Pikantes Kokoshuhn
im Backrohr gegart, auch fürs Grillen geeignet| 2 | Hühnerbrüste oder Hühnerschenkel |
| 1 | Limette(n), Saft davon |
| 1 | Knoblauchzehe(n), zerdrückt |
| 1 Stück | Ingwer (je nach Stärke der Knolle 1-2 cm), gehackt |
| 2 TL | Sambal Oelek, oder entsprechend frische Chilischote, in Streifen |
| 25 g | Kokosraspel |
| 1 EL | Ahornsirup, oder Honig |
| 3 EL | Öl |
| 1 Schuss | Sojasauce |
| 1 Schuss | Wermut, (Noilly Prat) oder weißer Portwein |
| Salz | |
| Pfeffer | |
| Koriandergrün, frisch, gehackt |
Zubereitung
Alle Zutaten (außer Huhn und Koriander) zu einer Marinade vermischen und das Hühnerfleisch einige Stunden oder besser über Nacht darin einlegen, dabei gelegentlich wenden.
Wenn Hühnerteile mit Haut verwendet werden, empfiehlt es sich, die Haut mit den Fingern vorsichtig vom Fleisch zu lösen und etwas Marinade auch zwischen Haut und Fleisch zu schieben. Dabei Acht geben, dass die Haut nicht aufreißt und nicht komplett gelöst wird.
Das Backrohr auf 200°C (Ober-/Unterhitze, bei Umluft reichen auch 180°C) aufheizen, Hühnerteile (wenn mit Haut: Haut nach oben) in eine geeignete Form legen, restliche Marinade drüber verteilen und je nach Größe ca. 35 Minuten garen. Sollte das Fleisch (bzw. die Kokosflocken) zu dunkel werden, gegen Ende der Garzeit mit etwas Alufolie abdecken.
Mit frischem Koriander bestreut servieren.
Dazu passt z.B. Basmatireis und kurz gebratener Pak Choi.
HINWEIS: Die Marinade eignet sich auch fürs Grillen - dann insgesamt etwas dickflüssiger halten und vor dem Grillen sehr gut abtropfen lassen (die Kokosflocken können sonst am Grill verbrennen).
Wenn Hühnerteile mit Haut verwendet werden, empfiehlt es sich, die Haut mit den Fingern vorsichtig vom Fleisch zu lösen und etwas Marinade auch zwischen Haut und Fleisch zu schieben. Dabei Acht geben, dass die Haut nicht aufreißt und nicht komplett gelöst wird.
Das Backrohr auf 200°C (Ober-/Unterhitze, bei Umluft reichen auch 180°C) aufheizen, Hühnerteile (wenn mit Haut: Haut nach oben) in eine geeignete Form legen, restliche Marinade drüber verteilen und je nach Größe ca. 35 Minuten garen. Sollte das Fleisch (bzw. die Kokosflocken) zu dunkel werden, gegen Ende der Garzeit mit etwas Alufolie abdecken.
Mit frischem Koriander bestreut servieren.
Dazu passt z.B. Basmatireis und kurz gebratener Pak Choi.
HINWEIS: Die Marinade eignet sich auch fürs Grillen - dann insgesamt etwas dickflüssiger halten und vor dem Grillen sehr gut abtropfen lassen (die Kokosflocken können sonst am Grill verbrennen).
Kommentare anderer Nutzer
15.11.2009 15:21
Hallo Kai,
herzlichen Dank für Deinen lieben Kommentar!
Ja, die Zitrusnote entspricht meinem ganz eigenen Geschmack, ich brauch das bei so einem Gericht mit Kokos einfach als Gegengewicht ;-)
Bei einer Zitrone wäre mir der Saft einer ganzen Frucht wahrscheinlich aber doch zuviel. Ich verwende viel lieber Limettensaft, da passt eine Frucht ganz gut, denk ich.
Zur Zeit im Backrohr: ich bin inzwischen draufgekommen, dass mein Rohr stark übertreibt.... wenn es sagt "jetzt glüh ich mit 200°C", dann hat es noch lang keine 200°C... Angeber!
Insofern hast Du sicher recht, in einem vernünftigen Backrohr sollte weniger Zeit reichen.
Aber das hängt immer auch von der Stärke des Stücks Fleisch ab, und viele Leute sind ja gerade bei Geflügel auch sehr heikel, was den Garpunkt betrifft. Bei 35 Minuten sollte noch nichts trocken geworden sein, durch ist das Fleisch da aber sicherlich. Also vielleicht eine safe-side-Variante ;-)
Nochmals merci, auf das Foto freu ich mich schon!
Liebe Grüße
eorann
herzlichen Dank für Deinen lieben Kommentar!
Ja, die Zitrusnote entspricht meinem ganz eigenen Geschmack, ich brauch das bei so einem Gericht mit Kokos einfach als Gegengewicht ;-)
Bei einer Zitrone wäre mir der Saft einer ganzen Frucht wahrscheinlich aber doch zuviel. Ich verwende viel lieber Limettensaft, da passt eine Frucht ganz gut, denk ich.
Zur Zeit im Backrohr: ich bin inzwischen draufgekommen, dass mein Rohr stark übertreibt.... wenn es sagt "jetzt glüh ich mit 200°C", dann hat es noch lang keine 200°C... Angeber!
Insofern hast Du sicher recht, in einem vernünftigen Backrohr sollte weniger Zeit reichen.
Aber das hängt immer auch von der Stärke des Stücks Fleisch ab, und viele Leute sind ja gerade bei Geflügel auch sehr heikel, was den Garpunkt betrifft. Bei 35 Minuten sollte noch nichts trocken geworden sein, durch ist das Fleisch da aber sicherlich. Also vielleicht eine safe-side-Variante ;-)
Nochmals merci, auf das Foto freu ich mich schon!
Liebe Grüße
eorann
umi_at_chefkoch
sagt:
sagt: 15.11.2009 15:30
Hallo nochmal,
bei solch einem "lügenden Backofen" muss ich mich gleich nochmal melden! ;-)
Und zu der Zitrusnote: Da ich keine Limette hier hatte, habe ich halt auf Zitrone zurück gegriffen - aber dann natürlich auch nicht den Saft einer ganzen genommen, sondern einfach die Marinade passend abgeschmeckt. Meine Bemerkung zielte darauf ab, dass es beim ersten Bissen ungewohnt stark zitronig (oder, "zitrusig") schmeckt, man dann aber merkt, dass es wirklich gut passt. Auch hier wieder die Assoziation mit Ceviche.
Jetzt überlege ich gerade, ob ich meine übliche Maxime, Rezepte nicht so schnell wieder zu kochen (sondern stattdessen neue auszuprobieren) ausnahmsweise über den Haufen werfen soll. :-)
LG,
Kai
bei solch einem "lügenden Backofen" muss ich mich gleich nochmal melden! ;-)
Und zu der Zitrusnote: Da ich keine Limette hier hatte, habe ich halt auf Zitrone zurück gegriffen - aber dann natürlich auch nicht den Saft einer ganzen genommen, sondern einfach die Marinade passend abgeschmeckt. Meine Bemerkung zielte darauf ab, dass es beim ersten Bissen ungewohnt stark zitronig (oder, "zitrusig") schmeckt, man dann aber merkt, dass es wirklich gut passt. Auch hier wieder die Assoziation mit Ceviche.
Jetzt überlege ich gerade, ob ich meine übliche Maxime, Rezepte nicht so schnell wieder zu kochen (sondern stattdessen neue auszuprobieren) ausnahmsweise über den Haufen werfen soll. :-)
LG,
Kai
15.11.2009 15:39
Ja, man sollte Prinzipien auch manchmal brechen ;-)
Und ich wieder habe schon eine Idee, was es die Tage bei mir wieder einmal geben wird :)
Zur Zitrusnote: ich habe Dich schon verstanden, wollte mit meiner Antwort nur vorbeugen, dass nicht jemand anders munter eine ganze Zitrone verwendet und sich dann wundert... ;-)
g
eorann
Und ich wieder habe schon eine Idee, was es die Tage bei mir wieder einmal geben wird :)
Zur Zitrusnote: ich habe Dich schon verstanden, wollte mit meiner Antwort nur vorbeugen, dass nicht jemand anders munter eine ganze Zitrone verwendet und sich dann wundert... ;-)
g
eorann
23.01.2010 17:58
umi_at_chefkoch
sagt:
sagt: 23.01.2010 18:03
Anonyma
sagt:
sagt: 02.03.2011 15:28
habe mangrovenhonig aus tansania verwendet, dazu basmatireis und so eine art pak choi dazugemacht. blöderweise habe ich vergessen, den frischen koriander über das fertige gericht zu streuen. *grrr* war trotzdem ein gedicht! und wirklich sehr einfach zuzubereiten.
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sehr schönes Rezept, danke! Zunächst dachte ich, dass die Zitrone ein wenig zu dominant ist, aber dann war ich doch recht begeistert von dem Aromaprofil.
Ein Bild lade ich gleich auch noch hoch - man erkennt nicht wahnsinnig viel, aber Rezepte mit Bildern erhalten wohl immer mehr Aufmerksamkeit - und dieses Rezept verdient sie.
LG,
Kai
PS: Meiner Meinung nach kann man aber die Zeit im Backofen etwas verkürzen, zumal das Fleisch durch den Zitronensaft schon ein klein wenig vorgegart wird, ähnlich einer Ceviche.
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