Waldviertler Karpfen mit Erdäpfelkruste



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Zutaten für Portionen

Fischfilet(s), (Waldviertler Karpfenfilets), à 140 g, geschröpft
  Salz
  Pfeffer
  Zitronensaft
  Mehl
  Butter
  Für die Haube:
600 g Kartoffel(n) (Erdäpfel), gekocht, passiert
50 g Butter
2 EL Kräuter, frische, gehackt
100 g Käse (Emmentaler), fein würfelig geschnitten
  Knoblauch

Zubereitung

Die passierten Erdäpfel mit allen Zutaten zu einer streichfähigen Masse verarbeiten und kaltstellen. Die geschröpften Karpfenfilets würzen und in Mehl legen. Anschließend in heißer Butter auf beiden Seiten goldgelb braten, von der Pfanne auf ein Backblech legen und ca. 1 cm mit der Erdäpfelmasse bestreichen. Im Rohr bei starker Oberhitze überbacken.
Statt Emmentaler als Einlage in die Erdäpfelkruste eignen sich auch Paprika- oder Gemüsewürfel. Nur sollte man diese vorher kurz blanchieren.
Das Waldviertel liegt im Nordwesten Niederösterreichs an der Grenze zu Tschechien.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 19.09.03
Rezept-Statistiken: 17.673 (139)* gelesen
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Verfasser:

Suppentopf Suppenkoch


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1.758 Beiträge (ø0,46/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

witwebolte Suppenkoch sagt:  
19.10.2003 12:55
was ist bitte "geschröpft":
die unwissende witwenbolte

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idieh Tellerwäscher sagt:  
19.10.2003 18:55
"geschröpft" bedeutet, die Karpfenfilets sind im Abstand von ca. 1/2 cm quer zu den Gräten eingeschnitten. Dadurch hat man den Eindruck, dass es praktisch grätenfrei ist! Eine Waldviertler Technik (?), die das Karpfenessen zum Vergnügen macht!

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Suppentopf Suppenkoch sagt:  
20.10.2003 11:02
Hilfreicher Kommentar:

Servus Witwebolte,
servus Idieh,

"Schröpfen" ist keine "Waldviertler Technik", sondern lediglich das feine Einschneiden des Karpfens;
durch dieses Einschneiden (schröpfen) der Filets in kleinen Abständen werden die zahlreichen Gabelgräten zerzleinert, sodaß sie im Filet nicht bemerkt werden und das Filet bedenkenlos verspeist werden kann.

LG
Manfred

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witwebolte Suppenkoch sagt:  
20.10.2003 18:51
danke, Lieber Suppentopf, wieder etwas schlauer geworden!
LG wb

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kerzen-tante Küchenjunge sagt:  
23.10.2003 08:39
Habe bisher nur "Karpfen blau" gegessen. Welch Hochgenuß!!!
Aber dieses Rezept hört sich sooooooooooo lecker an, dass ich es unbedingt probieren werde.
Schöne Grüße von der Kerzentante.

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deern-hh Tellerwäscher sagt:  
23.10.2003 11:34
moin suppentopf, hört sich lecker an....
wenn ich an all meinen fisch im tiefkühler denke, geht das auch mit seefisch? komm grad von norwegen vom angeln zurück.
danke für die schröpf-erklärung....
deern

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schnuggelchen Smutje sagt:  
23.10.2003 14:53
hallo :-), mal auch ne frage dazwischen schmeiß,
ich hab da einen fisch in meiner truhe liegen, der nennt sich pangasius, das sind auch so einzelne filets. der ist auch praktisch grätenfrei, kann ich den auch nehmen?
würde das rezept gerne ausprobieren ... hört sich saulecker an

LG Lissy

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Eulenzauber Tellerwäscher sagt:  
24.10.2003 08:15
Hallo schnuggelchen,
Pangasius (asiatischer Verwandter unserer Welse) geht auch sehr gut, da wirklich kaum Gräten. Rezept ist wirklich empfehlenswert - aber nur wenn die Kruste nicht als Versteck für Gräten dient.
Gruß von einer Eule

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Suppentopf Suppenkoch sagt:  
24.10.2003 09:34
Hilfreicher Kommentar:

Ich möchte nur zum Waldviertler Karpfen kurz etwas erwähnen:

Waldviertler Karpfen hat nichts mehr mit dem Fisch zu tun, der so fett und grätig war. Das Fleisch eines Waldviertler Karpfens: weiß bis zartrosa, fest und fettarm (im Gegensatz zu so oft angebotenen Karpfen). Der Geschmack: delikat. Die Gräten: Nach dem Filetieren und Schröpfen liegt der Karpfen so grätenfrei und appetitlich wie ein Schnitzel vor uns. Bis zu vier, statt der üblichen zwei Jahre braucht der Karpfen in den klaren und kalten Waldviertler Teichen zum Heranwachsen – d.h. zum speisereifen Fisch mit 2 bis 2,5 kg. Das langsamere Wachstum quittiert er mit einem festeren, köstlicheren Fleisch.

„Waldviertler Karpfen“ ist bereits seit einigen Jahren eine geschützte Marke.

LG
Manfred

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Herta Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
21.03.2004 06:36
Lieber Manfred, leider kann man den Waldviertler Karpfen nicht überall kaufen.
Das ist der Nachteil.

Gruß Herta

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Samanti Tellerwäscher sagt:  
05.05.2004 13:17
Ausprobiert und seeeeeeeeehr lecker.

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Marmor Kartoffelschäler sagt:  
02.01.2008 12:25
Das ist ein perfektes Rezept! Gäbe es noch mehr Sterne zu vergeben, ich würde sie vergeben! Vielen Dank für das Rezept! Danke! In die Bratpfanne gab ich übrigens nachher Gemüse, Rahm, Wasser, Kräuter und Pfeilwurzelmehl um Gemüse mit Sauche daraus zu machen! Das waren himmlische Weihnachten! Nochmal Danke!

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bembelchen  Hendlgriller sagt:  
25.12.2008 19:30
Hallo,

den Karpfen (leider nicht Waldviertler, sondern Oberpfälzer) gab es gestern zum Weihnachtstisch. Was soll ich sagen? Wir wussten nicht, dass ein Fischgericht so megalecker sein kann. Mein Männo wollte erst einen traditionellen Gans zum Weihnachten essen und war anfangs sehr skeptisch - bis zum ersten Biss:-). Vielen Dank fürs Rezept, jetzt habe ich eine köstliche Alternative zum Fleisch.

Einen guten Rutsch wünscht
bembel

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