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Gänsebraten a la Frl. Jensen

Zutaten

Gans
Äpfel
Birne(n)
100 g Pflaumen (Dörrpflaumen)
200 g Obst, gemischt, getrocknet
  Salz
  Pfeffer
100 ml Calvados
100 ml Apfelsaft
  Wasser
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die getrockneten Pflaumen und das getrocknete Mischobst in einer Mischung aus Calvados und Apfelsaft ein bis zwei Stunden ziehen lassen. Falls nicht die ganze Flüssigkeit aufgesogen wird, den Rest abgießen und zur Seite stellen. Äpfel und Birnen schälen, vierteln und entkernen.
Die Gans innen mit Salz und Pfeffer einreiben
Das Obst mit den Innereien der Gans mischen, die Gans damit füllen und zunähen.
Die Gans mit der Brust nach unten auf den Rost im kalten Herd stellen, darunter eine tiefe Reine schieben. Gans, Rost und Reine sollten im unteren Teil des Herds sein. Den Herd auf 160 Grad stellen.
Nach 45 Minuten das Fett aus der tiefen Reine in einen Behälter gießen, eine Tasse heißes Wasser in die Reine geben und die Reine in den Herd zurückstellen.
Nach einer weiteren Stunde, die Reine wieder entleeren, und noch einmal eine Tasse heißes Wasser in die Reine geben. Insgesamt drei Mal die Reine entleeren und mit Wasser aufgießen.
Den Saft aus der Reine immer sofort in einen Behälter geben und die Behälter so kalt wie möglich stellen (TK-Schrank etc.)
Nach drei Stunden Bratenzeit die Gans auf den Rücken legen und weitere eineinhalb Stunden braten. Kurz vor Ende der Bratenzeit die Gans eventuell mit eiskaltem Wasser bepinseln, das macht die Haut besonders glänzend und knusprig. Dieser Vorgang ist jedoch nicht immer nötig.
Wenn die Gans nach fast fünf Stunden nicht rundherum sichtbar braun ist, evtl. den Herd auf 250 Grad stellen und die Gans bei leicht geöffneter Tür nachbräunen. Vorher die Gans mit etwas eiskaltem Wasser bepinseln. Das ist aber eigentlich nur im Notfall notwendig.
Kurz vor Ende der Bratzeit die Behälter mit dem Bratensaft aus der Kälte nehmen, das Fett entfernen und den reinen Bratensaft in eine Kasserolle geben.
Normalerweise wird man sehen, dass der erste Behälter nur Fett enthält, der zweite noch halb mit Fett gefüllt ist und der dritte nur noch eine dünne Fettschicht hat. Der Bratensaft, der in der vierten - und letzten Reine ist - enthält fast kein Fett mehr.
Den Bratensaft aus der letzten Reine ebenfalls in die Kasserolle geben. Falls es noch Fettaugen auf der Sauce gibt, diese mit einem Löffel entfernen.
Die Gans aus dem Herd nehmen, die Fäden entfernen, den Inhalt in einen Sieb geben und abtropfen lassen, ohne das Obst zu drücken. Diese Flüssigkeit ebenfalls in die Kasserolle geben.
Die Gans noch einmal kurz warum stellen, in der Zwischenzeit den Bratensaft leicht binden - entweder mit Mehlbutter oder mit Speisestärke - und abschmecken. Die Sauce sollte auf keinen Fall zu dick sein. Normalerweise ist ein Abschmecken nicht nötig.
Meine Erfahrungen in Bezug auf Fett- und Saucenmenge beziehen sich auf eine 5-Kilo-Ökogans.
Die Bratmethode von der "kalt gebratenen Gans" stammt von der legendären dänischen Köchin Frl. Jensen, das Rezept als solches stammt von mir.

Kommentare anderer Nutzer


fine

04.11.2003 22:31 Uhr

ich lass mich ja ungern von mattis NT-Gans abbringen, aber wenn die Gans nach Frl. Jensen auch nur annähernd so gut ist wie die Ente von ihr, dann werde ich schwach ;-))

danke für das Rezept, das ich bestimmt probieren werde.

Gruß, fine

Ingrid_R

10.11.2003 11:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich will auch niemanden von Mattis NT-Gans abbringen ...

aber Frl. Jensen ist vielleicht eine kleine Abwechslung im langen Gänseherbst ...

Tinchen20

02.12.2003 09:35 Uhr

Ich liebe Gans zu Weihnachten und eine Gans sooo zubereitet wird es dieses Jahr bei uns geben!

Allerdings: ich bin kein Fan von Backofen-Saubermachen! Bisher habe ich meine Gänse immer im Bräter gemacht, die waren 1) schön braun und knusprig und 2) ganz zart, aber leider 3) die Soße sehr fett.

Gibt es einen Trick/Tipp, wie man relativ fettarm brät ohne dass der Backofen total vollgespritzt ist??

Lieben Gruß,
Tinchen

zuckerman

09.12.2012 19:06 Uhr

Die ganz am besten ein Tag vorher abraten .
Das Fett , welches im Bräter ist , über Nacht auf den Balkon
stellen !
Morgens nimmt man eine Schaumkelle und
entfernt damit das Fett .
Ich behalte etwas für den Rotkohl .
Den übrig geblieben Fond dann reduzieren , ein Glas
Geflügelfond dazu geben und langsam
einkochen.
Kälte Butter kurz vor dem servieren untermontieren, abschmecken , fertig.
Die ganz vor dem Essen eine halbe Stunde in den vorgeheizten
Backofen schieben bei 160 Grad , dabei mit kalten Salzwasser zweimal
übergießen !
Rausnehmen und sogleich aufschneiden !
Gutes Gelingen !

Ingrid_R

02.12.2003 15:15 Uhr

@ Tinchen,

da die Gans ganz langsam gebraten wird, spritzt es kaum mit Fett. Ich habe noch nie den Grill bei dieser Gans oder eine hohe Temperatur einstellen müssen ... sie brutzelt von Anfang und bis zum Ende langsam vor sich hin ...Natürlich hast du den Fettdunst hinterher im Herd ... aber ausser dem Gitter und der tiefen Herdpfanne, die darunter liegt und die Sauce auffängt, gabs eigentlich nicht mehr zu putzen, als sonst nach einem Braten.

Ingrid_R

anni198

26.12.2003 19:32 Uhr

Die gab es nun am 1. Feiertag bei uns, und was soll ich sagen?? Einfach super lecker. Richtig schön zart und leckere braune Haut.
Vielen Dank für das tolle Rezept.
LG Jana

hanirore

25.01.2004 18:27 Uhr

Hallo Ingrid,
ein dickes Lob für Dein Rezept.Ich habe die Gans aber nach Deinem Entenrezept gefüllt.Ich muß sagen:einfach köstlich!!!!!!!Butterzart und die Soße ein Gedicht!!

Liebe Grüße,
Martina

naklar

01.02.2004 16:29 Uhr

Hallo Ingrid,

nachdem ich an Weihnachten die NT-Gans ausprobiert habe (sehr gut, obwohl ich eine unruhige Nacht hatte!!!) habe ich letzten Sonntag dieses Rezept ausprobiert (die Ente wird nur noch "nach Frl. Jensen zubereitet", jedesmal ein Traum!! und immer zu wenig!!).
Fazit: die Gans war butterzart, knusprig und total lecker! Ich freue mich schon auf den nächsten Winter, da kommen auf jeden Fall wieder ein paar Gänse in den Ofen!

Gruß Ruth

Ingrid_R

07.02.2004 17:09 Uhr

Das freut mich wirklich sehr, dass euch die Gans gelungen ist und sie auch geschmeckt hat!!

*froi*

Ingrid_R

Kapitän

17.10.2004 13:09 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ihr Feinschmecker !
Ich bringe Euch ein kleines Geheimnis aus dem Orient mit.
Um die Gans sehr einfach von Federn und Kielen zu reinigen,
reibt Ihr die abgewaschene Gans mit Mehl ein,lasst es leicht antrocknen und rubbelt dann das Mehl ab.-Gans oder Gelügel
sauber.Viel Spaß,Michael.

Little_Duffy

17.11.2012 21:39 Uhr

Na das ist ja wirklich ein hilfreicher tip!Danke!

Kapitän

18.10.2004 16:02 Uhr

Leider haben wir Gäste eingeladen,die voll des Lobes,alles vertilgt haben.Für mich blieb über(in Chefkochsprache)"Gänsefitzelchen an
Kartoffelklöschen mit Blaukräutchen."----Nie wieder Gäste bei einem
so köstlichem Gericht.--Ein Trost;ich esse gerade ein herrliches
Gänseschmalzbrot. Gruß ! der Kapitän

schasti

21.11.2004 16:28 Uhr

Liebe Ingrid,

nachdem ich schon mehrmals Deinen Entenbraten nach Frl. Jensen gemacht habe und das so sehr gern mag, hab ich mich an die erste Gans meines Lebens, d.h., es waren gleich zwei, auch nach Deinem Rezept gewagt. Das Fett ist sehr gut ausgebraten, die Gans war extrem knusprig und es hat uns allen sehr gut geschmeckt. Nach wie vor mag ich Ente lieber, das liegt aber nicht an der Zubereitungsart, sondern am Geschmack des Fleisches. Danke für Dein Rezept!

Liebe Grüße, Schasti

kay04

23.12.2004 19:39 Uhr

hört sich super an....
wollte eigendlich dieses jahr mal mit dem NT rezept probieren aber bei gas geht das wohl nicht meine kleinste temperatur is 160°
aso ideales rezept....
werd berichten wie es war....

skovkat

25.12.2004 11:08 Uhr

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Ich habe gerade alle ehemaligen Gänserezepte auf Ewigkeit aus meinem Hirn gestrichen - es wird nur noch die Gans von Frl. Jensen geben!

Allerdings habe ich als Füllung Äpfel und Maronen mit Thymian genommen - und die Innereien meinen Katzen gegeben....

Die Gans war ein Traum!

fine

26.12.2004 12:26 Uhr

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Liebe Ingrid!

Gestern haben wir die Frl.Jensen-Gans verspeist - ein Traum! Nie, nie wieder mache ich eine Gans anders - sie war einfach nur gut. Aromatisch, saftig, knusprig - Göga kriegte sich gar nicht wieder ein. Die Füllung bestand bei mir aus den Innereien, Cognac-Pflaumen und -Äpfeln, Zwiebelwürfeln und Majoran - auch das war ein Genuss.
Folge: von meiner 4.800 g Gans für 4 Personen ist NIX übergeblieben!!!

Ein riesen Hoch auf dieses phantastische Rezept!

weihnachtliche Grüsse,
fine & Family

öhrchen

30.12.2004 11:14 Uhr

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Liebe Ingrid,

diese Gans (5,5 Kilo, ca. 6 Stunden im Ofen) gab es bei uns Heilig Abend und 7 Erwachsene und ein Kleinkind waren begeistert. Sie war einfach köstlich, genau auf dem Punkt und herrlich unkompliziert vorzubereiten. Als Tipp: wir hatten (von einem Fernsehkoch inspiriert) noch eine leere Wasserflasche (aus Glas natürlich) zu der Füllung in die Gans geschoben. Dadurch soll sie von Innen besser garen und auch zart bleiben. Es hat auf jeden Fall nicht geschadet und die Flasche in der Gans war der Brüller an diesem Abend ;-)

Danke für Deine Rezept!
LG Bettina

Chrissi09

10.04.2005 16:17 Uhr

Liebe Ingrid,

wir hatten diese hervorragende Gans am 1. Weihnachtsfeiertag 2004. Damals war ich noch kein CK-Mitglied und habe Dein Rezept daher nicht kommentiert.

Für mich ist das das ultimative Weihnachtsgans-Rezept, es wird keine andere Zubereitung für eine Gans mehr geben, wenn wir Gäste haben!


Lieben Gruß,

Chrissi

wuselchen

26.09.2005 12:24 Uhr

Liebe Ingrid,

ich werde dieses Rezept bald ausprobieren und bin nur noch unsicher, ob Umluft oder Unter/Oberhitze gemeint ist........

Danke für Deine /Eure hilfe!

Liebe Grüsse, wuselchen

Ingrid_R

26.09.2005 12:26 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Wuselchen ... keine Umluft! Umluft macht Geflügel trocken.

Liebe Grüße
Ingrid_R

crazylilly

14.11.2005 10:00 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

hallo,
diese gans gab es bei uns gestern. sie hat ausgezeichnet geschmeckt und das fleisch war ganz zart. überhaupt nicht zäh, wie gänse ja gern mal werden.
übrigens hatte ich die gans am vortag schon fast fertig gebraten und dann am nächsten tag nur aufgewärmt (danke an ingrid für den tipp im forum). das hat prima funktioniert und ich hatte am tag der essenzubereitung nicht einen so großen zeitdruck. die gans hat offensichtlich nicht darunter gelitten.

ich kann das rezept wirklich nur weiterempfehlen.

lg
anja

irmue

15.11.2005 20:21 Uhr

Hallo Ingrid,

am Sonntag gab es bei uns Deine Gans.

Ich könnte nun viele Worte dafür finden.

Aber es gibt nur Wort das Alles ausdrückt

SUPER!!!

Danke und liebe Grüsse

Irene

erbelchen

16.11.2005 21:35 Uhr

Hallo Ingrid,

am Sonntag war unser lieber Martin (geboren im Ruhrpott) da und was gab es?
Martins-Gans!
Dein Rezept kam bei uns allen Sss.....uper an.

Martin unser "Schnäcker" (auf saarländisch verwöhnt) und wir bedanken uns herzkich

Liebe Grüße aus Saarbrücken
Erbelchen

krombacher11

20.11.2005 12:47 Uhr

Hallo Ingrid,
dieses Rezept ist einfach genial. Wir haben gestern nach dieser Art eine Gans zubereitet und waren total begeistert. Gibt es eigentlich noch mehr Rezepte von Frl. Jensen ??? Habe bereits auch schon das Entenrezept ausprobiert und war ebenfalls begeistert davon.

Viele Grüße aus Schleswig-Holstein

Ingrid_R

21.11.2005 10:10 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo an Alle: ich freue mich wirklich sehr sehr, wenn euch die Gans und auch die Ente schmecken :-)))))))))))))))


@ Krombacher,

die Rezepte sind ja von mir, "nur" die Garzeiten (haha, ich weiß, sie sind das A und O) habe ich von Frl. Jensen stibitzt.

Frl. Jensen war eine Köchin, die Ende des 19. Jahrhunderts in Dänemark ein Kochbuch veröffentlicht hat. Mit dem Reinerlös hat sie die Ausbildung des Sohnes der Familie, bei der sie angestellt war, gefördert und bezahlt. Der Sohn hieß Lauritz Melchior und wurde in den 20er Jahren der erste große Star-Tenor in Bayreuth. Ohne Frl. Jensen hätte die Musikwelt ein Genie weniger erlebt.
Das Kochbuch von Frl. Jensen wird bis heute in Dänemark immer wieder neu redigiert und neu aufgelegt. Es enthält nur ganz einfache Rezepte ohne jeglichen Schnickschnack. "Andere Rezepte" von Frl. Jensen - das kann ich deshalb in dieser Form nicht bieten, es sind ganz normale Braten, Brotaufstriche, Saucen, Gemüsegerichte wie in jedem anderen Grundkochbuch auch. Die Idee des Kaltbratens habe ich bis heute allerdings nur in diesem Kochbuch gefunden, ist aber in Dänemark ziemlich weit verbreitet.
Im Jensen-Kochbuch wird allerdings auch die zweite Methode angeboten: Das Geflügel in den heißen Ofen schieben. Die Zeiten verkürzen sich dadurch etwas. Ich habe beides ausprobiert, und ich finde, daß Enten und Gänse mit dem Kaltstart am besser gelingen.

Viele Grüße
Ingrid_R

she

28.11.2005 14:07 Uhr

Liebe Ingrid!
Ohhhhh, sooooo zart das Fleisch, die Haut so knusprig, die Soße so köstlich - und das alles war "Gans einfach"! Kein Begießen und Bewachen - die Gans brutzelte friedlich vor sich hin und ich konnte mich seelenruhig anderen Dingen zuwenden. Danke Ingrid für dieses tolle Rezept, mit dem ich so viel Lob einheimsen konnte, das ich nun ungeschmälert an dich weiterreiche!
Als begeisterte Köchin und dankbare Hausfrau (der Backofen blieb fast sauber!) grüßt
she

ayotya

11.12.2005 13:05 Uhr

Hallo Gänsefreunde,
was macht man a`la Frl. Jensen mit zwei Gänsen a`je 4kg gleichzeitig im Ofen ??? Verlängert sich die Garzeit dann?
Viele Grüße
ayotya

Ingrid_R

11.12.2005 14:01 Uhr

Hallo, Ayotya, wieso gibts du dem Rezept zwei Sterne, also eine ziemlich schlechte Bewertung, und stellst dann erst Fragen, wie man es eigentlich macht?

Und zu deiner Frage: Ich weiß nicht, ob zwei 4-Kilo-Gänse überhaupt in einen Herd hinein passen, ich habs noch nie ausprobiert.

Viele Grüße
Ingrid_R

ayotya

11.12.2005 14:36 Uhr

Liebe Ingrid,
wie bereits als Kurzmitteilung an Dich geschrieben: Die Bewertung ist mir sozusagen beim Neu- Anmelden dummdödelmäßig passiert, ich würde sie auch gerne zurücknehmen, habe aber keine Ahnung wie, lieber nicht, sonst passiert noch mehr Mist!
Natürlich kann man nichts bewerten, was man noch nie ausprobiert hat!
E N T S C H U L D I G U N G !!!!!!!!!!!!!!

Vielleicht weiß jemand anderes etwas über zwei Gänse a`la Frl. Jensen?

Ich würde mich über Tipps freuen!
Viele Grüße
ayotya

Ingrid_R

11.12.2005 14:47 Uhr

Hallo, Ayotya, na, dann ist es ja nicht so schlimm ;-) Schön, wenn man wenigstens mal erfährt, warum ein User so etwas macht, wenn es beim Rezept eigentlich gar keine Probleme gab ...

Wie ich dir schon geschrieben habe: Wenn wirklich zwei Gänse in den Herd passen - und das sagst du ja - dann dürfte sich am Rezept nicht viel ändern. Bei der Ente a la Frl. Jensen gibt es mit zwei Vögeln im Herd jedenfalls keine großen Unterschiede. Man kann die Bratzeit ja am Ende locker etwas verlängern, wenn die Vögel noch nicht so kross sein sollten, wie man sie haben will. Im Normalfall wird die Gans wirklich sehr kross, bei 2 Vögeln entsteht wahrscheinlich doch ziemlich viel Dampf, so daß es etwas dauern kann.

Aber vielleicht meldet sich ja noch jemand, der 2-Gänse-Erfahrungen konkret hat.

Viel Spaß
Ingrid_R

Goldybear

15.12.2005 09:44 Uhr

Hallo!

Hier schreibt jemand vom Vorkochen und einen Tipp im Forum - das kann ich nicht finden. Kannst du es bitte hier hinein schreiben. Ich würde die Gans auch gern vorbereiten.

LG

Ingrid_R

15.12.2005 09:47 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

ich hatte im Forum geschrieben: Du kannst eine Jensen-Gans durchaus am Tag vorher machen, eine halbe Stunde weniger geben - und dann am nächsten Tag 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Herd schieben. Das Resultat ist durchaus annehmbar.

Crazylilly war mit diesem Tipp zurfrieden, wie man oben lesen kann.

Viele Grüße
Ingrid_R

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


maus151

26.12.2012 15:07 Uhr

Was ich noch dazufügen wollte:

Unser 6 kg reichte für 6 Personen da wir 8 Personen waren habe ich noch eine Gänsebrust dazu gemacht! Die habe ich einfach nach 2,5 Stunden dazugelegt und auch diese wurde perfekt!

Das ganze war auf dem Rost und unten drunter das tiefe Backblech!

Die Innereien habe ich nicht mitgegart dafür noch eine geschälte Orange mit rein getan! Es schmeckt auch ohne wuderbar!

Carrie010

26.12.2012 15:44 Uhr

Gestern gab es die Weihnachtsgans nach diesem Rezept.War noch dazu die erste die ich je gemacht habe.

Ich wusste gar nicht das Gänsebraten soooo stressfrei ist :)
Ich hatte allerdings ein paar tage vorher Gänsefond selber hergestellt und dann nur den Bratensaft der Gans von dem letzten Gefäß dazugegeben...aufgekocht mit ordentlich Rotwein ergab das eine richtig leckere Soße.

Danke für das Rezept

Ingrid_R

26.12.2012 17:14 Uhr

Lieben Gruß an alle mit einem dicken Danke fürs Ausprobieren und großer Freude meinerseits, wenn es auch geschmeckt hat!

lg Ingrid

kartoffelhexe

27.12.2012 13:58 Uhr

Liebe Ingrid,
vielen Dank für das wunderbare Gänserezept. Ich habe die Füllung genau nach Anleitung gemacht und die Marinade später wie beschrieben für die Soße genommen. Mein Mann steht nicht so unbedingt auf süßliche Bratensoßen, aber diese hat nicht nur ihm super geschmeckt. Ich habe gerade mal so in die Runde gefragt, wieviel Sternchen wir vergeben sollen und einstimmig wurde 5 gerufen.
Viele Grüße und einen guten Rutsch
Birgit

PS: Selbst unsere Töle schlich ständig um Herd und Fleischplatte herum......

geniesserinHH

28.12.2012 10:06 Uhr

Liebe Ingrid,

an Deinem Kommentar dieser Tage sehe ich mit Freude, dass Du doch noch gelegentlich hier rein schaust :-) Nachdem ich die Frl. Jensen-Ente schon häufig gemacht habe, war dieses Jahr endlich auch die Gans an der Reihe. Wir hatten schon ein paar Jahre lang keine, deshalb eben erst jetzt. Es war eine 4,5 kg-Biogans, die nicht sehr viel Fett hatte, gerade genug, dass jetzt eine angenehme Menge leckeres Gänseschmalz vorhanden ist. Erst nach ca. 1,5 Stunden lohnte sich das erste Fettabgießen. Aber das hat ja alles nix mit Deinem Rezept zu tun. Meine Füllung habe ich anders gemacht und die Sauce vorher mit extra gekauften Gänsekarkassen und -flügeln gekocht (was ich bei jedem Geflügelbraten mache, finde ich stressfreier), aber die Vorgehensweise eben wie von Dir beschrieben. Was soll ich sagen: Der Vogel war perfekt. Nach ca. 5,5 Stunden saftig, schön gebräunt, ganz wunderbar. 10 Minuten am Ende die Oberhitze dazu, so wurde auch die Haut der Brust noch etwas krosser. Auch für mich: Nur noch Ingids Jensen Gans in der Zukunft!

Danke für das Rezept und viele gute Wünsche,

Ulrike

juphi85

28.12.2012 16:36 Uhr

Hallo Ingrid,
mein Partner und ich haben das erste mal an Heiligabend uns an Gans getraut. Und ich danke dir für dieses tolle Rezept, denn nun gibt es ab sofort jedes Jahr Gans .
Unser Ofen sah zwar nach dem kochen nicht mehr so sauber aus, aber das haben wir gern in Kauf genommen. Die Gans war sehr knusprig und das Fleisch war ein Gedicht mit dem Hauch von Geschmack an Pflaume und dem Calvados.

Zur Soße haben wir noch etwas Gänsefond extra hinzugefügt und mit dem Saft von der Gänsefüllung, war diess ein Gedicht und unsere Teller waren danach sauber abgeleckt.

Dankeschööön (-:
Julia

64Rosita

28.12.2012 16:49 Uhr

Hallo, habe auch dieses Jahr wieder 2 Gänse gleichzeitig im Ofen nach deinem phänomenalem Rezept gebraten. Die Bratzeit betrug 4 1/2 Stunden, dann waren die zwei Hübschen zart und knusprig.

Diesmal wog jede 4600 Gramm, damit war die Kapazität meines Ofens endgültig an ihrer Grenze und es ist trotz Alufolie einiges Fett auf den Backofenboden gelaufen, dies ist wegen der niedrigen Brattempreatur aber immer noch kein Drama. Die Gänse selbst sind perfekt gelungen.

Liebe Ingrid, vielen Dank!!

izmi

30.12.2012 19:01 Uhr

Hallo,
es gibt Gänsebraten nur noch nach diesem Rezept :)
Beim Abgiessen des Fetts habe ich statt Alufolie ein Backblech untergeschoben, das ist noch einfacher.
LG izmi

SchmackoFatz3

31.12.2012 10:09 Uhr

Hallo,

absolut narrensicheres Rezept. so Detail genau kann gar nix schief gehen. Vielen Dank dafür.

Gruß der SchmackoFatz3

Brathähnchen

02.01.2013 14:23 Uhr

Liebe Ingrid,

an Heiligabend hatten wir die ganze Familie zu Besuch und ich wollte zur Feier des Tages meine allererste Gans braten - was kurz vor den Feiertagen in der Familie heftigst diskutiert wurde, vorallem von den Familienmitgliedern, die so gerade mal wissen dass es eine Küche im Haus gibt und wo sie sich befindet :-)
"Das hast Du doch noch nie gemacht, das musst Du erst mal ausprobieren" - "Das ist ein zu grosses Experiment" - "Äpfel, Du musst unbedingt Äpfel drum herum legen!" - "Wir bringen zur Sicherheit mal Gänsefond mit" - "Im Fehrnsehen habe ich es so gesehen" - "Hast du denn überhaupt ein gutes Rezept?" - "Wenn das schief geht..." - "Sie darf aber nicht trocken werden!" usw...

Ich hatte beim Bauern eine 4,8kg Öko-Gans bestellt und mich ganz genau an Dein Rezept gehalten.

Und was soll ich sagen, an Heiligabend strichen sich alle über die dicken Gänsebäuche und es wurde einstimmig beschlossen:

DAS WAR DIE BESTE GANS, DIE WIR JE GEGESSEN HABEN!

Die Sosse war der Knaller - die Gans war perfekt, innen ganz saftig und zart und aussen schön knusprig.

Worüber ich mir allerdings bei der Gänsepremiere überhaupt keine Gedanken gemacht habe, war die Geflügelschere. Und man muss den Vogel ja vorher auch erst mal tranchieren. Gott sei Dank hatten meine Eltern an alles gedacht und eine Geflügelschrere mitgebracht. Mein Vater hat sie dann stolz in perfekte Einzelteile zerlegt.

Vielen lieben Dank für das tolle Rezept, ich habe Dank Dir so viel Lob bekommen und wir hatten einen spitzen Abend!


Liebe Grüße, Nicole


PS: Foto kommt!

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