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Gulasch auf Wiener Art (Wiener Saftgulasch)

österreichisches Rezept des Saftgulyás

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Zutaten

1 kg Beinscheibe vom Rind ohne Knochen
150 g Schweineschmalz
1 kg Zwiebel(n), weiß geschnitten
1 Spritzer Essig
40 g Paprikapulver, edelsüß
Knoblauchzehe(n), zerdrückt
1 TL, gestr. Kümmel, gehackt
1 TL, gestr. Majoran
1 EL, gest. Tomatenmark
1 Prise Salz
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Weiße Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Dann im heißen Schweineschmalz goldgelb anbraten, dabei immer ständig rühren!
Essig mit 1/16 Liter Wasser vermischen. Die goldgelben Zwiebel paprizieren, kurz den Paprika mit anbraten und mit dem Wasser/Essig-Gemisch ablöschen. Das Wasser verkochen lassen.

Das Fleisch zugeben, salzen und Kümmel, Majoran, Tomatenmark und den Knoblauch dazugeben und alles im eigenen Saft dünsten.

Jetzt immer wieder den Saft einkochen lassen und mit ganz wenig Wasser ablöschen. Das Fleisch darf nicht kochen, es soll nur gedünstet werden! Solange machen, bis das Fleisch weich geworden ist, mit Wasser soweit auffüllen, das alles geradeso vom Saft bedeckt ist und noch einmal 15 Minuten leise köcheln lassen.

Wenn ihrs richtig gemacht habt, bekommt ihr den richtigen Saftgulasch mit der rotbraunen Farbe!

Kommentare anderer Nutzer


petrice

05.12.2011 16:00 Uhr

5*, mehr gibt es da nicht zu sagen, genau so schmeckt er am besten

schnpasnase

05.12.2011 16:49 Uhr

Danke!

Abacusteam

23.09.2012 11:15 Uhr

Danke für das schöne, einfache und eigentlich schnelle Rezept - es kocht sich ja von von alleine ....

Ich habe das Gulasch vor drei Tagen nachgekocht, nur mit wenigen Abweichungen: ich habe spanischen, gerösteten milden Paprika und ein paar Chiliflocken genommen. Und Beinscheibe hatte ich auch nicht sondern eine 2,7 kg Steakhüfte.

Obwohl das Fleisch eigentlich viel zu mager war, da war gar nichts an Fett dran oder drin ... ist es butterzart geworden und es schmeckt hervorragend.

Die Zwiebeln habe ich fast alle in ganz feine Ringe geschnitten, nur immer den Rest, den man nicht mehr halten kann, den in Brocken: Ergebnis: die Ringe sind zur Soße verkocht und haben diese wunderbar sämig gemacht, die Brocken (etwa 1/8 der Zwiebeln) sind Brocken geblieben. Diese Mischung fand ich ganz toll.

Und am besten hat es am nächsten Tag geschmeckt, nachdem wir es nochmal aufgewärmt hatten.

Nochmal vielen Dank und das gibts im Winter sicher öfter, dann aus dem Ofen ...

LG Abacusteam

Scrapschnecke

07.02.2013 14:38 Uhr

Ich habe vorgestern dieses Gulasch gekocht und sage vorweg: prima viel Soße und super Geschmack!

Mir war allerdings trotz mehrfach Lesens nicht ganz klar, ob das Gulasch nun mit offenem oder geschlossenem Deckel gegart werden soll, da "dünsten" ja auf geschlossen hindeutet, andererseits aber das Verdampfen wiederum auf offen. Ich hab mich für geschlossen entschieden und nach rund 2 Stunden war das Fleisch wunderbar weich.

Ich hatte dann nur das Problem, dass meine Tischgenossen die musartige Konsistenz der Soße nicht mochten - daraufhin habe ich die Fleischstücke herausgefischt, die Soße nochmal mit etwas Wasser verlängert und mit einem Pürierstab schön glatt püriert, nachgewürzt, wunderbar!

Noch eine Bemerkung: entgegen aller Erwartung verursachen die vielen Zwiebeln keinerlei Blähungen!!!

Das Rezept kommt in meine Standard-Rezept-Sammlung!

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