Sie suchen nach:

Waldviertler Karpfen mit Erdäpfelkruste

Zutaten

Fischfilet(s), (Waldviertler Karpfenfilets), à 140 g, geschröpft
  Salz
  Pfeffer
  Zitronensaft
  Mehl
  Butter
  Für die Haube:
600 g Kartoffel(n) (Erdäpfel), gekocht, passiert
50 g Butter
2 EL Kräuter, frische, gehackt
100 g Käse (Emmentaler), fein würfelig geschnitten
  Knoblauch
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die passierten Erdäpfel mit allen Zutaten zu einer streichfähigen Masse verarbeiten und kaltstellen. Die geschröpften Karpfenfilets würzen und in Mehl legen. Anschließend in heißer Butter auf beiden Seiten goldgelb braten, von der Pfanne auf ein Backblech legen und ca. 1 cm mit der Erdäpfelmasse bestreichen. Im Rohr bei starker Oberhitze überbacken.
Statt Emmentaler als Einlage in die Erdäpfelkruste eignen sich auch Paprika- oder Gemüsewürfel. Nur sollte man diese vorher kurz blanchieren.
Das Waldviertel liegt im Nordwesten Niederösterreichs an der Grenze zu Tschechien.

Kommentare anderer Nutzer


witwebolte

19.10.2003 12:55 Uhr

was ist bitte "geschröpft":
die unwissende witwenbolte

idieh

19.10.2003 18:55 Uhr

"geschröpft" bedeutet, die Karpfenfilets sind im Abstand von ca. 1/2 cm quer zu den Gräten eingeschnitten. Dadurch hat man den Eindruck, dass es praktisch grätenfrei ist! Eine Waldviertler Technik (?), die das Karpfenessen zum Vergnügen macht!

Suppentopf

20.10.2003 11:02 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Servus Witwebolte,
servus Idieh,

"Schröpfen" ist keine "Waldviertler Technik", sondern lediglich das feine Einschneiden des Karpfens;
durch dieses Einschneiden (schröpfen) der Filets in kleinen Abständen werden die zahlreichen Gabelgräten zerzleinert, sodaß sie im Filet nicht bemerkt werden und das Filet bedenkenlos verspeist werden kann.

LG
Manfred

witwebolte

20.10.2003 18:51 Uhr

danke, Lieber Suppentopf, wieder etwas schlauer geworden!
LG wb

kerzen-tante

23.10.2003 08:39 Uhr

Habe bisher nur "Karpfen blau" gegessen. Welch Hochgenuß!!!
Aber dieses Rezept hört sich sooooooooooo lecker an, dass ich es unbedingt probieren werde.
Schöne Grüße von der Kerzentante.

deern-hh

23.10.2003 11:34 Uhr

moin suppentopf, hört sich lecker an....
wenn ich an all meinen fisch im tiefkühler denke, geht das auch mit seefisch? komm grad von norwegen vom angeln zurück.
danke für die schröpf-erklärung....
deern

schnuggelchen

23.10.2003 14:53 Uhr

hallo :-), mal auch ne frage dazwischen schmeiß,
ich hab da einen fisch in meiner truhe liegen, der nennt sich pangasius, das sind auch so einzelne filets. der ist auch praktisch grätenfrei, kann ich den auch nehmen?
würde das rezept gerne ausprobieren ... hört sich saulecker an

LG Lissy

Eulenzauber

24.10.2003 08:15 Uhr

Hallo schnuggelchen,
Pangasius (asiatischer Verwandter unserer Welse) geht auch sehr gut, da wirklich kaum Gräten. Rezept ist wirklich empfehlenswert - aber nur wenn die Kruste nicht als Versteck für Gräten dient.
Gruß von einer Eule

Suppentopf

24.10.2003 09:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich möchte nur zum Waldviertler Karpfen kurz etwas erwähnen:

Waldviertler Karpfen hat nichts mehr mit dem Fisch zu tun, der so fett und grätig war. Das Fleisch eines Waldviertler Karpfens: weiß bis zartrosa, fest und fettarm (im Gegensatz zu so oft angebotenen Karpfen). Der Geschmack: delikat. Die Gräten: Nach dem Filetieren und Schröpfen liegt der Karpfen so grätenfrei und appetitlich wie ein Schnitzel vor uns. Bis zu vier, statt der üblichen zwei Jahre braucht der Karpfen in den klaren und kalten Waldviertler Teichen zum Heranwachsen – d.h. zum speisereifen Fisch mit 2 bis 2,5 kg. Das langsamere Wachstum quittiert er mit einem festeren, köstlicheren Fleisch.

„Waldviertler Karpfen“ ist bereits seit einigen Jahren eine geschützte Marke.

LG
Manfred

Herta

21.03.2004 06:36 Uhr

Lieber Manfred, leider kann man den Waldviertler Karpfen nicht überall kaufen.
Das ist der Nachteil.

Gruß Herta

Samanti

05.05.2004 13:17 Uhr

Ausprobiert und seeeeeeeeehr lecker.

Marmor

02.01.2008 12:25 Uhr

Das ist ein perfektes Rezept! Gäbe es noch mehr Sterne zu vergeben, ich würde sie vergeben! Vielen Dank für das Rezept! Danke! In die Bratpfanne gab ich übrigens nachher Gemüse, Rahm, Wasser, Kräuter und Pfeilwurzelmehl um Gemüse mit Sauche daraus zu machen! Das waren himmlische Weihnachten! Nochmal Danke!

bembelchen

25.12.2008 19:30 Uhr

Hallo,

den Karpfen (leider nicht Waldviertler, sondern Oberpfälzer) gab es gestern zum Weihnachtstisch. Was soll ich sagen? Wir wussten nicht, dass ein Fischgericht so megalecker sein kann. Mein Männo wollte erst einen traditionellen Gans zum Weihnachten essen und war anfangs sehr skeptisch - bis zum ersten Biss:-). Vielen Dank fürs Rezept, jetzt habe ich eine köstliche Alternative zum Fleisch.

Einen guten Rutsch wünscht
bembel

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x Eigene Antworten abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de