Kalbsbraten a la saltimbocca
mit Niedrigtemperatur zubereitet, sehr saftig und lecker| 1,2 kg | Kalbsbraten (Nuss) |
| 15 Blätter | Salbei |
| 5 Scheibe/n | Schinken, Schwarzwälder (oder Parmaschinken) |
| Salz und Pfeffer | |
| 2 EL | Olivenöl |
| 20 g | Butter |
| 1 EL | Mehl |
| 4 | Schalotte(n) |
| 100 ml | Marsala oder Sherry medium |
| 800 ml | Kalbsfond |
Zubereitung
Den Braten trocken tupfen und in gleichmäßigem Abstand 5 mal einschneiden, dabei darauf achten, nicht zu tief zu schneiden. Der Braten soll noch gut zusammen halten. In die Einschnitte jeweils eine Scheibe Schinken drücken und je 3 Salbeiblätter. Mit Küchengarn wie einen Rollbraten binden, salzen und pfeffern.
Den Backofen samt einer ofenfesten (Auflauf)Form auf 80° erhitzen, dabei mit einem Thermometer prüfen, ob die Temperatur wirklich erreicht ist. Bei meinem Ofen muss ich z.B. 90° einstellen, um eine gleichbleibende Temperatur von 80° zu erzielen.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Braten scharf von allen Seiten anbraten. Das sollte so ungefähr 10 Min. dauern. Den Braten dann in die vorgeheizte Form setzen und 3 Stunden bei gleichbleibenden 80° in der Ofenmitte garen lassen.
Die Pfanne nicht auswaschen, der Bratfond wird noch gebraucht.
30 Min. vor Ende der Garzeit Butter und Mehl verkneten und in den Kühlschrank legen.
Den Bratfond wieder erhitzen, die gewürfelten Schalotten darin anbraten, mit dem Marsala ablöschen und Bratfond loskochen. Alles 5 Min. einköcheln lassen. Dann den Kalbsfond angießen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Durch ein feines Sieb in einen Topf abgießen, aufkochen und mit der Mehlbutter flöckchenweise binden.
Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce auf unbedingt vorgewärmten Tellern servieren.
Ich lasse den Braten zum Schluss noch immer für einige Minuten bei 200° im Ofen, damit er rundherum heiß ist. Mir ist nämlich manchmal das Ergebnis bei 80° zu lauwarm, das ist aber halt Geschmackssache. An der Zartheit des Bratens ändert jedenfalls das stärkere Erhitzen am Schluss nichts.
Bei meinem diesjährigen Sommer-Menue hab ich dazu mit Kartoffel-Trüffel-Püree gefüllte Auberginenpäckchen serviert. (Beilage ist bei meinen Rezepten zu finden.)
Den Backofen samt einer ofenfesten (Auflauf)Form auf 80° erhitzen, dabei mit einem Thermometer prüfen, ob die Temperatur wirklich erreicht ist. Bei meinem Ofen muss ich z.B. 90° einstellen, um eine gleichbleibende Temperatur von 80° zu erzielen.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Braten scharf von allen Seiten anbraten. Das sollte so ungefähr 10 Min. dauern. Den Braten dann in die vorgeheizte Form setzen und 3 Stunden bei gleichbleibenden 80° in der Ofenmitte garen lassen.
Die Pfanne nicht auswaschen, der Bratfond wird noch gebraucht.
30 Min. vor Ende der Garzeit Butter und Mehl verkneten und in den Kühlschrank legen.
Den Bratfond wieder erhitzen, die gewürfelten Schalotten darin anbraten, mit dem Marsala ablöschen und Bratfond loskochen. Alles 5 Min. einköcheln lassen. Dann den Kalbsfond angießen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Durch ein feines Sieb in einen Topf abgießen, aufkochen und mit der Mehlbutter flöckchenweise binden.
Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce auf unbedingt vorgewärmten Tellern servieren.
Ich lasse den Braten zum Schluss noch immer für einige Minuten bei 200° im Ofen, damit er rundherum heiß ist. Mir ist nämlich manchmal das Ergebnis bei 80° zu lauwarm, das ist aber halt Geschmackssache. An der Zartheit des Bratens ändert jedenfalls das stärkere Erhitzen am Schluss nichts.
Bei meinem diesjährigen Sommer-Menue hab ich dazu mit Kartoffel-Trüffel-Püree gefüllte Auberginenpäckchen serviert. (Beilage ist bei meinen Rezepten zu finden.)
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Kommentare anderer Nutzer
06.03.2010 21:34
Hallo,
da ich keine Antwort bekommen habe --- war vielleicht auch ein wenig kurzfristig -- habe ich sie mir selbst gegeben.
Ich habe bis zu einer Kerntemperatur von 60° (3 h 15 min) gegart, dann die Temp. noch einmal ganz kurz auf 200° gestellt und das Fleischstück (eingepackt) noch etwa 10 min im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
Das Fleisch war absolut perfekt.
Womit ich nicht wirklich glücklich war, war die Sauce. Das Fleisch hat beim Garen keinerlei Saft... abgegeben und nur mit Demi glace bzw. Kalbsfond und Schalotten war mir die Sauce doch ein wenig zu flach.
Daran werde ich also noch mal basteln müssen.
Trotzdem, allein das Fleisch war es wert, dieses Rezept nachzukochen.
LG Carrara
da ich keine Antwort bekommen habe --- war vielleicht auch ein wenig kurzfristig -- habe ich sie mir selbst gegeben.
Ich habe bis zu einer Kerntemperatur von 60° (3 h 15 min) gegart, dann die Temp. noch einmal ganz kurz auf 200° gestellt und das Fleischstück (eingepackt) noch etwa 10 min im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
Das Fleisch war absolut perfekt.
Womit ich nicht wirklich glücklich war, war die Sauce. Das Fleisch hat beim Garen keinerlei Saft... abgegeben und nur mit Demi glace bzw. Kalbsfond und Schalotten war mir die Sauce doch ein wenig zu flach.
Daran werde ich also noch mal basteln müssen.
Trotzdem, allein das Fleisch war es wert, dieses Rezept nachzukochen.
LG Carrara
07.03.2010 14:01
Lafer hat ne schnelle Sauce in seinem neuen Kochbuch, mit angeschwitzten Schalotten, Portwein, Fond... einkochen, mit Butter binden.... wäre eine Möglichkeit, an eine Sauce zu kommen.
Hatte deine Anfrage nicht gelesen, in solchen Fällen ist es vielleicht besser eine KM zu schicken. Sorry!
LG
Koelkast
Hatte deine Anfrage nicht gelesen, in solchen Fällen ist es vielleicht besser eine KM zu schicken. Sorry!
LG
Koelkast
23.01.2011 21:24
Der Kalbsbraten schmeckte uns sehr gut. Mein Metzger hat mir das Fleisch nach Wunsch eingeschnitten und so konnte ich gut füllen. Bei der Schinkenauswahl würde ich eher einen würzigen vorziehen, damit der Geschmack ins Fleisch einziehen kann. Die Sauce habe ich schon einen Tag vorher zubereitet mit gerösteten Kalbsknochen, Wurzelgemüse, Schalotten und kräftigem Rotwein. Die Sauce habe ich dann ziemlich reduzieren lassen und am Schluß noch mit Marsala abgeschmeckt. Dazu gabs Gnocci und gestiftelte Zucchini.
LG simply
LG simply
sugar8801
sagt:
sagt: 31.12.2011 20:24
Das war unser Sylvesterbraten!
Sehr sehr gut! Dazu gab es Kräutergnocchi und Endiviensalat.
1A
Sehr sehr gut! Dazu gab es Kräutergnocchi und Endiviensalat.
1A
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welche Kerntemperatur erreicht der Braten dabei? -- kann man die überhaupt gut messen?
LG Carrara
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