Gänsen a`je 4kg gleichzeitig im Ofen ??? Verlängert sich die Garzeit dann?
Viele Grüße
ayotya

Ingrid_R

11.12.2005 14:01 Uhr

Hallo, Ayotya, wieso gibts du dem Rezept zwei Sterne, also eine ziemlich schlechte Bewertung, und stellst dann erst Fragen, wie man es eigentlich macht?

Und zu deiner Frage: Ich weiß nicht, ob zwei 4-Kilo-Gänse überhaupt in einen Herd hinein passen, ich habs noch nie ausprobiert.

Viele Grüße
Ingrid_R

ayotya

11.12.2005 14:36 Uhr

Liebe Ingrid,
wie bereits als Kurzmitteilung an Dich geschrieben: Die Bewertung ist mir sozusagen beim Neu- Anmelden dummdödelmäßig passiert, ich würde sie auch gerne zurücknehmen, habe aber keine Ahnung wie, lieber nicht, sonst passiert noch mehr Mist!
Natürlich kann man nichts bewerten, was man noch nie ausprobiert hat!
E N T S C H U L D I G U N G !!!!!!!!!!!!!!

Vielleicht weiß jemand anderes etwas über zwei Gänse a`la Frl. Jensen?

Ich würde mich über Tipps freuen!
Viele Grüße
ayotya

Ingrid_R

11.12.2005 14:47 Uhr

Hallo, Ayotya, na, dann ist es ja nicht so schlimm ;-) Schön, wenn man wenigstens mal erfährt, warum ein User so etwas macht, wenn es beim Rezept eigentlich gar keine Probleme gab ...

Wie ich dir schon geschrieben habe: Wenn wirklich zwei Gänse in den Herd passen - und das sagst du ja - dann dürfte sich am Rezept nicht viel ändern. Bei der Ente a la Frl. Jensen gibt es mit zwei Vögeln im Herd jedenfalls keine großen Unterschiede. Man kann die Bratzeit ja am Ende locker etwas verlängern, wenn die Vögel noch nicht so kross sein sollten, wie man sie haben will. Im Normalfall wird die Gans wirklich sehr kross, bei 2 Vögeln entsteht wahrscheinlich doch ziemlich viel Dampf, so daß es etwas dauern kann.

Aber vielleicht meldet sich ja noch jemand, der 2-Gänse-Erfahrungen konkret hat.

Viel Spaß
Ingrid_R

Goldybear

15.12.2005 09:44 Uhr

Hallo!

Hier schreibt jemand vom Vorkochen und einen Tipp im Forum - das kann ich nicht finden. Kannst du es bitte hier hinein schreiben. Ich würde die Gans auch gern vorbereiten.

LG

Ingrid_R

15.12.2005 09:47 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

ich hatte im Forum geschrieben: Du kannst eine Jensen-Gans durchaus am Tag vorher machen, eine halbe Stunde weniger geben - und dann am nächsten Tag 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Herd schieben. Das Resultat ist durchaus annehmbar.

Crazylilly war mit diesem Tipp zurfrieden, wie man oben lesen kann.

Viele Grüße
Ingrid_R

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


rastapasta

25.12.2014 23:59 Uhr

hallo Ingrid,
habe gestern die Weihnachtsgans nach Deinem Rezept zubereitet und bin total begeistert. Das Fleisch war so zart, dass es von den Knochen gefallen ist und die Haut schön braun und knusprig. Meine Familie war vom Geschmack total begeistert. Von einer 5 Kilo Gans ist nicht mehr viel übrig geblieben. Ich habe allerdings eine Hackfleischfüllung mit Maronen und Trockenobst gemacht, weil wir das gerne so essen, wirklich sehr, sehr lecker. ***** Sterne von mir.

Liebe Grüße

Heike

hanseata

26.12.2014 00:19 Uhr

Weil es hier in den USA kaum Gänse zu kaufen gibt, habe ich diesen Weihnachten seit Jahren zum ersten mal eine Gans nach deinem Rezept zubereitet. Der 6 kg Vogel war schon nach 4 Stunden gar und hat meine Familie zu "rave reviews" hingerissen. Selbst meine Tochter, die in mehreren Spitzenrestaurants gekocht hat, fand, dass der Sauce nichts mehr hinzuzufügen war!

Helga_Beimer

26.12.2014 10:26 Uhr

Hallöchen Ingrid,
Jepp ich musste Dir unbedingt 5 Sterne geben! Mit deiner Rezeptanleitung ist es selbst mir gelungen, eine offensichtlich gut schmeckende Gans hinzu bekommen.
Warum ich *offensichtlich* schreibe... ich habe die Gans nie gegessen, da ich Vegetarier bin und es für meine Fleischfresser Familie und Freunde gekocht habe ;-) Die allerdings waren echt begeistert!
Da ich auch noch völlig talentfrei in der Küche bin, konnte nicht einer glauben, dass ich tatsächlich dieses köstliche Essen hinbekommen habe.
Vielen Dank, für deine Mühe das Rezept so toll und gut nachkochbar hier einzustellen...
Liebe Grüße
Nicole

Rübensüßchen

26.12.2014 11:43 Uhr

So es ist vollbracht. Das Gänschen ist verspeist. ( fast ). Sehr lecker. Sie lässt sich prima vorbereiten,
wird schön braun und die Soße war traumhaft, Ein Tipp für alle , die sich ein klein wenig mehr Arbeit machen wollen: ich bereite parallel aus Flügeln und Hals einen Fond zu. ( die Obstabschnitte kommen
auch mit hinein), Der kommt an Stelle des Wassers in die Reine. Das ergibt schön viel Soße .

Als sparsame Westfälin kommt bei uns nichts weg .(grins) Daher wird aus der Karkasse später noch eine
Suppe / Fond gekocht. Dahinein kommen dann alle Reste: Fleisch, Fond, Füllung, Knödel ! Super lecker!

Und sollte nun gar nichts übrig geblieben sein, friere ich den Fond ein und habe für den nächsten Vogel
gleich eine Grundlage. Mache ich übrigens mit Enten ebenso.

Vielen Dank für Rezept / Technik und eine fettfreie Soße.
LG Rübensüßchen

dolly69

26.12.2014 22:33 Uhr

Heute eine 5,8 kg Gans nach diesem Rezept gebraten - was soll ich sagen: PERFEKT!! Füllung zwar nur mit Zwiebel, Beifuss und Äpfel, aber Ergebnis top. Habe die Gans 5 1/2 Std. gebraten, saftig ohne Ende, Fleisch zart wie noch nie!! Alle Gäste waren begeisert. In Zukunft nur noch in den kalten Ofen. Habe kurz vor Eintreffen der Gäste noch kurz den Grill eingeschaltet und die Gans mit Salzwasser eingepinselt. Genial!!

phahn

27.12.2014 17:10 Uhr

Hallo,

habe bereits zum zweiten mal nach diesem Rezept meine Gans zubereitet. Einfach perfekt. Das Fleisch ist schön zart und die Haut knusprig. Dazu erhalte uch noch eine schöne, fettfreie Sosse. Was will man mehr. Danke!

LG
phahn

Dr-Panne

29.12.2014 09:17 Uhr

Ich habe unsere Weihnachtsgans so zubereitet.
Gefüllt mit Äpfeln Zwiebeln Honig und frischen Majoran.
Der Vogel war der Hammer!
Nur die Sauce ist mir nicht so gut gelungen.
Nächstes mal bereite ich aus dem Hals und den Flügelspitzen wieder einen Fond.
Danke für das Rezept.

Alexandradiezweite

04.01.2015 19:31 Uhr

An heilig Abend habe ich mich (im Nacken meine Mutter als Gans-Pertin) an dieses phantastische Rezept gewagt! Die ganze Garzeit über habe ich mir Kommentare anhören müssen....ich blieb stur! Gemäß dem Motto: ich koche! Habe die Gans mit dem Rest des Calvados/Apfelsaft bestrichen! Zugegeben habe ich Beifuß und Thymian! Rest nach Rezept!!! Was soll ich sagen.....meine Mutter sagte nach dem Essen : das war die beste Gans die ich je gegessen habe! Und glaubt mir....sie kann echt kochen! Das war das größte Kompliment was ich je bekommen habe von ihr! Musste die Gans im Ofen mit einer kleiner Form etwas begradigen bezüglich der Bräunung! Aber das seht ihr ja!
Herzlichen Dank und ehrliche 5*****!
ADZ

svesve

19.01.2015 10:04 Uhr

Ein tolles Rezept,ich habe nur eine andere Füllung gemacht auf Wunsch meines Mannes.Die Gans war superzart,es war eine geschenkte TK polnische Mastgans,wir waren skeptisch,aber meine sehr kritischen Kinder waren begeistert.Mit der Sauce hat es gut geklappt,dieses Verfahren mit den mehrfachen Abgießen der Reine ist einfach genial.So hab ich jetzt noch tolles
Gänseschmalz zum Verschenken,
Und so entspannend war lange kein Essen kochen mehr .Danke

Anitra65

21.02.2015 20:30 Uhr

Hallole...

Zu Weihnachten habe ich nach diesem Rezept meine allererste Gans gemacht und weder bewertet noch meinen Senf dazu gegeben.. das ist sehr Peinlich.. Brust und Keulen kann ich ja mittlerweile zubereiten aber an einen ganzen Vogel habe ich mich noch nie gewagt...
Habe an dem Rezept nicht viel geändert nur die Füllung durch Zwiebel und Äpfel erstezt und Beifuß dazu gegeben.
Das Ergebnis war ein saftiger Braten der rundherum gleichmäßig gebräunt war.. meine Familie war restlos begeistert.

LG
Anitra

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