Schokoladentörtchen mit Vanilleparfait und Orangenragout

Schokoladen - Fondant mit flüssigem Kern

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Zutaten für Portionen

  Für den Teig:
150 g Schokolade, mit 70% Kakaoanteil
4 Stück Schokodekor (Schokoladenstiele), selbst ausgeschnitteneca 3cm lang, 1cm Durchmesser, gefroren
Ei(er), davon 2 ganze und 4 Eigelb
2 EL Cognac
100 g Butter
100 g Zucker
60 g Mehl
  Butter, für die Förmchen
  Puderzucker, zum Bestreuen der Törtchen
  Für die Creme:
Eigelb
50 g Zucker
200 g Sahne, geschlagen
Vanilleschote(n), Mark davon
  Für das Ragout:
2 große Orange(n), oder 3-4 Blutorangen
Vanilleschote(n), Mark davon
1 EL Honig
50 ml Orangenlikör (Grand Marnier)

Zubereitung

Teig:
Die Eier mit dem Zucker im Wasserbad schaumig schlagen, die Butter mit der Schokolade und dem Cognac schmelzen und mit der Eimasse verrühren. Das Mehl unterheben und alles in 4 gebutterte Förmchen von ca. 6 cm Durchmesser und Höhe verteilen. In die Mitte jeder Form je einen gefroren Schokoladenstiel gerade versenken und die Förmchen für 1-3 Std. in den Kühlschrank stellen.

Für das Parfait die Eigelb, den Zucker und das Vanillemark im Wasserbad aufschlagen, erkalten lassen, Sahne unterheben und ca. 5 Std. im Eisfach anfrieren. Für eine bessere Optik die Masse vorher in 2 Förmchen füllen.

Ragout:
Die Orangen sauber schälen und mit einem Messer in Filets ohne Haut schneiden, dabei den Saft auffangen. Diesen mit der Vanille kurz aufkochen, Honig zugeben und mit dem Likör abschmecken, auskühlen lassen und die Orangenfilets darin 3 Std. ziehen lassen, einmal wenden.

Vor dem Servieren die Schokoladentörtchen im 180° heißen Ofen ca 9 - 12 Minuten backen. Sie sollten außen fest sein, aber auf Druck nachgeben, dann ca 3 Minuten ausdampfen lassen, stürzen, wieder wenden und auf jeden Teller 1 Törtchen stellen und mit Puderzucker bestreuen. Nun die etwas angetauten Parfaits stürzen, halbieren und pro Teller ein halbes auf die Schnittstelle legen. Die Orangen mit der Sauce nach Belieben dazu geben.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Ruhezeit: ca. 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 08.06.09
Rezept-Statistiken: 29.095 (3)* gelesen
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Mathias56 Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

Mathias56 Chefkoch sagt:  
09.06.2009 08:05
für das Parfait kann man auch pro Person ein kleines Förmchen benutzen. Wenn man feste Klarsichtfolie so ausschneidet, dass sie den Innenrand eines Förmchens ganz ausfüllt, kann man auf diese Folie mit flüssiger Schokolade eine Gitter spritzen, schiebt sie in das Förmchen und füllt die Parfaitmasse ein. Beim Entfernen der Folie bleibt ein Muster auf dem angefrorenen Parfait zurück. Den angefrorenen Schokoladenstiel sollte man nur in die ausgekühlte Schokoladenmasse stecken, oder besser erst kurz vor dem Backen. Dann kann man davon ausgehen, dass das Innere auf jeden Fall flüssig bleibt. Mutige brauchen diesen Stiel nicht. Dann muss man aber sehr genau backen. Ist die Zeit zu kurz, zerfällt der ganze Kuchen, ist die Zeit zu lang, wird das Innere fest.

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Mathias56 Chefkoch sagt:  
07.08.2009 17:56
Wenn man nicht sparsam ist, sondern bereit, für wirklich gute Schokolade etwas mehr auszugeben, dann werden die Schokoladenfondants herausragend schmecken. Man nehme Produkte von Valrhona oder besser noch Amadei aus der Toscana. Für letztere muss man allerdings bei 150g mit ca 18€ rechnen.

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Ashlee07 Smutje sagt:  
25.12.2009 14:34
Ich kann dafür nur 5 Sterne geben! Es war der perfekte Abschluss unseres Weihnachtsmenüs und alle waren restlos begeistert und wollten das Rezept haben!

Vielen Dank!

Lg Ashlee07

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KüchenUschi Tellerwäscher sagt:  
28.12.2009 15:47
Klasse Rezept!

Nachdem ein anderes Rezept (warmes Schokoladensoufflé mit flüssiger füllung) von hier leider nicht geklappt hat und die Hilfe eher weniger hilfreich war, war das meine Rettung! Meine Gäste und ich waren mehr als begeistert!! Allerdings war die Backzeit von max. 12min. zu gering, es brauchte gut 18 min.

5 Sterne! *daumenhoch

LG

Die KüchenUschi

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Mathias56 Chefkoch sagt:  
28.12.2009 16:44
Hilfreiche Antwort:

danke euch beiden für die Rückmeldungen.
Die Backzeit hängt von vielen Faktoren ab. Hat der Ofen die Temperatur wirklich? Wie breit und hoch sind die Förmchen? Neulig habe ich die Masse in Ringe gegeben, die ich vorher mit Backpapier ausgelegt hatte. Obwohl der Durchmesser kleiner als der meiner Förmchen ist, brauchten diese länger. Selbst in 2 Kochkursen von hervorragenden Restaurants ( eines mit 2 Michelin Sternen) gab es Probleme: entweder noch zu flüssig und alles stürzte ein, oder zu fest gebacken. Man sollte nach 10 Minuten regelmäßig kontrollieren.
LG
Mathias

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Juli76 Kartoffelschäler sagt:  
03.02.2010 15:12
Das Dessert war Highlight unsres Menüs am Wochenende! Zum Glück war der Hauptgang nicht so toll (schlechtes Fleisch erwischt), so hatten wir noch ausreichend Platz im Magen.
Die Menge ist sehr großzügig bemessen, aber ich würde wetten das keiner was liegen lassen würde, selbst wenn er satt ist.
Schokostiele? Ich bin keine große Bäckerin und konnte nichts mit dem Begriff anfangen. Ich hab einfach von dem Rest der Schoki Stücke abgebrochen und mit der Spitze nach unten in den Teig gesteckt, so dass die Stücke nicht direkt auf den Boden sinken.
Habe Silikon-Muffin-Förmchen benutzt und die Backzeit betrug 17 Minuten. Sie fühlten sich vorher oben gut an, waren aber unten noch flüssig und später brüchig. Sicherheitshalber muss man halt ab 10 min. regelmäßig kontrollieren.

Das Parfait war natürlich auch köstlich und die Orangen kann man durchaus auch ohne Grand Marnier machen (vergessen).

Danke fürs Rezept

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Mathias56 Chefkoch sagt:  
14.03.2010 10:59
die Förmchen für die Schokolade sollten höchstens 6 cm Durchmesser haben und man fülle sie nicht höher als ca 4cm. Die Ofentemperatur mit einem Thermometer kontrollieren. Setzt man 4 oder mehr Förmchen hinein, wird die Temperatur fallen, also lieber am Anfang eine etwas höhere Temperatur wählen. Schokostiele sind aus der Schokolade selbst "geschnitzte" Stiele. Ich benutze Porzellanförmchen.
Nochmals: die Qualität der Schokolade hat großen Einfluß auf den Geschmack. Profis nehmen mindestens Valrhona.

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noeeyve Tellerwäscher sagt:  
25.11.2010 23:39
Das sieht ja wirklich super aus alleine dafür gebe ich alle Sterne und ich kann kann mir vorstellen das dieses Dessert eine wahre Gaumen freude sein wird.
Das würde ich gerne Weihnachten machen, dieses Dessert währe eine wahre Überaschung...
Aber mein Problem ist ich darf Weihnachten 15 Leute bekochen, meine Frage ist kann ich die Teige auch schon ein Tag vorher vorbereiten?
Ich währe euch dankbar für eine schnelle Antwort.

L.G.

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Mathias56 Chefkoch sagt:  
26.11.2010 12:35
Hilfreiche Antwort:

das Parfait geht natürlich vorher, den Teig für die Schokoküchlein einen Tag vorher herstellen sollte auch funktionieren und die Orangensauce kann man auch vorbereiten. Nur die Orangenfilets würde ich nicht einen Tag früher machen.
LG
Mathias

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noeeyve Tellerwäscher sagt:  
26.11.2010 14:11
Lieber Mathias,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort.


L.G.

Sabine

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ickliebodino Smutje sagt:  
25.12.2011 11:50
Hallo,

habe das Rezept gestern zu Heilig Abend ausprobiert und ich muss sagen: 'Woooow'. Ich war vollkommen zufrieden mit den Angaben und alles hat bestens geklappt.

Habe das Törtchen nur ohne Schokoladenstiel in der Mitte gemacht, aber der Kern war trotzdem noch weich - spitzen mäßig. Man muss das Törtchen nur sehr genau im Auge behalten.

Danke für dieses tolle Rezept.

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tiamin Küchenjunge sagt:  
23.04.2012 14:32
Hab das Rezept als krönenden Abschluss eines 5 gängigen Menüs gemacht.
Da der Schokokuchen ja doch recht mächtig war, hätte ich nicht gedacht, dass alles aufgegessen wird. Weit gefehlt! Die Teller sahen später aus als wären sie abgeleckt worden ;-)

Hab das Rezept etwas variiert und anstelle des Orangen-Ragouts gabs bei mir ein Rhabarber-Ragout. Der Rhabarber wurde mit einer Vanilleschote, Zucker und etwas frischem Orangensaft leicht geköchelt, so dass der Rhabarber seine Struktur behält und nicht zerfällt. Den Sud hab sirubartig eingekocht und den Rhabarber später wieder in den kalten Sud gegeben.

1000 Danke für das wunderbare Rezept werde ich häufiger machen MÜSSEN!

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