Scharfes Johannisbeer - Chutney
pikantes fruchtiges Chutney mit den typischen säuerlichen Aromen von roten Johannisbeeren| 1 kg | Johannisbeeren, rote |
| 250 g | Schalotte(n) |
| 1 | Zitrone(n), unbehandelt |
| 1 | Orange(n), unbehandelt |
| 15 g | Chilischote(n), grüne |
| 250 ml | Essig, Honigessig oder milden Weißweinessig |
| 400 g | Zucker |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 1 TL | Salz |
Zubereitung
Die Schalotten schälen und fein würfeln. Die Chili fein hacken.
Von der Zitrone und der Orange die Haut ganz dünn (ohne das Weiße!) abschälen und anschließend in sehr feine Streifen schneiden. Beide auspressen.
Die Johannisbeeren mit einer Gabel von den Rispen streifen.
Alle Zutaten in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Dann die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und einkochen lassen. Dies dauert, je nach Flüssigkeit zwischen 1,5 und 2 Stunden.
Zwischendurch immer wieder umrühren. Am Schluss dabei bleiben und häufig rühren, da das Chutney andickt und die Gefahr besteht, dass es anbrennt.
In Twist-Off-Gläser füllen und diese sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Kopfüber auskühlen lassen.
Das Chutney ist scharf-fruchtig und passt sehr gut zu Wild, rotem Fleisch oder Grillgut.
Von der Zitrone und der Orange die Haut ganz dünn (ohne das Weiße!) abschälen und anschließend in sehr feine Streifen schneiden. Beide auspressen.
Die Johannisbeeren mit einer Gabel von den Rispen streifen.
Alle Zutaten in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Dann die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und einkochen lassen. Dies dauert, je nach Flüssigkeit zwischen 1,5 und 2 Stunden.
Zwischendurch immer wieder umrühren. Am Schluss dabei bleiben und häufig rühren, da das Chutney andickt und die Gefahr besteht, dass es anbrennt.
In Twist-Off-Gläser füllen und diese sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Kopfüber auskühlen lassen.
Das Chutney ist scharf-fruchtig und passt sehr gut zu Wild, rotem Fleisch oder Grillgut.
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Kommentare anderer Nutzer
04.08.2009 17:10
hallo bushcook,
du hats immer so tolle Chutneys, danke,
dieses will ich auch ausprobieren, bin mir aber über die Mengen unsicher, grade durch die saftigen Früchte und das lange einkochen. Wieviel bleibt denn übrig? ich würde spontan auf knapp 700-800 ml tippen, kommt das gut hin?
LG rainbow
du hats immer so tolle Chutneys, danke,
dieses will ich auch ausprobieren, bin mir aber über die Mengen unsicher, grade durch die saftigen Früchte und das lange einkochen. Wieviel bleibt denn übrig? ich würde spontan auf knapp 700-800 ml tippen, kommt das gut hin?
LG rainbow
04.08.2009 17:36
04.08.2009 17:50
04.08.2009 17:53
11.08.2009 19:07
Hi nochmal
gestern hab ichs gemacht (hab aber dann doch sogar einen knappen Liter rausbekommen, hab selbst gestaunt, aber nach knapp 3,5 Stunden war es schön dick und wurde abgefüllt.
und heut hab ich probiert, auf den ersten Biss war es viel saurer als ich erwartet hab, aber sehr lecker. Ich habs zu Backmozarella gegessen, denke aber zu Fleisch wird es besser passen, die Säure war nicht so harmonisch zum Käse wie ich dachte.
Aber alles in allem ein sehr leckeres Chutney, was ich nächstes Jahr bestimmt wieder machen werde (wenn der Liter alle ist ;o))
liebe Grüße und danke nochmal
gestern hab ichs gemacht (hab aber dann doch sogar einen knappen Liter rausbekommen, hab selbst gestaunt, aber nach knapp 3,5 Stunden war es schön dick und wurde abgefüllt.
und heut hab ich probiert, auf den ersten Biss war es viel saurer als ich erwartet hab, aber sehr lecker. Ich habs zu Backmozarella gegessen, denke aber zu Fleisch wird es besser passen, die Säure war nicht so harmonisch zum Käse wie ich dachte.
Aber alles in allem ein sehr leckeres Chutney, was ich nächstes Jahr bestimmt wieder machen werde (wenn der Liter alle ist ;o))
liebe Grüße und danke nochmal
11.08.2009 19:27
cotedurhone
sagt:
sagt: 24.08.2009 12:00
mhmm - du hast die Beeren nicht passiert - hat man da zum Schluß nicht mehr Kerne als Chutney?
24.08.2009 12:15
01.07.2010 17:07
Hallo bushcook,
habe diese Woche meine roten Johannisbeeren nach deinem Rezept verarbeitet. Allerdings mit kleinen Abwandlungen, da ich nicht 2 Stunden lang am Herd stehen wollte. Es schmeckt supergut, ich löffle es sogar pur. 1 Glas ist schon alle, 16 sind es insgesamt geworden.
Ich habe anstelle 250ml Essig, 100ml weißen Balsamico und 50ml Rotweinessig genommen. Statt 400g Zucker, 300g Zucker und 150g Gelierzucker 3:1. Dann mußte ich nur noch 15-20 Minuten mit dem normalen Zucker kochen und 4 Minuten mit dem Gelierzucker.
Leider waren meine Peperonis nicht so scharf, habe da in der 2. Runden einfach 1 El frisch geschroteten schwarzen Pfeffer mitreingemacht. Schmeckt total lecker. Vielen Dank für das feine Rezept.
Lg Schoferle
habe diese Woche meine roten Johannisbeeren nach deinem Rezept verarbeitet. Allerdings mit kleinen Abwandlungen, da ich nicht 2 Stunden lang am Herd stehen wollte. Es schmeckt supergut, ich löffle es sogar pur. 1 Glas ist schon alle, 16 sind es insgesamt geworden.
Ich habe anstelle 250ml Essig, 100ml weißen Balsamico und 50ml Rotweinessig genommen. Statt 400g Zucker, 300g Zucker und 150g Gelierzucker 3:1. Dann mußte ich nur noch 15-20 Minuten mit dem normalen Zucker kochen und 4 Minuten mit dem Gelierzucker.
Leider waren meine Peperonis nicht so scharf, habe da in der 2. Runden einfach 1 El frisch geschroteten schwarzen Pfeffer mitreingemacht. Schmeckt total lecker. Vielen Dank für das feine Rezept.
Lg Schoferle
02.07.2010 11:56
Hallo Schoferle,
es freut mich, daß es Dir schmeckt.
Bei den Chutneys bin ich Puristin und binde nichts ab, sondern koche es wirklich konsequent langsam ein. Dabei stehe ich auch nicht am Herd, sondern lasse es meistens alleine. Nur die letzte halbe Stunde bin ich vorsichtiger und rühre regelmäßig um.
lg
bushcook
es freut mich, daß es Dir schmeckt.
Bei den Chutneys bin ich Puristin und binde nichts ab, sondern koche es wirklich konsequent langsam ein. Dabei stehe ich auch nicht am Herd, sondern lasse es meistens alleine. Nur die letzte halbe Stunde bin ich vorsichtiger und rühre regelmäßig um.
lg
bushcook
Habacook
sagt:
sagt: 13.06.2011 12:41
Hilfreiche Antwort:
Super!!!
Ich war neugierig, ob die Variante mit "stundenlang kochen" wirklich ein besseres Ergebnis erzielt als die mit dem Gelierzucker und habe beide Möglichkeiten mit je 500g Johannisbeeren ausprobiert. Das Grundrezept ist wirklich lecker, mir persönlich sind die Kerne durch das stundenlange Einkochen zu hart geworden. Ich hätte aber gedacht, dass es für den Geschmack tatsächlich besser ist, wenn der Essig länger einkocht. War dann aber nicht so.
Der Vorschlag von bushcook , die Johannisbeeren mit dem Kartoffelstampfer etwas anzudrücken und mit dem Zucker (habe für 500g Johannisbeeren100g normalen Zucker genommen) eine Stunde ziehen zu lassen, war nicht schlecht. Ich habe schon nach einer halben Stunde die Schalotten, die Peperoni (hatte keine Chili), die Zitronen-/Orangen-Schalen und eine gute Portion frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer dazugegeben und mitziehen lassen. Habe das ganze zusammen mit 250g Honig-Essig (sehr lecker!!) 20-30 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, dann 250g Gelierzucker (2:1) dazu gegeben und ein paar Minuten sprudelnd kochen lassen, vorher nochmal mit schwarzem Pfeffer abgeschmeckt. Ich finde, dass die Schärfe von schwarzem Pfeffer super zu den Johannisbeeren passt, außerdem kann man ihn dem eigenen Geschmack entsprechend besser dosieren. Werde das nächste mal auf die Pepperoni verzichten.
Das Ergebnis sind knapp 750 ml Chutney mit Suchtpotential. Hat die richtige Mischung aus süß und sauer, ergänzt durch die Schärfe von schwarzem Pfeffer (ich löffle das Zeug auch pur aus dem Glas!).
Vielen Dank für die tolle Rezept-Idee von bushcook und die Anmerkungen von Schoferle. Habe jedes Jahr überlegt, wohin mit den geernteten Johannisbeeren, das hier ist der Hammer!
Ich war neugierig, ob die Variante mit "stundenlang kochen" wirklich ein besseres Ergebnis erzielt als die mit dem Gelierzucker und habe beide Möglichkeiten mit je 500g Johannisbeeren ausprobiert. Das Grundrezept ist wirklich lecker, mir persönlich sind die Kerne durch das stundenlange Einkochen zu hart geworden. Ich hätte aber gedacht, dass es für den Geschmack tatsächlich besser ist, wenn der Essig länger einkocht. War dann aber nicht so.
Der Vorschlag von bushcook , die Johannisbeeren mit dem Kartoffelstampfer etwas anzudrücken und mit dem Zucker (habe für 500g Johannisbeeren100g normalen Zucker genommen) eine Stunde ziehen zu lassen, war nicht schlecht. Ich habe schon nach einer halben Stunde die Schalotten, die Peperoni (hatte keine Chili), die Zitronen-/Orangen-Schalen und eine gute Portion frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer dazugegeben und mitziehen lassen. Habe das ganze zusammen mit 250g Honig-Essig (sehr lecker!!) 20-30 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen, dann 250g Gelierzucker (2:1) dazu gegeben und ein paar Minuten sprudelnd kochen lassen, vorher nochmal mit schwarzem Pfeffer abgeschmeckt. Ich finde, dass die Schärfe von schwarzem Pfeffer super zu den Johannisbeeren passt, außerdem kann man ihn dem eigenen Geschmack entsprechend besser dosieren. Werde das nächste mal auf die Pepperoni verzichten.
Das Ergebnis sind knapp 750 ml Chutney mit Suchtpotential. Hat die richtige Mischung aus süß und sauer, ergänzt durch die Schärfe von schwarzem Pfeffer (ich löffle das Zeug auch pur aus dem Glas!).
Vielen Dank für die tolle Rezept-Idee von bushcook und die Anmerkungen von Schoferle. Habe jedes Jahr überlegt, wohin mit den geernteten Johannisbeeren, das hier ist der Hammer!
Habacook
sagt:
sagt: 13.06.2011 13:09
05.07.2010 17:56
Hallo,
gestern habe ich das Chutney gekocht, strickt nach Rezept. Am Abend gab es gleich eine Kostprobe zum Grillen. Es schmeckt ganz gut, allerdings ist es mit durch die Schale von Orange und Zitrone zu zitrusfruchtlastig. Das nächste Mal werde ich von der Schale nur die Hälfte zugeben.
Viele Grüße
elmjägerin
gestern habe ich das Chutney gekocht, strickt nach Rezept. Am Abend gab es gleich eine Kostprobe zum Grillen. Es schmeckt ganz gut, allerdings ist es mit durch die Schale von Orange und Zitrone zu zitrusfruchtlastig. Das nächste Mal werde ich von der Schale nur die Hälfte zugeben.
Viele Grüße
elmjägerin
Tinezwerg
sagt:
sagt: 12.07.2010 19:28
...jetzt ist alles im Topf und köchelt schön vor sich hin...
Hab allerdings vergessen die Schalotten mit reinzugeben! Die kamen halt ein wenig später in den Topf und ich hoffe, dass dies der guten Sache keinen Abbruch macht. Es duftet auf alle Fälle höllisch gut und ich freu mich schon auf das gegrillte Steack dazu. Hat jemand jemals Knoblauch mit köcheln lassen?...
Danke für das einfache und schmackhafte Rezept!!!!
Hab allerdings vergessen die Schalotten mit reinzugeben! Die kamen halt ein wenig später in den Topf und ich hoffe, dass dies der guten Sache keinen Abbruch macht. Es duftet auf alle Fälle höllisch gut und ich freu mich schon auf das gegrillte Steack dazu. Hat jemand jemals Knoblauch mit köcheln lassen?...
Danke für das einfache und schmackhafte Rezept!!!!
12.07.2010 20:47
20.07.2010 23:49
Hallo bushcook,
ich habe dieses Rezept über das Einmachforum entdeckt und meine Jostabeeren dazu verwendet. War zwar eine Fieselei, die Stippschen alle abzuschneiden, aber das Ergebnis ist einmalig. Ich könnte es so weglöffeln. Danke für das schöne Rezept.
LG Claudia
ich habe dieses Rezept über das Einmachforum entdeckt und meine Jostabeeren dazu verwendet. War zwar eine Fieselei, die Stippschen alle abzuschneiden, aber das Ergebnis ist einmalig. Ich könnte es so weglöffeln. Danke für das schöne Rezept.
LG Claudia
29.07.2010 21:20
Hallo bushcook,
ich hab es auch gemacht. Schmeckt genial. Schade das ich nicht mehr Johannisbeeren habe, sonst würde ich gleich nochmal eine Ration machen. Vielen Dank für das Rezept.
Liebe Grüße
Neumarkt
ich hab es auch gemacht. Schmeckt genial. Schade das ich nicht mehr Johannisbeeren habe, sonst würde ich gleich nochmal eine Ration machen. Vielen Dank für das Rezept.
Liebe Grüße
Neumarkt
30.07.2010 09:33
16.08.2010 20:53
Hallo,
mit viel Glück bin ich jetzt doch noch an 1 kg Bodensee-Johannisbeeren gekommen.
Ich habe mir Gedanken gemacht, weil bei einigen das Chutney zu sehr geliert ist.
Alternativ kann man auch noch so vorgehen:
die Beeren abzupfen, mit dem Zucker bestreuen, Prise Salz zugeben und mit dem Kartoffelstampfer etwas anquetschen. Dann ca. 1 Stunde stehen und ziehen lassen.
In der Zwischenzeit kann man alle anderen Zutaten vorbereiten.
Die restlichen Zutaten zugeben und alles einmal aufkochen und dann bei kleinster Hitze!!! (ich habe den Herd nur auf Stufe 1) einkochen lassen für ca. 1,5 Stunden.
Wer will, kann die Gelierprobe machen.
Heiß in Gläser einfüllen.
Mein Chutney ist jetzt seit ca. 8 Stunden fertig und ausgekühlt, es ist immer noch dickflüssig im Glas.
lg
bushcook
mit viel Glück bin ich jetzt doch noch an 1 kg Bodensee-Johannisbeeren gekommen.
Ich habe mir Gedanken gemacht, weil bei einigen das Chutney zu sehr geliert ist.
Alternativ kann man auch noch so vorgehen:
die Beeren abzupfen, mit dem Zucker bestreuen, Prise Salz zugeben und mit dem Kartoffelstampfer etwas anquetschen. Dann ca. 1 Stunde stehen und ziehen lassen.
In der Zwischenzeit kann man alle anderen Zutaten vorbereiten.
Die restlichen Zutaten zugeben und alles einmal aufkochen und dann bei kleinster Hitze!!! (ich habe den Herd nur auf Stufe 1) einkochen lassen für ca. 1,5 Stunden.
Wer will, kann die Gelierprobe machen.
Heiß in Gläser einfüllen.
Mein Chutney ist jetzt seit ca. 8 Stunden fertig und ausgekühlt, es ist immer noch dickflüssig im Glas.
lg
bushcook
27.05.2011 06:58
Hallo,
ich habe das Chutney letzes Jahr gemacht. Lecker.
LG vanzi7mon
ich habe das Chutney letzes Jahr gemacht. Lecker.
LG vanzi7mon
rubitubi
sagt:
sagt: 17.06.2011 17:29
Es ist wirklich ein feines Chutney.Ich hab noch ein stück Ingwer mitgekocht,gibt noch einen extra touch.
23.06.2011 22:24
Hallo bushcook,
habe durch Zufall dein Rezept entdeckt und aufgrund unserer Johannisbeer-Schwemme ausprobiert. Ich bin total begeistert, es schmeckt hervorragend. Jetzt weiß ich, wie ich in Zukunft meine Johannisbeeren verarbeite !
Herzlich juliaklara
habe durch Zufall dein Rezept entdeckt und aufgrund unserer Johannisbeer-Schwemme ausprobiert. Ich bin total begeistert, es schmeckt hervorragend. Jetzt weiß ich, wie ich in Zukunft meine Johannisbeeren verarbeite !
Herzlich juliaklara
Natschi-13
sagt:
sagt: 17.07.2011 19:18
Hallo zusammen, tja leider hab ich das Rezept zu spät entdeckt :-( jetzt sind fast alle Johannisbeeren zu Marmelade verarbeitet. Aber Mutig wie ich bin hab ich noch ein paar rote und schwarze Johannisbeeren gefunden, Himbeeren und Brombeeren (die sind vom letzten Jahr, waren noch in der TK) alles zusammen als Kilo gewogen und weiter nach Rezept verfahren. Nun bin ich gespannt wie ein Flitzebogen. Es köchelt jetzt noch mind. 2 Stunden vor sich hin und werde dann die Woche berichten.
Gruß die Natschi
Gruß die Natschi
Natschi-13
sagt:
sagt: 21.07.2011 13:09
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