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Pikante Asia - Nudelpfanne

mit Eiernudeln, Fleisch und Gemüse

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Zutaten

  Paprikapulver, edelsüß oder rosenscharf
  Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Paket Mu-Err-Pilze, getrocknete
1 Tasse Wasser
200 g chinesische Eiernudeln
  Wasser, heißes
1 kl. Dose/n Bambusscheiben, in Streifen geschnitten
Paprikaschote(n), rote, in Stücke geschnitten
0,33  Salatgurke(n), evtl.
500 g Hähnchenbrust oder
  Schweinefleisch oder
  Rindfleisch
1 kl. Glas Sambal Oelek
Möhre(n)
3 EL Öl (möglichst kein Olivenöl)
2 Zehe/n Knoblauch, evtl.
8 EL Sojasauce (möglichst nicht Kikkoman)
  Gewürzmischung (Chinagewürz)
1 Paket Mungobohnenkeimlinge, nicht in Flüssigkeit eingelegt, unbehandelt
 etwas Ingwerpulver, evtl.
 evtl. Champagner
 evtl. Zwiebel(n)
 evtl. Zucchini
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Dieses Rezept kann sehr gut variiert werden, daher viele optionale Zutaten und Mengenangaben. Gemeinhin sind noch andere Gemüsesorten verwendbar wie Champignons, Zwiebeln, Zucchini, jedoch bin ich persönlich nach ausgiebigen Tests zu dieser finalen Version gelangt, die auch von Freunden für gut befunden wurde.

Die Mengenangabe "für 3 Personen“ ist nur als grober Richtwert zu betrachten und ändert sich je nach verwendeten Zutaten. Wird alles hier Angegebene verwendet, sind letztendlich 4 sehr gute Portionen in der Pfanne.

Es gibt zwei Möglichkeiten, dieses Rezept zuzubereiten, die Erste und Schnellere (die sog. "Studenten-Methode") und die "Geschmacksmaximierungsmethode".

Studentenmethode:
1 Liter Wasser im Wasserkocher erhitzen und in einen Topf füllen, die Nudeln (normalerweise zu drei gepressten Platten verpackt, von denen wir zwei verwenden) noch in der Packung durch Druck zerbrechen und mehrere Minuten im heißen Wasser ziehen lassen (nicht kochen).

Die Mu-Err-Pilze in einer Tasse mit kaltem Wasser wenige Minuten quellen lassen. Das Fleisch in die gewünschte Größe schneiden, in einer großen Pfanne anbräunen, Gewürze dazugeben. Das Gemüse in die gewünschte Form schneiden und zum Fleisch in die Pfanne geben, mit Sojasoße einige Minuten unter ständigem Rühren garen, jedoch nicht zu lange kochen, damit das Gemüse knackig bleibt.

Zuletzt werden die nun weich gewordenen Nudeln in die Pfanne gegeben, ein Esslöffel Sambal Oelek hinzugegeben, das Ganze erneut vermengt.

Ok., so einfach kann es gehen, jedoch schmeckt das Ganze wesentlich besser mit folgender Methode, die dann mit großer Sorgfalt allerdings problemlos 40 Minuten in Anspruch nehmen kann:

Geschmacks-Maximierungs-Methode:
Das Bambus-Döschen öffnen und den Inhalt zusammen mit den Sprossen in einem Sieb waschen. 1 Liter Wasser im Wasserkocher erhitzen und in einen Topf füllen, die Nudeln (normalerweise zu drei gepressten Platten verpackt, von denen wir zwei verwenden) noch in der Packung durch Druck zerbrechen und mehrere Minuten im heißen Wasser ziehen lassen (nicht kochen). Die Mu-Err-Pilze in einer Tasse mit kaltem Wasser wenige Minuten quellen lassen.

Das Gurkendrittel längs in 4 Streifen schneiden und dann in Viertelkreise, allerdings nicht zu dünn. Die Möhre dünn in Scheiben schneiden, optimal ist hier die Verwendung einer Reibe. Die Paprikaschote erst halbieren, entkernen und dann in etwa 1 x 1 cm große Stückchen zerteilen.

Das Fleisch wird in etwa 2 x 1 cm große Streifen geschnitten, dann in einer Pfanne scharf angebraten, um eine bräunliche Farbe zu erreichen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer ersten Ladung der Chinagewürzmischung behandeln und auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Derweil in einer zweiten Pfanne erst den Knoblauch in Öl schmoren und dann die im Wasser erweichten Nudeln mit darin anbraten. Es empfiehlt sich eine Beratung im Asia-Supermarkt bezüglich zweier gut harmonierender Sojasoßen (die Guten sind die ohne deutsches Etikett). Für dieses Gericht sollten es ausdrücklich Chinesische sein, daher keine Kikkoman aus dem Supermarkt und erst recht keine Indonesische. Diese werden dann vorsichtig und unter ständigem Umwälzen mit dem Pfannenwender zu den Nudeln gegeben, ebenso Chinagewürzmischung und ggf., maßvoll, Ingwer.

Mittlerweile sollte nur noch wenig Fleischsaft in der Fleischpfanne sein, sodass Paprika, Sprossen, Mu-Err-Pilze, Gurke, Bambus und die Möhre hinzugegeben werden können. Je nach Geschmack Sojasoße hinzugeben und vernünftig mit dem Fleisch und dem Gemüse vermengen, erneut mit Würzmischung und Salz abschmecken. Ganz wichtig: Die Nudeln nicht aus den Augen lassen, da diese sehr schnell ansetzen, weil die Sojasoße sofort einzieht. Zu guter Letzt je nach Pfannengröße alles in eine Pfanne geben und mit mindestens einem Esslöffel Sambal Oelek verfeinern oder getrennt servieren.

Für Gäste bietet es sich an, Sambal optional zu reichen, da es vielen zu scharf ist. Möglicherweise muss man dieses Rezept mehrfach ausprobieren, um die für einen richtige Menge Sojasoße herauszufinden, da zu viel den Geschmack der restlichen Zutaten merklich überdeckt.

Kommentare anderer Nutzer


alestar1

25.01.2010 15:06 Uhr

Hallo Freddi

Das Rezept hört sich lecker an,doch eine Zutat macht mich etwas stutzig."Ein kleines Glas Sambal Olek?
Weiter unten steht dann 1 EL.Was nun?Denkemal ein komplettes Glas würde heißen,das Gericht in die Tonne geben,weil das kann keiner mehr essen.Werde es mit dem EL probieren und dann berichten.

Ninjagirl

24.10.2010 22:35 Uhr

Ich hab die "lange" variante ausprobiert, und am Gemüse gleich mal ein wenig herumexperimentiert (bzw einfach genommen was im kühlschrank war) schmeckt auch mit mehr karotten und weniger paprika sehr gut

wir waren alle wirklich begeistert, werde ich mal wieder machen

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