Buchteln

lecker mit Vanillesoße
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Zutaten

500 g Mehl
1 Würfel Hefe
50 g Zucker
150 ml Milch
80 g Butter
2 große Ei(er)
1 TL, gestr. Salz
Zitrone(n), abgeriebene Schale
  Mehl, für die Arbeitsfläche
100 g Butter, flüssig
Eigelb
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hineinbröckeln, mit wenig Zucker bestreuen und mit etwas warmer Milch auflösen. Etwas Mehl darüber schütten und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Butter mit Zucker, Salz, Zitronenschale und den Eiern kurz durchrühren.
Sobald der Vorteig Risse zeigt, die Eimasse zugeben und den Teig kräftig durchschlagen und noch mal 60 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch mal durchkneten. Dann Stränge rollen, Stücke abschneiden und zu Kugeln von ca. 25 mm Durchmesser formen.
Butter in einem Topf schmelzen. Kugeln hinein setzen und in der Butter drehen. Teigkugeln nicht zu dicht (sie gehen noch auf) in eine Springform oder Kasserole setzen und restliche Butter darüber gießen. Nochmals 15 Minuten gehen lassen, bis das Volumen deutlich zugenommen hat.
Eigelb mit Milch verquirlen und die Oberfläche der Buchteln vorsichtig damit bestreichen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 180 bis 200 Grad 20 bis 25 Minuten backen.

Dazu passt eine heiße Vanillesoße, in die man die zerrissenen Buchteln noch heiß einbrockt.

Kommentare anderer Nutzer


amer81

15.04.2010 13:40 Uhr

Hallo,
ja wie habe ich diese Dinger als Kind geliebt, wenn meine Mutter sie gemacht hat. Da meine Mutter seit vielen Jahren verstorben ist, konnte ich sie nie nach diesem Rezept fragen und was muß ich sagen hier ist es. Ich fand mich in meiner Kinderzeit zurück und auch meine Kinder fanden sie sehr lecker und deshalb werden sie ab jetzt, öfters mal geben. Danke nochmals für das leckere Rezept deswegen von mir volle Sterne.

Ganz lieben Gruß
Uta

jessie255

17.06.2010 15:54 Uhr

Ich schließe mich Uta an...ich habe diese Dinger geliebt. Gabs seit Ewigkeiten nicht mehr, deshalb sollte ich die mal selbst machen und gucken, wie es wird. Danke auf jeden Fall für das tolle Rezept.

Viele Grüße.

holoubekmaru

09.10.2010 20:12 Uhr

Meine Mutter hat in die Vanillesosse mit Rum ein bischen verfeinert was auch sehr gut geschmeck hat.

Kochfan67

17.03.2011 21:03 Uhr

hach, was sind die Buchteln lecker. Nachdem ich jahrelang mit Hefeteig auf Kriegsfuss stand sind sie heute perfekt gelungen. Die einen Hälfte gefüllt die andere Hälfte natur, da meine Kinder nicht so die Marmeladefans sind. Gibt es demnächst wieder. Übrigens essen wir dazu immer Kartoffelsuppe, ja, ja das geht und ist wirklich eine tolle Ergänzung. den Rest gibts zum Frühstück.....

hdkern

17.03.2011 21:13 Uhr

Hallo Kochfan, es freut mich, dass sie Euch genau so gut schmecken wie uns.
LG Dieter

Schäuferla3

04.10.2011 20:54 Uhr

Einfach Lecker,

danke für das Rezept.

Liebe Grüße
Veronika

tienchen89

12.02.2012 15:09 Uhr

Super Rezept- schmecken wie bei Oma^^ kleiner Tipp aus Wien- mit heißer Vanillesauce und nem Klecks Erdbeermarmelade drauf noch mal viel besser.

Ansonsten danke fürs tolle Rezept, lg, Martina

dayfele

18.11.2012 20:39 Uhr

mit was kann ich die füllen ? alles bitte ausser obst.

hdkern

18.11.2012 20:49 Uhr

Hallo daysele, ich habe meine Buchteln bis jetzt nur mit Pflaumenmus gefüllt. Mehr kann ich Dir leider dazu nicht sagen, weil ich die Buchteln fast immer ohne Füllung backe. LG Dieter

Kerstinw86

19.11.2012 01:42 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

ich fülle sie immer mit Nutella da ich keine Marmelade oder Powidl mag :)

udebue

22.11.2012 13:39 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Auch eine saftige Mohn- oder Nuss-Fülle passt herrlich....

LG Ulrike

Silberchen

23.11.2012 07:54 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Sehr lecker auch einfach ein Stück Schokolade rein. Das ist noch einfacher als mit Nutella rumzukleckern.

Kabanet2209

23.11.2012 12:17 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Also ich (gebürtige Wienerin) esse sie am liebsten mit Powidl gefüllt und dick mit Puderzucker bestäubt.
Powidl ist ein lang eingekochtes Pflaumenmus, in Hessen auch als Ladwerge (in unterschiedlichen Schreibweisen) bekannt. Ich denke diesen leckeren Brotaufstrich gibt es in den meisten europäischen Regionen.
Die Vanillesoße haben wir (mein Vater und ich, die Süßmäuler der Familie) am liebsten zu Dukatennudeln gegessen, die sind genauso gemacht wie die Buchteln, nur viel kleiner, so dass beim Auseinanderbrechen oben und unten eine ca. 2€-Stück große goldbraune Kruste ist und dazwischen der locker aufgegangene Hefeteig - mmmh, lecker!
LG Kabanet2209

Annahex

23.11.2012 14:11 Uhr

Hallöchen!

Wir füllen die Buchteln immer mit abgetropften eingemachten Heidelbeeren. Der Saft kommt dann zusammen mit der Vanillesoße über die warmen Buchteln. Das sieht auf dem Teller dann immer ein wenig schmuddelig aus, schmeckt aber sehr lecker! :-)

gisiri

15.10.2013 23:45 Uhr

hallo dayfele,
ich fülle sie oft mit einer Mischung aus Zucker und Zimt => mmmmmmmmhhh
liebe Grüße

Suzanka

20.11.2012 15:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Probiert als Fülle mal Mozartkugeln... Ich bin aber nicht schuld, wenn Ihr der Sucht anheim fallt...

Viele Grüße

Suzanka

schmuwe

20.11.2012 17:43 Uhr

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...schmeckt sehr lecker wenn man eine entsteinte Aprikose mit Nutella füllt und in die Buchteln gibt... dazu Vanillesauce - ein Traum!

hdkern

20.11.2012 17:57 Uhr

Ich fine Euere Anregungen ganz toll und werde bestimmt mal eine Version nachbacken :)

Eselein

23.11.2012 10:06 Uhr

Genauso gab es sie in meiner Kindheit, Samstags als Nachtisch nach der obligaten Eintopfsuppe und wenn die Ofenröhre für den Sonntagskuchen sowieso angeheizt war. Nur das Arrangement war anders: Jedem auf seinen Teller 1 Stück, mit 2 Gabeln kreuzweise aufgerissen (wie bei grünen Klößen) und darüber dann die dicke Vanillesoße.

Katfly

23.11.2012 10:47 Uhr

Total lecker... ich habe heisse Kirschen und Vanillesoße dazu gemacht... Von mir gibt´s volle Sterne :-)))

hdkern

23.11.2012 11:10 Uhr

Danke,danke....ich freue mich !

susihw

23.11.2012 11:24 Uhr

Hab es heute als Rezept des Tages entdeckt. Auch ich kenne die Buchteln noch aus meiner Kindheit und werde sie demnächst bestimmt mal nachbacken.

astralm

23.11.2012 11:42 Uhr

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Auch wir essen gerne Buchteln!
Kenne die auch von meiner Oma und meiner Mama - gabs Sonntags immer als Powidlbuchteln.
Ich mache sie sehr gerne bei heißem Wetter.
Dazu die Buchteln nach dem Backen etwas abkühlen lassen und mit einer eisgekühlte Vanilesosse servieren - schmatz!!! :-))
Danke für´s Rezept einstellen!

pudelkatze

23.11.2012 11:46 Uhr

Diese Buchteln kenne ich als Dampfnudeln , die gab es öfters bei uns in der Schulspeisung, und immer vorher eine ungeliebte Griessuppe

Ich freue mich über dieses Rezept, ist es doch nostalgische Erinnerung an meine Schulzeit und wir haben damals diese süßen Dinger verschlungen. Auf alle Fälle werde ich sie demnächst nachkochen und dann auch hier berichten !! Danke für das Rezept aus lang vergangenen Tagen ( bin knapp 66 J. jung :-) )

Kabanet2209

23.11.2012 12:20 Uhr

Hallo pudelkatze,
soweit ich weiß werden die Dampfnudeln zwar auch mit einem ähnlichen Hefeteig gebacken, aber nicht in Butter, sondern in Milch - ein bisschen weniger kalorienreich ;-)
LG Kabanet2209, 1948er Jahrgang ;-)

hdkern

23.11.2012 14:37 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Pudelkatze, wenn meine Oma früher Buchtel gebacken hat, gab es immer Vanillesoße und Schkosoße, denn ich wollte immer Vanillesoße und mein Bruder Schokosoße. Es war eine schöne Zeit und so gibt es jetzt immer 1 - 2 mal im Jahr Buchten. LG Dieter

thomaswehle9904

09.12.2012 19:56 Uhr

Unter Dampfnudeln verstehe ich - ganz richtig - einen ähnlichen, aber nicht gesüssten Hefeteig. Der Rest der Verarbeitung ist gleich. Nur werden dann die Dinger gedämpft (daher her wohl der Name!) - also meine Oma hat dazu ein sauberes Baumwolltuch über einen grossen Topf mit kochendem Wasser gespannt und die Dampfnudeln auf das Tuch gelegt, Deckel drauf und gedämpft (20 min oder so.) Den Deckel durfte man dabei NICHT abheben oder der Zauber fällt in sich zusammen. Oder man nimmt halt, so man hat, einen riesigen Dämpfaufsatz .....

Das Ergebnis war etwas \"gummiartig\" - serviert wurde es vorzugsweise zu klarer Hühnerbrühe, wo dann die zerzupften Teile eingetunkt wurden. Auf diese Weise wurden alte Legehennen (\"Gummiadler\") noch \"entsorgt\", die dann auf diese Weise nach mehreren Stunden köcheln noch sehr lecker wurden.

Lunazick

23.11.2012 15:41 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo!
Hier noch ein kleiner Tipp: die Buchteln lassen sich hervorragend vorbereiten. Einfach am Vortag alles soweit wie im Rezept beschrieben machen bis zum Schmelzen der Butter. Hier die Buchteln ohne Wälzen in der Butter in die Springform geben und über Nacht (mit Alu- oder Klarsichtfolie abgedeckt) im Kühlschrank (oberste Etage) ruhen und weiter aufgehen lassen. Am nächsten Tag dann die Butter schmelzen über die Buchteln in der Form geben und ab in den Backofen. Funktioniert auch bei gefüllten Buchteln. Der Vorbereitungs- und Backstress hält sich in Grenzen und die Gäste freuen sich über warme Buchteln ;-)

Sergitten

23.11.2012 17:03 Uhr

Hallo,
ich kenne Buchteln von meiner Tante, hatte aber nie an das Rezept gedacht. Endlich hab ich es. Ich liebe Mehlspeisen, vor allen Dingen SÜSSE. Dafür von mir 5*****.
Gruß, Sergitten.

kristina15

23.11.2012 18:22 Uhr

Hei hdkern,
ich habe mich immer gefragt....wie meine Oma die "Dinger" immer gemacht hat...eine Kindheitserinnerung blieb dieser Geschmack leider nur....da muss man fast ein halbes Jahrhundert füllen, um dieses Geschmackserlebnis wieder zu haben.
Vielen lieben Dank für die "Erinnerungen"...Für das, dass diese Rezepte nicht verloren gehen...auch vielen lieben Dank für das jetzt überlieferte :-) Rezept.
Einfache ...aber nicht vergessene Küche aus der Heimat !
Liebe Grüße aus dem Norden
Kristina

Herdemann73

23.11.2012 19:25 Uhr

Hallo hdkern,

ich stehe gerade auf dem Schlauch...
Im Rezept heisst es:
[...]
Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hineinbröckeln, mit wenig Zucker bestreuen und mit etwas warmer Milch auflösen. Etwas Mehl darüber schütten und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
[...]

Bedeutet das, dass ich den Teig überhaupt nicht kneten muss, sondern einfach das Mehl mit dem bisschen Hefe, Zucker und Milch an einem warmen Ort ziehen lassen soll? Daraus wird doch kein Teig, oder?
Bin nicht sonderlich "backerfahren", daher stellt sich mir diese Frage! Kannst Du mich aufklären? Es heißt ja im weiteren Verlauf des Rezeptes "Vorteig" und nicht "Mehlgemisch".

Ich wäre sehr dankbar für eine kurze Erläuterung ;-)

Danke vorab und Grüße
Herdemann

Jottine-Trine

23.11.2012 20:02 Uhr

Genau die gleiche Frage habe ich mir auch gestellt ;) Bin schon sehr gespannt auf des Rätsels Lösung...

hdkern

23.11.2012 20:16 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Also meine Lieben.

Da steht doch, dass man den Vorteig, nachdem die restlichen Zutaten zugegeben wurden, wie folgt weiterverarbeiten soll.
Sobald der Vorteig Risse zeigt, die Eimasse zugeben und den Teig kräftig durchschlagen und noch mal 60 Minuten gehen lassen.
Zu durchschlagen, kann man auch kneten sagen,

Reicht das so ? Ich wünsche Euch noch eiinen schönen Abend.

LG Dieter

Jottine-Trine

23.11.2012 21:05 Uhr

Aaaaaah, richtig, Lesen hilft!!! Sorry, hatte einfach nicht genau genug gelesen und wusste nicht wirklich, was mit Vorteig gemeint ist...
Vielen Dank jedenfalls für die fixe Aufklärung, auch an scklatt! Dann steht einem Ausprobieren nun nichts mehr im Wege :-)
Ein schönes Wochenende allerseits!
LG, Jessica

Kabanet2209

08.11.2013 14:36 Uhr

Hallo Herdemann73,
also \'ziehen\' solltest du den so genannten Vorteig (Mehl mit Hefe, Zucker und etwas (lauwarmer!) Milch ganz bestimmt nicht, vielmehr solltest du diesen Vorteig \'gehen\' lassen, an einem warmen Ort, zugedeckt und ohne dass Zug drankommt ;-)
Wenn der Vorteig gegangen ist, wird mit der weiteren Arbeit fortgesetzt, und DANN musst du den Teig natürlich auch kneten, und zwar kräftig.
Heute macht man (u.a. wegen der modernen Küchenmaschinen) Hefeteig etwas anders, aber das steht dann in den Anleitungen und sicher auch hier in chefkoch.de
Ich wünsche gutes Gelingen.

Herdemann73

23.11.2012 20:35 Uhr

Hallo,

nein, eben nicht, da steht:

[...]
Etwas Mehl darüber schütten und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Butter mit Zucker, Salz, Zitronenschale und den Eiern kurz durchrühren.
Sobald der Vorteig Risse zeigt, die Eimasse zugeben und den Teig kräftig durchschlagen und noch mal 60 Minuten gehen lassen.
[...]

Man soll also "Butter mit Zucker, Salz, Zitronenschale und den Eiern kurz durchrühren". Und dann heißt es: "Sobald der Vorteig Risse zeigt, die Eimasse zugeben."

Demnach ist der Vorteig mit seinen Rissen entscheidend für den Moment des Zugebens der Eimasse. Das haut bei mir zeitlich nicht hin...

Dennoch freut mich die superschnelle Reaktion auf meine Frage und alle anderen hier haben es ja auch itgendwie hinbekommen und vor allem für gut befunden ;-)

Grüße zurück
Herdemann

scklatt

23.11.2012 20:47 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Du hast den Mehlhaufen, in der Mitte ist das Gemisch mit der Hefe. Dieses Gemisch nennt man Vorteig.

In einer anderen Schüssel Butter, Zucker Salz, Zitronenschale und Eier durchrühren.

Wenn der Vorteig (in der Mitte des Mehlhaufens) Risse zeigt, die Butter-Zucker-Eier...-Mischung zu dem Vorteig und dem Mehlhaufen geben und alles zusammen durchkneten.

Ich hoffe, dass hilft weiter.

Liebe Grüße
SC

Herdemann73

23.11.2012 21:14 Uhr

Hi,

das habe ich jetzt kapiert, wie gesagt, in Sachen Backen gehen mir die Begrifflichkeiten noch nicht so von der Hand!

Also dann, ran ans Werk und Dankeschön
Herdemann

luzi_kuechenteufel

24.11.2012 00:47 Uhr

Ach du meine Guete, Buchteln!!!!!!
Das es die gibt habe ich ja total vergessen und dabei habe ich die doch so gerne gefuttert als Kind mit Powidlfuellung oder Vanillesouce, mjamm ;-p
Inzwischen klappt es auch ganz gut mit Hefeteig backen bei mir, darf mich dann also wohl an dieses Rezept rantrauen ;-)
Bin gespannt was Hubby dazu sagen wird, weil Buchteln kennt man hier ueberhaupt nicht, aber kann mir gut vorstellen das sie lecker ankommen.

Aber kann mir bitte jemand veraten: Wie fuellt man denn die Dinger eigentlich mit Powidl?
So wurde ich tippen, einfach fuellen wenn sie ausgekuehlt sind, aber ich meine mich zu erinnern das die bereits gefuellt waren wenn sie aus dem Ofen kamen...
Nur wie macht man das denn? Einfach einen Kleks Powidl in den ungpackenen Hefekloss setzen stelle ich mir dann doch etwas sehr klebrig vor bzw. der ist dann dann ueberall nur nicht im Kloss drinnen?
Powidl in Eiswuerfelform einfrieren und denn Teig herumformen?

hdkern

24.11.2012 08:04 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Luzi, Du mußt nur etwas Teg nehmen, flach drücken, einen gehäuften Teelöffel Powidl (sollte aber etwas fester sein z.B. wie man es auch bei Powidltascherln nimmt) draufgeben, den Teig darum schließe und die Schließstellen gut zusammen drücken. Dann mit der Nahtstelle nach unten in die Form setzen. Dabei jedes Buchtel gut mit Butter umstreichen damit man sie nach dem Backen auch gut von einander lösen kann.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

LG, Dieter

Zora75

24.11.2012 08:44 Uhr

Hoi,

wenn Du kein festes Powidl kriegst und/oderdie Sauerei fürchtest, nimm einfach kleine Pflaumen oder besser Zwetschken zum Füllen. Entkernen, einen Zuckerwürfel (oder zwei, falls die Früchte recht sauer sein sollten) rein und wie von hdkern beschrieben in den Hefeteig einpacken.
Dann heissen die Dinger zwar Zwetschkennudeln ( zumindest in meiner Gegend, hier sind Buchteln immer ungefüllt!), aber schmecken mit Vanillesoße trotzdem saumässig lecker ;-)

VG,
Zora

Noggie4

24.11.2012 17:23 Uhr

Da ich in New Mexico wohne und es hier keine Frischhefe gibt, ist meine Frage-----Wieviele Paeckchen ist ein Wuerfel? Auserdem brachte das Rezept mir Traenen, denn meine Mama hat die Buchteln sehr oft gemacht. Nach 50 Jahren im Ausland hab ich immenoch Heimweh. Danke fuer das Rezept.
Anneliese aus New Mexico-USA

Hierbaluisa

24.11.2012 20:04 Uhr

Hallo Noggie!
Normalerweise steht auf der Packung für wieviel gramm Mehl ein Tütchen reicht. Ich lebe seit 21 Jahren im Ausland und stehe auch immer wieder vor diesen Rätseln. Ein Würfel bei mir sind 25 g frische Hefe oder 1 pck oder 8g Trockenhefe. Hoffe das hilft.
Habe gerade meine Buchteln im Ofen und die sehen toll aus.

hdkern

25.11.2012 07:36 Uhr

Hallo Anneliese, bei Dir freue ich mich besonders dass Dich mein Buchtel-Rezept an Deine Mama erinnert. Bei mir ist es nicht anders. Dazu bin ich in Memmingen aufgewachsen und somit Allgäuer wie Du.
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Freude beim Nachbacken.
Liebe Grüße aus Bad Salzuflen, Dieter

blasserdunst

24.11.2012 21:55 Uhr

1A - auf den Punkt gebracht!

... und - obwohl es ja nur ein ganz normaler Hefeteig ist - den ich immer aus dem Kopf pie mal Daumen mache und aus dem ich mal einen Zopf manchmal Dampfnudeln und manchmal Rohrnudeln backe - die man auch Bucheln nennen könnte - ist er einfach klasse! Buchteln sind ein Gedicht wenn man Süßspeisen mag!

Wir essen die Rohrnudeln auch mit viel, sehr viel Vanillesauce, da niemand Früchte mag. Für 4 Personen brauch ich da aber schon gut 1,5 Liter da immer gern nachgegossen wird!!!
da uns die fertige Vanillesauce aus dem Päckchen eh immer viel zu dünn ist, und sie für unseren Geschmack sowieso heiß gekocht sein muß, bin ich dazu übergegangen Vanillepuddingpulver zu nehmen und einfach etwas mehr Milch und Zucker zu verwenden - ich gieße nach dem aufkochen noch soviel Milch zu, bis eben die Konsistenz der Vanillesauce passt und noch etwas dicklich ist - 2 Päckchen geben bei mir dann die gewünschte 1,5-1,8 l Menge :-)

salu04

25.11.2012 11:51 Uhr

Hallo Dieter!

Ich habe eine Frage zu der Verarbeitung der 150 ml Milch. In den Vortag kommt nur etwas Milch, das kenne ich auch so.
Dann taucht die Milch aber erst wieder bei dem Eigemisch zum Bestreichen auf. Das kommt mir viel vor.

Vielen Dank und herzliche Grüße, salu04

hdkern

25.11.2012 12:08 Uhr

Hallo Salu, die 150 ml Milch kommen ind den Hefeteig. Davon eben etwas Milch über die Hefe.
Zum Eigelb kann ma dann einfach nur etwas Milch geben, damit es flüssiger wird,
Liebe Grüße, Dieter

salu04

25.11.2012 16:09 Uhr

...vielen Dank für die schnelle Antwort! Die Buchteln sind fertig und schmecken allen wunderbar!

luzi_kuechenteufel

02.12.2012 21:50 Uhr

Danke fuer die Antwort auf meine Frage bez. Powidlfuellung, hat ganz gut geklappt!

Anfaenglich ist das nicht so ganz mit dem Teig hingekommen , zum einem war er zu trocken und brauchte mehr Milch (Eier nicht gross genug?) und dann wollte und wollte er einfach nicht recht aufgehen trotz Waerme?
(Vielleicht sollte ich den Teig das naechste mal in´s Bett stecken so wie das vor urzeiten Omi machte *g*)
Aber als die Buchteln dann im Ofen waren sind sie doch noch brav aufgegangen ;-)

Mjam, und heute gab´es die Powidl-Buchteln bei uns zum Abendessen zusammen mit heisser Rumrosinen-Vanillesauce :-9
Hubby, der vorher Buchteln ueberhaupt nicht kannte, meinte das kann sich gerne nochmal das eine oder andere Mal auf dem Tisch einfinden :-)

Danke fuer das Rezept.

HoneyBunny_123

06.12.2012 09:53 Uhr

Hmmm SEHR GUT! :D

Dieses Rezept hab ich gesucht.

Da es bei uns in Kärnten üblich ist das die Buchteln meist mit Marmelade gefüllt werden, hab ich das natürlich auch gemacht (Marille) und sie waren super gut!
Serviert natürlich mit Vanillesauce.

Der Teig war richtig locker.

5* ! Danke für das Rezept! :)

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thomaswehle9904

09.12.2012 19:49 Uhr

wollte noch meiner Oma Tip hinzufügen: Sie hat die Buchteln immer noch mit 500 ml kochender, gesüsster Milch übergossen (Zucker nac Geschmack) bevor sie in den Ofen wanderten. Die Buchteln "schwimmen" auf der Milch, und die Milch verkocht, bzw zieht teilweise in den Boden der Buchteln ein, und der Zucker karamellisiert teilweise. Das ist dann besonders lecker und wurde von uns Kindern immer zuerst gegessen. Anschliessend den knusprigen "Deckel" in Heidelbeersosse getunkt (Einfach Heidelbeeren aus dem Glas, oder mit ein bisschen Stärke etwas angedickt, wer's mag).

somoli

21.12.2012 13:31 Uhr

Also, ich nehme gerne Vollkornweizenmehl und fülle die Buchteln mit Powidlmarmelade. Vorher wird diese aber mit Rum oder irgendeinem "gschmakigen " Alkohol und etwas Zimt abgerührt. Ich habe diesmal einen Apricotwhisky zum Abmischen der Marmelade genommen....der ist auch ohne Powidl himmlisch gut!!!! Kaum habe ich meinen Gästen die Buchtel auf den Tisch gestellt, war der Mehlspeisteller leer.

hdkern

21.12.2012 13:42 Uhr

Das freut mich.
Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!
LG Dieter

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hdkern

22.05.2013 15:01 Uhr

Es ist alles so richtig wie Du es geschrieben hast. LG Dieter

77Hasi77

12.06.2013 10:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Die Buchteln kamen bei meinen beiden Kindern und meinem Mann wunderbar an. Einfache Zubereitung und sehr leckeres Ergebnis. Da wir nicht alle geschafft haben, gab es den Rest zum Frühstück am nächsten Tag. Also auch kalt noch ein Genuß.

hexehex

09.08.2013 13:32 Uhr

Alle waren begeistert. Auch meine Kinder, die normalerweise keine Mehlspeisen mögen. Obwohl ich den Teig nur im Brotbackautomaten mit Trockenhefe gemacht habe, sind die Buchteln absolut perfekt geworden. Alleine schon beim Anblick läuft einem das Wasser im Munde zusammen.....

Danke für das tolle Rezept!

Kaffeeline

11.10.2013 15:52 Uhr

Vielen Dank für das leckere Rezept.

LG Kaffeeline

Blume202

29.10.2013 13:11 Uhr

Danke für das Rezept.
Fülle sie mit Mohn oder Zwetschgen (je nach Jahreszeit) und ertränke sie dann in Vanillesauce :o)
Sehr lecker!!!

fabienne

29.01.2014 14:51 Uhr

Sie waren sehr locker, aber da ich sie nicht gefüllt habe, war uns der Teig nicht süß genug. Nächstes Mal verwende ich mehr Zucker. Aber ansonsten sehr gut.

Daisies

04.04.2014 18:02 Uhr

Hatte heute einen Gusto auf Buchteln und leider war Mutti nicht erreichbar und dann fand ich dein Rezept. Ich muß sagen: beinahe "muttigleich" Wircklich superlecker und sofort in Kindheitserinnerungen schwelgend.
Bzgl Füllen oder nicht: Mutti hat sie immer halb gefüllt und ungefüllt gemacht - die gefüllten gab es dann kalt zum Kaffee bzw für die Schule. So hab ich es heute auch gemacht: aber meine Lieben haben nix mehr für den Kaffee übriggelassen ;-)
Optisch glichen meine übrigens einem Entwurf vom Hundertwasser ;-), Wie bekommt ihr sie nur so schön hin?

klopsplanet

03.05.2014 12:30 Uhr

Irgendwie sind meine Buchteln oben total buckelig und hart geworden. Auf Euren Bildern sehen sie so schick, glatt und glänzend aus. Wie kriege ich das auch hin?

dreichert1

25.07.2014 08:01 Uhr

sei gegrüßt, kann man sie auch zur suppe essen

hdkern

25.07.2014 08:27 Uhr

Nicht so wie sie im Rezept stehen, oder mit einer Vanillepuding-Suppe ;)

Iphigenie1977

24.10.2014 14:04 Uhr

Danke für das tolle Rezept! So noch ein paar Namensgebungen dazu Buchteln = Dampfnudeln = Einback. Kommt auf die Region an, bei meiner Mutter hießen die Einback.
Heute gabs Vanillesoße und warmes Kirschkompott angedickt und gewürzt mit Zimt dazu. Beim nächsten Mal versuche ich mich mit Füllungen.
Das Beste an dieser Version ist die Butter zum Schluß, war super unten in den Teig eingezogen, da ich die Buchteln in einer Silikonform gebacken hatte.

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