Dschungelcurry mit Huhn
Gaeng Pa Gai - thailändisches Curry ohne Kokosmilch, auch Waldcurry genannt| 1 Stängel | Zitronengras |
| 6 | Schalotte(n) (Thai-Schalotten) |
| 6 | Knoblauchzehe(n) |
| 10 g | Chilischote(n), getrocknete, evtl. weniger |
| 10 | Chilischote(n) (Vogelaugenchili - Prik Kee Nuu) |
| 50 g | Galgant |
| 50 g | Wurzel(n) (Fingerwurz - Krachai) |
| 1 TL | Limettenschale, unbehandelt, abgerieben |
| 1 TL | Garnelenpaste (Gapi) |
| evtl. | Wasser |
| ½ TL | Salz |
| 1 Liter | Hühnerbrühe |
| 500 g | Hähnchenbrust |
| 20 | Aubergine(n) (Erbsenauberginen - Makua Puang) |
| 200 g | Bohnen (Flügelbohnen) |
| 200 g | Maiskölbchen, kleine |
| 300 g | Bambussprosse(n) |
| 1 | Chilischote(n), lang, grün |
| 1 | Chilischote(n), lang, rot |
| 4 | Kaffir-Limettenblätter |
| 100 g | Pfefferkörner, grüne |
| 100 g | Wurzel(n) (Fingerwurz - Krachai) |
| 1 TL | Zucker |
| 6 EL | Fischsauce |
| 3 EL | Öl |
Zubereitung
Für die Currypaste das Zitronengras (nur das weiße Innere) in feine Scheiben schneiden. Getrocknete rote Chilis kurz in heißem Wasser einweichen, dann klein schneiden. Thai-Schalotten, Knoblauch, grüne Chilis (Prik Kee Nuu), Galgant, Krachai klein schneiden. Mit Limettenschale, Gapi und Salz entweder fein mörsern oder in der Küchenmaschine mit 1 - 2 EL Wasser zerkleinern.
Für das Curry das Hähnchenfleisch in dünne Streifen schneiden. Die Erbsenauberginen von den Stängeln zupfen. Die Flügelbohnen schräg dritteln. Die Maiskölbchen der Länge nach vierteln und Bambussprossen in mundgerechte Stücke schneiden.
Rote und grüne lange Chilis längs halbieren, Kerne entfernen und in dünne Streifen schneiden. Kaffir-Limettenblätter zerrupfen. Die grünen Pfefferkörner waschen und etwas teilen (können ruhig am Stängel bleiben). Krachai in feine längere Streifen schneiden.
Das Öl erhitzen und die Paste darin für ca. 2 Minuten braten. Hühnerbrust und Hühnerbrühe zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Jetzt die restlichen Zutaten zufügen, weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Zucker und Fischsauce abschmecken und mit Reis servieren.
Dschungelcurry ist traditionell sehr scharf. Man kann aber gerne die Schärfe nach Geschmack reduzieren. Dann für die Paste einfach nur ein paar getrocknete und weniger frische Chilischoten nehmen.
Das Gemüse kann nach Belieben verändert oder ergänzt werden. Oft werden auch Kürbis und Bittergurke zugegeben. Das Curry schmeckt auch mit Fisch, Rind oder Schwein.
Für das Curry das Hähnchenfleisch in dünne Streifen schneiden. Die Erbsenauberginen von den Stängeln zupfen. Die Flügelbohnen schräg dritteln. Die Maiskölbchen der Länge nach vierteln und Bambussprossen in mundgerechte Stücke schneiden.
Rote und grüne lange Chilis längs halbieren, Kerne entfernen und in dünne Streifen schneiden. Kaffir-Limettenblätter zerrupfen. Die grünen Pfefferkörner waschen und etwas teilen (können ruhig am Stängel bleiben). Krachai in feine längere Streifen schneiden.
Das Öl erhitzen und die Paste darin für ca. 2 Minuten braten. Hühnerbrust und Hühnerbrühe zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Jetzt die restlichen Zutaten zufügen, weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Zucker und Fischsauce abschmecken und mit Reis servieren.
Dschungelcurry ist traditionell sehr scharf. Man kann aber gerne die Schärfe nach Geschmack reduzieren. Dann für die Paste einfach nur ein paar getrocknete und weniger frische Chilischoten nehmen.
Das Gemüse kann nach Belieben verändert oder ergänzt werden. Oft werden auch Kürbis und Bittergurke zugegeben. Das Curry schmeckt auch mit Fisch, Rind oder Schwein.
Kommentare anderer Nutzer
31.07.2009 19:36
Hi Dorry,
nun hab ich mich echt rangetraut...alle Zutaten waren gekauft und los gings...
die Currypaste war durch den Tip mit der Küchenmaschine schnell und gut hergestellt..."rattenscharf" grins...
unterm strich, eine neue Thai-erfahrung, mal so ganz ohne Kokosmilch....es hat uns sehr gut geschmeckt, wie zu erwarten bei den Zutaten, ein herrlicher Angriff auf die Geschmacksnerven...
beim nächsten Mal werd ich nur die Menge an Hühnerbrühe reduzieren.
Danke für das leckere Rezept...wiedermal ur-thailändisch
LG
Elke
nun hab ich mich echt rangetraut...alle Zutaten waren gekauft und los gings...
die Currypaste war durch den Tip mit der Küchenmaschine schnell und gut hergestellt..."rattenscharf" grins...
unterm strich, eine neue Thai-erfahrung, mal so ganz ohne Kokosmilch....es hat uns sehr gut geschmeckt, wie zu erwarten bei den Zutaten, ein herrlicher Angriff auf die Geschmacksnerven...
beim nächsten Mal werd ich nur die Menge an Hühnerbrühe reduzieren.
Danke für das leckere Rezept...wiedermal ur-thailändisch
LG
Elke
Dorry
sagt:
sagt: 20.08.2009 17:36
11.08.2009 21:06
Hi Dorry,
hab es endlich geschafft, das Dschungelcurry zu kochen und ich muss sagen, es war ein voller Erfolg. Es hat so gut geschmeckt wie es scharf war ;-). Das "Geschnippel" hat sich total gelohnt. Dieses Curry ist wirklich ideal für einen heißen Sommertag und eine tolle Alternative zu den "üblichen" Curries mit Kokosmilch!
Mit der Currypaste hatte meine Küchenmaschine zwar etwas zu kämpfen, aber ich habe einfach noch mehr Wasser dazu gegeben und schon klappte es. Dafür habe ich die Paste im Öl etwas länger gebraten und das überschüssige Wasser so an die Dunstabzugshaube weitergegeben...
Als Fleischeinlage habe ich Schwein verwendet und sehr dünn geschnitten - wunderbar. Was die Menge an Brühe betrifft werde ich das nächste mal wohl eher noch mehr Brühe nehmen (habe Gemüsebrühe zum Schweinefleisch genommen), da diese wirklich unglaublich lecker war.
Das nächste mal wird Rind oder Huhn ausprobiert und vor allem rechtzeitig ein Foto gemacht... dieses mal hat es leider nicht mehr gereicht...
Liebe Grüße,
Persi
hab es endlich geschafft, das Dschungelcurry zu kochen und ich muss sagen, es war ein voller Erfolg. Es hat so gut geschmeckt wie es scharf war ;-). Das "Geschnippel" hat sich total gelohnt. Dieses Curry ist wirklich ideal für einen heißen Sommertag und eine tolle Alternative zu den "üblichen" Curries mit Kokosmilch!
Mit der Currypaste hatte meine Küchenmaschine zwar etwas zu kämpfen, aber ich habe einfach noch mehr Wasser dazu gegeben und schon klappte es. Dafür habe ich die Paste im Öl etwas länger gebraten und das überschüssige Wasser so an die Dunstabzugshaube weitergegeben...
Als Fleischeinlage habe ich Schwein verwendet und sehr dünn geschnitten - wunderbar. Was die Menge an Brühe betrifft werde ich das nächste mal wohl eher noch mehr Brühe nehmen (habe Gemüsebrühe zum Schweinefleisch genommen), da diese wirklich unglaublich lecker war.
Das nächste mal wird Rind oder Huhn ausprobiert und vor allem rechtzeitig ein Foto gemacht... dieses mal hat es leider nicht mehr gereicht...
Liebe Grüße,
Persi
Dorry
sagt:
sagt: 11.08.2009 21:41
Hallo Persi,
freut mich sehr, dass das Dschungecurry neue Freunde gefunden hat!
Lustig, dass Dir die Flüssigkeit eher zu wenig war, das zeigt uns mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Es hängt sicher auch davon ab, wie stark man das Gericht köcheln lässt. Davon mal abgesehen wird das Curry auch bei mir jedes mal ein wenig anders.
Danke für die Sternchen!
Gruß Dorry
freut mich sehr, dass das Dschungecurry neue Freunde gefunden hat!
Lustig, dass Dir die Flüssigkeit eher zu wenig war, das zeigt uns mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Es hängt sicher auch davon ab, wie stark man das Gericht köcheln lässt. Davon mal abgesehen wird das Curry auch bei mir jedes mal ein wenig anders.
Danke für die Sternchen!
Gruß Dorry
15.02.2011 18:39
Hallo Dorry,
mir fällt in der Zutatenliste der Teelöffel "Limettenschale" auf. Du meinst doch Kaffirlimettenschale? So kenne ich es aus meinen Rezepten. Allerdings...es ist mir erst einmal gelungen, hier in Deutschland die Kaffirlimetten zu ergattern. Selbst diesmal auf dem Markt in Lamai bekam ich die Antwort "no season", was meine Pläne, die Paste endlich mal wieder selbst zu machen, zurückwirft. Ich habe nun geplant, die Schale durch eine etwas größere Menge an gehackten Blättern zu ersetzen. Sollte doch auch funktionieren, oder?
Liebe Grüße Ulrike
mir fällt in der Zutatenliste der Teelöffel "Limettenschale" auf. Du meinst doch Kaffirlimettenschale? So kenne ich es aus meinen Rezepten. Allerdings...es ist mir erst einmal gelungen, hier in Deutschland die Kaffirlimetten zu ergattern. Selbst diesmal auf dem Markt in Lamai bekam ich die Antwort "no season", was meine Pläne, die Paste endlich mal wieder selbst zu machen, zurückwirft. Ich habe nun geplant, die Schale durch eine etwas größere Menge an gehackten Blättern zu ersetzen. Sollte doch auch funktionieren, oder?
Liebe Grüße Ulrike
Dorry
sagt:
sagt: 16.02.2011 09:48
Hallo Ulrike,
ideal ist schon Kaffirlimette, aber ich habe auch schon normale Limettenschale genommen.
Ich wuerde sonst vielleicht ein wenig mehr Kaffirblaetter nehmen und noch Zitronengras.
Du musst mal fragen, oft sind die Kaffirlimetten in den Asienlaeden eingeforen.
Liebe Gruesse, Dorry
ideal ist schon Kaffirlimette, aber ich habe auch schon normale Limettenschale genommen.
Ich wuerde sonst vielleicht ein wenig mehr Kaffirblaetter nehmen und noch Zitronengras.
Du musst mal fragen, oft sind die Kaffirlimetten in den Asienlaeden eingeforen.
Liebe Gruesse, Dorry
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sehr lecker!
Schmeckt auch sehr gut mit Schwein.
Gruß laughingwater
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