Consommé
Kraftbrühe - Grundrezept| 1 kg | Rindfleisch (Suppenfleisch), wie Brust, Rippe, Beinscheibe, etc) |
| 1 kg | Knochen vom Rind, (Sandknochen und Markknochen) |
| 2 Bund | Suppengrün |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 4 Körner | Piment |
| 6 | Wacholderbeeren |
| 10 | Pfefferkörner |
| 1 m.-große | Zwiebel(n) |
| 650 g | Rindfleisch, mager, völlig entfettet, (Blume oder Rose) |
| 1 Port. | Hühnerklein |
| 1 kleine | Möhre(n) |
| 3 Stange/n | Lauch, das Weiße davon |
| 1 | Eiweiß |
Zubereitung
Fleischbrühe:
Das Fleisch und die Knochen in einen Topf geben, mit gut 4 Liter kaltem Wasser bedecken. Aufkochen lassen, den Schaum abschöpfen und die Hitze reduzieren. Ggf. erneut den Schaum abschöpfen. Das Suppengrün putzen, waschen und grob zerschneiden. Die Wacholderbeeren, die Piment- und Pfefferkörner in einem Mörser etwas zerstoßen, Lorbeerblätter dazu bröseln und in einen Teebeutel geben. Diesen gut verschließen. Etwa nach einer Stunde das Gemüse und die Gewürze in die Brühe geben. Nicht salzen! Die Zwiebel ungeschält halbieren, die Schnittflächen in einer Pfanne ohne Fett kräftig anrösten und hinzufügen. Die Brühe knapp unter dem Siedepunkt gut 2,5 Stunden ziehen lassen (nicht kochen). Die fertige Brühe durch ein feines Sieb gießen. 2,5 Liter abmessen, schwach salzen und beiseite stellen, erkalten lassen, dann das Fett abheben.
Die restliche Brühe kann man gut als Grundlage für eine Rindfleischsuppe verwenden (oder erst einmal einfrieren). Dazu salzen, das Fleisch absuchen, die Möhren würfeln und z.B. mit Nudeln, Eierstich, Grießnockerln oder Pfannekuchenstreifen servieren.
Consommé:
Das magere Fleisch und das Hühnerklein fein hacken, Möhre und Lauch in kleine Würfel schneiden. Alles zusammen mit dem Eiweiß gut vermischen und unter ständigem Rühren in die kalte Fleischbrühe hineingießen. Ganz langsam unter ständigem Rühren erhitzen. Sobald die Flüssigkeit zu kochen beginnt, den Herd auf die kleinst mögliche Stufe stellen und 1,5 Stunden abgedeckt leicht sieden lassen. Nach dieser Zeit hat sich die Brühe mit den Säften und Aromastoffen von Fleisch und Gemüse voll gesogen, hat sich um die neu gelieferten Substanzen bereichert und ist eine Kraftbrühe geworden. Durch ein Leinentuch gießen, das vorher in lauwarmes Wasser getaucht und gut ausgewrungen wurde. Nach diesem Filtern muss die Kraftbrühe vollkommen klar sein. Diese Klärung wurde durch die gerinnenden Eiweißstoffe von Fleisch und Eiweiß erreicht.
Nach Belieben mit etwas Fleisch, fein geschnittenem Gemüse, Eierstich, etc. servieren.
Das Fleisch und die Knochen in einen Topf geben, mit gut 4 Liter kaltem Wasser bedecken. Aufkochen lassen, den Schaum abschöpfen und die Hitze reduzieren. Ggf. erneut den Schaum abschöpfen. Das Suppengrün putzen, waschen und grob zerschneiden. Die Wacholderbeeren, die Piment- und Pfefferkörner in einem Mörser etwas zerstoßen, Lorbeerblätter dazu bröseln und in einen Teebeutel geben. Diesen gut verschließen. Etwa nach einer Stunde das Gemüse und die Gewürze in die Brühe geben. Nicht salzen! Die Zwiebel ungeschält halbieren, die Schnittflächen in einer Pfanne ohne Fett kräftig anrösten und hinzufügen. Die Brühe knapp unter dem Siedepunkt gut 2,5 Stunden ziehen lassen (nicht kochen). Die fertige Brühe durch ein feines Sieb gießen. 2,5 Liter abmessen, schwach salzen und beiseite stellen, erkalten lassen, dann das Fett abheben.
Die restliche Brühe kann man gut als Grundlage für eine Rindfleischsuppe verwenden (oder erst einmal einfrieren). Dazu salzen, das Fleisch absuchen, die Möhren würfeln und z.B. mit Nudeln, Eierstich, Grießnockerln oder Pfannekuchenstreifen servieren.
Consommé:
Das magere Fleisch und das Hühnerklein fein hacken, Möhre und Lauch in kleine Würfel schneiden. Alles zusammen mit dem Eiweiß gut vermischen und unter ständigem Rühren in die kalte Fleischbrühe hineingießen. Ganz langsam unter ständigem Rühren erhitzen. Sobald die Flüssigkeit zu kochen beginnt, den Herd auf die kleinst mögliche Stufe stellen und 1,5 Stunden abgedeckt leicht sieden lassen. Nach dieser Zeit hat sich die Brühe mit den Säften und Aromastoffen von Fleisch und Gemüse voll gesogen, hat sich um die neu gelieferten Substanzen bereichert und ist eine Kraftbrühe geworden. Durch ein Leinentuch gießen, das vorher in lauwarmes Wasser getaucht und gut ausgewrungen wurde. Nach diesem Filtern muss die Kraftbrühe vollkommen klar sein. Diese Klärung wurde durch die gerinnenden Eiweißstoffe von Fleisch und Eiweiß erreicht.
Nach Belieben mit etwas Fleisch, fein geschnittenem Gemüse, Eierstich, etc. servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
23.02.2010 20:02
Hi!
Habe soeben diese Consommè fertig gestellt und die Arbeit lohnt sich definitiv. Die fertige Suppe schmeckt echt klasse! Morgen wird es sie bei uns mit selbstgemachten Grießklößchen, Eierstich und Nudeln als Vorsuppe geben.
Schöne Grüße
Franzi
Habe soeben diese Consommè fertig gestellt und die Arbeit lohnt sich definitiv. Die fertige Suppe schmeckt echt klasse! Morgen wird es sie bei uns mit selbstgemachten Grießklößchen, Eierstich und Nudeln als Vorsuppe geben.
Schöne Grüße
Franzi
mikoch
sagt:
sagt: 10.03.2010 13:03
hallo tickerix, deine brühe war ein traum, danke.
eine frage habe ich noch zu dem "Klärfleisch". kann man das irgenwie weiterverarbeiten oder ist es so ausgelaugt und für den müll bestimmt??
eine frage habe ich noch zu dem "Klärfleisch". kann man das irgenwie weiterverarbeiten oder ist es so ausgelaugt und für den müll bestimmt??
10.03.2010 16:13
YannieW
sagt:
sagt: 13.03.2010 22:10
Fränkchen
sagt:
sagt: 30.03.2010 06:41
Hallo Tickerix,
na aus welchem Bucuse Buch haben wir denn das Rezept? ;-)
ist aber halt auch ein absoluter Klassiker und das zurecht.
na aus welchem Bucuse Buch haben wir denn das Rezept? ;-)
ist aber halt auch ein absoluter Klassiker und das zurecht.
04.08.2010 09:33
Hallo Fränkchen mit 4 Pünktchen (= 2 saudoofe Kommentärchen)!
Die Rindfleischbrühe ist nach dem Rezept meiner Mutter, die das schon von ihrer Mutter so gelernt hat. Die Verfeinerung zur Consommé ist an ein Rezept von Paul Bocuse (mit O du crétin) angelehnt, weil es die einzig wirklich wahre Zubereitung für eine Kraftbrühe ist und weil mir insbesondere die Zugabe des Hühnerklein besonders gut schmeckt. Warum das Rad erneut erfinden...
Die Rindfleischbrühe ist nach dem Rezept meiner Mutter, die das schon von ihrer Mutter so gelernt hat. Die Verfeinerung zur Consommé ist an ein Rezept von Paul Bocuse (mit O du crétin) angelehnt, weil es die einzig wirklich wahre Zubereitung für eine Kraftbrühe ist und weil mir insbesondere die Zugabe des Hühnerklein besonders gut schmeckt. Warum das Rad erneut erfinden...
07.05.2011 11:53
Hallo Tickerix,
die Kraftbrühe war ein Hochgenuss. Danke fürs Rezept.
LG Ille
die Kraftbrühe war ein Hochgenuss. Danke fürs Rezept.
LG Ille
06.05.2012 14:24
Vielen Dank für das tolle Rezept! Besonders die Tipps hinsichtlich der Klärung sind sehr nützlich.
Da es sich um einen Klassiker handelt, wird es sicher der eine oder andere Profi genauso machen (müssen), das tut aber der Qualität des Rezepts keinen Abbruch. Ich bin jedenfalls froh, dass Du alles noch einmal so klar und deutlich zusammengestellt hast.
LG bain_marie
Da es sich um einen Klassiker handelt, wird es sicher der eine oder andere Profi genauso machen (müssen), das tut aber der Qualität des Rezepts keinen Abbruch. Ich bin jedenfalls froh, dass Du alles noch einmal so klar und deutlich zusammengestellt hast.
LG bain_marie
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