Kanelbullar

Schwedische Zimtschnecken, für 50 Stück

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Zutaten für Portionen

  Für den Teig:
150 g Butter, oder Margarine
500 ml Milch, 1,5%
50 g Hefe
100 g Zucker
½ TL Salz
2 TL Kardamom
850 g Mehl
  Mehl, für die Arbeitsfläche
  Für die Füllung:
250 g Butter, leicht gesalzene, Zimmertemperatur
250 g Zucker
4 EL Zimt
1 m.-großes Ei(er), zum Bestreichen
  Hagelzucker, oder gehackte Mandeln, zum Bestreuen

Zubereitung

Teig:
Butter oder Margarine in einem Topf schmelzen. Milch hinzufügen und auf 37°C handwarm erhitzen. Topf vom Herd nehmen und die Hefe hineinbröckeln, solange umrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Zucker, Salz und Kardamom in eine große Schüssel geben, miteinander vermengen und dann die Hefe-Milch einrühren. Mehl nach und nach hinzugeben und mindestens 5 Minuten mit dem Handmixer zu einem Teig verarbeiten. Schüssel mit einem Handtuch bedecken und an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen. Teig jetzt noch mal durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Den Teig nicht wenden, auf die Oberseite darf kein Mehl geraten, sonst kann man die Butter nicht streichen.

Füllung:
Zimmerwarme Butter in eine Schüssel geben, Zucker und Zimt hinzufügen und mit dem Rührmixer schaumig schlagen. Anschließend mit einem Löffel gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen 2 cm breiten oberen Rand lassen. Von unten beginnend aufrollen, oberen Rand mit etwas Wasser befeuchten und leicht festdrücken.

Nun in 2 cm dicke Scheiben schneiden und auf das Backblech legen. Zugedeckt nochmals 40 Minuten gehen lassen und Ofen auf 250°C Ober/-Unterhitze vorheizen.

Das Ei verquirlen und die Bullar damit bestreichen. Entweder mit Hagelzucker oder Mandeln bestreuen. 5-8 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach dem Backen, Bullar sofort vom Blech nehmen und schnell abkühlen lassen, damit sie nicht nachbacken und trocken werden.

In Schweden macht man immer so eine große Menge an Bullar und friert sie nach dem Abkühlen sofort ein. Im Ofen aufgewärmt (10 min. ohne Vorheizen bei 175°C) schmecken sie super.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 21.07.09
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Verfasser:

BinaroNo1 Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

Kakadu80 Smutje sagt:  
27.08.2009 12:34
Hallo BinaroNO1,

vor zwei Wochen hab ich die Zimtschnecken gebacken und war begeistert, wie lecker sie waren. Alles hat so wunderbar nach Zimt geduftet, wie bei unserem Schwedenurlaub. Herrlich!!!

Leider hab ich mein Kardamom nicht mehr gefunden, als ich den Teig angerührt habe und so musste ich es rauslassen. Es war trotzdem oberlecker. Zum Einfrieren bin ich nicht gekommen. Die Schnecken hatte ich in einer Plastedose gelagert und sie sind am dritten Tag dann langsam etwas trocken geworden - aber dann wurde auch die letzte verputzt.

Das nächste Mal werde ich den Teig nicht im Ganzen ausrollen, da es so recht viel war und die Schnecken sehr groß geworden sind. Wenn ich ihn teile, kann ich noch etwas dünner ausrollen und brauche auch nicht soviele "Umdrehungen".

Ist es normal, dass relativ viel Butter aus den Schnecken beim Backen rausläuft?
Gebacken habe ich sie knapp 10 Minuten, da sie recht groß waren, waren sie vorher noch nicht ganz durch.

Danke für`s leckere Rezept.

LG Kakadu80

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BinaroNo1 Suppenkoch sagt:  
03.09.2009 15:47
Hej Kakadu80,

das Rauslaufen ist normal, desshalb verwendet man die Backförmchen.
Bezüglich der Größe: Ich habe einen langen Tisch und rolle ihn nicht sehr breit , dafür aber lang aus. Mir reichen nämlich zwei, nicht ganz so leckere, Enden. Aber wenn das bei dir nicht geht, ist es besser den Teig einmal zu trennen.

Freut mich, dass sie so gut angekommen sind und danke für die super Bewertung. Ich werde ganz rot im Gesicht!

LG Binaro

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poeSIE_der_Sinne Hendlgriller sagt:  
29.11.2009 17:47
hallo!

leider waren die Zimtschnecken nicht mein Fall. Sie waren sehr fettig.

lg franzi

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Sassi123 Tellerwäscher sagt:  
11.06.2011 16:25
huhu, tolles rezept, nur bekomm ich die niiiiieeeee hin:( mir zerläuft immer das zimtzeug auf dem blech und verbrennt dort:( und die hefe geht bei mri auch nie auf...weiß vielleicht jemand rat?

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BinaroNo1 Suppenkoch sagt:  
13.06.2011 10:57
Du musst Förmchen verwenden. Dann bleibt die Butter wo sie soll. Wenn du dich genau an die Vorgaben hälst verstehe ich nicht, dass der Teig nicht aufgeht. Hefe braucht nur Zeit und etwas Wärme. Denk daran, die Hefe in handwarme Milch geben.
Im Winter stelle ich das Blech immer auf den Herd und wärme den Backofen schon vor. Dabei musst du aber vorsichtig sein und immer das abdeckende Handtuch feucht halten. Es darf aber nicht zu nass werden, sonst klebt der Teig am Handtuch fest.

Gruß Binaro

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seesternchen123 Tellerwäscher sagt:  
20.02.2012 12:16
Sehr leckeres Rezept, hab die Kanebullar gestern das erste Mal gebacken und sie schmecken wie die echten schwedischen :-)
Allerdings ist die Backtemperatur etwas hoch angegeben, oder? Hatte meine Schnecken grad mal 6min im Ofen, da fingen sie schon an schwarz zu werden, hab sie dann ganz schnell gerettet.
Beim nächsten mal werd ich sie bei etwas niedrigeren Temperaturen backen.

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