Pfälzer Woiknorze

Roggen - Wurzelbrötchen mit Sauerteig - schmecken lecker zu Käse und Wein

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Zutaten für Portionen

450 g Roggenmehl, Typ 1150
500 g Dinkelmehl, Typ 1050
400 ml Wasser, - 450 ml
150 g Sauerteig, aus Roggen oder Dinkel
300 ml Wasser oder Bier, evtl. etwas mehr
20 g Backmalz, (könnte man auch weglassen)
30 g Röstzwiebeln
2 EL Salz

Zubereitung

Sauerteig (kein Sauerteigextrakt) mit Roggenmehl und Wasser zu einem weichen, aber nicht flüssigen Teig verrühren. Mindestens 12 Stunden (besser 20 Stunden) stehen lassen. Davon wieder 150 g Sauerteig abnehmen fürs nächste Backen.

Das Dinkelmehl, Salz, Backmalz und Wasser oder Bier (ich nehme vorzugsweise Weizenbier, dadurch wird der Teig triebstärker) zugeben und in der Küchenmaschine bei kleiner Stufe ca. 10 min kneten. Die Flüssigkeit nicht auf einmal zugeben, je nach Qualität des Mehls braucht man etwas mehr Flüssigkeit. Zum Schluss die Röstzwiebeln unterkneten. Der Teig sollte weich, aber gut formbar sein.
Ca. 4 – 5 Std. ruhen lassen, je nach Zimmertemperatur, der Teig sollte Blasen bekommen haben.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, leicht kneten und in Form falten. Aus dem Teig kleine längliche Brötchen formen (ca. 100 g) und leicht in sich drehen. Die Teiglinge sollten wie kleine Wurzeln aussehen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit einem Küchentuch abgedeckt ca. 30 Min. ruhen lassen Dann den Ofen auf 220°C vorheizen.

Das Tuch entfernen und die Woiknorze in den Ofen geben, 1 Tasse Wasser in die Fettpfanne gießen und unter das Blech mit den Woiknorzen schieben, evtl. etwas Wasser auf die Brötchen sprühen und sofort auf 200° - 180°C reduzieren. Ca. 30 min backen.

Durch das Verwenden von Weizen oder Hefe-Weißbier kann man das Backmalz ruhig weglassen. Der Teig geht durch den Hefe-Anteil im Bier schön auf.

Die Woiknorze schmecken lecker zu einem guten Wein und Käse.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 20 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.06.09
Rezept-Statistiken: 8.899 (0)* gelesen
268 (0)* gespeichert
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Verfasser:

sandybeach Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

kuerbismonster Smutje sagt:  
09.06.2010 21:43
Hi Sandybeach,

schmecken echt lecker. Nur das mit dem Drehen das ging nicht, weil der Teig nicht fest genug war - obwohl ich nur die 400ml Wasser genommen habe. Probier ich sicher wieder, dann mit etwas weniger Flüssigkeit.

LG Simone

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sandybeach Suppenkoch sagt:  
11.06.2010 20:13
Hallo Simone,

es freut mich sehr, dass die Knorze lecker waren. Ja, das mit der Flüssigkeit ist immer so eine Sache, bei mir ist der Teig eher fester. Es kommt meistens auf die Qualität des Mehls an. Ich kaufe das Mehl immer in der Mühle in unserer Nähe. Dieses Mehl nimmt immer sehr viel Flüssigkeit auf.
Versuchs einfach mit 50ml weniger, der Teig wird dan gut formbar.
Vielen Dank für die Bewertung und liebe Grüße
sandybeach

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kuerbismonster Smutje sagt:  
12.06.2010 01:05
Hallo Sandybeach,

werde ich machen, ich mahle mein Mehl übrigens selbst. Da ist alles doppelt lecker!
Die Knorzen hatte ich heute beim Picknicken dabei und ich wurde durchwegs gelobt, auch wenn sie eher wie "pflatschen" aussahen (:-).

LG Simone

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Pumpkin-Pie  Sternekoch sagt:  
29.08.2010 03:35
Hallo,

wir hatten gestern deine Woiknorze und sie sind sehr lecker gewesen.

Ich hatte da halbe Rezept und bin gut mit der Flüssigkeitsmenge hingekommen. Der Teig hat sich auch schön verarbeiten lassen. Ich hatte Bier verwendet und das gab zu den Zwiebeln ein feines Aroma.

Ein sehr schönes Rezept, das ich gerne wieder machen werde. Ein Foto ist auch schon unterwegs.

Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

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ManuGro  Sternekoch sagt:  
01.10.2010 20:25
Hallo,

ich habe die Woiknorze gestern gebacken. Bei mir war der Teig auch recht dünn, weshalb ich noch Mehl zugeben musste. Hätte mal besser schon die Kommentare hier gelesen, dann wäre ich schon gewappnet gewesen. Ich habe die Knorze als Stangerl und als Semmeln geformt und noch etwas Kümmel draufgetan.

Fotos sind unterwegs. 5 ***** von mir.

LG+dks ManuGro

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cookingkt Smutje sagt:  
22.10.2011 12:58
Hab vor ein paar Tagen die Woiknorze gemacht! Sie sind super geworden!
Ich wollte von einer Bäckerei in Heidelberg die Woiknorre nachmachen und habe deshalb die Röstzwiebeln weggelassen.
Den Sauerteig hab ich nach diesem Rezept selbst gemacht:

http://www.chefkoch.de/rezepte/916071197018348/Sauerteig.html


Bei mir war der Sauerteig recht flüssig, deshalb konnt ich zum Dinkelmehl leider kein Hefeweizen mehr dazu geben... Da der Sauerteig auch noch so frisch ist und ich nur ein bisschen Hefe dran habe, ist der Teig auch nicht so gut aufgegangen!
Also Sauerteig besser nicht zu feucht halten, damit man noch Flüssigkeit vom Hefeweizen dran geben kann und bei frischem Sauerteig lieber bisschen mehr Hefe dran geben, damit der Teig schön aufgeht!

Aber wurde trotzdem sehr, sehr lecker! Vielen Dank für das Rezept!
Fotos sind unterwegs!

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alaKatinka  Sternekoch sagt:  
19.01.2012 23:15
Hallo Sandybeach,

ich bin jetzt doch verwirrt. Kürbismonster schreibt........obwohl ich nur die 400ml Wassser genommen habe.

Diese 400ml Wasser und die 45og Roggenmehl sind doch für den Sauerteig, oder nicht?
Dazwischen steht aber noch das Dinkelmehl?
Drunter wieder Wasser oder Bier.

Schreibst du bitte mal, wie du es gemeint hast, ob ich dein Rezept richtig verstanden habe.

Ich verstehe es so, dass der Teig nur mit Dinkelmehl gemacht wird.

LG Katinka

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Assibaby  Chefkoch sagt:  
22.01.2012 16:34
Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

bei uns gab es die Woiknorze zu einer Party und sie kamen super an.

War anfänglich beim Lesen des Rezepts auch etwas irritiert wg. der Auflistung der Mengenangaben, hat sich dann aber geklärt :-):
Sauerteig herstellen aus ---> 450g Roggenmehl, 450ml Wasser und 150g Anstellgut. Am nächsten Tag 150g abnehmen und dann das Dinkelmehl zugeben sowie 300ml Wasser oder Bier.

Toller Geschmack und unglaublich saftige Krume. Sie waren so schnell aufgegessen, dass nur ein Foto vor dem Backen entstanden ist. Diese Knorzen gibt es bestimmt wieder, so dass es dann auch ein Foto vom Ergebnis nach dem Backen gibt.

HG Assibaby

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alaKatinka  Sternekoch sagt:  
02.02.2012 21:12
Sehe gerade, noch nicht bewertet. Uns haben sie auch gut geschmeckt. Werde sie sicher noch mal mit einer anderen Biersorte machen. Hatte dunkles Weizenbier. War schon ordentlich würzig. Man kann ja probieren.

Danke für das Rezept
Katinka

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