Erdbeerknödel mit zweierlei Dips
österreichische Mehlspeise mit fruchtig, frischem rot - weißen Saucenspiegel| Für den Teig: | |
| 300 g | Pellkartoffeln, mehlige, passiert |
| 200 g | Quark (20 %) |
| 250 g | Weizenmehl, glattes |
| 80 g | Butter |
| 50 g | Grieß (Weizengrieß) |
| 1 | Ei(er) |
| 1 | Eigelb |
| 20 | Erdbeeren, etwa, gewaschen und gut abgetropft |
| etwas | Zitronenschale, unbehandelt, abgerieben |
| Mehl für die Arbeitsfläche | |
| Salzwasser | |
| Für den Dip: | |
| ½ | Zitrone(n), den Saft davon |
| 1 Becher | Sauerrahm (250 g) |
| 10 | Erdbeeren |
| 1 EL | Puderzucker |
| 1 EL | Zucker |
| Für die Garnitur: (Butterbrösel) | |
| 30 g | Butter |
| 60 g | Semmelbrösel |
| 2 TL | Zucker |
| 1 Prise | Zimt, gemahlen |
| etwas | Puderzucker zum Bestäuben |
Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig (die Kartoffeln noch warm) verkneten und ca. 15 min. ruhen lassen. Sollte der Teig zu weich sein, noch etwas Mehl hinzufügen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer dicken Rolle formen und in Stücke teilen - bei recht großen Erdbeeren in etwa 16, bei Mittleren in etwa 20 Teile.
Dann jedes Stück auf der gut bemehlten Fläche mit dem Handballen flach drücken, eine Erdbeere draufsetzen, mit dem Teig umhüllen, gut verschließen und mit den Händen zu einem Knödel formen. Die Knödel in schwach kochendem, gesalzenen Wasser etwa 10 Minuten kochen lassen.
Für den Erdbeerdip währenddessen die restlichen Erdbeeren und den Zucker mit dem Zauberstab pürieren. Für den zweiten Dip den Sauerrahm mit Zitronensaft und Puderzucker gut vermischen.
Für die Butterbrösel die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Brösel, Zucker und Zimt beigeben und bei mittlerer Hitze ein wenig anrösten. Die Knödel vorsichtig aus dem Kochwasser heben, abtropfen lassen und in den Butterbröseln wälzen.
Die Knödel auf Tellern mit je einem Klecks weißem und rotem Dip anrichten, evtl. die Rote durch die weiße Soße ziehen, und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Diese Knödel gibt es bei uns jedes Jahr in der Erdbeerzeit. Sie machen zwar etwas Mühe und "teigklebrige" Hände aber das Geschmackserlebnis macht das garantiert wett ...
Tipp: Meist richte ich mir eine weitere entsprechende Menge Beeren für 1 x Knödel her und friere sie ein, damit sie auch außerhalb der Saison einmal auf den Tisch kommen. Für die Erdbeersoße lasse ich sie auftauen, in die Knödel gebe ich sie noch tiefgekühlt und koche diese dann ca. 5 Min. länger.
Dann jedes Stück auf der gut bemehlten Fläche mit dem Handballen flach drücken, eine Erdbeere draufsetzen, mit dem Teig umhüllen, gut verschließen und mit den Händen zu einem Knödel formen. Die Knödel in schwach kochendem, gesalzenen Wasser etwa 10 Minuten kochen lassen.
Für den Erdbeerdip währenddessen die restlichen Erdbeeren und den Zucker mit dem Zauberstab pürieren. Für den zweiten Dip den Sauerrahm mit Zitronensaft und Puderzucker gut vermischen.
Für die Butterbrösel die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Brösel, Zucker und Zimt beigeben und bei mittlerer Hitze ein wenig anrösten. Die Knödel vorsichtig aus dem Kochwasser heben, abtropfen lassen und in den Butterbröseln wälzen.
Die Knödel auf Tellern mit je einem Klecks weißem und rotem Dip anrichten, evtl. die Rote durch die weiße Soße ziehen, und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Diese Knödel gibt es bei uns jedes Jahr in der Erdbeerzeit. Sie machen zwar etwas Mühe und "teigklebrige" Hände aber das Geschmackserlebnis macht das garantiert wett ...
Tipp: Meist richte ich mir eine weitere entsprechende Menge Beeren für 1 x Knödel her und friere sie ein, damit sie auch außerhalb der Saison einmal auf den Tisch kommen. Für die Erdbeersoße lasse ich sie auftauen, in die Knödel gebe ich sie noch tiefgekühlt und koche diese dann ca. 5 Min. länger.
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Kommentare anderer Nutzer
29.05.2011 10:40
Hallo Chiradia!
Danke für deinen netten Kommentar und die 5 *! Ja, das will was heißen, wenn hartgesottene Jungs dafür Fastfood stehen lassen wollen. Bei uns öffnet in ein paar Tagen das Erdbeerfeld zum Selberpflücken am Feld. Da gibt´s dann auch gleich von den ersten wieder die Knödel.
lg
Sabine
Danke für deinen netten Kommentar und die 5 *! Ja, das will was heißen, wenn hartgesottene Jungs dafür Fastfood stehen lassen wollen. Bei uns öffnet in ein paar Tagen das Erdbeerfeld zum Selberpflücken am Feld. Da gibt´s dann auch gleich von den ersten wieder die Knödel.
lg
Sabine
kochen-am-see
sagt:
sagt: 03.06.2011 18:06
Ein total überraschendes Geschmackserlebnis! Der Teig, Kartoffel plus Quark, schmeckte "frischer" als reiner Kartoffelteig und die Erdbeere darin war mal ganz was anders. Lecker! Ebenfalls lecker und cremig-fruchtig: der Saucenspiegel. Vielen Dank für das schöne Rezept und damit grüßt "kochen-am-see" ... Andrea
maryme
sagt:
sagt: 05.06.2011 08:06
irgendwie hab ich festkochende kartoffeln genommen und dachte, das tut's auch, aber der teig wurde und wurde nicht fest. ich hab massenweise mehl und grieß dazu gegeben, bis er nicht mehr ganz so klebrig war. das problem hatte ich auch schon mit den selbstgemachten gnocchi. liegt's an den kartoffeln? wer kann mir da helfen? die knödel wurden trotzdem lecker. nur nicht sehr locker, sondern recht fest. trotzdem 5* von mir :)
05.06.2011 20:24
Hallo!
@ Andrea - vielen Dank für deine treffende Beschreibung der Knödel. Freut mich sehr, dass sie so deinen Geschmack getroffen haben.
@ maryme - ja, es liegt garantiert an den Kartoffeln. Mehlige sind perfekt, vorwiegend festkochende nehme ich fallweise auch für Kartoffelteig, aber festkochende sind leider nicht geeignet. Und "neue Kartoffeln" gehen wegen dem hohen Wassergehalt auch gar nicht. Da wird ein Teig dann gummiartig. Danke, dass du trotzdem 5 * gegeben hast.
lg
Sabine
@ Andrea - vielen Dank für deine treffende Beschreibung der Knödel. Freut mich sehr, dass sie so deinen Geschmack getroffen haben.
@ maryme - ja, es liegt garantiert an den Kartoffeln. Mehlige sind perfekt, vorwiegend festkochende nehme ich fallweise auch für Kartoffelteig, aber festkochende sind leider nicht geeignet. Und "neue Kartoffeln" gehen wegen dem hohen Wassergehalt auch gar nicht. Da wird ein Teig dann gummiartig. Danke, dass du trotzdem 5 * gegeben hast.
lg
Sabine
lottchen17
sagt:
sagt: 05.06.2011 20:24
lottchen17
sagt:
sagt: 06.06.2011 21:50
hier noch meine 4 Sterne, sorry hatte ich vergessen.
wolmon1
sagt:
sagt: 07.06.2011 19:47
also ich hab hier noch nie einen Kommentar abgegeben. Aber heut muss ich es einfach machen. die Knödel waren einfach ein Gedicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und so einfach zu machen. Habe zwar auch festkochende Kartoffeln erwischt, aber waren nicht zu hart....einfach nur LECKER
Und so einfach zu machen. Habe zwar auch festkochende Kartoffeln erwischt, aber waren nicht zu hart....einfach nur LECKER
07.06.2011 21:50
tanja0506
sagt:
sagt: 14.06.2011 16:43
Hallo plasa2412,
herzlichen Dank für das PERFEKTE REZEPT1
Ich habe schon einige ähnliche Rezepte ausprobiert, da meine Familie Süßspeisen sehr mag, aber dein Rezept ist eindeutig das Beste.
Wir haben übrigens diesmal eine warme Vanillesoße dazu gegessen.
Viele Grüße
Tanja
herzlichen Dank für das PERFEKTE REZEPT1
Ich habe schon einige ähnliche Rezepte ausprobiert, da meine Familie Süßspeisen sehr mag, aber dein Rezept ist eindeutig das Beste.
Wir haben übrigens diesmal eine warme Vanillesoße dazu gegessen.
Viele Grüße
Tanja
18.06.2011 19:43
piesewitt
sagt:
sagt: 18.06.2011 15:45
Hallo!
Oh, diese Knödel waren wirklich eine Delikatesse, lecker!!!! Herzlichen Dank für das Rezept.
Hm, ich habe nur halbe Menge gemacht. Bin Single, und mir ist trotzdem eine Menge übrig geblieben, weil ich nicht so viel futtern kann. Was mach ich mit den restlichen Knödeln - kann ich die wieder einfrieren?
LG
Piesewitt
Oh, diese Knödel waren wirklich eine Delikatesse, lecker!!!! Herzlichen Dank für das Rezept.
Hm, ich habe nur halbe Menge gemacht. Bin Single, und mir ist trotzdem eine Menge übrig geblieben, weil ich nicht so viel futtern kann. Was mach ich mit den restlichen Knödeln - kann ich die wieder einfrieren?
LG
Piesewitt
18.06.2011 19:52
Hallo Piesewitt!
Ja, ich kann mir vorstellen, dass das zuviel für eine Person war. Ist ja ein 4-Personen Rezept, und da bekommt jeder 4-5 Knödel. Da hast du wahrscheinlich jetzt 8-10 Knödel aus der Menge bekommen. Wenn du die Semmelbrösel schon dran hast, würde ich sie nicht einfrieren, denn die werden beim Auftauen dann matschig. Da würde ich sie eher in den Kühlschrank geben und in den nächsten 2 Tagen essen - bei nicht zu hoher Wattzal in der Mikrowelle erwärmt.
Einfrieren wäre am Besten, wenn sie noch nicht gekocht sind. Da kann man sie dann rausnehmen und gleich tiefgekühlt ins kochende Wasser geben und dann ca. 15 min leicht wallend kochen.
lg
Sabine
Ja, ich kann mir vorstellen, dass das zuviel für eine Person war. Ist ja ein 4-Personen Rezept, und da bekommt jeder 4-5 Knödel. Da hast du wahrscheinlich jetzt 8-10 Knödel aus der Menge bekommen. Wenn du die Semmelbrösel schon dran hast, würde ich sie nicht einfrieren, denn die werden beim Auftauen dann matschig. Da würde ich sie eher in den Kühlschrank geben und in den nächsten 2 Tagen essen - bei nicht zu hoher Wattzal in der Mikrowelle erwärmt.
Einfrieren wäre am Besten, wenn sie noch nicht gekocht sind. Da kann man sie dann rausnehmen und gleich tiefgekühlt ins kochende Wasser geben und dann ca. 15 min leicht wallend kochen.
lg
Sabine
piesewitt
sagt:
sagt: 19.06.2011 08:44
Bonbonglas
sagt:
sagt: 26.06.2011 16:27
Zu was für 'nem Hauptgericht würden diese Knödel denn passen? Stelle sie mir ziemlich schwer vor...
26.06.2011 17:08
Hallo Bonbonglas!
Möchtest du sie in einem Menue als Dessert servieren? Da muss ich dir recht geben - sie sind schon recht sättigend, daher essen wir sie immer als süße Hauptspeise. Vielleicht fragst du ja in den allgemeinen Foren, was da als Vor- und Hauptspeise passen würde, denn Menuezusammenstellung ist nicht so mein Ding,
lg
Sabine
Möchtest du sie in einem Menue als Dessert servieren? Da muss ich dir recht geben - sie sind schon recht sättigend, daher essen wir sie immer als süße Hauptspeise. Vielleicht fragst du ja in den allgemeinen Foren, was da als Vor- und Hauptspeise passen würde, denn Menuezusammenstellung ist nicht so mein Ding,
lg
Sabine
akrogirl
sagt:
sagt: 27.07.2011 22:37
Wirklich sehr, sehr lecker!
Um Zeit zu sparen, habe ich fertigen Kartoffelteig (halb und halb) genommen, und noch etwas Quark und Grieß drunter gemischt. Hat super geklappt!
Und die beiden Dipps passen auch super dazu!
Ich habe das an einem Tag gemacht, an dem ich eigentlich für meinen Geschmack schon zu viel Süßes gegessen hatte - aber ich hatte die Zutaten und musste sie aufbrauchen. Erstaunlicherweise war es mir dann aber doch nicht zu viel Süßes, da der Erdbeer-Dipp sehr erfrischend ist und auch die Knödel selbst nicht so mega-süß.
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Akrogirl
Um Zeit zu sparen, habe ich fertigen Kartoffelteig (halb und halb) genommen, und noch etwas Quark und Grieß drunter gemischt. Hat super geklappt!
Und die beiden Dipps passen auch super dazu!
Ich habe das an einem Tag gemacht, an dem ich eigentlich für meinen Geschmack schon zu viel Süßes gegessen hatte - aber ich hatte die Zutaten und musste sie aufbrauchen. Erstaunlicherweise war es mir dann aber doch nicht zu viel Süßes, da der Erdbeer-Dipp sehr erfrischend ist und auch die Knödel selbst nicht so mega-süß.
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Akrogirl
dospira
sagt:
sagt: 23.12.2011 09:35
Guten Tag!
Ich habe gestern diese Knödel gekocht und tiefgekühlte Erdbeeren verwendet. Meine Gäste und ich haben zuerst einen Hauptgang verspeist und wollten die Knödel, welche mittlerweile erkaltet waren, zum Dessert geniessen. Die Dipps kamen gut an, die Knödel waren alleine jedoch ziemlich geschmackslos, weder salzig noch süss aber trotzdem recht stopfend. Da ich hier durchwegs positive Rückmeldungen gelesen habe, muss ich mich fragen woran es lag. Kann man diese Knödel nur warm geniessen? Oder geben die Brösel den nötigen Pepp, wovon ich eindeutig zu wenig hatte? Ich habe nur ca. 1/4 der nötigen Bröselmenge verwendet, deshalb waren die Knödel halt nur teilweise ummantelt.
Liebe Grüsse
Ich habe gestern diese Knödel gekocht und tiefgekühlte Erdbeeren verwendet. Meine Gäste und ich haben zuerst einen Hauptgang verspeist und wollten die Knödel, welche mittlerweile erkaltet waren, zum Dessert geniessen. Die Dipps kamen gut an, die Knödel waren alleine jedoch ziemlich geschmackslos, weder salzig noch süss aber trotzdem recht stopfend. Da ich hier durchwegs positive Rückmeldungen gelesen habe, muss ich mich fragen woran es lag. Kann man diese Knödel nur warm geniessen? Oder geben die Brösel den nötigen Pepp, wovon ich eindeutig zu wenig hatte? Ich habe nur ca. 1/4 der nötigen Bröselmenge verwendet, deshalb waren die Knödel halt nur teilweise ummantelt.
Liebe Grüsse
23.12.2011 18:15
Hallo Dospira!
Du hast es richtig erkannt - die Knödel sind ein warmes Gericht und der Geschmack natürlich auch abhängig, von der Süße der Erdbeeren und der Dips. Der Teig selber ist ja nicht süß. Wenn man nicht so viel Brösel verwendet, hat das meiner Meinung nach auf den Geschmack nicht so viel Auswirkung - eher auf die Optik. Auch die Kartoffelsorte spielt eine tragende Rolle - solltest du festkochende genommen haben, wird der Teig zu fest und auch das wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
Solltest du noch Knödel übrig haben - kannst du sie in der Mikrowelle erwärmen. Ist zwar nicht ganz so gut wie frisch aus dem Topf, aber sicher viel besser als kalt.
lg
Sabine
Du hast es richtig erkannt - die Knödel sind ein warmes Gericht und der Geschmack natürlich auch abhängig, von der Süße der Erdbeeren und der Dips. Der Teig selber ist ja nicht süß. Wenn man nicht so viel Brösel verwendet, hat das meiner Meinung nach auf den Geschmack nicht so viel Auswirkung - eher auf die Optik. Auch die Kartoffelsorte spielt eine tragende Rolle - solltest du festkochende genommen haben, wird der Teig zu fest und auch das wirkt sich auf das Gesamtergebnis aus.
Solltest du noch Knödel übrig haben - kannst du sie in der Mikrowelle erwärmen. Ist zwar nicht ganz so gut wie frisch aus dem Topf, aber sicher viel besser als kalt.
lg
Sabine
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