Schwäbische Spätzle

ohne überflüssigen Schnickschnack, eben so, wie Oma sie früher machte.

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Zutaten für Portionen

500 g Mehl
Ei(er)
1 Prise Salz
1 Prise Macis, gemahlen
  Wasser (Salzwasser)

Zubereitung

So, hier nun ein Rezept aus dem "Hohenloher Land". Für Spätzle meines Erachtens das Beste. Doch sieht wohl jeder sein Rezept als Bestes an.

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Eier verquirlen und mit dem Salz und Macis zu dem Mehl geben. Macis ist die Blüte der Muskatnuss und im Geschmack nicht ganz so aufdringlich. In guten Lebensmittelgeschäften erhältlich.

Nun ist echte Handarbeit gefragt: Den Teig mittels eines Holzlöffels oder der Hand so lange schlagen, bis er Blasen wirft. Erst dann ist durch den Kleberanteil des Mehles eine korrekte Bindung möglich. Dann abgedeckt noch etwa 5 Minuten ruhen lassen.

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Salz dazugeben (Salz zuletzt, da sonst das Wasser länger braucht, um aufzukochen). Eine Spätzlepresse, die vorher ins Kochwasser getaucht wird, mit dem Teig befüllen und den Teig ins Wasser pressen. Einmal aufkochen lassen.

Entweder in kaltem Wasser abschrecken und nach dem abtropfen etwas ölen, um sie später weiter zu verarbeiten, oder auf ein Sieb schütten und sofort zu dem passenden Gericht servieren.

Das Ganze kann man, so man will, auch mit einer Palette und einem Holzbrett schaben. Das Holzbrett nass machen, mit der Palette etwas Teig auf dem Brett glatt streichen und dünne Fäden oder Würstchen des Teiges ins kochende Wasser schaben (meines Erachtens die einzig wahre Methode und "Echte" schwäbische Spätzle herzustellen). Nun wie mit der Presse weiterverfahren.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: 387 kcal
Freischaltung: 11.06.09
Rezept-Statistiken: 22.300 (0)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

BerndBerlin Tellerwäscher


Mitglied seit 29.08.2007
4 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

CherAndi  Sternekoch sagt:  
23.06.2009 12:08
Hallo BerndBerlin!

Ich habe heute deine Spätzle gemacht und sie sind mir gut gelungen wie ich glaube.



Dieser Teig ist sehr gut geeignet zum schaben,da er zäher Natur ist.


Danke für das Rezept.


liebe Grüße !
CherAndi

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BerndBerlin Tellerwäscher sagt:  
27.06.2009 10:18
@ CherAndi
Vielen Dank.

Das er etwas zäh ist stimmt schon. Daher ist er wie du richtig bemerkt hast gut zu schaben. Viele Hobbyköche (innen) fügen gerne etwas Wasser dazu um ihn geschmeidiger zu machen.
Nachteil:
1. Die schöne gelbe Färbung (sofern man gute Eier genommen hat) verliert sich dabei etwas.
2. Die Spätzle brechen leichter beim wenden in der Pfanne oder auch schon im Sieb.

Ich möchte sicher einiges haben, Matsch auf meinem Teller gehört aber nicht dazu.

LG
Bernd

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ep1312  Sternekoch sagt:  
27.01.2011 09:21
Hallo Bernd,

damit lässt sich auch mein Leibgericht herstellen, Käsespätzle.

Warnung an Alle. Ein guter Spätzlesteig verträgt kein Wasser.

LG Peter

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AndreaM Kaltmamsell sagt:  
30.01.2011 16:38
Ein sehr schönes Rezept!
Und richtig, ein guter Spätzlesteig darf nicht mit Wasser verhunzt werden ;-)

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