Anleitung zur Züchtung eines Hermann - Sauerteiges ohne Hefe
passend für alle meine Rezepte, die Hermannteig vorsehen| Für den Teig: (Grundansatz) | |
| 60 g | Weizenmehl, Type 550 |
| 40 g | Zucker |
| 100 ml | Milch |
| 30 g | Buttermilch |
| ½ TL | Anstellgut eines anderen Sauerteigansatzes als Starter |
| Für den Teig: (am 5. Tag) | |
| 100 g | Weizenmehl, Type 550 |
| 100 g | Zucker |
| 180 ml | Milch |
| Für den Teig: am 10. Tag | |
| 100 g | Weizenmehl, Type 550 |
| 100 g | Zucker |
| 180 ml | Milch |
Zubereitung
Hermann ist ein Weizen-Sauerteig. Durch die Zugabe von Hermannteig werden Kuchen saftiger und bleiben außerdem länger frisch.
Für den Grundansatz:
Der Grundansatz muss nur beim ersten Mal gemacht werden. Dazu Mehl, Zucker, Milch und Buttermilch in eine Schüssel/Dose geben und zu einem glatten Teig verrühren. Wer hat, kann als Starter einen halben TL eines anderen Sauerteigansatzes (z.B. Weizen-ASG) unterrühren, dann versäuert der Grundansatz schneller.
Behälter mit einem Deckel verschließen und bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Alle 12 Stunden sollte der Ansatz kräftig durchgerührt werden. Nach ca. 1-2 Tagen (je nach Temperatur) fängt der Teig zu gären an und bildet feine Bläschen. Nun ist der Grundteig fertig und er kann in den Kühlschrank gestellt werden.
Bis der Hermann zum ersten Mal verbacken werden kann, wird er folgendermaßen gepflegt:
1. Tag: ruhen
2. Tag: umrühren
3. Tag: umrühren
4. Tag: umrühren
5. Tag:
Der Teig wird in einen größeren Behälter umgefüllt und mit 100 g Mehl, 100 g Zucker und 180 ml Milch gefüttert. Anschließen kommt er wieder zurück in den Kühlschrank.
6. Tag: umrühren
7. Tag: umrühren
8. Tag: umrühren
9. Tag: umrühren
10. Tag:
Der Teig wird wieder mit 100 g Mehl, 100 g Zucker und 180 ml Milch gefüttert. Nun lässt man den Hermann bei Zimmertemperatur 12 Stunden stehen. Jetzt hat man 990 g backfertigen Teig.
Jetzt kann der Teig nach Belieben geteilt werden. Man kann Teile verschenken, einfrieren verbacken oder fürs nächste Backen zurück in den Kühlschrank stellen (um ihn wieder backfertig zu machen, wieder bei Tag 1 beginnen).
Ich verbacke in der Regel 100 - 400 g (je nach Rezept). Einen Teil (200 g) stelle ich zurück in den Kühlschrank, damit ich in 10 Tagen einen neuen Hermann-Kuchen backen kann. Den Rest friere ich in unterschiedlichen Portionsgrößen ein (100 g, 200 g etc.).
Nach dem Auftauen kann der Teig sofort verbacken werden, oder er kann erneut 10 Tage gefüttert/vermehrt werden (bei Tag 1 beginnen).
Für den Grundansatz:
Der Grundansatz muss nur beim ersten Mal gemacht werden. Dazu Mehl, Zucker, Milch und Buttermilch in eine Schüssel/Dose geben und zu einem glatten Teig verrühren. Wer hat, kann als Starter einen halben TL eines anderen Sauerteigansatzes (z.B. Weizen-ASG) unterrühren, dann versäuert der Grundansatz schneller.
Behälter mit einem Deckel verschließen und bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Alle 12 Stunden sollte der Ansatz kräftig durchgerührt werden. Nach ca. 1-2 Tagen (je nach Temperatur) fängt der Teig zu gären an und bildet feine Bläschen. Nun ist der Grundteig fertig und er kann in den Kühlschrank gestellt werden.
Bis der Hermann zum ersten Mal verbacken werden kann, wird er folgendermaßen gepflegt:
1. Tag: ruhen
2. Tag: umrühren
3. Tag: umrühren
4. Tag: umrühren
5. Tag:
Der Teig wird in einen größeren Behälter umgefüllt und mit 100 g Mehl, 100 g Zucker und 180 ml Milch gefüttert. Anschließen kommt er wieder zurück in den Kühlschrank.
6. Tag: umrühren
7. Tag: umrühren
8. Tag: umrühren
9. Tag: umrühren
10. Tag:
Der Teig wird wieder mit 100 g Mehl, 100 g Zucker und 180 ml Milch gefüttert. Nun lässt man den Hermann bei Zimmertemperatur 12 Stunden stehen. Jetzt hat man 990 g backfertigen Teig.
Jetzt kann der Teig nach Belieben geteilt werden. Man kann Teile verschenken, einfrieren verbacken oder fürs nächste Backen zurück in den Kühlschrank stellen (um ihn wieder backfertig zu machen, wieder bei Tag 1 beginnen).
Ich verbacke in der Regel 100 - 400 g (je nach Rezept). Einen Teil (200 g) stelle ich zurück in den Kühlschrank, damit ich in 10 Tagen einen neuen Hermann-Kuchen backen kann. Den Rest friere ich in unterschiedlichen Portionsgrößen ein (100 g, 200 g etc.).
Nach dem Auftauen kann der Teig sofort verbacken werden, oder er kann erneut 10 Tage gefüttert/vermehrt werden (bei Tag 1 beginnen).
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Kommentare anderer Nutzer
Zwetschgennudel
sagt:
sagt: 12.09.2010 16:30
Eik0
sagt:
sagt: 28.09.2010 13:10
Hi!
Klasse!
Hab endlich das Hermann Rezept gefunden!
Glaubst gar nicht wie viele Internetseiten ich schon durch hab... :-)
Setze ihn heut Abend sofort an und meld mich dann wieder wenn er fertig ist!
Danke nochmal für's Rezept!
LG Vanessa
Klasse!
Hab endlich das Hermann Rezept gefunden!
Glaubst gar nicht wie viele Internetseiten ich schon durch hab... :-)
Setze ihn heut Abend sofort an und meld mich dann wieder wenn er fertig ist!
Danke nochmal für's Rezept!
LG Vanessa
Eik0
sagt:
sagt: 09.10.2010 10:42
Hi!
So, gestern war der Teig dann auch endlich mal fertig!
Aber die Geduld lohnt sich!
Hab direkt mal den Apfel - Mandel - Kranz von den Hermann - Rezepten gebacken und er ist wirklich richtig luftig, locker und lecker geworden.
Danke noch mal für's Rezept!
Foto ist unterwegs!
LG Vanessa
So, gestern war der Teig dann auch endlich mal fertig!
Aber die Geduld lohnt sich!
Hab direkt mal den Apfel - Mandel - Kranz von den Hermann - Rezepten gebacken und er ist wirklich richtig luftig, locker und lecker geworden.
Danke noch mal für's Rezept!
Foto ist unterwegs!
LG Vanessa
Zwetschgennudel
sagt:
sagt: 15.10.2010 17:55
alamaria89
sagt:
sagt: 12.02.2012 16:36
ist das schön! ich hatte mit 11 jahren mal für fast ein jahr einen hermann. damals habe ich einen hermann-sohn geschenkt bekommen und mich seitdem gefragt, wie ich mir mal wieder einen besorgen könnte, wenn ich niemanden kenne, der einen hermann hat und mir ein "kind" abgeben könnte. ich freue mich grad richtig über dieses starter-rezept, noch dazu, da ich es durch puren zufall gefunden habe ^^
Zwetschgennudel
sagt:
sagt: 01.03.2012 15:13
Sunnybaby112
sagt:
sagt: 13.03.2012 17:04
Hallo bei mir ist auch alles super geworden.
Den Ansatz habe ich genauso gemacht wie du beschrieben hast.
Da ich aber auch Brot mit dem Ansatz backen möchte habe ich den Zuckeranteil auf 1 1/2 TL reduziert.
Damit ich nicht jedesmal die Waage rausholen muss, wenn "Essenszeit" ist, habe ich jeweil eine Tasse Mehl und Milch genommen.
Klappt wunderbar!
Den Ansatz habe ich genauso gemacht wie du beschrieben hast.
Da ich aber auch Brot mit dem Ansatz backen möchte habe ich den Zuckeranteil auf 1 1/2 TL reduziert.
Damit ich nicht jedesmal die Waage rausholen muss, wenn "Essenszeit" ist, habe ich jeweil eine Tasse Mehl und Milch genommen.
Klappt wunderbar!
Zwetschgennudel
sagt:
sagt: 08.04.2012 17:11
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