Farfalle mit Rosmarin - Sauce
Farfalle alla Ghiotta. Ghiotta bedeutet Delikatesse. Ein rustikal - bäuerliches Rezept aus der Toskana.| 360 g | Farfalle |
| Salzwasser | |
| 400 g | Schweinebauch, geräuchert |
| 4 EL | Olivenöl, kaltgepresstes, extra vergine |
| 80 g | Pinienkerne |
| 4 Zweig/e | Rosmarin oder 1 TL getrockneter Rosmarin |
| ½ Dose | Tomate(n), stückige |
| 6 EL | süße Sahne |
| Salz und Pfeffer, schwarzer | |
| 1 Glas | Weißwein |
| n. B. | Parmesan, frisch gerieben |
Zubereitung
400 g geräucherten Schweinebauch in kleine Stücke schneiden. In einer Pfanne 4 EL Olivenöl erhitzen und den Speck darin goldgelb anbraten. Mit wenig Salz würzen, da der Speck meistens schon salzig ist.
Den Speck mit 1 Glas Weißwein ablöschen, 1/2 Dose gehackte Tomaten zugeben. 4 Rosmarinzweige einlegen und zugedeckt ca. 20 Minuten leise kochen lassen.
Inzwischen die Farfalle in viel Salzwasser al dente kochen. Am Ende die groben Teile der Rosmarinzweige, die noch übrig sind, entnehmen. Die Pinienkerne und 6 EL süße Sahne untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die abgetropften Nudeln untermischen und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.
Den Speck mit 1 Glas Weißwein ablöschen, 1/2 Dose gehackte Tomaten zugeben. 4 Rosmarinzweige einlegen und zugedeckt ca. 20 Minuten leise kochen lassen.
Inzwischen die Farfalle in viel Salzwasser al dente kochen. Am Ende die groben Teile der Rosmarinzweige, die noch übrig sind, entnehmen. Die Pinienkerne und 6 EL süße Sahne untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die abgetropften Nudeln untermischen und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
milz-alfred
sagt:
sagt: 10.08.2009 21:57
Hallo Hex-one*
Es handelt sich um ein Originalrezept anläßlich eines Festes aus der Toscana, das mir von den dortigen Bauersfrauen überlassen wurde. Dort wurde es mit Pancetta gekocht, das ist ein besonders fetter, oft auch gerollter Bauch-Speck. Es ist ein Rezept aus bäuerlichen Umfeld und mit Zutaten, die auf einem Bauernhof vorhanden sind und deshalb deftig gehalten. Der von mir im Rezept ersatzweise aufgeführte Bauchspeck ist aber auch von Metzger zu Metzger unterschiedlich gesalzen. Ich würde empfehlen, es mit mildem Bacon zuzubereiten. Und wegen der Tomaten haben wir ein allgemeines Problem: Wir Deutschen meinen immer, in Italien wird mit viel Tomaten gekocht, weil wir viel Sauce mögen und weil der Italiener um die Ecke deshalb aus Anpassungs-Gründen eher eine Tomatensuppe mit Nudeln serviert. Italiener lieben aber nun mal Gerichte mit wenig, aber gehaltvollem, deftigem Sugo (Sauce). Hier spielt eben die Tradition, die Landschaft, das Klima und die bäuerliche Arbeit eine große Rolle. Die Tomaten in diesem Gericht sollen eher eine Würzzutat sein. Ich werde noch diverse andere Rezepte einstellen, in denen das noch besonders stark zur Geltung kommt. Es freut mich, daß es Dir geschmeckt hat, deshalb versuch mal auch meine anderen Rezepte, bei denen es sich aber auch um absolut originale Rezepte handelt, die der eine oder andere vielleicht an seinen Geschmack anpassen muß.
Es handelt sich um ein Originalrezept anläßlich eines Festes aus der Toscana, das mir von den dortigen Bauersfrauen überlassen wurde. Dort wurde es mit Pancetta gekocht, das ist ein besonders fetter, oft auch gerollter Bauch-Speck. Es ist ein Rezept aus bäuerlichen Umfeld und mit Zutaten, die auf einem Bauernhof vorhanden sind und deshalb deftig gehalten. Der von mir im Rezept ersatzweise aufgeführte Bauchspeck ist aber auch von Metzger zu Metzger unterschiedlich gesalzen. Ich würde empfehlen, es mit mildem Bacon zuzubereiten. Und wegen der Tomaten haben wir ein allgemeines Problem: Wir Deutschen meinen immer, in Italien wird mit viel Tomaten gekocht, weil wir viel Sauce mögen und weil der Italiener um die Ecke deshalb aus Anpassungs-Gründen eher eine Tomatensuppe mit Nudeln serviert. Italiener lieben aber nun mal Gerichte mit wenig, aber gehaltvollem, deftigem Sugo (Sauce). Hier spielt eben die Tradition, die Landschaft, das Klima und die bäuerliche Arbeit eine große Rolle. Die Tomaten in diesem Gericht sollen eher eine Würzzutat sein. Ich werde noch diverse andere Rezepte einstellen, in denen das noch besonders stark zur Geltung kommt. Es freut mich, daß es Dir geschmeckt hat, deshalb versuch mal auch meine anderen Rezepte, bei denen es sich aber auch um absolut originale Rezepte handelt, die der eine oder andere vielleicht an seinen Geschmack anpassen muß.
Hex-one*
sagt:
sagt: 11.08.2009 09:07
Hilfreiche Antwort:
Hallo milz-alfred,
nichts für Ungut, aber wenn das Originalrezept mit Pancetta gekocht wird, warum schreibst Du das dann nicht in das Rezept. Du hast Recht, es gibt einen riesigen Unterscheid zwischen Pancetta, der ungesalzen luftgetrocknet wir, und geräuchertem Bauchspeck, der vor dem Räuchern gepökelt wird.
Wenn ich das gewußt hätte, dann hätte ich Pancetta verwendet. Pancetta ist mittlerweile in vielen Supermärkten erhältlich.
Du könntest ja die Originalzutaten auflisten und die Alternativen dazu angeben, für die, die keinen Pancetta bekommen können.
LG Hex-one*
nichts für Ungut, aber wenn das Originalrezept mit Pancetta gekocht wird, warum schreibst Du das dann nicht in das Rezept. Du hast Recht, es gibt einen riesigen Unterscheid zwischen Pancetta, der ungesalzen luftgetrocknet wir, und geräuchertem Bauchspeck, der vor dem Räuchern gepökelt wird.
Wenn ich das gewußt hätte, dann hätte ich Pancetta verwendet. Pancetta ist mittlerweile in vielen Supermärkten erhältlich.
Du könntest ja die Originalzutaten auflisten und die Alternativen dazu angeben, für die, die keinen Pancetta bekommen können.
LG Hex-one*
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habe das Gericht heute gekocht. Es war ganz gut und die Kombi ist sehr lecker, aaaaber leider viel zu salzig durch die große Menge an Speck. Ich habe kein zusätzliches Salz mehr genommen und fanden es am Rande des versalzen seins.
Dennoch werde ich das Rezept ein zweites Mal kochen, denn es schmeckt gut. Werde aber maximal 200g Speck nehmen und wie heute auch eine ganze Dose stückige Tomaten.
Vielen Dank für das Rezept und liebe Grüße
Hex-one*
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