Bolognese a la Nonna
das Originalrezept meiner Großmutter aus dem schönen Italien| 500 g | Hackfleisch vom Rind |
| 1 kl. Dose/n | Tomate(n) |
| 2 m.-große | Karotte(n) |
| ¼ Knolle/n | Sellerie |
| ½ Glas | Weißwein, trocken |
| 2 m.-große | Zwiebel(n) |
| 1 Zehe/n | Knoblauch |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 2 | Lorbeerblätter, getrocknete |
| 1 | Gewürznelken |
| 5 | Pfefferkörner |
| 3 | Wacholderbeeren |
| Salz | |
| etwas | Öl zum Braten |
| n. B. | Wasser |
Zubereitung
Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch sehr fein hacken und mit etwas Öl in einem großen Topf scharf anbraten. Sobald das Gemüse anfängt zu bräunen, das Hackfleisch zugeben und alles gut durchbraten.
Den Weißwein und das Tomatenmark hinzugeben und so lange kochen lassen, bis (fast) die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Daraufhin die Dosentomaten samt Saft in den Topf geben, die leere Dose nochmals mit Wasser füllen und ebenfalls hinzugeben.
Die Lorbeerblätter, Nelke, Pfefferkörner und Wacholderbeeren in ein Tee-Ei füllen, fest verschließen und mit in den Topf geben. Auf kleiner Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen. Zwischendurch mehrmals umrühren.
5 Minuten vor dem Servieren nochmals gut aufkochen lassen (bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist) und nach Geschmack salzen. Das Tee-Ei herausnehmen und servieren.
Das ist das Originalrezept meiner Großmutter aus Italien. In diesem Rezept wird Weißwein anstatt Rotwein verwendet. Mein Großvater stellte den Weißwein selbst her und so war es selbstverständlich, dass auch nur dieser und kein anderer Wein in die Küche durfte. Durch das lange Einkochen mit den Gewürzen und das scharfe Anbraten des Gemüses/Hackfleisches wird diese Soße besonders schmackhaft.
Den Weißwein und das Tomatenmark hinzugeben und so lange kochen lassen, bis (fast) die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Daraufhin die Dosentomaten samt Saft in den Topf geben, die leere Dose nochmals mit Wasser füllen und ebenfalls hinzugeben.
Die Lorbeerblätter, Nelke, Pfefferkörner und Wacholderbeeren in ein Tee-Ei füllen, fest verschließen und mit in den Topf geben. Auf kleiner Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen. Zwischendurch mehrmals umrühren.
5 Minuten vor dem Servieren nochmals gut aufkochen lassen (bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist) und nach Geschmack salzen. Das Tee-Ei herausnehmen und servieren.
Das ist das Originalrezept meiner Großmutter aus Italien. In diesem Rezept wird Weißwein anstatt Rotwein verwendet. Mein Großvater stellte den Weißwein selbst her und so war es selbstverständlich, dass auch nur dieser und kein anderer Wein in die Küche durfte. Durch das lange Einkochen mit den Gewürzen und das scharfe Anbraten des Gemüses/Hackfleisches wird diese Soße besonders schmackhaft.
Kommentare anderer Nutzer
Korsar
sagt:
sagt: 12.11.2009 23:16
Das ist wirklich die perfekte Bolognese. Ich nehme aber tatsächlich immer Rotwein, das bringt auch die richtige Farbe. Wichtig ist, das Gemüse muss wirklich sehr fein geschnitten werden. Außerdem brate ich das Tomatenmark kurz mit an, damit es etwas karamelisiert. Nur so bekommt man Geschmack an das Tomatenmark.
Meine Frage: Schmeckt man diese Gewürznelke überhaupt raus? Das habe ich nämlich noch nicht probiert.
Ich liebe diese Bolognese-Sauce. Besser geht es nicht.
Gruß,
Der Korsar
Meine Frage: Schmeckt man diese Gewürznelke überhaupt raus? Das habe ich nämlich noch nicht probiert.
Ich liebe diese Bolognese-Sauce. Besser geht es nicht.
Gruß,
Der Korsar
Ragazzina
sagt:
sagt: 13.11.2009 08:26
Hi Korsar!
Als ich letzens die Bolognese gekocht habe, hab ich die Gewürznelke vergessen. Mein Mann hat das sofort bemerkt und ich war auch der Meinung, dass irgendwas fehlen würde ;)
Aber ich denke, dass wir das nur schon so gewohnt sind. Die Gewürznelke gibt einen leichten fein-würzig-süßlichen Geschmack, der uns dann fehlte. Bei Nelken reichen schon ganz kleine Mengen aus, um sie schmecken zu können. (Bei den Weihnachtsbäckereien und Getränken ist auch immer Nelke mit drin, dort auch nur sehr wenig, trotzdem schmeckt man sie raus.)
Grüße :)
Als ich letzens die Bolognese gekocht habe, hab ich die Gewürznelke vergessen. Mein Mann hat das sofort bemerkt und ich war auch der Meinung, dass irgendwas fehlen würde ;)
Aber ich denke, dass wir das nur schon so gewohnt sind. Die Gewürznelke gibt einen leichten fein-würzig-süßlichen Geschmack, der uns dann fehlte. Bei Nelken reichen schon ganz kleine Mengen aus, um sie schmecken zu können. (Bei den Weihnachtsbäckereien und Getränken ist auch immer Nelke mit drin, dort auch nur sehr wenig, trotzdem schmeckt man sie raus.)
Grüße :)
rogxett
sagt:
sagt: 22.02.2010 07:29
Hallo!
Ich habe deine Soße gestern ausprobiert und Sie hat wirklich sehr gut geschmeckt. Ich hab noch etwas Paprikapulver dazu gegeben.
Danke fürs Rezept.
LG Moni
Ich habe deine Soße gestern ausprobiert und Sie hat wirklich sehr gut geschmeckt. Ich hab noch etwas Paprikapulver dazu gegeben.
Danke fürs Rezept.
LG Moni
Nicki0206
sagt:
sagt: 02.04.2010 18:37
Manometer, genau nach diesem Rezept habe ich schon solange gesucht! Nun endlich wiedergefunden und wird nächste Woche natürlich gleich wieder gekocht!
Die Kombination der Gewürze muss unbedingt sein, die bringen den richtigen Geschmack. Bei mir kocht die Bolognese ca. 3 Stunden und die ist echt ein Traum!
Danke an deine Nonna für das tolle Rezept!
LG Nicki
Die Kombination der Gewürze muss unbedingt sein, die bringen den richtigen Geschmack. Bei mir kocht die Bolognese ca. 3 Stunden und die ist echt ein Traum!
Danke an deine Nonna für das tolle Rezept!
LG Nicki
die_krümel
sagt:
sagt: 08.05.2010 16:52
Obwohl ich Nelke nicht besonders gerne mag, darf sie bei diesem Rezept nicht fehlen. Ich nehme 1 Msp gemahlene Nelke und finde das reicht völlig aus. Außerdem habe ich auch Rotwein verwendet. Hat lecker geschmeckt und kommt so sicher wieder auf den Tisch :o) Danke für das tolle Rezept.
LG
die krümel
LG
die krümel
heibia
sagt:
sagt: 31.07.2010 18:55
Im Herbst letzten Jahres habe ich dieses Rezept bereits ausprobiert und wir waren alle einer Meinung... wenn Bolognese... dann nur noch diese hier!!
Ich bin total froh das ich Dein Rezept wieder gefunden habe!
Jetzt habe ich es direkt gespeichert!!
Ganz ganz liebe Grüße an Deine "Nonna"
Oma`s können es eben noch immer am besten....
Einfach Legga!!!
Heibia
Ich bin total froh das ich Dein Rezept wieder gefunden habe!
Jetzt habe ich es direkt gespeichert!!
Ganz ganz liebe Grüße an Deine "Nonna"
Oma`s können es eben noch immer am besten....
Einfach Legga!!!
Heibia
piaregina
sagt:
sagt: 04.09.2010 23:55
Hallo,
ich habe heute das Rezept ausprobiert. Bei mir wurde die Bolognese bísher ohne Gemüse gekocht.
Ich habe es auch leicht abgeändert:
Viele Knoblauchzehen gepresst,
Zwiebel und Lauchzwiebeln (neben den Möhren und dem Sellerie),
viel Rotwein,
3 Tetrapack Tomatensoße,
1 Dose gehackte Tomaten.
Da ich keine Pfefferkörner hatte, nahm ich eine getrocknete Chillischote.
Bolognese koche ich immer im großen Topf und friere sie in Portionen ein,
damit ich immer eine leckere Soße habe, falls ich mal nicht zum Kochen
komme.
Da ich kein Tee-Ei habe, lege ich die groben Gewürze in eine Filtertüte
und klammere sie zu. Das praktiziere ich schon seit Jahren. Mit dieser
Methode koche ich auch meinen Gewürzrotkohl.
Volle Punktzahl von mir.
Lg. piaregina
ich habe heute das Rezept ausprobiert. Bei mir wurde die Bolognese bísher ohne Gemüse gekocht.
Ich habe es auch leicht abgeändert:
Viele Knoblauchzehen gepresst,
Zwiebel und Lauchzwiebeln (neben den Möhren und dem Sellerie),
viel Rotwein,
3 Tetrapack Tomatensoße,
1 Dose gehackte Tomaten.
Da ich keine Pfefferkörner hatte, nahm ich eine getrocknete Chillischote.
Bolognese koche ich immer im großen Topf und friere sie in Portionen ein,
damit ich immer eine leckere Soße habe, falls ich mal nicht zum Kochen
komme.
Da ich kein Tee-Ei habe, lege ich die groben Gewürze in eine Filtertüte
und klammere sie zu. Das praktiziere ich schon seit Jahren. Mit dieser
Methode koche ich auch meinen Gewürzrotkohl.
Volle Punktzahl von mir.
Lg. piaregina
piaregina
sagt:
sagt: 04.09.2010 23:58
Ach man, hatte ich glatt vergessen zu erwähnen:
Die Soße köchelte 6 Stunden fröhlich vor sich hin.
Die Konsistenz war einfach genial bei dieser Kochzeit.
Auch wenn es viele nicht glauben, je länger die Kochzeit, desto besser
die Soße.
Lg.
piaregina
Die Soße köchelte 6 Stunden fröhlich vor sich hin.
Die Konsistenz war einfach genial bei dieser Kochzeit.
Auch wenn es viele nicht glauben, je länger die Kochzeit, desto besser
die Soße.
Lg.
piaregina
Ragazzina
sagt:
sagt: 05.09.2010 15:47
piaregina
sagt:
sagt: 05.09.2010 23:16
Ja, auch Tomatensoße lasse ich lange köcheln :-)
Ich habe zu Hause einen Sizilianer, der von la mamma verwöhnt wurde.
Er würde es sofort merken, wenn die Soße nur eine Stunde auf dem
Herd gekocht hätte.
Die Soße wurde nun 2 Abende mit Spaghetti gegessen und eine
Portion habe ich eingefroren.
lg. piaregina
Ich habe zu Hause einen Sizilianer, der von la mamma verwöhnt wurde.
Er würde es sofort merken, wenn die Soße nur eine Stunde auf dem
Herd gekocht hätte.
Die Soße wurde nun 2 Abende mit Spaghetti gegessen und eine
Portion habe ich eingefroren.
lg. piaregina
kjb
sagt:
sagt: 09.09.2010 15:37
Ich habe das Rezept gestern abend zum 1. Mal etwas verändert zubereitet. Ich muss dazusagen, wir essen gern scharf!
Habe die Sauce mit Cayennepfeffer gewürzt und 2 Piri Piri ganz fein geschnitten mit Kernen dazu gegeben und nicht gesalzen.
Die Sauce hat gestern ca. 5Std. vor sich hin geköchelt. Über Nacht auskühlen lassen und heute früh einen großen Teil eingefroren. Den Rest noch mal aufgekocht und mit Brühe (Pulver) abgeschmeckt.
- Ein Gedicht! -
Habe die Sauce mit Cayennepfeffer gewürzt und 2 Piri Piri ganz fein geschnitten mit Kernen dazu gegeben und nicht gesalzen.
Die Sauce hat gestern ca. 5Std. vor sich hin geköchelt. Über Nacht auskühlen lassen und heute früh einen großen Teil eingefroren. Den Rest noch mal aufgekocht und mit Brühe (Pulver) abgeschmeckt.
- Ein Gedicht! -
kjb
sagt:
sagt: 09.09.2010 15:55
Sorry,
ich habe noch vergessen zu erwähnen, das ich, um den Geschmack abzurunden, kein Wasser sondern frische Milch verwendete und auf dem Induktionskochfeld bei ca. 90° köcheln lies.
Gruß: KJB
ich habe noch vergessen zu erwähnen, das ich, um den Geschmack abzurunden, kein Wasser sondern frische Milch verwendete und auf dem Induktionskochfeld bei ca. 90° köcheln lies.
Gruß: KJB
pinaypearl
sagt:
sagt: 21.02.2011 13:48
Hallo,
Habe das Rezept für 20 Personen gekocht. Es hat allen geschmeckt.
Habe weniger Sellerie, rotwein statt weisswein genommen.
Die Lorbeerblätter und die Gewürznelken geben einen sehr guten geschmack.
Gruss pinaypearl
Habe das Rezept für 20 Personen gekocht. Es hat allen geschmeckt.
Habe weniger Sellerie, rotwein statt weisswein genommen.
Die Lorbeerblätter und die Gewürznelken geben einen sehr guten geschmack.
Gruss pinaypearl
18.04.2011 07:06
Hallolo,
habe das Rezept nachgekocht (allerdings ohne Nelken). Es hat uns sehr gut geschmeckt. Einfach und lecker.
LG
Tomstone
habe das Rezept nachgekocht (allerdings ohne Nelken). Es hat uns sehr gut geschmeckt. Einfach und lecker.
LG
Tomstone
09.11.2011 15:14
Hallo,
ich habe mich heute mal an die Bolognese ran getraut und war sehr überrascht über den guten Geschmack. Zwar musste der Rotwein her halten, weil Weißwein nicht auf Vorrat war, aber es hat trotzdem sehr gut geschmeckt.
LG pirogge
ich habe mich heute mal an die Bolognese ran getraut und war sehr überrascht über den guten Geschmack. Zwar musste der Rotwein her halten, weil Weißwein nicht auf Vorrat war, aber es hat trotzdem sehr gut geschmeckt.
LG pirogge
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