Kalbsnierenrollbraten in Sahnesauce
| 1 kg | Kalbsbraten (Kalbsnierenbraten) |
| 1 kleiner | Kalbsknochen |
| 3 | Karotte(n) |
| 2 | Lauch |
| 2 | Schalotte(n) |
| 2 Zehe/n | Knoblauch |
| 1 | Lorbeerblätter |
| 100 ml | süße Sahne |
| Pfeffer - Körner, weiß | |
| 50 ml | Wein, weiß |
| Sellerie | |
| 100 g | Butter |
| Puderzucker | |
| Salz |
Zubereitung
Vorarbeit, falls man keinen Kalbsfond hat:
Am Vortag einen kleinen Kalbsknochen mit einer Karotte, etwas Lauch (nur das Weiße), einer Scheibe Sellerie, einer Karotte und einigen Pfefferkörnern 2 Stunden leise köcheln. Das Wasser soll die Zutaten nur knapp bedecken. Dabei immer wieder den Schaum abschöpfen. Kalt werden lassen und entfetten. Dann auf einen halben Liter Fond einkochen. Keine Zwiebeln für den Fond verwenden.
Nicht salzen.
Der Braten: Eine Karotte, eine Scheibe Sellerie und das Weiße von einem Porree in feine Streifen schneiden.
Den fertiggerollten Kalbsnierenbraten mit weißem Pfeffer aus der Mühle würzen und in heißer Butter in einem Bräter rundherum anbraten. Das Fleisch aus dem Bräter nehmen. Das fein geschnittene Gemüse ebenfalls kurz in der heißen Butter sautieren. Mit einem Schuss Weißwein löschen, mit 100 ml Kalbsfond aufgießen, ein halbes Lorbeerblatt, Knoblauchzehen, zwei Schalotten mit Schale und 5 Pfefferkörner dazu geben. Den Braten zurück in den Bräter geben, mit einem Deckel verschließen.
2 Stunden mit geschlossenem Deckel bei 180 Grad schmoren. Nach einer Stunde Schmorzeit den Bräter kurz aus dem Ofen nehmen, das Fleisch salzen, 100 ml Sahne dazu gießen, eventuell auch mit etwas mehr Kalbsfond aufgießen. Es sollten ca. 1.5 cm Flüssigkeit im Bräter sein. Dann eine weitere Stunde braten.
In der Zwischenzeit aus einer Karotte, einer Scheibe Sellerie und dem Weißen von Lauch erneut feine Streifen schneiden. Etwas Butter in eine Pfanne geben, einen Hauch Puderzucker dazu geben und das Gemüse-Julienne in dieser Butter mehrere Minuten sautieren.
Das Fleisch aus dem Bräter nehmen,
Die Sauce durch einen feinen Sieb geben, dabei das Gemüse leicht, aber nicht allzu sehr ausdrücken. Die Sauce evtl. abschmecken und nach Gusto mit Speisestärke leicht binden.
Mit dem glasierten Gemüse-Julienne, Knödel oder breiten Nudeln servieren.
Am Vortag einen kleinen Kalbsknochen mit einer Karotte, etwas Lauch (nur das Weiße), einer Scheibe Sellerie, einer Karotte und einigen Pfefferkörnern 2 Stunden leise köcheln. Das Wasser soll die Zutaten nur knapp bedecken. Dabei immer wieder den Schaum abschöpfen. Kalt werden lassen und entfetten. Dann auf einen halben Liter Fond einkochen. Keine Zwiebeln für den Fond verwenden.
Nicht salzen.
Der Braten: Eine Karotte, eine Scheibe Sellerie und das Weiße von einem Porree in feine Streifen schneiden.
Den fertiggerollten Kalbsnierenbraten mit weißem Pfeffer aus der Mühle würzen und in heißer Butter in einem Bräter rundherum anbraten. Das Fleisch aus dem Bräter nehmen. Das fein geschnittene Gemüse ebenfalls kurz in der heißen Butter sautieren. Mit einem Schuss Weißwein löschen, mit 100 ml Kalbsfond aufgießen, ein halbes Lorbeerblatt, Knoblauchzehen, zwei Schalotten mit Schale und 5 Pfefferkörner dazu geben. Den Braten zurück in den Bräter geben, mit einem Deckel verschließen.
2 Stunden mit geschlossenem Deckel bei 180 Grad schmoren. Nach einer Stunde Schmorzeit den Bräter kurz aus dem Ofen nehmen, das Fleisch salzen, 100 ml Sahne dazu gießen, eventuell auch mit etwas mehr Kalbsfond aufgießen. Es sollten ca. 1.5 cm Flüssigkeit im Bräter sein. Dann eine weitere Stunde braten.
In der Zwischenzeit aus einer Karotte, einer Scheibe Sellerie und dem Weißen von Lauch erneut feine Streifen schneiden. Etwas Butter in eine Pfanne geben, einen Hauch Puderzucker dazu geben und das Gemüse-Julienne in dieser Butter mehrere Minuten sautieren.
Das Fleisch aus dem Bräter nehmen,
Die Sauce durch einen feinen Sieb geben, dabei das Gemüse leicht, aber nicht allzu sehr ausdrücken. Die Sauce evtl. abschmecken und nach Gusto mit Speisestärke leicht binden.
Mit dem glasierten Gemüse-Julienne, Knödel oder breiten Nudeln servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
08.01.2004 11:39
Liebe Ingrid,
habe durch Zufall einen Kalbsnierenbraten ergattert ( ist im Pott nicht so einfach zu bekommen) und ihn eingefroren.
Dafür ist dein Rezept vorgemerkt.
Liebe Grüße
gisela m
habe durch Zufall einen Kalbsnierenbraten ergattert ( ist im Pott nicht so einfach zu bekommen) und ihn eingefroren.
Dafür ist dein Rezept vorgemerkt.
Liebe Grüße
gisela m
01.02.2004 09:20
Ich kann nur sagen das ist wie alle Rezepte von dir einfach super!!!!!!
Herzliche Grüße
gisela m
Herzliche Grüße
gisela m
goert
sagt:
sagt: 02.06.2004 22:47
Hallo!
Ich hab dieses Rezept heute mal für meine Liebste und mich gekocht und kann nur sagen: ALLERERSTE SAHNE!!!
Hat uns SUPERGUT geschmeckt und meine bessere Hälfte hat sich für ihren nächsten Geburtstag dieses Gericht gewünscht.
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Gruß Andy
Ich hab dieses Rezept heute mal für meine Liebste und mich gekocht und kann nur sagen: ALLERERSTE SAHNE!!!
Hat uns SUPERGUT geschmeckt und meine bessere Hälfte hat sich für ihren nächsten Geburtstag dieses Gericht gewünscht.
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Gruß Andy
thueringer
sagt:
sagt: 06.11.2005 19:39
Hallo,
Ich hatte diese Woche das Glück, eine Kalbsniere zu erhaschen, sind ja so selten beim Metzger zu bekommen. Habe heute den Kalbsnierenbraten für die ganze Familie ( 6 Personen ) gemacht. Mit thüringer Klößen und Mischgemüse dazu.Hat allen sehr gut geschmeckt.
Werde das Rezept weiterempfehlen.
Gruß Bernd
Ich hatte diese Woche das Glück, eine Kalbsniere zu erhaschen, sind ja so selten beim Metzger zu bekommen. Habe heute den Kalbsnierenbraten für die ganze Familie ( 6 Personen ) gemacht. Mit thüringer Klößen und Mischgemüse dazu.Hat allen sehr gut geschmeckt.
Werde das Rezept weiterempfehlen.
Gruß Bernd
01.02.2006 16:10
Hallo Ingrid,
ich kann mich nur anschliessen, ich hatte auch letztens das Glück, mal wieder eine Kalbsniere zu ergattern. Habe den Kalbsnierenbraten jetzt zum 2. Mal gemacht, diesmal mit Semmelknödeln und auch Mischgemüse TK aus meinem Garten.
Mmmmh der Braten schmeckt, als ob meine Oma ihn gemacht hätte.
Ich finde es sowieso schade, dass so viele schmackhafte Gerichte aus früheren Zeiten verloren gehen. Noch mal vielen Dank für das schöne Rezept.
Lieben Gruß
gisela
ich kann mich nur anschliessen, ich hatte auch letztens das Glück, mal wieder eine Kalbsniere zu ergattern. Habe den Kalbsnierenbraten jetzt zum 2. Mal gemacht, diesmal mit Semmelknödeln und auch Mischgemüse TK aus meinem Garten.
Mmmmh der Braten schmeckt, als ob meine Oma ihn gemacht hätte.
Ich finde es sowieso schade, dass so viele schmackhafte Gerichte aus früheren Zeiten verloren gehen. Noch mal vielen Dank für das schöne Rezept.
Lieben Gruß
gisela
Ahörnchen
sagt:
sagt: 04.04.2009 21:49
Hallo an alle Köche dieser Welt,
ich habe noch nie einen Kalbsnierenbraten gemacht, möchte es auf Wunsch eines einzelnen Herrn aber gerne einmal zubereiten. Nachdem ich hier alle Komentare studiert habe, bin ich etwas verunsichert. Verstehe ich das richtig, dass es sich hier um Kalbsnierchen in so etwas wie Kalbsrouladenfleisch handelt? Mit der Bitte um schnelle Aufklärung verbleibe ich mit neugierigen Grüßen. Ahörnchen
ich habe noch nie einen Kalbsnierenbraten gemacht, möchte es auf Wunsch eines einzelnen Herrn aber gerne einmal zubereiten. Nachdem ich hier alle Komentare studiert habe, bin ich etwas verunsichert. Verstehe ich das richtig, dass es sich hier um Kalbsnierchen in so etwas wie Kalbsrouladenfleisch handelt? Mit der Bitte um schnelle Aufklärung verbleibe ich mit neugierigen Grüßen. Ahörnchen
05.04.2009 09:08
Hilfreiche Antwort:
Hallo, Kalbnierenrollbraten wird fertig vom Schlachter gemacht, aber ungewürzt kaufen, falls sie auf die Idee kommen sollten, ihn schon zu würzen! Ja, es sind kleine Nierchenstücke drinnen. Vor einigen Monaten sah ich einen beim Schlachter mit den ganzen Nieren, das war mir zu viel, ich habs dann nicht genommen. Aber ein kleines Stückchen sollte drinnen sein, das gibt den besonderen unverwechselbaren Geschmack.
Ich hab auch schon gehört, dass nur das Stück Fleisch, das sonst verwendet wird, gerollt wird - ohne Nieren. Es scheint von Region zu Region da Unterschiede zu geben. Aber ohne etwas Niere schmeckt es wie ein normaler Kalbsbraten ohne diesen besonderen Geschmack.
Mach dich mal bei deinem Schlachter schlau, was er wie macht und höre dich gegebenfalls um.
lg Ingrid
Ich hab auch schon gehört, dass nur das Stück Fleisch, das sonst verwendet wird, gerollt wird - ohne Nieren. Es scheint von Region zu Region da Unterschiede zu geben. Aber ohne etwas Niere schmeckt es wie ein normaler Kalbsbraten ohne diesen besonderen Geschmack.
Mach dich mal bei deinem Schlachter schlau, was er wie macht und höre dich gegebenfalls um.
lg Ingrid
Ahörnchen
sagt:
sagt: 05.04.2009 15:10
Hallöchen und vielen lb. Dank für Deine superschnelle Antwort, lb. Ingrid.
Und danke für die gut verständlichen Ratschläge, es hat echt geholfen. Ich hatte neulich in einem Öko-Hofladen auf einem Preisschild in der Fleischtheke "Kalbsnierenbraten" erblickt und denke, die werden genau das Richtige anbieten. Wenn ich dann mithilfe deines tollen Rezeptes den Braten zubereitet UND verspeist habe, gebe ich gerne meine Bewertung und Kommentar dazu ab. (Das wird aber etwas dauern, weil der Anlass für diesen Braten erst in einigen Wochen ist.)
Bis dahin recht lb. Grüße von Ahörnchen
Und danke für die gut verständlichen Ratschläge, es hat echt geholfen. Ich hatte neulich in einem Öko-Hofladen auf einem Preisschild in der Fleischtheke "Kalbsnierenbraten" erblickt und denke, die werden genau das Richtige anbieten. Wenn ich dann mithilfe deines tollen Rezeptes den Braten zubereitet UND verspeist habe, gebe ich gerne meine Bewertung und Kommentar dazu ab. (Das wird aber etwas dauern, weil der Anlass für diesen Braten erst in einigen Wochen ist.)
Bis dahin recht lb. Grüße von Ahörnchen
Ahörnchen
sagt:
sagt: 18.07.2009 19:31
Hallo, hier kommt meine versprochene Rückmeldung. Es hat ja doch noch ziemlich lange gedauert, bis der oben erwähnte Besuch bei uns zu Gast war, doch heute war es endlich so weit. Den Braten habe ich genau nach Rezept zubereitet, jedoch mit fertigem Kalbsfond. Es war ein voller Erfolg, der Besuch - mein Cousin - hat sich zwei große Portionen einverleibt: " weil es sooo gut schmeckt" (das erfreut doch jede Köchin, oder?). Selbst mein skeptischer Göga, der keine Innereien mag, war voll des Lobes. Wegen der Deftigkeit, die vor allem der Gast besonders mag, gab´s geänderte Beilagen: mit Speck (schön knusprig gebraten) umwickelte grüne Bohnen und Kartoffel-Sellerie-Pürree. Und die Soße, genau nach Rezept zubereitet, war der HAMMER!!!!
Also, vielen lieben Dank für dieses tolle Rezept, das ich bestimmt mal wieder kochen werde, zumindest dann, wenn mein Cousin wieder Lust drauf hat.
LG
Also, vielen lieben Dank für dieses tolle Rezept, das ich bestimmt mal wieder kochen werde, zumindest dann, wenn mein Cousin wieder Lust drauf hat.
LG
Ahörnchen
sagt:
sagt: 18.07.2009 19:33
Mahomi
sagt:
sagt: 04.10.2009 22:00
Hilfreicher Kommentar:
Hallo,
habe dieses Rezept am Wochenende zubereitet. Lecker!!!!!!!!
M. E. braucht das Fleisch nicht ganz soviel Hitze, ich habe es bei 150° gegart und dazu gab es Spechbohnen und Kartoffelklöße - garantiert wieder!
LG Mahomi
habe dieses Rezept am Wochenende zubereitet. Lecker!!!!!!!!
M. E. braucht das Fleisch nicht ganz soviel Hitze, ich habe es bei 150° gegart und dazu gab es Spechbohnen und Kartoffelklöße - garantiert wieder!
LG Mahomi
Venetia
sagt:
sagt: 26.12.2009 17:38
Habe heute das erstemal den Kalbsnierenbraten nach diesem Rezept zubereitet..
Ist super gut angekommen.
hmmmmmmmm so ne leckere Soße haben wir selten gegessen...
Lg von Venetia
Ist super gut angekommen.
hmmmmmmmm so ne leckere Soße haben wir selten gegessen...
Lg von Venetia
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