Seidenzarte Brathähnchen
besonders das weiße Fleisch bleibt zart und saftig| 1 | Hähnchen (TK, 1000 - 1500 g) |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| 1 TL, gehäuft | Maggi Würzmischung Nr. 3 |
| 3 | Gemüsebrühwürfel ohne Geschmacksverstärker |
| 2 EL | Öl, neutrales (Rapsöl, Sonnenblumenöl, o. ä) |
| etwas | Thymian, gerebelt |
Zubereitung
Das Brathähnchen über Nacht auftauen, halbieren (große Küchen- oder Geflügelschere), die Innereien wegwerfen. In einem großen Topf ca 2,5 – 3 Liter Wasser zum Kochen bringen, den Brühwürfel dazu.
Die beiden Hähnchenhälften 30 Minuten kochen (das Wasser muss vor der Zugabe schon kochen, sonst wird der Hahn zäh!). Die Hähnchenhälften herausnehmen und auf Küchenkrepp zum Trocknen und Auskühlen legen.
Den Backofen auf 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In einer Dessertschüssel oder einem kleinen Glas 2 EL Öl mit einem Löffel Würzmischung Nummer 3 verrühren. Das Hähnchen damit einpinseln auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Unter das Hähnchen je eine halbe, zerdrückte Knoblauchzehe und etwas gerebelten Thymian legen. Das Hähnchen noch mit Gewürzmischung nachpulvern (vor allem an Stellen, wo die Haut evtl. eingerissen ist).
30 Minuten im Ofen backen - nicht nachpinseln, nicht gucken, einfach bräunen lassen. Nach dem Ofengang ca. 5 Minuten offen auf dem herausgenommenen Blech ruhen lassen.
Durch das Kochen wird das Brustfleisch immer saftig und zart wie Seide, durch das Backen im Ofen die Haut knusprig und der ganze Vorgang ergibt ein Brathähnchen, wie es keine Pommesbude jemals besser machen könnte. Selbst meine Schwiegermutter macht nach Jahrzehnten anderer Zubereitung Brathähnchen nur noch so!
Dazu passen hervorragend Pommes und ein frischer Salat. Übriggebliebene Hühnerreste kann man vorzüglich in einem Hühnerfrikassee weiterverarbeiten, auch die Brühe.
Die beiden Hähnchenhälften 30 Minuten kochen (das Wasser muss vor der Zugabe schon kochen, sonst wird der Hahn zäh!). Die Hähnchenhälften herausnehmen und auf Küchenkrepp zum Trocknen und Auskühlen legen.
Den Backofen auf 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In einer Dessertschüssel oder einem kleinen Glas 2 EL Öl mit einem Löffel Würzmischung Nummer 3 verrühren. Das Hähnchen damit einpinseln auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Unter das Hähnchen je eine halbe, zerdrückte Knoblauchzehe und etwas gerebelten Thymian legen. Das Hähnchen noch mit Gewürzmischung nachpulvern (vor allem an Stellen, wo die Haut evtl. eingerissen ist).
30 Minuten im Ofen backen - nicht nachpinseln, nicht gucken, einfach bräunen lassen. Nach dem Ofengang ca. 5 Minuten offen auf dem herausgenommenen Blech ruhen lassen.
Durch das Kochen wird das Brustfleisch immer saftig und zart wie Seide, durch das Backen im Ofen die Haut knusprig und der ganze Vorgang ergibt ein Brathähnchen, wie es keine Pommesbude jemals besser machen könnte. Selbst meine Schwiegermutter macht nach Jahrzehnten anderer Zubereitung Brathähnchen nur noch so!
Dazu passen hervorragend Pommes und ein frischer Salat. Übriggebliebene Hühnerreste kann man vorzüglich in einem Hühnerfrikassee weiterverarbeiten, auch die Brühe.
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Kommentare anderer Nutzer
Zwubel
sagt:
sagt: 14.12.2009 04:26
Hallo,
ich habe das Rezept gestern ausprobiert und fand das Resultat äußerst gelungen. Ich habe einen frischen Gockel genommen. Sehr gut finde ich auch, dass man aus dem Fond noch eine lecker Hühnersuppe machen kann und dass bei dieser Zubereitungsart auch keine Sauerei entsteht, wenn man den Flattermann nach dem Brühebad gut abtropfen lässt. Hinterher einfach das Backpapier vom Blech nehmen und gut.
Allerdings muss ich nächstens doch noch mehr darauf achten, dass ich eingerissene Stellen in der Haut besser "abdichte".
ich habe das Rezept gestern ausprobiert und fand das Resultat äußerst gelungen. Ich habe einen frischen Gockel genommen. Sehr gut finde ich auch, dass man aus dem Fond noch eine lecker Hühnersuppe machen kann und dass bei dieser Zubereitungsart auch keine Sauerei entsteht, wenn man den Flattermann nach dem Brühebad gut abtropfen lässt. Hinterher einfach das Backpapier vom Blech nehmen und gut.
Allerdings muss ich nächstens doch noch mehr darauf achten, dass ich eingerissene Stellen in der Haut besser "abdichte".
hannes27
sagt:
sagt: 25.02.2010 15:46
Hallo,
habe heute dein Rezept probiert. Das mit dem Kochen ist eine Superidee.
Auf die Menge Wasser habe ich allerdings 3 Löffel Gemüsebrühe gegeben,
Darurch ist das Fleisch auch innen gut gesalzen.
Jedenfalls war es, wie geschrieben, butterzahrt und schön würzig.
Gibt es mit Sicherheit öfter.
Servus......
habe heute dein Rezept probiert. Das mit dem Kochen ist eine Superidee.
Auf die Menge Wasser habe ich allerdings 3 Löffel Gemüsebrühe gegeben,
Darurch ist das Fleisch auch innen gut gesalzen.
Jedenfalls war es, wie geschrieben, butterzahrt und schön würzig.
Gibt es mit Sicherheit öfter.
Servus......
26.03.2010 20:10
Hallo,
ich habe noch nie ein Hähnchen so hinbekommen, wie wir es mögen: die knusprige Haut war immer das Problem.
Aber mit diesem Rezept ist es gelungen! Großartig, einfach nur großartig! Die Brust war ok, nicht so zart wie angekündigt, aber vielleicht war es auch ein Gummiadler aus der TK. Ich versuche es das nächste Mal mit einem frischen Tier.
Von mir 5 Sterne!
Gruß
fraukuehlborn
ich habe noch nie ein Hähnchen so hinbekommen, wie wir es mögen: die knusprige Haut war immer das Problem.
Aber mit diesem Rezept ist es gelungen! Großartig, einfach nur großartig! Die Brust war ok, nicht so zart wie angekündigt, aber vielleicht war es auch ein Gummiadler aus der TK. Ich versuche es das nächste Mal mit einem frischen Tier.
Von mir 5 Sterne!
Gruß
fraukuehlborn
sinnino1
sagt:
sagt: 26.02.2011 12:02
Hallo,
habe vor ein paar Tagen ein 1600g Hähnchen zubereitet und mich dabei genau an das Rezept gehalten. Lediglich in das Kochwasser habe ich außer der gekörnten Brühe auch noch ein paar Gemüsereste (Sellerie, Möhren, Zwiebel, Knoblauch) reingeschnitten...
(Habe die Brühe, nachdem ich die Hähnchenhälften rausgenommen habe, unter Zugabe der Innereien, Pfefferkörnern, Liebstöckel, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt reduziert und so einen guten Fond erhalten.)
...Der Gockel wurde auch wunderbar zart, aber die Haut war überhaupt nicht knusprig, sondern total labbrig, obwohl sie braun war.
Hat jemand eine Idee, was da passiert ist?
LG von der Nordseeküste Frank
habe vor ein paar Tagen ein 1600g Hähnchen zubereitet und mich dabei genau an das Rezept gehalten. Lediglich in das Kochwasser habe ich außer der gekörnten Brühe auch noch ein paar Gemüsereste (Sellerie, Möhren, Zwiebel, Knoblauch) reingeschnitten...
(Habe die Brühe, nachdem ich die Hähnchenhälften rausgenommen habe, unter Zugabe der Innereien, Pfefferkörnern, Liebstöckel, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt reduziert und so einen guten Fond erhalten.)
...Der Gockel wurde auch wunderbar zart, aber die Haut war überhaupt nicht knusprig, sondern total labbrig, obwohl sie braun war.
Hat jemand eine Idee, was da passiert ist?
LG von der Nordseeküste Frank
only2cook
sagt:
sagt: 26.02.2011 12:18
Hilfreiche Antwort:
Meistens liegt die labberige Haut daran, dass der Hahn vor dem Sonnenstudio nicht ordentlich abgetrocknet ist. Ich lasse mittlerweile - Rezepte werden ja auch weiterentwickelt ;-) - mindestens eine, besser anderthalb nach dem Bade trocknen.
Aber zwei weitere Tipps habe ich noch:
1. Nach der Hälfte der Backzeit einmal kräftig den Ofen lüften, damit die entstandene Verdunstungsfeuchtigkeit entweichen kann.
2. Und das klappt natürlich immer: Kurz vor Ende des Backofengangs noch für einen Moment die Grillfunktion des Ofens nutzen. Das bedeutet aber: Dabei bleiben und aufpassen!
Ich hoffe, mit diesen Tipps gelingts beim nächsten Mal besser!
Aber zwei weitere Tipps habe ich noch:
1. Nach der Hälfte der Backzeit einmal kräftig den Ofen lüften, damit die entstandene Verdunstungsfeuchtigkeit entweichen kann.
2. Und das klappt natürlich immer: Kurz vor Ende des Backofengangs noch für einen Moment die Grillfunktion des Ofens nutzen. Das bedeutet aber: Dabei bleiben und aufpassen!
Ich hoffe, mit diesen Tipps gelingts beim nächsten Mal besser!
sinnino1
sagt:
sagt: 26.02.2011 12:43
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Was mich stören würde, wäre das " die Innereien wegwerfen"; wenn ich Reste des Hähnchens in einer Hühnerfrikassee verwerte, kann ich die mitgekochten Innereien dort auch mit verwerten.
Ansonsten liest sich das Rezept ganz gut, ich werde es mit Sicherheit ausprobieren und bewerten.
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